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Asiatische Hornisse im Eifelkreis – Jetzt Primärnester bekämpfen  

Mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr beginnen die Königinnen sogenannte Primärnester zu bauen. Diese sind mit einer Größe zwischen 5 und 15 Zentimetern zunächst relativ klein. Sie sind kugelförmig, von graubrauner Farbe und bestehen aus einer papierartigen Masse aus zerkautem Holz. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist ein einzelnes, meist seitlich angebrachtes Einflugloch. Primärnester werden häufig unter Dachvorsprüngen, in Schuppen, Gartenhäusern, Hecken oder niedrigen Bäumen entdeckt.

Im Sommer verlagern die Tiere ihre Nester in größere Höhe. Die Sekundärnester können beachtliche Ausmaße erreichen, sind oft schwer zugänglich und beherbergen mehrere tausend Tiere. Eine vollständige Eindämmung der Asiatischen Hornisse ist durch die Bekämpfung von Primärnestern zwar nicht möglich, dennoch kann deren frühzeitige Entfernung dazu beitragen, die lokale Ausbreitung zu verlangsamen und die Bildung großer und schwer zugänglicher Sekundärnester zu verhindern.

Die Entfernung der Nester ist grundsätzlich genehmigungsfrei zulässig, da die Asiatische Hornisse im Gegensatz zur Europäischen Hornisse (Vespa crabro) nicht unter Artenschutz steht. Die Untere Naturschutzbehörde des Eifelkreises Bitburg-Prüm steht als Ansprechpartner zur Verfügung und kann bei Bedarf Kontakte zu sachkundigen Imkern oder gewerblichen Schädlingsbekämpfern vermitteln, die eine fachgerechte Entfernung durchführen können. Kontakt: Katarina Gerlach, Tel. 06561 15-3240, E-Mail: gerlach.katarina@bitburg-pruem.de