Rudolf Pick, Pflegestrukturplaner des Eifelkreises, eröffnete die gut besuchte Veranstaltung und begrüßte die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen sowie der Tagespflegeeinrichtungen. Darüber hinaus nahmen weitere Akteure aus den Bereichen Pflege und Demenz teil, darunter das DRK-Bildungswerk Eifel-Mosel-Hunsrück e. V., die Betreuungsvereine, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung sowie der Seniorenbeirat des Eifelkreises.
Zu Beginn stellte die Firma Docs in Clouds TeleCare GmbH aus Aachen ihre telemedizinischen Lösungen vor. Auf großes Interesse stieß insbesondere die Präsentation des „TeleDoc-Mobile“, eines telemedizinischen Visitenwagens, der die medizinische Versorgung in Alten- und Pflegeheimen unterstützen kann.
Über praktische Erfahrungen mit dieser Technik berichtete anschließend Stephanie Margraff, Qualitätsmanagerin des Alten- und Pflegeheims Stift St. Irminen in Trier. Die Konferenzteilnehmer nutzten die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch und zahlreichen Nachfragen.
Es folgte der Jahresbericht des Pflegestützpunktes Bitburg. Für die weiteren Pflegestützpunkte informierte Sonja Ewertz, Leiterin des Amtes für Soziales der Kreisverwaltung, über die Neubesetzung der Stellen für Beratung und Koordinierung in den Pflegestützpunkten Speicher, Arzfeld und Prüm. Die Kreisverwaltung des Eifelkreises fungiert hierbei als Anstellungsträger. Mit Unterstützung des Landes konnte die teilweise langjährige personelle Unterbesetzung dieser Pflegestützpunkte damit beendet werden.
Koordinatorin Melanie Bischof informierte über aktuelle Aktivitäten des Demenznetzwerks Eifelkreis. Neben einem Ausblick auf die Aktionswochen Demenz 2026 stellte sie die Anschaffung eines Alterssimulationsanzugs („AgeMan“) vor. Dieser kann künftig gemeinsam mit dem bereits vorhandenen Demenzsimulator über das Amt für Soziales der Kreisverwaltung ausgeliehen werden. Beide Hilfsmittel ermöglichen es, alters- und demenzbedingte Einschränkungen realitätsnah zu erleben und so das Verständnis für die Herausforderungen im Alltag betroffener Menschen zu stärken.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurde zudem über den voraussichtlichen Start der Seniorenresidenz Karolinger Hof in Prüm im Oktober 2026 informiert.
Zum Abschluss bot die Veranstaltung Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Erfahrungen wurden geteilt, aktuelle Fragen diskutiert und neue Kontakte geknüpft. Damit leistete die Pflegekonferenz erneut einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der Akteure im Pflege- und Demenzbereich des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

