Menu

Sie sind hier: Aktuelles

Aktuelles

Tagung „Elektromobilität in Fuhrparks und im Berufsverkehr“

Am 09. November findet von 10:00 bis 13:30 Uhr im Trierer Robert Schuman Haus die Tagung „Elektromobilität in Fuhrparks von Kommunen und Unternehmen sowie im Berufsverkehr“ statt. Die Veranstaltung ist Teil der Fachreihe „Trierer Werkstatt Elektromobilität“, die von der Stadt Trier, der Energieagentur Rheinland-Pfalz, der Industrie- und Handelskammer Trier und den Trierer Stadtwerken gemeinsam initiiert wurde.

Der Bereich der Elektromobilität ist dabei, sich zu einem bedeutenden und verkehrsrelevanten Trend in rheinland-pfälzischen Städten und Kommunen zu entwickeln. Fahrräder mit zusätzlichem Elektroantrieb, sogenannte Pedelecs, werden zum Verkaufsschlager und das Interesse an E-Autos steigt mit der zunehmenden Verfügbarkeit von Serienfahrzeugen renommierter Hersteller, dem Ausbau des Ladesäulennetzes und den staatlichen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität.

Im Fokus der Veranstaltung, die sich an Planer und Entscheider in Kommunen und Unternehmen sowie an interessierte Bürger richtet, stehen konkrete Möglichkeiten zum Einsatz von Elektrofahrzeugen in Fuhrparks von Firmen und Kommunen. Weiterhin geht es um die Potenziale des Einsatzes von Pedelecs im Berufsverkehr und um die bisherigen Erfahrungen mit der Elektrifizierung des Nahverkehrs.

Für die Teilnahme an der kostenfreien Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen zur Tagung und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter https://www.energieagentur.rlp.de/veranstaltungen/e-mobilitaet-trier/

***

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützt Kommunen und öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Bürger bei der Umsetzung ihrer Aktivitäten zur Energiewende in Rheinland-Pfalz. Sie informiert und initiiert Projekte in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen. Mitarbeiter in den Regionalbüros stehen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und unterstützen bei der Durchführung regionaler Projekte. Damit trägt die Landesenergieagentur zur Umsetzung der energiepolitischen Ziele in Rheinland-Pfalz sowie zum Klimaschutz bei.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH wurde 2012 als Einrichtung des Landes gegründet. Sie informiert unabhängig und anbieterneutral.

***

Presseanfragen zur Tagung „Elektromobilität in Fuhrparks von Kommunen und Unternehmen sowie im Berufsverkehr“:

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Frau Anna Jessenberger

Telefon:              02641 / 975 498

E-Mail:                Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Presseanfragen zu den Aktivitäten der Energieagentur Rheinland-Pfalz:

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Markus Frey

Telefon:              0631/ 205 75-7158

E-Mail:                Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Informationen über die Energieagentur Rheinland-Pfalz im Internet:

www.energieagentur.rlp.de

www.energieagentur.rlp.de/newsletter

www.twitter.com/energie_rlp

www.facebook.com/energie.rlp

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 02.11.2016

200 Jahre - Kreis Bitburg - Kreis Prüm - Eifelkreis Bitburg-Prüm

Logo 200 Jahre Eifelkreis

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm feiert Geburtstag: Vor 200 Jahren begann seine Geschichte mit der Entstehung der einstigen Landkreise Bitburg und Prüm. Damals, im Jahr 1816, waren die Eifel und das Rheinland soeben Teil des Königreiches Preußen geworden. Der preußische Staat sollte seiner neu hinzugewonnenen „Rheinprovinz“ mit völlig neuen Verwaltungsstrukturen im wahrsten Sinne des Wortes seinen Stempel aufdrücken. Ganz in diesem Sinne verwendet das Jubiläumslogo daher zwei Stempel als Motiv, genauer gesagt: zwei Amtssiegel aus der Anfangszeit der Kreise Bitburg und Prüm.

Das Königreich ist längst Vergangenheit. Aber die Strukturen, die der preußische Staat damals begründet hat, bestehen in vielfacher Hinsicht fort, so auch die Kreise und ihre Verwaltungen. Sie sorgen heute für eine Vielzahl von Einrichtungen und Leistungen, die wir gerne als Selbstverständlichkeiten eines funktionierenden Alltags ansehen. Wie sie zustande kommen, ist oft nur wenigen bewusst.

Der Eifelkreis begeht sein Jubiläum mit einer Festveranstaltung am 2. Oktober im Kreismuseum Bitburg-Prüm. Zugleich wird damit eine Ausstellung eröffnet, die diese 200jährige Geschichte verdeutlicht – und daran erinnert, dass vieles auch ganz anders hätte kommen können. Denn gerade die Anfangszeit brachte einschneidende Veränderungen oder ließ sie wenigstens möglich erscheinen: So reichte der Kreis Prüm zunächst quer durch die Eifel bis an die Mosel, und schon 1822 stand der Fortbestand des Kreises Bitburg zur Diskussion. Doch über 150 Jahre blieb es bei der 1816 getroffenen Einteilung. Das Gebiet des heutigen Eifelkreises Bitburg-Prüm ist erst das Ergebnis der Kommunalreform von 1970.

Zahlreiche Erinnerungsstücke, Fotos und Dokumente illustrieren diese Geschichte. Besonderes Interesse verdient dabei die Zusammenschau von historischen Landkarten aus zwei Jahrhunderten. In dieser Vollständigkeit ist sie für das Gebiet des Eifelkreises noch nie zu sehen gewesen. Aber auch für die Geschichte einzelner Orte dürften die rund 70 Ausstellungsobjekte aufschlussreiche Entdeckungen ermöglichen. Die Ausstellung des Kreismuseums entstand in Zusammenarbeit mit Karl Solchenbach, Bitburg, und Matthias Kockelmann, Museum Prüm.

Gemeinsam mit der Volkshochschule des Eifelkreises bietet das Kreismuseum an folgenden Terminen Vorträge und Führungen durch die Ausstellung an:

  • Sonntag, 9.10.2016, 15:00 Uhr
  • Sonntag, 23.10.2016, 15:00 Uhr
  • Montag, 26.12.2016, 15:00 Uhr
  • Sonntag, 15.01.2017, 15:00 Uhr

2. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017

Öffnungszeiten

Oktober: dienstags, mittwochs 11-17 Uhr, donnerstags - sonntags 14-17 Uhr

Ab November: samstags, sonntags 14-17 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Kreismuseum Bitburg-Prüm Trierer Straße 15 - 54634 Bitburg Telefon 06561/68 38 88, im Internet unter www.kreismuseum-bitburg-pruem.de 

Sprechtag des Bürgerbeauftragten

Die nächste Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm ihre Anliegen und Probleme mit Dieter Burgard persönlich zu besprechen besteht am Dienstag, den 11. Oktober 2016, in der Kreisverwaltung Bitburg. Anmeldungen nimmt das Büro des Bürgerbeauftragten, Telefon 06131/ 2 89 99 99, bis Dienstag, 04. Oktober 2016 entgegen.

Weiterlesen: Sprechtag des Bürgerbeauftragten

Weiterer Meilenstein beim schnellen Internetausbau im Eifelkreis

Beim Ausbau der Breitbandversorgung wurde im Eifelkreis mit der Unterzeichnung von Kooperationsverträgen für 33 Gemeinden ein weiterer bedeutender Meilenstein gesetzt. Nach umfangreichen Ausschreibungen konnte die Deutsche Telekom GmbH erneut Aufträge zum Breitbandausbau für sich entscheiden und wird in Kürze das Netz der Grundversorgung vervollständigen

Folgende Gemeinden sowie einige Ortsteile können sich bis Mitte nächsten Jahres über schnelleres Internet freuen:

Ammeldingen b. Nbg., Bauler, Bollendorf, Bleialf, Dockendorf, Ehlenz, Emmelbaum, Geichlingen, Gondorf, Großkampenberg, Hargarten, Hommerdingen, Hosten, Hüttingen bei Lahr, Idesheim, Kleinlangenfeld, Lahr, Lambertsberg, Malberg, Menningen, Nimsreuland, Nusbaum (nur OT Rohrbach, Stockigt, Silberberg), Olmscheid, Orsfeld, Peffingen, Plütscheid, Rommersheim (nur OT Ellwerath und Schlack), Schleid, Schwirzheim, Seffern, Seinsfeld, Wallersheim, Weinsheim (nur OT Gondelsheim und Willwerath)

Die Ausschreibungsverfahren für die Gemeinden Gindorf, Habscheid, Winterspelt (nur Ortsteile Eigelscheid, Ihren, Urb), Wißmannsdorf ohne Koosbüsch und Hermesdorf, Euscheid, Koxhausen, Pittenbach und Seiwerath sind ebenfalls durchgeführt. Hier steht der Abschluss der Ausbauverträge noch in den nächsten Wochen an.

Damit liegt die Anzahl der bisher mit EU- und Landesmitteln geförderten Gemeinden mittlerweile bei 162. Für diese Projekte belaufen sich die Ausbaukosten auf insgesamt 14,5 Mio. Euro. Die Förderung durch EU, Bund und Land beträgt 65 %, 35 % Prozent der Kosten muss der Eifelkreis als Eigenanteil aufbringen.

„Die Verbesserung der Breitbandversorgung in unserem Kreisgebiet ist ein Muss“, so Landrat Dr. Joachim Streit. „Unsere Gemeinden brauchen das schnelle Internet. Die Breitbandinfrastruktur flächendeckend auszubauen, ist unabdingbar für Wirtschaftsunternehmen als auch für die Menschen im ländlichen Raum. Denn ein schneller problemloser Zugang zum Internet gewährleistet Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit“.

Der jetzt vertraglich vereinbarte Meilenstein stellt für die Breitbandinitiative des Eifelkreises den letzten Abschnitt zur Herstellung der Grundversorgung dar. Das Ausbauziel, für mehr als 95 Prozent der Haushalte eine Übertragungsgeschwindigkeit von über 6 MBit sicherzustellen, wird damit erreicht.

Landrat Dr. Streit: „Der Eifelkreis war einer der am schlechtesten versorgten Räume in Westdeutschland. Aufgrund unserer kleinteiligen Strukturen versagte der Markt völlig. Deshalb ist es gerechtfertigt und dringend erforderlich, dass die öffentliche Hand tätig wird. Wir können auf das Erreichte stolz sein, wollen dabei aber keinesfalls stehen bleiben“.

Als nächstes Ausbauziel hat sich der Eifelkreis den Aufbau von Hochgeschwindigkeitsinternet (NGA - Next Generation Access) auf die Fahne geschrieben. Dabei sollen flächendeckend 30 MBit und für mehr als 85 Prozent der Haushalte über 50 MBit an Übertragungsgeschwindigkeit realisiert werden. Der Eifelkreis schloss dazu vor kurzem einen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Bitburg ab. Eine beauftragte Machbarkeitsstudie ist inzwischen erstellt und soll den Gremien im September vorgestellt werden.

„Für die Umsetzung der NGA-Strategie im Eifelkreis veranschlagen wir Gesamtkosten von 25 Mio. Euro. Nach den neuen Förderprogrammen von Bund und Land sind dazu Zuschüsse in Höhe von 90 Prozent möglich. Wir wollen uns an der nächsten Förderrunde beteiligen, für die Anträge bis Ende Oktober vorgelegt werden müssen“, sagt Kreischef Joachim Streit.

Geplant ist die Ausschreibung für das gesamte Gebiet des Eifelkreises im zweiten Halbjahr 2016. Mit der Umsetzung der NGA-Strategie stehen den Bürgerinnen und Bürgern im Eifelkreis Übertragungsgeschwindigkeiten zur Verfügung, die denen in verdichteten Räumen entsprechen. Es wird damit ein wichtiger Beitrag zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse gewährleitet.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 08.09.2016

Start des Antragsverfahrens für EU-Beihilfen im September 2016 zum Ausgleich von freiwilliger Milchmengenreduzierung (EU-Milchmengenreduktionsprogramm)

Für die Beihilferegelung zur Mengenreduzierung auf dem Milchmarkt werden EU-weit 150 Millionen Euro ausschließlich aus dem EU-Haushalt bereitgestellt. Je Kilogramm freiwillig reduzierter Milchanlieferungsmenge werden 14 Cent an Beihilfe gewährt. Die Antragstellung für den ersten vorgesehenen Reduktions- und somit Förderzeitraum (IV. Quartal 2016) hat bis zum 21. September 2016 bei den Dienstleistungszentren Ländlicher Raum (DLR) zu erfolgen.

I. Ausgangslage – Zuständigkeiten

Die EU-Kommission wird am 11. September 2016 die erforderlichen Rechtsvorschriften für das 2. Hilfspaket In Kraft setzen, mit dem auch das Antragsverfahren für eine Beihilfe geregelt wird, die an eine freiwillige Mengenreduzierung des Angebots an Milch auf dem Markt gebunden ist. Zuständig für dieses Antragsverfahren sind in Deutschland die Länder. In Rheinland-Pfalz wird das Verfahren vom DLR Mosel in Zusammenarbeit mit den anderen DLR durchgeführt.

II. Eckpunkte des Beihilfeverfahrens und Antragsvorrausetzungen

1. Das Beihilfeverfahren besteht aus zwei Anträgen:

a) dem Beihilfeantrag, der vor dem relevanten Reduktionszeitraum und

b) dem Zahlungsantrag, der nach dem entsprechenden Reduktionszeitraum zu stellen ist.

2. Es ist kein Windhundverfahren vorgesehen. Alle fristgerecht eingegangenen Anträge eines Reduktionszeitraumes werden gleichermaßen berücksichtigt.

3. Antragsberechtigt sind Milcherzeuger, die mindestens bis einschließlich Juli 2016 Milch erzeugt und an einen Erstaufkäufer (z. B. Molkerei, Erzeugerzusammenschluss) verkauft haben. Milcherzeuger, die ausschließlich Direktvermarktung betreiben oder bis einschließlich Juli 2016 betrieben haben, sind somit nicht antragsberechtigt.

4. Für diese Beihilfemaßnahme werden 150 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt bereitgestellt. Es werden pro Kilogramm weniger produzierter Milch 14 Cent gewährt. Bei einer Überzeichnung dieses Budgets werden die beantragten und bewilligten Reduktionsmengen entsprechend anteilig gekürzt. Eine Mitteilung darüber soll vor Beginn des betreffenden Reduktionszeitraums erfolgen.

5. Eine Antragstellung ist für einen der vier Reduktionszeiträume möglich:

1. Reduktionszeitraum: Oktober 2016 bis Dezember 2016

2. Reduktionszeitraum: November 2016 bis Januar 2017

3. Reduktionszeitraum: Dezember 2016 bis Februar 2017

4. Reduktionszeitraum: Januar 2017 bis März 2017

Wer einen Beihilfeantrag für den 1. Reduktionszeitraum gestellt hat, kann ggf. für den 4. Reduktionszeitraum noch einen Antrag stellen.

6. Für die Ermittlung der erforderlichen freiwilligen Mengenreduzierung sind entsprechende Referenzzeiträume heranzuziehen, d. h. für den

1. Reduktionszeitraum: => Oktober 2015 bis Dezember 2015

2. Reduktionszeitraum: => November 2015 bis Januar 2016

3. Reduktionszeitraum: => Dezember 2015 bis Februar 2016

4. Reduktionszeitraum: => Januar 2016 bis März 2016

Sofern nach erfolgter Antragsstellung für einen Reduktionszeitraum die zur Verfügung stehenden EU-Mittel vollständig gebunden sind, entfällt die Möglichkeit einer Antragstellung für die noch verbleibenden Reduktionszeiträume. Es ist daher nicht auszuschließen, dass das Beihilfeverfahren schon nach der 1. Reduktionsperiode abgeschlossen ist.

7. Im Beihilfeantrag sind die veräußerten Mengen im Referenzeitraum und die geplante Vermarktungsmenge (Erstaufkäufer) im Reduktionszeitraum in kg (nicht fettkorrigiert) anzugeben. Daraus ergibt sich die freiwillige Milchreduktion/Antragsmenge. Diese muss mindestens 1.500 kg und kann maximal 50 % der veräußerten Mengen im Referenzzeitraum betragen.

III. Was ist zu beachten bei der Teilnahme an der 1. Reduktionsperiode –

(Antragsfrist 21. September 2016) – Stand 30. August

1. Stellung des Beihilfeantrags

Das Herkunfts- und Informationssystem Tier – HIT – wird von allen milchviehhaltenden Betrieben genutzt. Die Antragstellung erfolgt Online über die HIT-Datenbank. Entsprechende Vorbereitungen laufen derzeit. Ab dem 12. September 2016 soll die Online-Antragstellung möglich sein. Der Zugang erfolgt über die bestehende HIT-Zugangsberechtigung (Betriebsnummer und PIN). Die erforderlichen Nachweise (siehe 3.) sind der zuständigen Stelle schriftlich und fristgerecht mit einem entsprechenden unterschriebenen Formular einzureichen – einer Art komprimiertem Antrag – den das Online-Programm nach erfolgter Antragstellung bzw. Dateneingabe als Ausdruck zur Verfügung stellt. Bei technischen Problemen kann eine Vor-Ort-Eingabe an jedem DLR in Rheinland-Pfalz erfolgen.

2. Antragsfrist

Das ausgedruckte und unterschriebene Antragsformular (siehe auch unter III.1) ist einschließlich der erforderlichen Nachweise bei einem DLR bis zum 21. September 2016, 12.00 Uhr (Ausschlussfrist), einzureichen. Es ist zu beachten, dass die Vorlage des unterschriebenen Datenträgerbegleitzettels mit den Nachweisen zur Einhaltung der Frist erforderlich ist.

3. Erforderliche Nachweise für die Antragstellung bis zum 21. September 2016, 12.00 Uhr

a) Nachweis, dass der Antragsteller bis einschließlich Juli 2016 Milchproduzent war und Milch an einen oder mehrere Erstaufkäufer veräußert hat (Milchabrechnungen, ggf. Bescheinigung durch den Erstaufkäufer - dafür wird ein bundesweit einheitliches Formular erstellt).

b) Nachweise des Milchverkaufs durch den Antragsteller an Erstaufkäufer für die Monate Oktober 2015, November 2015, Dezember 2015 (Milchabrechnung, ggf. Bescheinigung durch den/die Erstaufkäufer).

TIPP: Auf Grund der Kurzfristigkeit des Antragsverfahrens für die 1. Reduktionsperiode wird dringend empfohlen, schon frühzeitig diese Nachweise für die Antragstellung bereitzustellen bzw. ggf. zu beschaffen.

Sofern Ihnen Ihre PIN für den Zugang bei HIT nicht mehr bekannt ist, wenden Sie sich bitte an den Landeskontrollverband Rheinland-Pfalz. Die PIN ist für die Autorisierung zwingend erforderlich – auch bei der Vor-Ort-Eingabe!

4. Stellung des Antrags auf Auszahlung

Der Antrag auf Auszahlung ist nach der Beendigung des Reduktionszeitraums beim DLR Mosel bzw. den Außenstellen zu stellen. Es ist vorgesehen, auch dieses Antragsverfahren über HIT online umzusetzen..

In Abhängigkeit von der Differenz zwischen der beim Beihilfeantrag angegebenen und der dann später erfolgten tatsächlichen Milchmengenreduzierung, die beim Auszahlungsantrag nachgewiesen werden muss, soll die Beihilfe außerdem wie folgt gestaffelt werden:

- Differenz größer als 80 Prozent → keine Beihilfezahlung (Beispiel: Es wurde eine Verringerung von 50.000 kg beantragt, tatsächlich wurden aber nur 9.900 kg Rohmilch weniger geliefert - 9.900 kg/50.000 kg = 19,8 Prozent, d. h. Differenz von 80,2 Prozent zur beantragten Verringerung)

- Differenz zwischen 50 und 80 Prozent → 50 Prozent Beihilfehöhe

- Differenz zwischen 20 und 50 Prozent → 80 Prozent Beihilfehöhe

- Differenz kleiner als 20 Prozent → 100 Prozent Beihilfehöhe

Das Beihilfeverfahren für eine freiwillige Milchmengenreduktion im Überblick für die 1. Reduktionsperiode:

1. Zuständige Stelle: DLR Mosel (Antragsstellung Vor-Ort an allen DLR möglich!)

2. Antragsberechtigt: Milcherzeuger, die mindestens bis einschließlich Juli 2016 Milch an Erstaufkäufer vermarktet haben.

3. Antragsverfahren: Online über die HIT-Datenbank, voraussichtlich ab 12. September 2016.

4. Antragsfrist: 21. September 2016, 12.00 Uhr, beim DLR Mosel oder den anderen DLR

5. Nachweise: Status Milcherzeuger im Juli 2016, Milchverkäufe an Erstaufkäufer für die Monate Oktober bis Dezember 2015

6. Anforderungen an die förderfähige Reduktionsmenge: mindestens 1.500 kg, maximal 50 % der Menge der Milchverkäufe der Monate Oktober bis Dezember 2015 zusammen.

7. Auszahlung der Beihilfe: Nach Bewilligung des Zahlungsantrags ab März 2017.

8. Kürzungen der förderfähigen Antragsmenge: Sind möglich, sofern Antragsmengen bzw. der entsprechende Beihilfebetrag EU-weit das gesamte Förderbudget von 150 Mio. Euro übersteigen.

Info zum Beihilfeverfahren „Mengendisziplin“

Das Antragsverfahren für das zweite Hilfspaket „Beihilfen bei Mengendisziplin“ soll von der Bundesanstalt für Ernährung in Bonn durchgeführt werden. Die Details des Programms müssen noch vom BMEL festgelegt und anschließend von der EU genehmigt werden. Es ist davon auszugehen, dass nach der Agrarministerkonferenz Anfang September 2016 die Fördervoraussetzungen und das Verfahren weiter konkretisiert werden können. So ist derzeit vorgesehen, 0,36 Cent pro kg vermarkteter Milch in einem bestimmten Referenzzeitraum als Beihilfe zu gewähren, sofern keine Ausweitung der vermarkteten Erzeugung entsprechend erfolgt.

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 01.09.2016

Mehr Transparenz und bessere Abstimmung der Sprachförderangebote für Neuzugewanderte

Geflüchteten muss möglichst schnell ein Zugang zu Bildungs- und Ausbildungsangeboten ermöglicht werden, damit eine erfolgreiche Integration und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vor Ort möglich wird. Das ist eines der grundlegenden Ziele der Flüchtlingskoordination im Eifelkreis Bitburg-Prüm.
Aktuell zeigt sich insbesondere bei den Sprachförderangeboten die Notwendigkeit für eine stärkere Abstimmung zwischen den verschiedenen Anbietern von Sprachkursen. Aber auch innerhalb der Kommunalverwaltung braucht man Ressourcen für die Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte.

Um die Flüchtlingskoordination hier personell zu stärken, hat der Eifelkreis ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantragt. Ein Bildungskoordinator in der Kreisverwaltung soll künftig Behörden und Ehrenamtliche, Schulen und Anbieter von Sprachkursen in der gesamten Region vernetzen, um Neuzugewanderten den Einstieg in Kita, Schule oder die berufliche Aus- und Weiterbildung zu erleichtern.

Dadurch möchte der Landkreis einen besseren Überblick über vorhandene Sprach- und Bildungsangebote erlangen, Lücken identifizieren und die Angebote besser auf den eigentlichen Bedarf vor Ort abstimmen. „Der Spracherwerb ist die Voraussetzung für eine gelingende Integration in unsere Gesellschaft. Mit der neuen Stelle können wir eine Unterstützungsstruktur hier im Eifelkreis aufbauen, die es den Menschen durch gute Informationen und passende Angebote leichter macht, diese Hürde zu nehmen,“ sagte Landrat Dr. Streit bei der Unterzeichnung.

Die Transferagentur berät den Kreis bei der Situationsanalyse und der Entwicklung konkreter Strategien und Maßnahmen zur Abstimmung der Bildungsaktivitäten durch die neue Koordinierungsstelle. Doch die Zusammenarbeit soll sich nicht auf die Weiterentwicklung der Strukturen in der Flüchtlingskoordination beschränken, versicherte Tim Thielen, stv. Leiter der Transferagentur. „Wir werden die Kommunal-verwaltung auch bei der Zielentwicklung für ein kreisweites Bildungsmanagement im Rahmen des angestrebten Kreisentwicklungskonzepts beraten und begleiten.“ Er begrüßte den damit verbundenen Ansatz, Bildung als Zukunftsthema für die Entwicklung des Eifelkreises zu positionieren, da eine gut vernetzte Bildungslandschaft langfristig allen Bürgerinnen und Bürgern zugute kommt.

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 01.09.2016

„Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“

Am 1. September 2016 startet das Projekt „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Zuschlag zu diesem bundesweit ausgeschriebenen Projekt bekommen haben“, sagt Brunhilde Hell, Projektleitung und beratende Pflegekraft im Sozialamt des Eifelkreises. „Ziel des Projektes ist es, die Lebenssituation von an Demenz erkrankten Menschen und deren Angehörigen zu verbessern. Es soll Teilhabe an der Gesellschaft und Begegnung ermöglicht werden.“

Die Kreisverwaltung des Eifelkreises wirkt seit mehreren Jahren im Rahmen der Pflegestrukturplanung in laufenden Demenzprojekten der örtlichen Wohlfahrtsverbände mit. Im Rahmen des Projektes soll auch das seit 2013 bestehende, trägerübergreifende Regionale Demenznetzwerk Eifelkreis neu etabliert werden. Es soll auf kommunaler Ebene eine Plattform geschaffen werden zur Koordination von Angeboten und Aktivitäten rund um das Thema Demenz für Angehörige, Betroffene, Vereine, Verbände, Gremien und Bildungsträger. Die Transparenz bestehender Angebote soll so verbessert und vorhandene Ressourcen besser genutzt werden. Vereine, die Breitensport anbieten, möchte die Kreisverwaltung ansprechen und für die Thematik sensibilisieren. Es sollen dauerhaft präventive Bewegungsangebote mit Gedächtnistraining initiiert werden. Bestehende Aktivitäten in der Region, auch „Lokale Allianzen“ genannt, wie z.B. „Wandern mit Demenz“ in Kooperation mit den Eifelvereinen Bitburg und Prüm sollen mit Nachhaltigkeit fortgeführt werden. Die Thematik Demenz soll, wie bereits seit einiger Zeit in der Bertrada Grundschule in Prüm praktiziert, auch in anderen Schulen des Kreisgebiets etabliert werden, um so auch Kindern Verständnis für die Krankheit zu vermitteln. In einem Teilprojekt wird die Verwaltung mit dem St. Joseph Krankenhaus in Prüm zusammenarbeiten. Durch Schulungen und Informationsveranstaltungen sollen alle an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen zur Thematik Demenz sensibilisiert werden. Angehörige sollen im Krankenhaus Informationen zum Krankheitsbild erhalten, es sollen Beratungs-, Betreuungs- und Entlastungsangebote aufgezeigt werden, um die zukünftige Versorgung in der Häuslichkeit zu verbessern und zu stabilisieren. Außerdem wird versucht werden, Ehrenamtliche zu gewinnen und entsprechend zu schulen, damit auch im Krankenhaus Betreuung und Aktivierung etabliert werden können.

Das Projekt „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ läuft über zwei Jahre und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Kontakt: Brunhilde Hell, Projektleitung, Kreisverwaltung Bitburg- Prüm, Trierer Str. 1, 54634 Bitburg, Telefon: 06561/15 1121, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 29.08.2016

Berufsinformationstag 2016

Die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm veranstaltet auch in diesem Jahr am Freitag, 26. August 2016 um 11.00 Uhr einen Berufsinformationstag in der Kreisverwaltung in Bitburg. Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Auszubildenden der Kreisverwaltung, die die Besucherinnen und Besucher über die vielseitigen Aufgaben der Verwaltung und die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

Weiterlesen: Berufsinformationstag 2016

Arbeitgebermarke Eifel Region Trier  Leader  Familienportal Eifelkreis  Zukunftsinitiative Eifel  Baukultur Eifel

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.