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Wie Baukultur Dörfer stärkt: Ausstellung zum Baukulturpreis Eifel in Mainz eröffnet

Der Baukulturpreis Eifel wurde 2025 bereits zum vierten Mal ausgelobt und dokumentiert in einer laufenden Wanderausstellung die prämierten Projekte engagierter Bauherren und Planer. Die ausgezeichneten Maßnahmen geben Anregung und Impuls für den zeitgemäßen Umgang mit identitätsstiftender Bausubstanz im Dorf.

Nach begrüßenden Worten von Joachim Becker, Vorstandsmitglied der Architektenkammer RLP, und Marc Derichsweiler, Bauabteilung des Ministeriums der Finanzen RLP, erläuterte Landrat Andreas Kruppert die Besonderheiten der Initiative Baukultur im Eifelkreis wie auch die Intension des in 2025 ausgelobten Baukulturpreises. Anschließend informierte Bianca Klein, Geschäftsstelle Baukultur RLP, über die herausfordernde Aufgabe der Jurymitglieder aus den 40 eingereichten Bewerbungen nach Kategorien und Bewertungskriterien letztendlich 14 Projektwürdigungen auszusprechen.

Drei dieser beispielgebenden Projekte wurden von den Planenden im Rahmen der Ausstellungseröffnung in Mainz näher vorgestellt: Architekt Rainer Roth, Meckel, berichtete von der Erneuerung eines Wohn- und Geschäftshauses in Neuerburg. Der Vortrag von Ralf Mayeres befasste sich mit der Wandlung des öffentlichen Raums am Beispiel der Neugestaltung des Maximiner Wäldchen in Bitburg. Die Umnutzung einer ehemaligen Scheune in Dudeldorf war als Preisträger des Baukulturpreises 2025 Gegenstand der abschließenden Präsentation der jungen Planer Ines Streit und Dominik Marx, Ideenschmiede, aus Niehl.

Die Wanderausstellung bleibt noch bis zum 5. Juni in Mainz und wird anschließend weitere Stationen im Eifelkreis besuchen.