Infos zu Veranstaltungen
Führung am 28.12.2025 "Zwischen den Jahren"
Eine Führung „zwischen den Jahren“ bietet das Kreismuseum am Sonntag, den 28.12.2025, um 15 Uhr. Museumsleiter Burkhard Kaufmann stellt ausgewählte Sammlungsobjekte aus fünf Jahrhunderten vor und präsentiert neue Forschungsergebnisse. Zum Abschluss wird eine Eifeler Backtradition zum Neuen Jahr vorgestellt, mit Kostprobe.
Termin: Sonntag, 28.12.2025
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ort: Kreismuseum, Trierer Straße 15, 54634 Bitburg
Kosten: 3,00 / erm. 2,00 Euro, Familienkarte 5,00 Euro.

Besetzt! Die Eifel unter luxemburgischer Besatzung (1945-1955)
Kriegsende 1945: Ganz Deutschland ist von den US-Amerikanern, Briten, Franzosen und Sowjets besetzt. Ganz Deutschland? Nicht ganz: In der Eifel stellen die Luxemburger die Besatzung. Von November 1945 bis Juli 1955 – für fast zehn Jahre – prägen die Soldaten aus dem kleinen Nachbarland das Bild der Altkreise Bitburg und Saarburg.
Der Historiker Félix Streicher hat im Rahmen seiner Doktorarbeit vier Jahre zu dieser Besatzung geforscht und stellt am 4. Dezember 2025 seine Forschung in Bitburg vor. Er erzählt von Revanchegedanken und dem oftmals konfliktreichen Alltag in den Garnisonsstädten Bitburg und Neuerburg. Im Zentrum seines Vortrags stehen die alltäglichen Begegnungen zwischen Besatzern und Besetzten. Anfeindungen, Erniedrigungen, Schlägereien, aber auch Schwarzmarkthandel, Tanzabende, Freundschaften und sogar Heiraten prägten das Bild dieser heute weitgehend vergessenen Besatzung. Für seine Forschungen hat er zahlreiche Quellen aus dem Stadtarchiv Bitburg sowie dem Kreisarchiv Bitburg-Prüm ausgewertet.
Termin: Donnerstag, 05.02.2026
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Kreismuseum, Trierer Straße 15, 54634 Bitburg
Kosten: 5,00 EUR an der Abendkasse (Schüler und Studierende 1 Euro)
Anmeldung erforderlich: kreismuseum@bitburg-pruem.de

Besetzt! Die Eifel unter luxemburgischer Besatzung (1945-1955) Ausverkauft!
Kriegsende 1945: Ganz Deutschland ist von den US-Amerikanern, Briten, Franzosen und Sowjets besetzt. Ganz Deutschland? Nicht ganz: In der Eifel stellen die Luxemburger die Besatzung. Von November 1945 bis Juli 1955 – für fast zehn Jahre – prägen die Soldaten aus dem kleinen Nachbarland das Bild der Altkreise Bitburg und Saarburg.
Der Historiker Félix Streicher hat im Rahmen seiner Doktorarbeit vier Jahre zu dieser Besatzung geforscht und stellt am 4. Dezember 2025 seine Forschung in Bitburg vor. Er erzählt von Revanchegedanken und dem oftmals konfliktreichen Alltag in den Garnisonsstädten Bitburg und Neuerburg. Im Zentrum seines Vortrags stehen die alltäglichen Begegnungen zwischen Besatzern und Besetzten. Anfeindungen, Erniedrigungen, Schlägereien, aber auch Schwarzmarkthandel, Tanzabende, Freundschaften und sogar Heiraten prägten das Bild dieser heute weitgehend vergessenen Besatzung. Für seine Forschungen hat er zahlreiche Quellen aus dem Stadtarchiv Bitburg sowie dem Kreisarchiv Bitburg-Prüm ausgewertet.
Termin: Donnerstag, 04.12.2025
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Kreismuseum, Trierer Straße 15, 54634 Bitburg
Kosten: 5,00 EUR an der Abendkasse (Schüler und Studierende 1 Euro)
Anmeldung erforderlich: kreismuseum@bitburg-pruem.de

Die Erinnerung an die NS-Verbrechen wachhalten
Veranstaltung zu den Entschädigungsverfahren der Nachkriegszeit
Die Erinnerung an die Verbrechen während der Zeit des Nationalsozialismus ist heute wichtiger denn je. So sieht es zumindest der Arbeitskreis Gedenken aus Bitburg. Der hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Frage der Entschädigung der Opfer beschäftigt. Die Forschungsergebnisse sollen jetzt in einer Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Bei seinen Recherchen stieß der Arbeitskreis auf über 40 Fälle aus dem Gebiet des heutigen Eifelkreises Bitburg-Prüm, in denen eine Entschädigung zur Wiedergutmachung erlittenen Unrechts beantragt wurde. Anhand von fünf Fällen soll das Spannungsfeld zwischen juristischer Wiedergutmachung und moralischer Verantwortung verdeutlicht werden. Dabei geht es zum Beispiel um eine jüdische Familie, die in den 1930er Jahren in Prüm lebte. Oder um einen Priester, der aus Kyllburg stammte, und dessen Jugendseelsorge den Nazis ein Dorn im Auge war. Deswegen verbrachte er mehr als drei Jahre im Konzentrationslager. Behandelt werden sollen drei Fälle aus Bitburg, Roth an Our und Wettlingen.
Die Freizeitforscher des Arbeitskreises Gedenken scheuten keine Mühe auf der Suche nach den weit verstreuten „Entschädigungsakten“. Diese fanden sie schließlich in Archiven in Koblenz, Darmstadt, Wiesbaden und Saarburg. In ihren Beiträgen wollen sie die historische Entwicklung der Entschädigungsverfahren erläutern: von den ersten Rückerstattungsgesetzen in der Nachkriegszeit, über die Bundesentschädigungsgesetze bis hin zu späteren Entschädigungsfonds. Dabei werden sowohl rechtliche als auch gesellschaftliche Dimensionen betrachte. Also: Wer konnte Entschädigung beantragen – und wer wurde ausgeschlossen? Welche bürokratischen Hürden mussten Opfer überwinden?
Die Veranstaltung findet statt am 28.11.2025, um 15.00 Uhr im Kreismuseum Bitburg-Prüm, Bitburg, Trierer Str. 15 Der Eintritt ist frei.

Sonderausstellung Krise und Aufbruch – Das Jahr 1923 im Raum Bitburg-Prüm

Das Jahr 1923 ist als beispielloses Krisenjahr in die deutsche Geschichte eingegangen. Die militärische Besetzung nach dem Ersten Weltkrieg, passiver Widerstand und politische Verfolgung, Inflation und Umsturzversuche brachten die junge Demokratie an ihre Grenzen.
Besonders hart traf es das militärisch besetzte Rheinland und mit ihm die Kreise Bitburg und Prüm. In einer neuen Ausstellung fassen das Kreismuseum und das Kreisarchiv die Ereignisse aus der Sicht der Menschen hierzulande zusammen.
Führung am Freitag, 27.12.2024, 15:00 Uhr
Das Loch im Westen: Wie die Eifel 1923 zum Schmugglerparadies wurde
Wie die Eifel 1923 zum Schmugglerparadies wurde, ist Thema einer Führung im Kreismuseum am Freitag, den 27.12.2024, um 15:00 Uhr. Im Rahmen der Sonderausstellung „Krise und Aufbruch – Das Jahr 1923 im Raum Bitburg-Prüm“ stellt Museumsleiter Burkhard Kaufmann damit ein weiteres Kapitel aus dem „schlimmen Jahr 1923“ vor, wie es von vielen Zeitgenossen bezeichnet wurde.
Nach dem Ersten Weltkrieg ließen politische und wirtschaftliche Umstände an der Grenze zu Luxemburg und Belgien ein reges Schmuggelwesen erblühen. Im Frühjahr 1923 erlebte es seinen Höhepunkt, als zeitweise „Scharen von 40, 50, 60 ja einmal 67 Personen meist mit Eichenknüppel bewaffnet“, die Grenze überschritten. Erst Ende Oktober konnte das gefürchtete „Loch im Westen“ geschlossen werden.

Führung am Freitag, 13.12.2024, 15:00 Uhr
Die Eifel-Eisenbahn im Krisenjahr 1923
Über die Eifel-Eisenbahn im Jahr 1923 berichtet am 13.12. um 15:00 Uhr Museumsleiter Burkhard Kaufmann im Rahmen der Sonderausstellung Krise und Aufbruch – Das Jahr 1923 im Raum Bitburg-Prüm.
Die Eisenbahn wurde nach dem Ersten Weltkrieg zum Streitobjekt zwischen der deutschen Regierung und dem Besatzungsregime. Französisches Militär hatte im Februar 1923 zahlreiche Bahnhöfe besetzt, deutsche Eisenbahner verhaftet und einen Behelfsbetrieb eingeführt. Die Zeit der "Regie-Bahn" wurde zu einem dramatischen Jahr in der Geschichte der deutschen Eisenbahnen.
Freitag, 13.12.2024, 15:00 Uhr im Kreismuseum Bitburg-Prüm, Trierer Straße 15, 54634 Bitburg. Weitere Informationen unter https://www.bitburg-pruem.de/kultur/kreismuseum/ und 06561 683888

Freitag, 15.11.2024, 15 Uhr, Führung:
Verhaftet und ausgewiesen – Politische Verfolgung im Jahr 1923 im Raum Bitburg-Prüm.
Das Jahr 1923 wurde für viele Familien aus dem Raum Bitburg-Prüm ein Jahr der Verbannung. Die französischen Besatzungsbehörden bereiteten damals mit Verhaftungen und Ausweisungen den Boden für den Umsturzversuch der „Separatisten“ im Herbst 1923 vor. Betroffen waren mehrere Hundert Personen, darunter viele Eisenbahner und Mitarbeiter der örtlichen Verwaltungen. Museumsleiter Burkhard Kaufmann berichtet im Rahmen einer Führung über das Schicksal der Verfolgten.

So., 03.11.2024, 15 Uhr, Führung:
Politik mit Pistolen - der Herbst 1923 im Raum Bitburg-Prüm
Bewaffnete Milizen in Prüm, eine „Separatistenschlacht“ in Bitburg und eine gespaltene Gesellschaft: Im Herbst 1923 erlebten die Menschen im Gebiet des heutigen Eifelkreises die erste große Krise der noch jungen deutschen Demokratie. Museumsleiter Burkhard Kaufmann zeichnet in einer Führung „Politik mit Pistolen“ die entscheidenden Ereignisse im Raum Bitburg-Prüm nach und erklärt die Hintergründe.

Ausstellung im Kreismuseum 02.09. bis 10.11.2024
Mit der neuen Ausstellung „Objektbiografien“ gibt die Universität Trier im Kreismuseum Bitburg-Prüm ab dem 2. September Einblicke in ihre wissenschaftlichen Sammlungen. Studierende der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie und der Papyrologie haben sich unter Leitung Ihrer Professoren Stephan Brakensiek und Patrick Reinard mit ausgewählten Stücken aus ganz unterschiedlichen Epochen befasst; aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Griechenland und Ägypten.
Die Ausstellung erschließt die Objekte aus ungewöhnlicher Perspektive. Die Studierenden haben dazu die Lebensgeschichten der Exponate erforscht. Sie fragen nach den Vorbesitzern und ihren Motiven, untersuchen den Umgang mit Fälschungen und verfolgen die Spuren der Überlieferungsgeschichte von Objekten aus drei Jahrtausenden. Eine erste öffentliche Führung findet satt am Sonntag, den 08.09. um 15:00 Uhr.
Die Ausstellung über das Jahr 1923 im Raum Bitburg-Prüm ist parallel dazu weiterhin zu sehen. Kreismuseum Bitburg-Prüm, Trierer Straße 15, 54634 Bitburg, kreismuseum@bitburg-pruem.de, Tel. 06561 / 683 888.

