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Eifelkreis setzt auf serielle Sanierung von Schulgebäuden

Die bestehende Gebäudehülle und die technische Gebäudeausrüstung entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz und Klimaschutz. Vorgesehen ist daher eine serielle Fassadensanierung mit vorgefertigten Fassadenelementen, die vor die bestehende Gebäudehülle montiert werden. Dieses Verfahren verkürzt die Bauzeit, verbessert die Ausführungsqualität und reduziert die Auswirkungen auf den laufenden Schulbetrieb erheblich. Zwar liegen die Investitionskosten etwas über denen einer klassischen Sanierung, dafür bietet die industrielle Vorfertigung eine höhere Termin- und Planungssicherheit.

Ergänzend empfehlen die Gutachter eine umfassende Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung. Geplant sind der Austausch der bisherigen Gasheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die Integration dezentraler Lüftungsanlagen in die Fassadenelemente, die Nutzung der Dachflächen für Photovoltaik sowie eine moderne Gebäudeautomation. Damit kann nach Einschätzung der Planer grundsätzlich der Effizienzgebäude-40-Standard erreicht werden. Im weiteren Planungsverlauf sollen zudem die Varianten EH 55 und EH 70 hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten untersucht werden. Die Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen, verbessern das Raumklima und sichern den Schulstandort langfristig.

Die Machbarkeitsstudie wurde gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität.