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Aktuelles

Deutscher Bürgerpreis - Lokale Preisverleihung 2011

Am 2. November war es soweit: Die Gewinner des diesjährigen kreisweiten Bürgerpreises wurden im Rahmen einer Feierstunde im Kundenzentrum der Kreissparkasse Bitburg-Prüm für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Initiative "für mich. für uns. für alle.", zu der sich der Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder, der Eifelkreis Bitburg-Prüm und die Kreissparkasse Bitburg-Prüm zusammengeschlossen haben, rief im April dieses Jahres dazu auf, sich um die Auszeichnung für das innovativste Bürgerengagement zum Thema "Bildung! Gleiche Chancen für alle." zu bewerben. Aus zahlreichen Vorschlägen hat die Jury nun neun Preisträger ausgewählt, die mit Preisgeldern von insgesamt 5.500 Euro ausgezeichnet wurden.

Den Deutschen Bürgerpreis für das "Lebenswerk" erhielt Franz Bittner aus Neuerburg. Sein Engagement gilt der Europäischen Vereinigung für Eifel und Ardennen. Dort wirkt er seit 1975. Seitdem ist er Internationaler Delegierter der Sportkommission. Außerdem ist er Präsident der Internationalen Jugendkommission der Europäischen Vereinigung für Eifel und Ardennen. Sein ehrenamtliches Engagement in mehreren Vereinen rundet das Wirken von Bittner ab, der als Studiendirektor am Biesdorfer Gymnasium auch zahlreiche überregionale, europäische Projekte beeinflusste. "Ihre Verdienste und Ihr außerordentliches Engagement für die Europäische Vereinigung für Eifel und Ardennen sind grandios; Ihr Einsatz und Ihre Erfahrung sind in hohem Maße wertvoll für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft", so Landrat Dr. Joachim Streit in seiner Laudatio zur Preisverleihung.

Der Preis in der Kategorie "Engagierte Unternehmer" ging an Wolfgang Weiland. Bundestagsabgeordneter Patrick Schnieder würdigte dessen vorbildliches Engagement: "Herr Weiland setzt sich in besonderer Weise für die Aus- und Weiterbildung seines Unternehmens ein. Eigens dafür hat er eine Akademie geschaffen, die Weiland-Akademie. Dieses unternehmerische Engagement verdient entsprechende Anerkennung, die wir mit der Auszeichnung des Bürgerpreises zum Ausdruck bringen." Auch wolle er die Anregungen der Ehrenamtlichen in die politische Diskussion einbringen, so Bundestagsabgeordneter Schnieder.

Auszeichnungen in der Kategorie "Alltagshelden" erhielten die Arbeitskreise Schule/Wirtschaft Bitburg und Prüm, Heinz Broy aus Speicher, Reiner Holz aus Bitburg, Rudolf Irsch aus Waxweiler, Inge Kockelmann aus Kesfeld sowie Bruno Leisen aus Oberweis. "Herzlichen Dank für Ihr freiwilliges Engagement. Sie alle tragen mit Ihrem beispielhaften Einsatz dazu bei, unsere Region ein Stück lebenswerter zu gestalten. Daher gebührt Ihnen allen der Deutsche Bürgerpreis 2011", so Ingolf Bermes, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 10.11.2011

Öffentliche Ausschreibung

Auftraggeber                                                      Eifelkreis Bitburg-Prüm

Vergabestelle/Angebotsempfänger             Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
                                                                            Trierer Str. 1, 54634 Bitburg, Zimmer 475
Ansprechpartner:                                             Frau Drengk, Tel. 15- 42 80

Verfahrensart                                                   offenes Verfahren gemäß § 3 Abs. 1 VOL/A

Leistungsort                                                     Franziskus Grund- u. Realschule plus Irrel
Leistungsart und -umfang                             Neuausstattung PC-Raum mit Hardware

Submission                                                      Di., 26. Oktober 2011, 10:30 Uhr
                                                                            Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
                                                                            Zimmer 475

Ausführungsfrist:                                             bis spätestens 15.12.2011

Zuschlags- und Bindefrist                             28. November 2011


Die Verdingungsunterlagen können ab sofort in Verbindung mit einem Verrechnungsscheck in Höhe von 10,00 € bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Zimmer 428, angefordert werden. Vergabeprüfstelle ist die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier.

Dr. Joachim Streit
Landrat

Katasteramt Prüm: Protest gegen Schließung

In einem offenen Brief an den rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz haben Landrat Dr. Joachim Streit, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm, Aloysius Söhngen und Prüms Bürgermeisterin Mathilde Weinandy moniert, aus der Presse sowie einem Schreiben von Staatssekretärin Heike Raab vom 13. September 2011 erfahren zu haben, dass das Katasteramt in Prüm im Zuge der Neuordnung der Struktur der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz geschlossen werden soll. Der Beschluss des Ministerrates sei für sie so nicht nachvollziehbar.

Streit, Söhngen und Weinandy äußerten Verständnis dafür, dass angesichts der Finanzprobleme der öffentlichen Hand alle öffentlichen Verwaltungen hinsichtlich ihrer Effizienz auf den Prüfstand gestellt werden müssten und langfristig effiziente Verwaltungsstrukturen notwendig seien. Dass hierbei auch die Katasterverwaltung nicht ausgeblendet werden könne, sei ihnen, insbesondere auf dem Hintergrund der Entwicklung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, durchaus einsichtig.

Eine zukunftsfähige neue Struktur müsse sich aber auch an raumordnerischen Gesichtspunkten orientieren. Weiterhin sollte auch berücksichtigt werden, welche Ausstattung vor Ort vorhanden sei und in welchem Zustand sich diese befinde. Vor diesem Hintergrund sei eine Entscheidung gegen den Standort Prüm nicht nachvollziehbar. Gerade erst sei das Katasteramt Bitburg in das Katasteramt Prüm integriert worden. Nach mehrjährigen Umbauarbeiten am Behördenhaus in der Prümer Teichstraße seien Anfang Juli die Kollegen aus Bitburg nach Prüm umgezogen. In das Gebäude seien in den letzten Jahren mehr als 2 Mio. Euro investiert worden. Wie diese nun künftig mittelfristig nicht genutzten Räume genutzt werden sollten, erschließe sich nicht.

Im Übrigen wiesen Streit, Söhngen und Weinandy darauf hin, dass bei der Diskussion um die Verlagerung des ehemaligen Kulturamtes von Prüm nach Bitburg seitens der damaligen Landesregierung erklärt worden sei, dass die Katasterverwaltung dafür langfristig in Prüm bleiben werde.

Weiterhin sei nicht nachvollziehbar, weshalb bei dem neuen großen Amtsbezirk Westeifel-Mosel zwei relativ nah bei einander liegenden Standorte erhalten blieben. In den anderen Teilen des Landes sei offenkundig anders verfahren worden. Die Eifelregion des neuen Amtsbezirkes sei im Grunde durch die A 60 erschlossen worden, an der Prüm unmittelbar liegt. Auch für die gesamte Mitarbeiterstruktur, so wie sie heute bestehe, sei Prüm günstiger erreichbar als Daun.

Von daher baten Landrat Dr. Streit, Verbandsbürgermeister Söhnen und Bürgermeisterin Weinandy die Landesregierung, ihre Entscheidung hinsichtlich der Struktur der Vermessungs- und Katasterverwaltung in der Region noch einmal zu überdenken: "Weder wir noch die unmittelbar Betroffenen konnten uns bisher zu Ihren Plänen hinreichend positionieren."

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 15.09.2011


"Junge Chöre" des Kreischorverbandes Bitburg-Prüm singen zu Gunsten der Villa Kunterbunt

Im Rahmenprogramm zur Einweihung der Bitburger Stadthalle im Oktober 2009 hatten die jungen Chöre des Kreischorverbandes Bitburg-Prüm Gelegenheit, sich unter dem Motto "Let's sing" einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Vor ausverkauftem Haus und einem begeisterten Publikum stellten die teilnehmenden Chöre Cäcilias Töchter Meckel, Chor Cantando Messerich, der Junge Chor Bitburg sowie ein eigens zu diesem Anlass gebildeter Jugendprojektchor seinerzeit eindrucksvoll unter Beweis, dass vielseitige und moderne Chormusik nach wie vor Menschen aller Altersgruppen anspricht und mitreißt.

Von dem großartigen Erfolg getragen, beschlossen die teilnehmenden Chöre damals, auch künftig gemeinsam aufzutreten. Diese Idee wird jetzt unter dem Slogan "Let's sing again! - kunterbuntes Chorprojekt" wieder belebt.

Am Samstag, dem 24. September um 20 Uhr sind die Chöre Cäcilias Töchter Meckel, der Chor Cantando Messerich, der Junge Chor Bitburg sowie ein Jugendprojektchor erneut in der  Bitburger Stadthalle zu Gast.

Am Sonntag, dem 25. September um 15 Uhr heißt es an gleicher  Stelle  "Bühne frei" für den Kinderchor des Kirchenchores "Cäcilia" Alsdorf, die Messericher Kinderchöre  Cantando Minis und Cantando Maxis sowie den Kinderchor "Kalimba-Kids" aus Prüm; zudem führt die Musiktheatergruppe Pastorella Trier das Märchen "Der Froschkönig" auf. Das Jugend-Rotkreuz lädt die kleinen Besucher zum Kinderschminken ein.
 
Mit dem Konzertwochenende verfolgen die Verantwortlichen zwei Ziele:

Einerseits wird der gesamte Erlös an die "Villa Kunterbunt" in Trier gespendet und damit wertvolle Hilfe für schwerkranke Kinder und deren Familien geleistet.

Anderseits betreiben die Sängerinnen und Sänger Werbung in eigener Sache. Viele Chöre klagen über Nachwuchsmangel und kämpfen deshalb um ihr musikalisches Überleben. Dieser Entwicklung trotzen die  jungen Chöre der Region mit modernem Liedgut, außergewöhnlichen Arrangements und viel Enthusiasmus.

Veranstalter des Projektes ist die Chorjugend des Kreischorverbandes Bitburg-Prüm unter Leitung von Reiner Holz und Stefanie Becker; die Schirmherrschaft haben die Bürgermeister Joachim Kandels (Bitburg) und Josef Junk (Verbandsgemeinde Bitburg-Land) übernommen.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 15.09.2011


Gedenken in Spangdahlem an die Opfer des 11. September 2011

Nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 waren die Menschen weltweit entsetzt. Auch in der Eifel fand damals in Spangdahlem ein Schweigemarsch und ein Gottesdienst mit anschließender Gedenkfeier am Ehrenmal bei der Nikolauskirche statt. Auch zum 10. Jahrestag nach dem Terrorattentat hat pünktlich um 14.46 Uhr eine Gedenkfeier in Spangdahlem stattgefunden. Gemeinsam mit den amerikanischen Freunden gedachte die Bevölkerung der vielen Toten und Verletzten des Attentats. Die Nikolauskirche war mit etwa 300 Gästen bis zum letzten Platz gefüllt mit trauernden Menschen, die Anteil nahmen am Leid der amerikanischen Nation. Pfarrer Leo Koch mahnte zum Frieden. Dies gelte nicht nur am Gedenktag, sondern sei Auftrag für die Zukunft.

Flugplatzkommandant Christopher Weggeman dankte den deutschen Freunden für die Solidarität und die stetige Partnerschaft an der Seite der Amerikaner. "Der dauerhafte Einsatz für eine Welt ohne Terrorismus hat uns inspiriert und verbindet uns in der gemeinsamen Zielorientierung. Dieses schreckliche Geschehen hat niemand vergessen und fast jeder kann sich an den Moment erinnern, wo er war und was er tat, als das Attentat verübt wurde", so Weggeman.

Landrat Dr. Joachim Streit befand sich seinerzeit auf einer Wehrübung in Hermeskeil und erfuhr von dem schrecklichen Geschehen über das Fernsehen. Erst glaubte man an einen Unfall oder ein Versehen. Dann wurde allerdings deutlich, so Landrat Dr. Streit, dass es sich um Terroranschläge gehandelt hat. Klaus Rodens, Ortsbürgermeister von Spangdahlem, betonte, dass es sich um einen Tag handele, der niemals ende.

Auch der Vorsitzende des deutsch-amerikanischen Freundschaftsclubs "Host Nation Council", Dr. Michael Dietzsch, brachte die Trauer und das Mitgefühl der deutschen Bevölkerung zum Ausdruck. Generalleutnant Mueller und weitere hohe Offiziere sowie die amerikanischen Stationierungsstreitkräfte, deren Familien und Kinder nahmen an der Gedenkfeier teil.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 14.09.2011


"Zukunfts-Check-Dorf"

Der Kreis bietet allen Ortsgemeinden im Eifelkreis Bitburg-Prüm den "Zukunfts-Check-Dorf" an. Besonderer Vorteil ist, dass für die Umsetzung des Dorf-Checks für die Ortsgemeinden keine Kosten entstehen. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft, die demographische Entwicklung, das Pendeln von Arbeits- zu Wohnplätzen sowie der allgemeine Wertewandel führen zunehmend zu einem Verlust der dorftypischen Funktionen. Mit dem Funktionsverlust sind unsere Dörfer in Gefahr. Es geht um den Erhalt unserer Dörfer, um eine nachhaltige und zukunftsbeständige Entwicklung der Gemeinden. Die Vielfalt der Funktionen ist Grundlage für ein "über"lebensfähiges Dorf. Das gilt für Dörfer mit Bevölkerungszuwachs und auch für Dörfer mit Bevölkerungsabnahme gleichermaßen: Es dominiert in beiden Fällen vermehrt die Funktion Wohnen. Bei Gemeinden mit Bevölkerungszuwachs sind neue Wohngebiete und oftmals auch ein Sanierungsstau im Ortskern kennzeichnend. Bei Gemeinden mit rückläufigen Bevölkerungszahlen sind hingegen Abwanderung, Überalterung, ein wachsender Gebäudeleerstand und die Aufgabe von Nahversorgungs- und Infrastruktureinrichtungen zu verzeichnen. Um dieser negativen Entwicklung aktiv entgegenzuwirken, wollen wir den Gemeinden den "Zukunfts-Check-Dorf" anbieten; bei dem ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird. Denn die Handlungsempfehlungen sollen auch den örtlichen bzw. überörtlichen Regelungsansatz in Bereichen wie z.B. Soziales oder Gesundheitswesen berücksichtigen.

Diese Kampagne soll Gemeinden und ihre Bürger/innen in die Lage versetzen, im Sinne der Selbsthilfe die örtlichen Potenziale zu ermitteln und zukunftsfähige Strategien zu entwickeln. Es sollen hierbei die bauliche und soziale Entwicklung der Dörfer und Dorfkerne, das Flächenmanagement in Dorf sowie die interkommunale Kooperation und eine Verantwortungsgemeinschaft zwischen Bürger, Politik und Verwaltung im Mittelpunkt stehen. Der "Zukunfts-Check Dorf" ist darauf ausgerichtet, eine anwendungsorientierte Hilfestellung für die Praxis anzubieten. Mit dem Check sollen Probleme und Aufgaben, die aufgrund bestehender und sich abzeichnender Gebäudeleerstände und sozialer Veränderungsprozesse zu bewältigen sind, dargestellt gemacht werden. Darüber hinaus soll ein schneller Überblick über die Situation und Realisierungsmöglichkeiten zur Innenentwicklung gegeben und Folgerungen für die Dorferneuerung für gemeindliche Aufgaben deutlich gemacht werden.

Um einen schnelleren Überblick über die Situation und die Umsetzungsmöglichkeiten im jeweiligen Dorf zu erreichen, soll der "Zukunfts-Check Dorf" insbesondere auf eine Beurteilung der Entwicklungspotenziale und eine grobe Abschätzung der Angebots- und Nachfragesituation ausgerichtet werden. Der "Zukunfts-Check Dorf" soll anwenderfreundlich konzipiert sein, damit Bürger, Gemeindeverantwortliche, Planer und Verwaltung eine Erfassung und Bewertung der jeweiligen Ortsgemeinde möglichst unkompliziert durchführen können. Im Vordergrund steht die Sicherung aktiver und lebendiger dörflicher Strukturen im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Rückfragen beantworten Edgar Kiewel, Tel. 06561/15-4140, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Bettina Schauster, Tel. 06561/15-4130, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 02.09.2011


Tag des Offenen Denkmals 2011

Das 19. Jahrhundert -Thema des Denkmaltags 2011- war von großen Umbrüchen geprägt. Nie zuvor hatte es in so kurzer Zeit so viele Veränderungen gegeben. Der Tag des Offenen Denkmals widmet sich dieser Epoche, deren Errungenschaften bis heute in vieler Hinsicht Grundlage unseres gesellschaftlichen Lebens sind. Einerseits war es die Zeit der Geburt von Eisenbahn, Elektrizität und Industrialisierung, andererseits eine Zeit der romantischen Rückbesinnung auf die Vergangenheit, auf die Geschichte und ihre Denkmäler. Die wissenschaftliche Beschäftigung und die damit verbundene Verklärung der eigenen Geschichte führte dazu, dass Baustile, Formen der Vergangenheit und gestalterische Motive von der Antike bis zum Barock in Architektur und Kunst wieder aufgegriffen wurden. Gleichzeitig wandte man sich mit großem Interesse den erhaltenen Denkmälern zu und sicherte sie durch groß angelegte Restaurierungskampagnen für die Zukunft. In das 19. Jahrhundert fallen auch die Anfänge der wissenschaftlichen und staatlich organisierten Denkmalpflege.

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm heißen die folgenden Denkmäler am 11. September alle interessierten Besucher willkommen:

Bitburg, Villa Am Markt 14

Die unzerstört erhaltene Villa im Zentrum von Bitburg gehört zu den bedeutendsten ihrer Art im Eifelkreis. Um 1930 für den damaligen Brauereibesitzer Josef Simon und seine Gattin Mathilde erbaut, fühlt man besonders im Inneren das herrschaftliche Flair eines großbürgerlichen Haushalts. Die Eingangshalle mit Emporen, offenem Kamin und umlaufender Galerie besticht durch die hohe Qualität ihrer handwerklichen Ausführung.

Geöffnet von 11:00 bis 17:00 Uhr, Führungen nach Bedarf.

Fließem, Römische Villa Otrang

Die Villa Otrang war eines der zahlreichen Landgüter um das römische Trier. Im 1. Jahrhundert nach Christus besiedelt, wurde sie mehrfach ausgebaut, bis sie schließlich ebenerdig 66 Räume mit Badeanlagen besaß. Um 400 n. Chr. wurde die Villa zerstört. 1838 besuchte der preußische Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. die Villa. Für ihre Überreste und besonders die schönen Mosaiken ließ er spezielle, heute ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Schutzhäuser errichten.

Kyllburg, Stiftsfreiheit und Stiftskirche

Die Trierer Erzbischöfe errichteten 1239 auf dem ovalen Plateau oberhalb des Ortes ihre Burg und stifteten daneben 1276 ein Kanonikerstift. Das Stift besaß eine eigene Immunität mit Hochgerichtsbarkeit, die bis heute durch einen Inschriftstein gegenüber der Burg und das nahe gelegene Gerichtskreuz belegt wird. Zum Stiftsbering gehören die im 14. Jahrhundert fertig gestellte Kirche mit Kreuzgang und Kapitelhaus sowie einige Kurien des 18. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert traten -heute als Bildungszentrum genutzt- ein kleiner, neugotischer Krankenhausbau und zwei qualitätvolle spätklassizistische Villen hinzu. Wege- und Gedenkkreuze, alte Mauern und Einfahrten bereichern das historisch und kunsthistorisch bedeutende Stiftsareal. Mit ihm hat sich - auch für die Großregion singulär - ein weites, seit Jahrhunderten nur unwesentlich verändertes Gelände erhalten, das bis heute durch keine störenden Zutaten beeinträchtigt wird. Die Gebäude verteilen sich über weitläufige, gepflegte, unprätentiös angelegte Grünflächen und Gärten, die insgesamt als Parklandschaft wirken und deren Erhalt nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die hochgotische Stiftskirche verdankt Ihre Erhaltung den Restaurierungen des 19. Jahrhunderts, dessen Idealvorstellung von mittelalterlicher Architektur sie entsprach. Ihre außergewöhnlich reiche Ausstattung macht sie zusammen mit dem idyllischen Kreuzgang besonders kostbar. Im Kapitelsaal bei der Stiftskirche Ausstellung mit Paramenten und liturgischen Geräten von 10:00 bis 18:00 Uhr (11:00 Hl. Messe).

Führungen um 11:45 Uhr, 15:00 Uhr und 17:00 Uhr.
Zugänglich sind auch das Gelände des Bildungs- und Freizeitzentrums Stiftsberg (frühere Landvolkhochschule) sowie die Gärten und Grünanlagen bei der Villa Rütt.

Malberg, Schloss Malberg

Die Innenrestaurierung der in der Großregion einmaligen Schlossanlage Malberg, errichtet 1707 bis 1715 im palladianischen Stil des venezianischen Barock nach Plänen des Kurpfälzischen Hofarchitekten Matteo Alberti schreitet fort. Weitgehend fertig gestellt wurden im "Neuen Haus" gerade die fünf zentralen Räume des Erdgeschosses, womit die wesentlichen barocken Raumfolgen nun wieder erlebbar sind. Restauriert wurde ihr wertvolles baufestes Inventar. Rekonstruiert werden konnte jüngst der sogenannte runde Garten auf der nach Kyllburg gerichteten Schlossterrasse mit seinem barocken Brunnen. Von hier aus genießt man eine herrliche Aussicht auf das Kylltal. Bewundert werden kann auch das große historische, nunmehr restaurierte "Schlossbild". Die Schlossanlage, wegen ihrer kunsthistorischen Qualität "Denkmal von nationaler kultureller Bedeutung", wird seit 1992 umfassend saniert und restauriert.

Geöffnet 10:00 bis 18:00 Uhr.
Führungen: 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr.
Konzert, Bewirtung.

Neuerburg, Jugendburg Neuerburg

Die im 12. Jahrhundert gegründete, im 16. Jahrhundert mit umfangreichen Bastionen zur Festung erweiterte und 1662 zum Teil zerstörte Burg ist die größte erhaltene Burganlage des Kreises. Um 1930 wurde sie als "Jugendburg des Bundes Neudeutschland" restauriert und zum Teil wieder aufgebaut. Damals wurde auch das zweigeschossige Verwalterhaus errichtet, das sich außen stilistisch bis in die Details den erhaltenen spätgotischen Bauten angleicht. Ganz in der romantischen Sicht des späten 19. Jahrhunderts legte man dabei noch um 1930 Wert auf eine "richtige" und "stilistisch passende" Rekonstruktion, um den mittelalterlichen Charakter der Gesamtanlage zu betonen.

Geöffnet 14:00 bis 18:00 Uhr.
Führungen um 14:00 und 16:00 Uhr.

Niederweis, Schloss Niederweis

1751 wurde für den Freiherrn von der Heyden der zweiflüglige barocke Mansarddachbau mit übergiebeltem Mittelrisalit erbaut. Die umfassende und denkmalgerechte Restaurierung des prachtvollen romantischen Landschlosses wurde 2008 mit der Teilrekonstruktion seines Barockgartens abgeschlossen.

Geöffnet 10:00 bis 18:00 Uhr.
Führungen: 10:00 Uhr, 12:00 Uhr, 14:00 Uhr, 16:00 Uhr und 18:00 Uhr.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 02.09.2011

Ausbildungsangebote des Eifelkreises Bitburg-Prüm

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm bildet aus...

drei Anwärter/innen für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes

- Einstellungsvoraussetzung: (Fach-) Hochschulreife oder gleichwertiger Bildungsstand

- Ausbildungsdauer: 3 Jahre

- Einstellungstermin: 1. Juli 2012

 

eine/n Anwärter/in für die Laufbahn des mittleren nichttechnischen Dienstes

- Einstellungsvoraussetzung: mittlere Reife oder ein gleichwertiger Bildungsstand

- Ausbildungsdauer: 2 Jahre

- Einstellungstermin: 1. Juli 2012

Der Vorbereitungsdienst für die Anwärter/innen des gehobenen und mittleren Dienstes gliedert sich in theoretische und praktische Ausbildungsabschnitte. Die Anwärter/innen durchlaufen in der praktischen Ausbildung verschiedene Einsatzgebiete bei der Kreisverwaltung. Weiterhin ist eine zwei- bis dreimonatige Gastausbildung vorgesehen. Die theoretische Ausbildung findet an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung / Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz in Mayen statt. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.fhoev-rlp.de.

zwei Auszubildende für den Beruf der / des Verwaltungsfachangestellten

- Einstellungsvoraussetzung: mittlere Reife oder ein gleichwertiger Bildungsstand

- Ausbildungsdauer: 3 Jahre

- Einstellungstermin: 1. August 2012

Die Ausbildung erfolgt überwiegend im Ausbildungsbetrieb. Der Berufsschulunterricht findet in Form von Blockunterricht an der BBS Gerolstein statt.

eine/n Auszubildende/n für den Beruf der / des Fachinformatikerin/-s -

Fachrichtung Systemintegration

- Einstellungsvoraussetzung: mittlere Reife oder ein gleichwertiger Bildungsstand

- Ausbildungsdauer: 3 Jahre              

- Einstellungstermin: 1. August 2012

Die Bewerber/innen sollten Interesse am Planen, Installieren und Konfigurieren von komplexen vernetzten Informations- und Kommunikationssystemen haben. Grundkenntnisse in der Datenverarbeitung sind Voraussetzung.

In der Laufbahn des gehobenen Dienstes und für die Besetzung der Ausbildungsstelle als Fachinformatiker/in werden zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern insbesondere Frauen aufgefordert sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre vollständigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis spätestens 12. September 2011 an die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Amt 01 - Personal, Büro des Landrats, Postfach 1365 - 54623 Bitburg.

Ansprechpartner bei Rückfragen:

Martin Fuchs (Tel.: 06561/15-2080)

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 25.08.2011


Milchquotenbörse am 02.11.2011

Ein weiterer Börsentermin findet am 2. November statt. Alle Gebote für diesen Termin müssen am 4. Oktober 2011 der Landwirtschaftskammer in Bad Kreuznach vorliegen.

Die Formulare für die Gebote an die Börse sind bei der Landwirtschaftskammer, dem Bauernverband, den Molkereien und der Kreisverwaltung erhältlich.

Bei dem Verkauf von Quoten hat der Anbieter vor Abgabe des Angebotes einen Nachweis der zuständigen Kreisverwaltung einzuholen. Falls ein Quotenverkauf beabsichtigt ist, sollte das Angebot umgehend der Kreisverwaltung zur Prüfung vorgelegt werden.

Weiter ist zu beachten, dass eine Bescheinigung von der Kreisverwaltung zu erteilen ist, sofern die Quote noch verpachtet ist und das Pachtverhältnis beendet wurde. Die Rückgabe der Quote an den Verpächter muss vollzogen werden, bevor der Verpächter den Verkauf veranlassen und ein Angebot zum Börsentermin abgeben kann.

Dabei sind die erforderlichen Bearbeitungszeiten sowohl bei der Kreisverwaltung wie auch bei der  Molkerei zu berücksichtigen.

Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm sind Günter Maiers, Tel. 06561/15-2130 und Rita Rodermann, Tel. 06561/15-2120.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 24.08.2011

KVHS-Studienreise 2011 nach Nordfrankreich

Gotische Kathedralen, Schlösser und Städte im Norden Frankreichs - majestätisch, grazil, lichtdurchflutet

Die Reise in die Picardie streift die Champagne und die Ile de France. Seine, Marne, Oise und Aisne durchziehen die immer schon dicht besiedelte Kornkammer Frankreichs, die ganz unterschiedliche Landschaftsformen zeigt und  stets kulturelles Sammelbecken war. Seit der Merowingerzeit war sie Keimzelle des aufstrebenden späteren französischen Königreiches und wegen ihres Reichtums stets umkämpft. Parallel mit der politischen Aufwertung der Ile-de-France als Krondomäne wurden auch hier in kurzer Zeit mit dem "Entstehen" der gotischen Architektur die großen Kathedralen Frankreichs erbaut. Diese zeigen die grandiosen Fähigkeiten ihrer Baumeister und widerspiegeln die hochmittelalterliche Philosophie und Theologie der Scholastik. Im Kernland der Gotik betrachten wir mit den Kathedralen von Laon, Reims, Amiens, Soissons und Noyon nicht nur diese überragenden Denkmäler, sondern fragen auch nach den bedeutungsgeschichtlichen Aspekten. Diese Bauten haben als Gesamtkunstwerke mit ihrer Architektur, den Skulpturen und dem farbigen Licht ihrer Glasmalereien die europäische Kunst revolutioniert. Im Profanbau besitzt die Region eine Fülle königlicher und adliger Residenzen, Jagdschlösser und Parks. Sie veranschaulichen die Entwicklung des Schlossbaus vom Spätmittelalter bis zum 19. Jahrhundert mit hochrangigen Beispielen. Auch die diesjährige Studienreise führt außer zu den hochberühmten Monumenten auch zu versteckten, unbekannteren aber ebenso lohnenden Orten und Denkmälern und vermittelt so ein Gesamtbild dieser überaus reichen Kulturlandschaft.

Die Studienreise findet statt von Samstag, 1.10. bis Donnerstag, 6. 10. 2011.

Die Teilnehmer wohnen in einem guten Mittelklassehotel in der Region Amiens. Der Reisepreis beträgt pro Person im Doppelzimmer 740,- Euro. Der Einzelzimmerzuschlag beläuft sich auf 150,- Euro.

Im Preis der sechstägigen Studienreise sind enthalten: Fahrt im modernen Vier-Sterne-Reisebus mit Klimaanlage, WC, Fußstützen usw. der Firma Weber Omnibusse e.K., Niersbach. Fünf Übernachtungen mit Halbpension in einem guten Mittelklassehotel (erweitertes Frühstück und Drei-Gang-Menü am Abend).

Alle Eintrittsgebühren und Führungen. Konzeption und Reiseleitung: Kreisdenkmalpfleger Michael Berens. Anmeldungen bis zum 20.9.2011 unter Tel. 06561/15-2020, 15-2110 oder 15-2201.

Arbeitgebermarke Eifel Region Trier  Leader  Familienportal Eifelkreis  Zukunftsinitiative Eifel  Baukultur Eifel

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