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Chancen für den Arbeitsmarkt durch Inklusion beeinträchtigter Menschen: Das „Budget für Arbeit“ als Erfolgsgeschichte im Eifelkreis

Aufgrund der positiven Umsetzung in die Praxis und des Erfolgs ist diese Möglichkeit des Arbeitslebens für Menschen mit Behinderungen bundesweit gesetzlich implementiert.

Das „Budget für Arbeit“ richtet sich an Menschen mit Behinderungen, die grundsätzlich die Voraussetzungen für eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder bei gleichwertigen anderen Leistungsanbietern erfüllen und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sozialversicherungspflichtig arbeiten möchten.

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm gibt es vielfältige positive Beispiele, wie Menschen mit ihren individuellen Beeinträchtigungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt integriert wurden. Aktuell sind es über vierzig Betriebe im Landkreis, in denen Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung mit ihren guten Kompetenzen und ihrer Fachlichkeit beschäftigt sind. Aktuell bedingt der in allen Bereichen bestehende Arbeitskräftemangel eine besondere Chance für Arbeitgeber und Budgetnehmer zur Inklusion von Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, beispielsweise in Handwerksbetrieben, in der Gastronomie, in Küchenbereichen, als Betreuungskraft in der Altenpflege oder als Hausmeistergehilfe.

Das „Budget für Arbeit“ nach § 61 SGB IX umfasst
- eine Geldleistung in Form des Lohnkostenzuschusses von bis zu 75 % des regelmäßigen Arbeitsentgelts
- und einer Leistung für Anleitung und Betreuung am Arbeitsplatz (Jobcoaching)

Das „Budget für Arbeit“ ist grundsätzlich als dauerhafte Lösung für unbefristete Arbeitsverträge ausgerichtet.

Für Informationen zum „Budget für Arbeit“ steht Ihnen Birgit Heck, Kreisverwaltung Eifelkreis Bitburg-Prüm telefonisch unter 06561 / 155206 oder per Mail heck.birgit@bitburg-pruem.de gerne zur Verfügung.


In den zurückliegenden Wochen hatte die Kreisverwaltung in den Kreisnachrichten einzelne Budgetnehmer und Budgetnehmerinnen zu Wort kommen lassen. Aufgrund der aktuellen Nachfrage stellen wir an dieser Stelle noch einmal alle Positivbeispiele gesammelt vor:


Timo Göbel (31 Jahre) ist als Hausmeistergehilfe bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm beschäftigt. Insgesamt fünf Menschen sind im Rahmen des „Budget für Arbeit“ bei der Kreisverwaltung tätig: Zwei Hausmeistergehilfen und zwei Küchenhilfen in den Schulen.

Nach dem Besuch einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und Sprache folgte eine innerbetriebliche Berufsbildungsmaßnahme (InbeB) beim Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (Zsl e. V. Mainz, Regionalstelle Bitburg). Innerhalb dieser Maßnahme führte Timo Göbel ein erfolgreiches Langzeitpraktikum bei der Kreisverwaltung durch, woraus unmittelbar die Übernahme in ein Arbeitsverhältnis erfolgte. Während des Praktikums und zu Beginn des Arbeitsverhältnisses wurde er von einer sozialpädagogischen Fachkraft von Zsl regelmäßig betreut.

Seit über 10 Jahren ist Timo Göbel nun Mitarbeiter. Zu den von ihm auszuführenden Tätigkeiten zählen u. a. die Pflege der Außenanlagen, Rasenmähen, Laubfegen, Schneeräumen, das Befüllen der Behälter mit Desinfektionsmittel sowie die Bereitstellung von Hygieneartikeln während der Coronapandemie, Papier schreddern und das Verbringen von Waren in die Kantine. Außerdem richtet er die Sitzungsräume entsprechend des Sitzungsplans mit Unterstützung des Hausmeisters ein.

Timo Göbel gefällt die Tätigkeit sehr gut. Er sagt: „Ich mache gerne strukturierte Arbeit. Es gefällt mir bei meiner Arbeitsstelle. Mit meinen Kollegen verstehe ich mich gut. Von den beiden Hausmeistern werde ich sehr gut unterstützt. Alle nehmen auf meine Beeinträchtigung Rücksicht und sind nett. Ich kann in meinem Tempo arbeiten. Zwischenzeitlich habe ich Arbeitssicherheitsvorschriften gelernt, so dass ich mit verschiedenen Geräten arbeiten darf. Meine jeweiligen Arbeitsaufträge erhalte ich auf einem vom Hausmeister wöchentlich erstellten Plan, den ich dann abarbeiten kann und so nichts vergesse.“

Andreas Kruppert, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm: „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, Menschen mit Beeinträchtigungen eine berufliche Perspektive zu geben. Sie sind mit ihren individuellen Talenten eine Bereicherung für unser Team. Gleichzeitig freue ich mich, neben der Fachlichkeit, auch über das soziale Engagement meiner Mitarbeiterschaft, die die Kolleginnen und Kollegen unmittelbar unterstützen. So kann Inklusion gelingen.“

 

Marcel Heinz (26 Jahre) besuchte eine Schule für ganzheitliche Entwicklung. Während der Schulzeit absolvierte er bereits Praktika in verschiedenen Betrieben. Später führte er eine zweijährige innerbetriebliche Berufsbildungsmaßnahme (analoge Berufsbildungsmaßnahme in einer Werkstatt für behinderte Menschen), begleitet durch den Bürgerservice Bitburg, durch.

Marcel Heinz arbeitete zunächst vier Jahre bei einer Firma für Innenausbau; seit dem 01.08.2022 hat er nun ein Beschäftigungsverhältnis bei Krämer Dienstleistungen in Hersdorf. Hier kann er von seinen beruflichen Vorerfahrungen profitieren. Er unterstützt bei Hausentrümpelungen, Renovierungs- und Innenarbeiten in Häusern, Mithilfe bei Maurer- und Holzarbeiten, Hausmeister- und Hilfstätigkeiten im Garten- und Landschaftsbereich.

Marcel Heinz ist stolz, den Führerschein zu haben und fährt mit dem Auto zur Arbeit. Außerdem hat er zwischenzeitlich noch den Staplerschein erhalten. Es finden regelmäßige Besuche durch die sozialpädagogische Fachkraft des Bürgerservice an der Arbeitsstelle statt, wodurch ein erfolgreiches Jobcoaching gelingt.

Marcel Heinz freut sich über die gute Aufnahme im Betrieb: „Mir machen die handwerklichen Tätigkeiten Spaß. Hier kann man am Tagesende die Früchte der Arbeit sehen. Täglich gehe ich gerne zur Arbeit und fühle mich geschätzt. Meine Kollegen stehen mir mit Rat und Tat zur Seite.“ Firmenchef Manfred Krämer bestätigt: „Durch die Sicherstellung von dauerhaften Ansprechpartnern kann Marcel kleine Aufgaben und Zuarbeiten sehr gut erledigen. Es ist schön, allen zu zeigen, dass durch das abgestimmte Miteinander echte Inklusion gelingen kann.“

 

Florian Thielen (32 Jahre) besuchte eine Schule für ganzheitliche Entwicklung. Im letzten Schuljahr absolvierte er Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt; nach Schulende führte er eine zweijährige innerbetriebliche Berufsbildungsmaßnahme (analoge Berufsbildungsmaßnahme in einer Werkstatt für behinderte Menschen) in einem Altenund Pflegeheim in Begleitung des Bürgerservice Bitburg durch.

Danach war Florian Thielen etwa 10 Jahre als Betreuungskraft in dem Alten- und Pflegeheim tätig. Nach dieser langen Zeit wollte er weitere Berufsfelder kennenlernen und arbeitet nunmehr seit über einem Jahr bei der Firma Heiko in Neuendorf. Er fährt morgens mit dem Roller zur Arbeit oder nutzt eine Mitfahrgelegenheit. Zu den Aufgaben gehören u. a. die Mithilfe bei der Bestückung der Verkaufswagen, das Auffüllen der Lagerregale mit Waren, Reinigungsarbeiten der Lagerräume und das Kommissionieren von kleinen Aufträgen. Es finden regelmäßige Besuche durch die sozialpädagogische Fachkraft des Bürgerservice an der Arbeitsstelle statt, wodurch ein erfolgreiches Jobcoaching gelingt.

Florian Thielen fühlt sich im Betrieb wohl: „Ich konnte mich zwischenzeitlich ganz gut in den Betriebsablauf einarbeiten und vieles dazulernen. Es ist ein schönes Gefühl, gebraucht zu werden und Anerkennung zu erfahren.“ Daniel Reinartz, Personalleiter Firma Heiko, ergänzt: „Wir als Arbeitgeber sind mit Florian sehr zufrieden. Er verrichtet seine Aufgaben zuverlässig und sorgfältig. Weiterhin klappt die Zusammenarbeit durch die Unterstützung mit Kollegen und Lieferanten sehr gut.“

 

Dominik Dumanski ist 27 Jahre alt und arbeitet im Haus der Jugend in Bitburg. Er besuchte eine Schule für ganzheitliche Entwicklung. Danach absolvierte er eine innerbetriebliche Berufsbildungsmaßnahme (InbeB), begleitet durch den Bürgerservice in Bitburg. Nach einem Praktikum bei einem Autoaufbereitungsservice folgte ein weiteres Praktikum im Haus der Jugend.

Schon während seiner Schulzeit hat Dominik Dumanski an einer Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderung (BAG) im Haus der Jugend teilgenommen. Hier konnte er dem damaligen Hausmeister über die Schulter blicken und hat dann festgestellt, dass ihm diese Arbeit gefallen könnte. Seit 2015 arbeitet er nun fest im Haus der Jugend und seine Tätigkeiten bestehen hauptsächlich aus Instandhaltung und Zusammenbau von Möbeln, Pflege der Außenanlagen, Mithilfe bei Renovierungsarbeiten wie z. B. Anstreichen, Aufbau und Abbau sowie Getränkeservice und Gästebewirtung bei Veranstaltungen, Unterstützung bei der Raumbelegung, Aufräum- und Reinigungsarbeiten.

Die Arbeitszeiten sind an vier Tagen die Woche von 8 bis 16 Uhr. Einsätze am Wochenende oder abends finden nur bei besonderen Veranstaltungen statt. Unterstützung und Anleitung erhält Dominik Dumanski vom aktuellen Hausmeister, und auch der vorherige Hausmeister hat ihm viele Arbeitsschritte mit Geduld gezeigt und erklärt. Zum Erwerb von fachlichen Kenntnissen hat er an Hausmeisterseminaren teilgenommen. Aktuell wird er noch zur Arbeit gefahren. Er plant, bald einen eigenen Führerschein zu erwerben.

Dominik Dumanski sagt über seine Arbeitsstelle: „Mit dem Hausmeister komme ich gut zurecht. Ihn kann ich immer fragen, wenn ich Hilfe benötige. Ansonsten lernt man immer jeden Tag Neues dazu, man kann nie genug lernen. Ich mag die Veranstaltungen, da man dort in Kontakt mit anderen Leuten kommt. Die Gäste zu bedienen macht mir Spaß, ich finde es gut, wenn sich die Gäste wohlfühlen.“ Einrichtungsleiter Thorsten Hauer berichtet: „Wir freuen uns über die Unterstützung von Dominik. Er hat im Laufe der Zeit gelernt, verschiedene Aufgaben selbständig zu erledigen und hat einen freundlichen Umgang mit unseren Jugendlichen und Gästen.“


Marco Scherer ist 28 Jahre alt. Nach dem Besuch der Hauptschule und des Berufsbildungszentrums in Bitburg hat Marco Scherer eine Ausbildung als Fachlagerist bei einem Autohaus abgeschlossen. Dem folgten verschiedene kurzfristige Tätigkeiten und leider auch eine Erkrankung, die eine Beschäftigung erschwerte. Über die erfolgreiche Berufsbildung in den St. Bernhards-Werkstätten in Zemmer hat er 2020 unmittelbar mit der fachlichen Unterstützung und Begleitung des dortigen Integrationsmanagers eine Arbeitsstelle im Lagerbereich bei Automobile Conrady in Bitburg im Rahmen des „Budgets für Arbeit“ gefunden.

Mit seinem eigenen Auto kommt er jeden Tag zur Arbeit, wo er in Vollzeit beschäftigt ist. Zu seinen Tätigkeiten zählt insbesondere die Mithilfe bei der Teilebeschaffung für Fahrzeuge, die Lagerpflege, das Aufnehmen von Bestellungen und das Einräumen der Lieferung im Lager. Außerdem übernimmt er zeitweise den Kurierdienst für Ersatzteile, die bei anderen Firmen abgeholt werden. Marco Scherer schätzt an seiner Arbeitsstelle, dass er sich mit allen Kollegen und dem Chef gut versteht und sich im Team gut aufgenommen fühlt. Es ist ein positives Miteinander. Er sagt: „Ich habe gelernt, offener mit anderen Menschen, hier insbesondere mit Kunden umzugehen. Es freut mich, selbständig Ersatzteile auf Bestellung zu besorgen. Man traut mir etwas zu. Ich habe an Selbstwertgefühl gewonnen, da ich hier Wertschätzung finde.“

Aktuell macht Marco Scherer die Arbeit viel Freude. Vielleicht hat er später mal den Wunsch auf Veränderung. Denn im „Budget für Arbeit“ gibt es vielfältige Chancen und Veränderungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Jürgen Conrady, Automobile Conrady Bitburg, bestätigt: „Marco ist gut in der Mitarbeiterschaft integriert. Mit seinen individuellen Kompetenzen ergänzt er unser Team.“


Kathrin Ulrich (55) war nach dem Besuch der Hauptschule war auf verschiedenen Arbeitsstellen als Hilfsarbeiterin oder Reinigungskraft tätig. Im Anschluss an die Familienphase konnte sie insbesondere auch wegen ihrer Beeinträchtigung keine Arbeitsstelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden, sodass sie in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) aufgenommen wurde. Sie interessierte sich für eine Tätigkeit im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Prüm und hatte sich beworben. Zu Beginn des Arbeitsverhältnisses wurde sie von einer Fachkraft der Euweco Weinsheim (WfbM) bei der Arbeit begleitet und unterstützt.

Ihre Tätigkeitsfelder sind insbesondere die Zuarbeiten in der Küche, Reinigungsarbeiten innerhalb des Gebäudes, Eindecken der Tische zu den Mahlzeiten in den Gemeinschafträumen, Getränke für die Heimbewohner bereitstellen und Hilfe beim Essenverteilen bzw. – anreichen. Kathrin Ulrich arbeitet Teilzeit in einer 5-Tage Woche. Sie hat einen geregelten Arbeitsablauf, der ihrer Belastbarkeit angepasst ist.

Zu ihrer Tätigkeit sagt sie: „Ich werde von allen Kolleginnen und Kollegen unterstützt. In der Küche erhalte ich die Aufgaben von der Küchenleiterin, wo wir dann gemeinsam die Arbeiten erledigen. Mit meiner Arbeit bin ich sehr zufrieden und ich verstehe mich gut mit allen Mitarbeitern und den Bewohnern. Ich sehe, dass ich mit meiner Arbeit anderen Menschen eine Freude bereiten kann – das macht auch mich glücklich.“

Die Heimleiterin Claudia Haase lobt: „Wir alle sind mit Frau Ulrich sehr zufrieden. Sie ist immer bemüht, zu helfen und trotz ihrer Beeinträchtigung ihr Bestes zu geben. Frau Ulrich ist im Team gut integriert und bei allen sehr beliebt.“ 


Patrick Betzen (34) arbeitet seit 2010 im „Budget für Arbeit“. Nach dem Besuch einer Schule für ganzheitliche Entwicklung absolvierte er eine innerbetriebliche Berufsbildungsmaßnahme (InbeB), begleitet durch das Zentrum für behinderte Menschen e. V. Mainz, Regionalstelle Bitburg (Zsl) - eine alternative Maßnahme zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Während dieser Maßnahme konnte er ein Langzeitpraktikum auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchführen, wo er im Anschluss im „Budget für Arbeit“ zuerst bei einem Golfresort eingestellt wurde.

Patrick Betzen berichtet: „Nach 11 Jahren in diesem Betrieb wollte ich mich weiterentwickeln und habe mehrere Praktika und ein anderweitiges Arbeitsverhältnis absolviert. Seit dem 15.09.2022 arbeite ich nun auf dem Nengshof Ferien- und Reiterhof in Wissmannsdorf – hier gefällt es mir sehr gut.“ Zu seinen Aufgaben gehört das Versorgen der Tiere wie Pferde, Ziegen Schafe, Hühner usw., die Pflege der Außenanlagen, Rasenmähen und Freischneiden, Aufräumen der verschiedenen Gebäudeteile und die Mithilfe bei Renovierungsarbeiten. Bei der Arbeit wird Patrick Betzen vom Kollegium und besonders von Chef Carsten Lenz in den verschiedenen Bereichen angelernt und unterstützt. Außerdem erfolgt eine Betreuung an der Arbeitsstelle durch eine sozialpädagogische Fachkraft des ZsL Bitburg, die ein individuelles Jobcoaching durchführen.

Täglich fährt Patrick Betzen die Strecke zur Arbeit mit seinem Auto selbständig zur Arbeit. Den Führerschein hat er seinerzeit zu Beginn seiner Arbeitsaufnahme erworben, worauf er sehr stolz ist. Auf die Frage, was ihn am meisten bei der Arbeit freut: „Mir machen alle Arbeiten Spaß und ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit. Besonders die handwerklichen Tätigkeiten wie Schreiner- oder Renovierungsarbeiten. Außerdem habe ich den Umgang mit den Tieren gelernt - dafür habe ich Talent. Alle nehmen Rücksicht auf meine Beeinträchtigung. Es ist ein schönes Miteinander, auch mit den Gästen und Reitschülern. Mit meinem Lohn kann ich mir ein selbstbestimmtes Leben und eine eigene Wohnung leisten.“

Arbeitgeber Carsten Lenz zeigt sich sehr zufrieden: „Patrick ist zuverlässig, er kommt stets gut gelaunt und immer pünktlich zur Arbeit und ist handwerklich begabt. Wenn er etwas nicht versteht, fragt er nach und dann erledigen wir es gemeinsam. Wir sind froh, Patrick im Team zu haben.“