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Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm

Der Pflegekinderdienst des Eifelkreises gehört organisatorisch zum Jugendamt der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm. Er ist ein Spezialdienst im Rahmen der Hilfen zur Erziehung und gibt Eltern oder Alleinerziehenden Hilfestellung, die in ihrer gegenwärtigen Situation die Erziehung, Betreuung und Versorgung ihrer Kinder nicht wahrnehmen können. Die Gründe, warum Kinder fremd untergebracht werden, können dabei vielfältig sein: labile Familiensituationen, Krankheit von Elternteilen, fehlende elterliche Kompetenzen, Gefährdungen, Vernachlässigungen, eine insgesamt schlechte soziale Lage oder kritische Lebensereignisse.

Bei Fremdunterbringungen existieren gleichberechtigt nebeneinander die Heimerziehung und die Vollzeitpflege. Unter beiden versteht man konkret die Unterbringung, Versorgung und Betreuung eines Kindes oder Jugendlichen Tag und Nacht außerhalb seines Elternhauses. Besonders für jüngere Kinder wird die Unterbringung in einer Familie, also die Vollzeitpflege, favorisiert. Der Vorteil der Vollzeitpflege ist der überschaubare Rahmen einer Familie und somit konstante Bezugspersonen, die dem Kind individuelle und einfühlsame Zuwendung entgegen bringen können. Sie können ihm helfen, Ängste und Misstrauen abzubauen und Vertrauen zu entwickeln. Der familiäre Rahmen bietet den Kindern eine positive Entwicklungsgrundlage.

Bei der Vollzeitpflege lassen sich unterscheiden:

- Bereitschafts-/Übergangspflege (Überbrücken von Notsituationen und Klärung von Perspektiven),
- Dauerpflege (als langfristig angelegte Hilfe zur Erziehung, oft bis zur Volljährigkeit oder darüber hinaus).

Fremdunterbringungen müssen nicht immer auf Dauer angelegt sein, sondern können, sofern sich die familiäre Situation wieder stabilisiert hat, auch übergangsweise genutzt werden. Man spricht von Bereitschafts- oder Übergangspflege. Bei Eltern oder Alleinerziehenden, die mit der Erziehung, Betreuung und Versorgung ihrer Kinder überfordert sind und ihre Erziehungsverantwortung in absehbarer Zeit nicht wieder übernehmen und ausüben können, besteht die Möglichkeit einer dauerhaften Unterbringung der Kinder in Pflegefamilien. Hier ist von Dauerpflege die Rede.

Zu den zentralen Aufgaben des Pflegekinderdienstes gehören die Suche, Auswahl, Vorbereitung, Schulung und Begleitung von Pflegeelternbewerbern, die Vermittlung von Pflegeeltern und Pflegekindern sowie die weitere oft jahrelange Betreuung der Pflegeverhältnisse. Wichtig bei einer Vermittlung ist es, über eine möglichst genaue Kenntnis der Herkunft, der Besonderheiten und der individuellen Bedürfnisse der zu vermittelnden Kinder zu verfügen. Entsprechend dieser Vorgaben kann sodann eine geeignete Pflegefamilie ausgewählt und vorbereitet werden.
Die größtmögliche Präzisierung der Erwartungen und Wünsche aller Beteiligten muss ebenso erfolgen, wie auch die Schaffung der Beachtung und Kenntnis dafür, den Möglichkeiten und Grenzen der aufnehmenden Familie Rechnung zu tragen.

Neben der Begleitung des Pflegeverhältnisses bietet der Pflegekinderdienst zudem Erfahrungsaustausch mit anderen Pflegeeltern in Form von Gesprächskreisen sowie regelmäßige Fortbildungen an.

Der Erfolg eines Pflegeverhältnisses hängt im Wesentlichen von der Bereitschaft zur Zusammenarbeit zwischen Herkunftseltern und Pflegeeltern ab. Pflegekinder haben stets zwei Familien und brauchen beide! Hier steht der Pflegekinderdienst Pflegeeltern bei der Gestaltung der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie unterstützend und beratend zur Seite.

Pflegeeltern entscheiden sich für keinen einfachen "Job". Das Zusammenleben mit Kindern, die nicht aus der eigenen Familie stammen, kann anstrengend sein. Alte Verhaltens- und Familienregeln werden von Kindern in die neue Familie mit hinein getragen. Kinder inszenieren Konflikte, um zu sehen, ob sie auch bleiben dürfen, wenn sie sich nicht regelkonform verhalten. Dies kann das Familienleben durcheinander bringen und auch zu familieninternen Konflikten führen.

Der Staat hat es sich zum Grundsatz gemacht, Kinder besonders zu schützen. Dies kann er sicher oft nur bedingt. Die materielle Versorgung wird er sicher gewährleisten können. Was er nicht kann, ist Kindern direkte Zuwendung zu geben. Dies kann nur in einem kleineren Rahmen stattfinden - einem familiären Rahmen. Dort bekommt ein Kind, was es eigentlich zum Leben braucht: Liebe, Nähe, Verständnis, Geborgenheit, Sicherheit und Orientierung.

Daher sucht der Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm ständig interessierte und aufgeschlossene Pflegeelternbewerber, die bereit sind, in einer Krisensituation oder auch dauerhaft die Versorgung von Kindern zu übernehmen. Was Interessenten mitbringen sollten, ist genügend Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse eines Kindes, Gelassenheit im Umgang mit ungewohnten Verhaltensweisen, Toleranz und Verständnis für andere Lebensumstände, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Herkunftseltern und Jugendamt, gesicherte familiäre und finanzielle Verhältnisse und ausreichenden Wohnraum sowie Gesundheit und Belastbarkeit. Die Unterhaltskosten für ein solches Pflegeverhältnis sowie einen Vergütungsbeitrag zur Erziehungsleistung der Pflegeeltern wird vom Pfelegekinderdienst als Träger der Jugendhilfe übernommen. Eine Beratung und Informationen hierzu kann unverbindlich beim Pflegekinderdienst des Eifelkreises in Anspruch genommen werden.

Bei Interesse stehen beim Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung die Mitarbeiterinnen Birgit Bales unter Tel. 06561/15-3240 und Valerie Scholtes unter Tel. 06561/15-3070 gern Rede und Antwort.

 

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm bildet aus...

drei Anwärter/innen für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes
- Einstellungsvoraussetzung: (Fach)Hochschulreife oder gleichwertiger Bildungsstand
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Einstellungstermin: 1. Juli 2011

eine/n Anwärter/in für die Laufbahn des mittleren nichttechnischen Dienstes
- Einstellungsvoraussetzung: mittlere Reife oder ein gleichwertiger Bildungsstand
- Ausbildungsdauer: 2 Jahre
- Einstellungstermin: 1. Juli 2011

Der Vorbereitungsdienst für die Anwärter/innen des gehobenen und mittleren Dienstes gliedert sich in theoretische und praktische Ausbildungsabschnitte. Die Anwärter/innen durchlaufen in der praktischen Ausbildung verschiedene Einsatzgebiete bei der Kreisverwaltung. Weiterhin ist eine zweimonatige Gastausbildung vorgesehen. Die theoretische Ausbildung findet an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung / Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz in Mayen statt.

eine/n Auszubildende/n für den Beruf der/des Fachinformatikerin/-s - Fachrichtung Systemintegration
- Einstellungsvoraussetzung: mittlere Reife oder ein gleichwertiger Bildungsstand
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Einstellungstermin: 1. August 2011

Die Bewerber/innen sollten Interesse am Planen, Installieren und Konfigurieren von komplexen vernetzten Informations- und Kommunikationssystemen haben. Grundkenntnisse in der Datenverarbeitung sind Voraussetzung.

In der Laufbahn des gehobenen Dienstes und für die Besetzung der Ausbildungsstelle als Fachinformatiker/in werden zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern insbesondere Frauen aufgefordert; sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Aussagefähige Bewerbungen richten Sie bitte bis spätestens 13. September 2010 an die  Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm - Amt 01 "Personal, Büro des Landrats" - Postfach 1365 - 54623 Bitburg.

Ihr Ansprechpartner ist Herr Michel Brück, Tel. 06561/15-2070, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Medienzentrum des Eifelkreises unter neuer Führung

Marlen Meyer, Studiendirektorin und Fachlehrerin für Deutsch und Geografie am St. Willibrord-Gymnasium in Bitburg, wurde durch Landrat Dr. Joachim Streit zur neuen Leiterin des Kreismedienzentrums berufen.

Zuvor hatte Landrat Dr. Streit Heidrun Friedrich, die fast 13 Jahre lang die Einrichtung geleitet hatte, in die Passivphase der Altersteilzeit verabschiedet. Ausdrücklich dankte er Frau Friedrich für ihr großes Engagement in den vergangenen Jahren. Es sei maßgeblich Frau Friedrichs Verdienst, dass die ehemalige Kreisbildstelle zu einem zukunftsfähigen modernen Dienstleister der Kreisverwaltung weiterentwickelt worden sei.

Mit Marlen Meyer, die seit 1997 bereits als stellvertretende Leiterin des Medienzentrum wichtige Impulse zur Medienarbeit an den Schulen, z.B. durch das Medien-Eifel- Projekt, eingebracht hat, zeichnet künftig eine erfahrene Pädagogin für die Medienerziehung und -bildung im Eifelkreis Bitburg-Prüm verantwortlich.

Das neue Führungsduo wird durch Herrn Oberstudienrat Markus Neubauer von der BBS Bitburg, der von Landrat Dr. Streit zum stellvertretenden Leiter ernannt wurde, komplettiert. Dr. Streit bedankte sich bei beiden Pädagogen für ihre Bereitschaft zur Übernahme der Leitungsfunktionen beim Medienzentrum und wünschte viel Erfolg bei der künftigen Arbeit.

Das Kreismedienzentrum ist eine Dienstleistungseinrichtung für Schulen und Bildungseinrichtungen im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Es fungiert als Beratungseinrichtung in Sachen Medienerziehung, Einsatz neuer und alter Medien im Unterricht und vielem mehr. Darüber hinaus ist dort ein großes Angebot unterschiedlicher Medienarten vorhanden, das ständig ergänzt wird.

 

40-jährige Dienstjubiläen

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Landrat Dr. Joachim Streit drei langjährige Bedienstete des Eifelkreises Bitburg-Prüm für 40-jährige Pflichterfüllung im Beruf geehrt. Landrat Dr. Streit nutzte die Gelegenheit, den Dienstjubilaren Elisabeth Mayer-Nosbüsch (Amt für Finanzen und Liegenschaften), Günther Haus (Kommunalaufsicht/Rechtsangelegenheiten) und Eugen Morsch (Berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm) für ihr Engagement und ihre betriebliche Treue sowie für das zum Wohle des Eifelkreises und seiner Bevölkerung Geleistete ein großes Lob auszusprechen. Jeder Einzelne der Jubilare habe seine beruflichen Aufgaben und Herausforderungen, die stets komplexer und vielfältiger geworden seien, mit Kompetenz, Energie und mit viel Gespür für die Menschen wahrgenommen. Die Feierstunde gebe ihm einen willkommenen Anlass, für die langjährige Mitarbeit seine Wertschätzung auszudrücken. Das Erfolgsgeheimnis einer jahrzehntelangen beruflichen Kontinuität beruhe darauf, das eigene Tun mit Werten wie Gelassenheit, Optimismus und Vertrauen in eigene Fähigkeiten zu erfüllen. Amt und Persönlichkeit ließen sich nicht voneinander trennen. Als Dienstherr wünschte er den Jubilaren für die weiteren beruflichen Jahre viel Freude und Erfolg für ihre von Sachverstand und Erfahrung geprägte Arbeit. Den Dankesworten und guten Wünschen schloss sich die stv. Vorsitzende des Personalrates, Birgit Heck mit gleicher Herzlichkeit an und dankte vor allem für das gute kollegiale Miteinander.

Aktionstag am Dreiländereck - Sternwanderungen zum Europadenkmal in Lieler/Ouren

In Zusammenarbeit mit dem Eifelverein und der Vereinsgemeinschaft Dahnen-Lieler-Ouren veranstaltet die Europäische Vereinigung für Eifel und Ardennen am Samstag, dem 28. August 2010 einen Aktionstag mit Sternwanderungen und Rundwanderungen im Dreiländereck Belgien, Deutschland, Luxemburg. Alle interessierten Wanderfreunde sind zur Teilnahme an diesem Wandertag und zur Demonstration grenzüberschreitender Zusammenarbeit herzlich eingeladen.

Auf dem Programm stehen folgende Sternwanderungen:
- beginnend in Deutschland: Start um 13 Uhr in Daleiden, Marktplatz
- beginnend in Belgien: Start um 13 Uhr in Stubach (Grenzbrücke)
- beginnend in Luxemburg: Start in Heinerscheid/Gemeindeverwaltung um 13 Uhr

Ziel der Sternwanderungen ist das Europadenkmal, wo um ca. 15.30 Uhr Ankunft sein wird. Die Wanderungen werden geführt.
 
Zudem werden folgende drei Rundwanderungen angeboten:
- Dreiländerwanderung: "Nat'Our Route 1" (Flussperlmuscheln, Kalbornermühle, Rast an der Tintesmühle, anschließend Rückkehr zum Europadenkmal (ca. 12 km). Start ist am Europadenkmal um 12 Uhr, Rückkehr um ca. 15 Uhr
 - Luxemburgisch-Belgische Grenzwanderung am Rehbach (ca. 5/6 km. Start am Europadenkmal um 13.30 Uhr (familienfreundliche Wegstrecke)
- Kulturwanderung am Dreiländereck: Ouren Peterskirche, Rittersprung, Ourener Mühle. Start am Europadenkmal um 13.30 Uhr (ca. 5 km)

Start und Ziel dieser Rundwanderungen ist das Europadenkmal. Die Wanderungen werden geführt. Ankunft der Rundwanderungen ist um ca. 15 Uhr.

Der Aktionstag wird mit gemütlichem Beisammensein und musikalischer Umrahmung ausklingen. - Anmeldungen werden erbeten.

Weitere Informationen bzw. Einzelheiten zur Teilnahme (auch Gruppen) bei:
- Europäische Vereinigung für Eifel und Ardennen, Herrenstraße 8, D-54673 Neuerburg, Tel. 0049/6564 -930003, Fax 0049/6564-93 00 05, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.evea.de.

- Hauptgeschäftsstelle des Eifelvereins, Stürtzstraße 2 -6, 52349 Düren, Tel. 02421/13121, Fax 02421/13764, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie auch im Internet unter www.eifelverein.de.

Schülerbeförderung im ÖPNV - Fahrplanänderungen zum Schuljahr 2010/11

Die Rhein-Mosel-Verkehrsgesellschaft mbH (RMV) nimmt zum Schuljahresbeginn 2010/2011 Fahrplanänderungen im ÖPNV vor, die auch Auswirkungen auf die Schülerbeförderung zu einigen Schulstandorten im Eifelkreis Bitburg-Prüm haben.

Neue Abfahrzeiten ergeben sich z. B. für die Schüler aus dem Raum Lauperath, Scheidchen, Ringhuscheid, Bellscheid, Manderscheid u. a., die Schulen in Neuerburg besuchen. Hierzu wird auf die Aushangfahrpläne an den jeweiligen Haltestellen verwiesen, die gegen Ende der Sommerferien aktualisiert werden.

Für die Schüler aus dem Raum Neuheilenbach, Neidenbach u. a., die Schulen in Prüm besuchen, gelten ab 16.08.2010 folgende Abfahrzeiten:

Erntehof :   06.55 Uhr
Neuheilenbach, Abzw. Erntehof:   06.57 Uhr
Neuheilenbach:   06.58 Uhr
Neidenbach, Leystr.:   07.00 Uhr
Neidenbach, Densborner Str.:   07.01 Uhr
Neidenbach, Ortsmitte:   07.03 Uhr
Balesfeld:   07.08 Uhr
Neustraßburg, Kreisel:   07.10 Uhr
Prüm, Hahnplatz:   07.37 Uhr

Ab Kyllburg setzt die RMV zukünftig einen zusätzlichen Bus nach Bitburg ein, der nach folgendem Fahrplan verkehrt:

Kyllburg, Schule:   07.05 Uhr
Badem, Am Sportplatz:   07.10 Uhr
Badem, Abzw. Dudeldorf:   07.11 Uhr
Bitburg, ZOB:   07.21 Uhr

Mittags kommt nach Unterrichtsschluss ebenfalls ein Zusatzbus zwischen Bitburg und Kyllburg zum Einsatz.

Weitere Informationen sind erhältlich im Internet unter www.rhein-mosel-bus.de.

Bürgerarbeit im Eifelkreis: Zuschlag für ARGE Bitburg-Prüm

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ein von der ARGE Bitburg-Prüm eingereichtes Konzept zur Erprobung der "Bürgerarbeit" positiv bewertet und als Modellprojekt anerkannt. Bürgerarbeit ist die sozialversicherungspflichtige, befristete Beschäftigung von Leistungsempfängern (Arbeitslosengeld II) für zusätzliche Tätigkeiten im öffentlichen Interesse. Dabei basiert Bürgerarbeit auf einem mehrstufigen Konzept, in dem die Empfänger von Transferleistungen zunächst intensiv aktiviert und in besondere Vermittlungsaktivitäten einbezogen werden. Wenn diese Maßnahmen nicht zur Einmündung in den ersten Arbeitsmarkt geführt haben, steht quasi als letzte Konzeptstufe die Vermittlung in Bürgerarbeitsplätze an.

Adressat der Ausschreibung des Ministeriums für Arbeit und Soziales waren strukturschwache Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit. Die ARGE Bitburg-Prüm hat sich trotz der niedrigen Arbeitslosigkeit im gesamten Agenturbezirk Trier mit den anderen ARGEn der Region entschieden, sich an dem Modellvorhaben zu beteiligen und ist mit einem überzeugenden Konzeptentwurf bei den Juroren des Ministeriums durchgedrungen. Gerade vor dem Hintergrund zu erwartender Mittelkürzungen für die Eingliederung in Arbeit im Bundeshaushalt 2011 kann die finanzielle Förderung der Bürgerarbeitsplätze mit einem jährlichen Fördervolumen von bis zu 324.000 Euro einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Eingliederungsetats leisten. Das Fördervolumen für alle ARGEn der Region beträgt für die Jahre 2011 bis 2013 insgesamt 4,6 Mio. Euro.

Die Arbeitsplätze für Bürgerarbeit sollen insbesondere bei Gemeinden, Städten, Landkreisen und Zweckverbänden, also im kommunalen Bereich geschaffen werden. Weitere Einsatzstellen sind im sozialen Bereich vorgesehen. Die ARGE Bitburg-Prüm wird hierzu mit allen möglichen Einsatzstellen Kontakt aufnehmen. Das neue Projekt bietet eine Perspektive für Menschen ohne Aussicht auf Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt und eröffnet dem kommunalen und sozialen Bereich Chancen, zusätzliche Arbeiten angehen zu können.

Naturpark-Wanderwoche in der Südeifel

Auch in diesem Jahr lädt der Naturpark Südeifel zum Genusswandern ein. Der Zweckverband Naturpark Südeifel bietet gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Arzfeld, Neuerburg, Irrel, Bitburg-Land, Trier-Land und erstmals Speicher vom 8. September bis 12. September  fünf Genusswanderungen an. Auf den ausgewählten Routen kann der Wanderer einen Einblick in die Vielfalt der Landschaften im Naturpark Südeifel gewinnen. Geschulte Naturparkführer erzählen von Burgen und Schlössern, imposanten Felsen und steinalten Fossilien und anderen verborgenen Naturschätzen. Jede Route ist für sich ein absolutes Highlight, und in der Summe versprechen die Wanderungen ein unvergessliches Erlebnis für jeden Naturfreund. Das Rahmenprogramm der Besucherzentren Teufelsschlucht und GaytalPark garantieren den zusätzlichen Wanderspaß. Von der Bildhauerkunst bis hin zu Steinbruchaktionen, von keltischen und römischen Inszenierungen bis zum Klöppelkrieger, von  Schmugglerpfaden und magischen Orten bis zu melodischen Klängen erwarten den Wanderer wieder viele erlebnisreiche Überraschungen auf den fünf Routen.
Die Wanderungen führen als Tagestouren auf aussichtsreichen Pfaden durch das Sauertal, ins Irsental, dass zurecht den Namen ‚Tal der Schmetterlinge' trägt, auf alten Schmugglerpfaden durch den Kammerwald mit eindrucksvollem Blick auf das Schloss von Vianden. Die Welt des Buntsandsteins lässt sich rund um Orenhofen entdecken und auf den Spuren der Gallier und Römer führen mystische  Felsenpfade rund um Bollendorf. Da “Genusswandern” das Motto der Wanderwoche im Naturpark Südeifel ist, steht neben der faszinierenden Landschaft auch ein Picknick mit eifeltypischen Köstlichkeiten auf dem abwechslungsreichen Wanderprogramm. Die Wanderrouten sind als Tagestouren zwischen 12 und 20 km ausgelegt, die bequem in fünf bis sechs Stunden zu bewältigen sind. Es handelt sich um Rundtouren, am Start- bzw. Endpunkt befinden sich ausreichend Parkplätze.

Die Teilnahme an der Naturpark-Wanderwoche ist ganzwöchig mit allen Wanderungen ebenso möglich wie in Form von Tagesbuchungen.

Der Naturpark Südeifel und seine Partner freuen sich auf die Wanderer, deshalb wird auch gerade mit Hochdruck an den Wanderwegen gearbeitet. Schutzgeländer werden erneuert, Stege über Bäche geführt, Schutzhütten repariert, Wanderwege wieder freigestellt. Der Naturpark Südeifel wird bei der Wanderwoche unterstützt von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, dem Ministerium für Umwelt, Wasserwirtschaft und Verbraucherschutz  und der Kreissparkasse Bitburg-Prüm

Mehr Informationen  und Buchung der Wanderwoche: Ferienregion Felsenland, Tel. 06525-79-115 oder –117, im Internet unter www.naturpark-suedeifel.de. Ansprechpartner für die Presse: Zweckverband Naturpark Südeifel, Geschäftsführerin Daniela Torgau, Auf Omesen 2, 54666 Irrel, Tel.: 06525-79-282, Fax.: 06525-79-280, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Mietwerterhebung im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm ist gesetzlich verpflichtet, die Kosten der Unterkunft für die Bedarfsgemeinschaften nach dem Arbeitslosengeld II und im Rahmen der Sozialhilfe (SGB XII) im angemessenen Umfang zu übernehmen. Die angemessenen Wohnkosten orientieren sich dabei an dem spezifischen Mietenniveau in den verschiedenen Regionen des Kreises. Im Rahmen einer breit angelegten Erhebung werden daher Wohnungsmieten des gesamten Wohnungsmarktes durch eine schriftliche Vermieterbefragung erhoben. Ziel der Untersuchung ist es, eine aktuelle, rechtssichere Grundlage für die Berechnung der Kosten der Unterkunft gemäß der Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes zu erhalten. Mit der Erhebung und Auswertung der Mietwerterhebung hat der Eifelkreis Bitburg-Prüm das Forschungsinstitut Analyse & Konzepte beauftragt. Das Institut verfügt sowohl über große Erfahrungen in der Erstellung von qualifizierten Mietspiegeln als auch in der Erstellung von Mietwerterhebungen, wie sie für die gerichtsfeste Bestimmung der Kosten der Unterkunft benötigt werden. Auf der Basis dieser Erhebung werden dann die zukünftig gültigen Richtwerte für den Eifelkreis festgelegt.
Für diese Datenerhebung bittet der Eifelkreis Bitburg-Prüm die Vermieter/Verwalter, die ausgewählt wurden, um ihre Unterstützung. Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Erhebung freiwillig. Die Erhebungsmethodik ist mit dem Landesdatenschutzbeauftragten von Rheinland-Pfalz abgestimmt.
Die Erhebung bei ausgewählten Vermietern beginnt Ende Juli 2010. Diese erhalten vom Eifelkreis ein Schreiben mit den notwendigen Informationen zur Erhebung. Nähere Auskünfte zur Erhebung erteilt Ihnen gerne auch vorab Monika Schuster (06561 15-1170) und Carl Diederich, ARGE Bitburg-Prüm (06561 9676-10).

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm - 19.07.2010

Studienfahrt nach Leipzig

Besuch der Ausstellungen von Neo Rauch und Mathieu Molitor

Termin: 11. - 14. August 2010
Ort: Abfahrt ab Bitburg im modernen Reisebus
Leitung: Dr. Barbara Mikuda-Hüttel
Preis: 300,- Euro ÜF, DZ, EZ-Zuschlag: 60,- Euro

Anlässlich zweier Ausstellungen im Museum der bildenden Künste unternimmt die Kreisvolkshochschule im August eine Kunstreise nach Leipzig. Die Teilnehmer können dort am 11. August an der Eröffnung der Ausstellung des aus Pickließem in der Eifel gebürtigen Künstlers und Designers Mathieu Molitor teilnehmen, die vergangenes Jahr in etwas anderer Form in Bitburg zu sehen war. Für den 12. August ist ein gemeinsames Abendessen in Auerbachs Keller vorgesehen, dessen Eingang in der Mädler-Passage Molitors bekannteste Skulpturen - Faust und  Mephisto - schmücken. Dr. Richard Hüttel, stellvertretender Direktor des Museums der bildenden Künste, wird sowohl durch die Molitor- wie durch die Neo-Rauch-Ausstellung führen, die in diesen Tagen zu Ende gehen wird. Sie widmet sich dem derzeit bedeutendsten deutschen Maler der Gegenwart und hat seit Ausstellungsbeginn im April für Furore gesorgt. Eine Führung durch die Kunst-, Buch-, Musik- und  Messestadt rundet das Programm ab. Dabei wird es überraschen, dass Leipzig mit mehreren Tausend exzellent restaurierten Gebäuden vor allem des Historismus die denkmalreichste Stadt Deutschlands ist und weitgehend das ungestörte Bild einer Großstadt des 19. Jahrhunderts vermittelt. So sind Besichtigungen z. B. des sogenannten Waldstraßen-Viertels, des Musik-Viertels, von Reichsgericht, Völkerschlachtdenkmal, Grassi-Museum und ein Besuch der Leipziger Baumwoll-Spinnerei geplant, die zu den weltweit interessantesten Produktionsstätten und Ausbildungsstätten für zeitgenössische Kunst und Kultur zählt.

Anmeldungen erbeten unter Tel. 06561-15-2201 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm - 19.07.2010

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