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Psychische Erkrankungen ohne Vorurteile betrachten

Von links: Dr. med. Rainer Hoffmann, Nicolas Schmidschneider und Birgit Kronibus (Foto: Gesundheitsamt)

In seinem Fachvortrag beleuchtete Nicolas Schmidschneider, Psychologe und Psychiatriekoordinator, die Entstehung und Folgen von Vorurteilen gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen. Dabei ging es insbesondere darum, ein realistisches Verständnis für psychische Erkrankungen zu fördern und konstruktive Perspektiven für einen offenen und wertschätzenden Umgang aufzuzeigen.

Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich ein reger Austausch mit dem Referenten sowie mit Dr. med. Rainer Hoffmann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Sozialarbeiterin Birgit Kronibus. Als Mitarbeiter im Sozialpsychiatrischen Dienst konnten sie die zahlreichen Fragen beantworten und deutlich machen, wie wichtig Information, Begegnung und ein vorurteilsfreier Dialog für die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen sind.

Das gemeinsame Fazit: Eine bessere Welt wäre eine Welt, in der psychische Gesundheit selbstverständlich als Teil der allgemeinen Gesundheit verstanden wird, Menschen keine Vorurteile oder Diskriminierung aufgrund einer psychischen Erkrankung erfahren und psychische Erkrankungen nicht als Ausnahme, sondern als Teil menschlicher Erfahrung wahrgenommen werden.