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Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft im Eifelkreis: Austausch, Herausforderungen und neue Perspektiven

Foto: Kreisverwaltung

Zum Auftakt unterstrichen Landrat Andreas Kruppert und Amtsleiterin Melanie Peier die Bedeutung einer engen Kooperation im psychosozialen Bereich. Landrat Kruppert wies dabei zusätzlich darauf hin, wie schwierig es für Betroffene im Eifelkreis ist, zeitnah einen Termin für eine ambulante psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung zu erhalten.

Zentraler Programmpunkt war eine Präsentation des Psychologen Nicolas Schmidschneider, Psychiatriekoordinator im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung. Anhand aktueller Daten der Kassenärztlichen Vereinigung konnte aufgezeigt werden, wie sehr der Eifelkreis sowohl im hausärztlichen Bereich als auch in der ambulanten psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung unterversorgt ist und daher der Bedarf besteht, die Versorgungslage systematisch aufzuarbeiten. Hierzu sollen Informationen und Rückmeldungen aus den beteiligten Institutionen gebündelt und in einem regelmäßigen, umfassenden Psychiatriebericht als Grundlage für zukünftige Planungen dokumentiert werden.

In einer abschließenden Gesprächsrunde konnten aktuelle Themen, Herausforderungen und Anregungen aus der Praxis eingebracht und diskutiert wurden. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig der kontinuierliche Austausch und die Vernetzung aller Beteiligten sind, um die psychosoziale Versorgung im Eifelkreis nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.