Foto: Philipp Kesse
Die Resonanz auf die Veranstaltung war groß. Die Teilnehmenden lobten das abwechslungsreiche Format, die praxisnahen Inhalte und die Möglichkeit zum direkten Austausch im Anschluss. Im Mittelpunkt stand der Impulsvortrag von Felix Behm, der als Experte für die Generationen Z und Alpha eine neue Perspektive auf junge Menschen eröffnete. Statt sich auf vermeintliche Klischees über die junge Generation zu konzentrieren, ging es darum, deren Lebenswelt besser zu verstehen und daraus konkrete Ansätze für den Umgang im beruflichen und schulischen Alltag abzuleiten.
Ergänzt wurde der Impulsvortrag durch mutige und authentische Praxisbeispiele von regionalen Unternehmen. Im Format „3 Fragen – 3 Antworten“ haben Annika Görgen und Eva Klein von der Steuerberatungskanzlei Lehnen & Partner sowie Achim Tossing und Marcel Becker von der Schreinerei bulbaum ihre spezifischen Ansätze der Personalarbeit und Zusammenarbeit erläutert.
Ein zentrales Learning des Abends: mehr miteinander sprechen und direktes Feedback geben. Gerade junge Mitarbeitende wünschen sich Klarheit darüber, was von ihnen erwartet wird und wie ihre Arbeit wahrgenommen wird. Regelmäßige Gespräche über die erreichten Ziele und erledigten Aufgaben der Woche können dabei helfen, Erwartungen abzugleichen, Erfolge sichtbar zu machen und frühzeitig über Herausforderungen zu sprechen. Auch ein strukturiertes Onboarding wurde als wichtiger Baustein hervorgehoben. Neue Mitarbeitende sollten von Beginn an gut in das Team integriert werden und nicht erst nach und nach ihren Platz im Unternehmen finden. Persönliche Ansprechpartner, klare Informationen und ein bewusst gestalteter Einstieg können dabei helfen, Sicherheit und Zugehörigkeit zu schaffen.
Die Veranstaltung machte damit deutlich: Die Frage, wie Generation Z und Alpha erreicht werden können, lässt sich nicht mit einem einzelnen Rezept beantworten. Entscheidend ist vielmehr die Bereitschaft, miteinander im Gespräch zu bleiben, zuzuhören und auch die eigene Kommunikation und Arbeitsweise regelmäßig zu hinterfragen. Der Abend bot darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch und Netzwerken – und damit genau den Raum, den es braucht, um auch über die Veranstaltung hinaus miteinander im Gespräch bleiben.

