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Vertrag zum Ankauf der Housing unterzeichnet

Von links: Kirsten Hoben, Julia Beinecke und Gabriele Gerlach (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben), Landrat und Verbandsvorsteher Andreas Kruppert, Bürgermeister Heiko Jakobs, Tanja Schnarrbach (Objektgesellschaft Bitburg Housing GmbH). Foto: Kreisverwaltung


Die Hauptstellenleiterin der Sparte Verkauf der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Julia Beinecke begrüßt den Abschluss des Kaufvertrages: „Mit dem Verkauf des Geländes konnte nunmehr ein weiterer großer Meilenstein in Sachen Konversion gesetzt werden. Die Entwicklung des Geländes wird für die Eifelregion und die Stadt Bitburg einen erheblichen Mehrwert bedeuten. Der Verkauf der Housing ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie der Bund durch die Gewährung von Verbilligungen die Kommunen aktiv bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum unterstützen kann.“

Landrat und Verbandsvorsteher Andreas Kruppert: „Mit dem Ankauf des Geländes besteht nun Sicherheit für die weitere Planung und Umsetzung des Konversionskonzeptes. Damit sind die Weichen gestellt, mit kommunalen und privaten Partnern, in den nächsten Jahren ein attraktives Quartier für Bitburg und die ganze Region zu schaffen. Durch die Etablierung von Wohnen, Dienstleistung und Gewerbe kann ein attraktiver Mix in Bezug auf die unterschiedlichen Nutzungen als auch Gebäudetypologien geschaffen werden, der einen große Bereicherung für die ganze Region darstellt.“

Bürgermeister Heiko Jakobs: „Die Unterzeichnung des Kaufvertrags für das Housinggelände ist ein historischer Meilenstein für Bitburg! Wir sichern damit nicht nur wichtige Sportanlagen und den Kindergarten für unsere Stadt, sondern legen den Grundstein für ein völlig neues und attraktives Quartier. Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir hier bezahlbaren Wohnraum und einen urbanen Stadtteil mit hoher Lebensqualität, der Bitburg in den kommenden Jahren maßgeblich bereichern wird. Wir blicken dieser Entwicklung mit großer Vorfreude entgegen.“

Hintergrund:
Der Zweckverband Flugplatz Bitburg gründete die Objektgesellschaft Bitburg Housing GmbH, die als Tochter alle Entwicklungsflächen (Wohnen, Gewerbe, Freizeit) übernimmt. Infrastruktur-, Grün- und Retentionsflächen verbleiben beim Zweckverband. Der Eifelkreis erwirbt die ehemalige High-School mit Turnhalle, die Stadt Bitburg Sportanlagen und Kindergarten. Für öffentliche Nutzungen gewährt die BImA Nachlässe von rund 1,2 Mio. €. Geplant sind etwa 100 geförderte Wohnungen, mit weiteren 3,5 Mio. € Verbilligung. Bis Oktober 2026 entsteht ein städtebauliches Konzept, anschließend beginnen Planung und Erschließung. Gefördert werden 75 % der öffentlichen Maßnahmenkosten aus Mitteln des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“. In 15 Jahren soll ein attraktives, bezahlbares Quartier entstehen, das Stadt und Region stärkt. Nach Durchführung der Planungsverfahren ist mit einem Baubeginn im Jahr 2028 zu rechnen.