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Nach 100 Tagen im Amt: Neuer Brand- und Katastrophenschutzinspekteur zieht erste Bilanz

Foto: Kreisverwaltung

Wie wichtig diese Kooperation ist, bewiesen bereits mehrere anspruchsvolle, größere Einsätze: der brandbedingte Stromausfall im Prümer St. Joseph-Krankenhaus an Pfingsten, der Großbrand in Bollendorf-Weilerbach im Mai sowie der langanhaltende Stromausfall in Bitburg. Bei all diesen Einsätzen lag die primäre Einsatzleitung bei den Kommunen; Hargarten und sein Team standen den örtlichen Führungskräften dabei beratend und unterstützend zur Seite.

Als oberste Feuerwehr-Führungskraft auf Kreisebene verbindet der BKI Verwaltung und Ehrenamt. Zu seinen Aufgaben gehören die fachliche Gesamtverantwortung für den Brand- und Katastrophenschutz, die Entwicklung zukunftsfähiger Strategien, die Einsatzleitung bei Großschadenslagen sowie die Sicherstellung von Ausstattung und Einsatzbereitschaft.

Dustin Hargarten ist auf Jürgen Larisch gefolgt, der nach mehr als 13 Jahren in den Ruhestand verabschiedet wurde. Vor dem Hintergrund des neuen Landesgesetzes über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz und entsprechendem Beschluss des Kreistages, ist die Position erstmals hauptamtlich besetzt. Damit geht einher, dass der BKI zugleich als Fachbereichsleiter Notfall- und Krisenvorsorge zuständig ist für den Bevölkerungsschutz.

„Die ersten 100 Tage haben gezeigt, dass unser Brand- und Katastrophenschutz von einem kompetenten und engagierten Fachmann geleitet wird. Ich wünsche ihm für seine verantwortungsvolle Aufgabe stets eine glückliche Hand“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Michael Ludwig. Dustin Hargarten ergänzt: „Die ersten Wochen waren intensiv, haben aber bewiesen, wie schlagkräftig der Katastrophenschutz im Eifelkreis aufgestellt ist. Nur durch die starke Unterstützung meiner Stellvertreter, der Wehrleiter, des DRK, des THW und aller Kreiseinheiten sowie das großartige Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt können wir unsere Strukturen krisen- und zukunftsfest ausbauen.“

Der 32-Jährige absolvierte nach einer handwerklichen Ausbildung 2014 die Brandmeister- und Rettungsassistenten-Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Köln. 2017 wechselte er zur Berufsfeuerwehr Trier und kehrte 2023 beruflich in den Eifelkreis zurück, wo er die Alarm- und Einsatzplanung verantwortete.