Mobilitätsstationen, auch MobiHubs genannt, bündeln verschiedene Verkehrsangebote an einem Ort und erleichtern den Wechsel zwischen Bus, Fahrrad und gemeinsam genutzten Fahrzeugen. Ziel ist es, die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern, Alltagswege flexibler zu gestalten und Alternativen zum eigenen Auto zu stärken. Die Ausstattung richtet sich nach dem Bedarf vor Ort.
Die sieben Standorte wurden anhand qualitativer und quantitativer Kriterien ausgewählt. Dabei wurden die Besonderheiten des weitläufigen Landkreises und Potenziale zur Verknüpfung bestehender und zusätzlicher Mobilitätsangebote berücksichtigt. Geplant sind Stationen in Bitburg (ZOB), Bitburg-Erdorf (Bahnhof), Echternacherbrück (P+R), Irrel (ZOB), Prüm (Gerberweg), Speicher (Verbandsgemeinde) und Wolsfeld (Kirche).
Den Auftrag für Planung und Bauüberwachung erhielt das Ingenieurbüro Paulus & Partner, das über mehr als 50 Jahre Erfahrung verfügt. „Mit Paulus & Partner konnten wir einen regionalen Partner gewinnen, der über die erforderliche Expertise für die Umsetzung dieses anspruchsvollen Projekts verfügt“, sagt Projektmanagerin Marina Hüweler.
Ende September besichtigten der Auftragnehmer und die zuständigen Koordinatoren der Kreisverwaltung alle sieben Standorte und prüften die örtlichen Rahmenbedingungen. Als Nächstes werden die Standorte detailliert vermessen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Planung modularer, individuell angepasster Mobilitätsstationen.
Ein zentrales Ziel des Projekts „Eifelkreis Verbindet“ ist der Netzeffekt: Bereits im ersten Umsetzungsschritt wird der gesamte Landkreis einbezogen. Die Stationen sollen ein zusammenhängendes Netz bilden und die Mobilität im Kreisgebiet stärken. Deshalb sind die Verbandsgemeinden und die Stadt Bitburg von Beginn an eingebunden. „Die Zusammenarbeit mit den Schlüsselakteuren vor Ort bleibt ein wichtiger Bestandteil des Projekts“, betont Hüweler. So können die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gemeinden berücksichtigt werden.
Das Konzept ermöglicht eine spätere Erweiterung des Netzes. Der vorliegende Endbericht zur Standortanalyse dient dafür als Grundlage. Der Zeitplan für den Bau wird in den kommenden Monaten konkretisiert. Nach aktuellem Planungsstand sollen die ersten Stationen Mitte 2027 in Betrieb gehen. Mehr unter www.eifelkreis-verbindet.de

