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Bundesweiter Warntag am 8. Dezember 2022

Am nächsten bundesweiten Warntag am Donnerstag, den 8. Dezember 2022, erproben Bund und Länder sowie die teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Übung ihre Warnmittel mittels einer Probewarnung. Hierzu aktivieren die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte ab 11:00 Uhr unterschiedliche Warnmittel, wie z. B. Radio und Fernsehen, digitale Kommunikationskanäle oder Warn-Apps.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm wird sich unter anderem mit einer Stabsübung beteiligen, bei der der Einsatz von mobilen und stationären Lautsprecheranlagen simuliert wird. Dazu stehen im Ernstfall Fahrzeuge der Feuerwehr, des DRK, THW und des Katastrophenschutzes zur Verfügung. Zusätzlich wird die Warnung und Informationsversorgung der Bevölkerung über das Internet inklusive der Sozialen Netzwerke geübt.

Zum ersten Mal soll ebenfalls das sogenannte „Cell Broadcasting“ zum Einsatz kommen. Hierbei wird eine Warnmeldung als „Push-Nachricht“ per SMS von einer Basisstation an alle Mobiltelefone gesendet, die sich in dieser Funkzelle befinden.

Der bundesweite Warntag dient dem Ziel, die Bevölkerung für Warnungen zu sensibilisieren und die technischen Abläufe im Fall einer Warnung auf ihre Funktion hin zu überprüfen. Eine Bevölkerungswarnung mittels Sirenen wird nicht erfolgen, da die Sirenen in den meisten Landkreisen in Rheinland-Pfalz, so auch im Eifelkreis, nur den Alarmton der Feuerwehr (1 Minute Dauerton - zweimal unterbrochen) wiedergeben können. Auch für Lautsprecherdurchsagen sind diese entgegen Sirenen neuer Bauart nicht geeignet.

Weitere Informationen unter: www.warnung-der-bevoelkerung.de


Warntag2022 klein

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 17.11.2022

Gestaltung einer digitalen Zukunft für den Eifelkreis: Landrat Kruppert lädt zum „Ideen-Campus“ am 12. und 13. Dezember ein

Das Leben gestaltet sich zusehends digitaler. Was vor zehn Jahren noch unvorstellbar war, wirkt heute schon vertraut. Mit dem Fokus auf die positiven und unterstützenden Aspekte der Digitalisierung will das bei der Kreisverwaltung angesiedelte Projektbüro EIFELKREIS VERBINDET hilfreiche Handlungsfelder für unsere Region definieren und zur Verbesserung der Lebensqualität umsetzen.

Die aktuelle Projektphase besteht aus der Strategieentwicklung, also die Erstellung eines „Fahrplans“ für EIFELKREIS VERBINDET. Nach einer Bewertung durch den Fördermittelgeber Anfang 2023 können in der anschließenden Umsetzungsphase von fünf Jahren bewilligte Projekte mit einer Fördersumme von mehreren Millionen Euro umgesetzt werden. Parallel befinden sich bereits erste Maßnahmen in der Umsetzung. Sie basieren auf Ideen aus vorangegangenen Bürgerbeteiligungen und können bereits jetzt realisiert und mit Projektmitteln finanziert werden.

Noch ist ausreichend Platz für weitere Ideen und Vorschläge. Landrat Andreas Kruppert ruft daher dazu auf, eigene Anregungen einzubringen: „Die Perspektiven von Unternehmen, von Schulen, von medizinischen oder sozialen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden sollen sich in der Smart-City-Strategie genauso wiederfinden wie die von jeder Bürgerin und jedem Bürger im Eifelkreis Bitburg-Prüm.“ In einem „Ideen-Campus“ soll trotz aller digitalen Möglichkeiten die Gelegenheit zu einem guten persönlichen Austausch geschaffen werden. Hierbei sollen Ihre Ideen gesammelt oder auch gemeinsam weitere Projekte und Maßnahmen ermittelt werden, um die Smart-City-Strategie von EIFELKREIS VERBINDET zu finalisieren.

Der Ideen-Campus findet statt am:
Montag, 12. Dezember, 18-20 Uhr, Gemeindezentrum „FiF“ (Foyer) in Schönecken

Dienstag, 13. Dezember, 18-20 Uhr, Haus Beda in Bitburg

Die beiden Veranstaltungen sind nicht ortsbezogen; wählen Sie einfach den Termin und Ort aus, der besser für Sie passt. Das Projektteam von EIFELKREIS VERBINDET freut sich über Ihre Anmeldung bis zum 8. Dezember: Per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), telefonisch (06561 15-5162) oder per Online-Anmeldung.


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 16.11.2022

Gemeinschaft gestaltet Lebensraum: Offizielle Anerkennung der LEADER-Region Bitburg-Prüm in der Förderperiode 2023 - 2027

Staatssekretär Andy Becht überreichte am 8. November im Hambacher Schloss bei Neustadt/Weinstraße die Anerkennungsurkunden als neue LEADER-Region in Rheinland-Pfalz an die Vertreter der Lokalen Aktionsgruppe Bitburg-Prüm (LAG) sowie 20 weiteren Regionen. Im Rahmen der Bewerbungsphase hatte sich die LAG Bitburg-Prüm intensiv mit den regionalen Stärken und Schwächen und den sich daraus abgeleiteten Chancen und Risiken auseinandergesetzt, um als Fazit eine auf die Region zugeschnittene Entwicklungsstrategie für die Förderphase 2023 bis 2027 zu erarbeiten.

Landrat Andreas Kruppert freut sich, dass mit der Anerkennung die bisherige erfolgreiche Arbeit der LAG eine Fortführung erfährt und ist zuversichtlich, dass auch in der neuen Förderphase mit den Fördermitteln wichtige Impulse für die Entwicklung der LEADER-Region Bitburg-Prüm gegeben werden. Denn schon in der Bewerbungsphase wurden im Zuge eines umfangreichen Beteiligungsprozesses interessante und vielversprechende Projektideen in die Diskussion um die neue Entwicklungsstrategie eingebracht, die es jetzt nach dem Startschuss durch Staatssekretär Becht zu konkretisieren gilt. Ganz im Sinne des Leitbildes der LEADER-Region Bitburg-Prüm „Gemeinschaft gestaltet Lebensraum“ wird in diesem Zusammenhang auf eine rege Bürgerbeteiligung zur Mitgestaltung der lokalen Entwicklung gehofft.

Mit dem zur Verfügung gestellten Mittelbudget in Höhe von 3,25 Mio. Euro werden in den nächsten Jahren innovative Projekte unterstützt, die sich in die Entwicklungskonzeption einfügen und für die Region Bitburg-Prüm einen Mehrwert erbringen. Durch die Bereitstellung von Landesmitteln und kommunalen Mitteln wird bereits zu Beginn der Förderphase ermöglicht, dass neben den öffentlichen Initiativen auch private Projekte gefördert werden können.

Zu den neuen 21 LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz gehören neben dem Eifelkreis Bitburg-Prüm die Regionen Donnersberger und Lautrer Land, Erbeskopf, Hunsrück, Lahn-Taunus, Mosel, Moselfranken, Osteifel-Ahr, Pfälzerwald Plus, Raiffeisen-Region, Rhein-Ahr, Rhein-Haardt, Rheinhessen, Soonwald-Nahe, Südpfalz, Vom Rhein zum Wein, Vulkaneifel, Welterbe Oberes Mittelrheintal, Westerwald, Westerwald-Sieg, Westrich-Glantal.

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Von links: Staatssekretär Andy Becht mit der LAG-Managerin Maria Riemann, dem stellvertretenden LAG-Vorsitzenden Dirk Kleis sowie Amtsleiter Helmut Berscheid (Foto: MWVLW)

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 15.11.2022

Verkehrsverbund muss Preise anpassen, will aber Fahrtangebot aufrechterhalten

Aufgrund der enorm gestiegenen Treibstoff- und Betriebskosten erhöht der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) die Ticketpreise zum 1. Februar 2023 um durchschnittlich fünf Prozent. Trotz der damit noch verbundenen Mehrkosten für die erlösverantwortlichen Kommunen und Verkehrsunternehmen wollen alle Akteure im Verbund das Fahrtangebot aufrechterhalten.

Die Verbandsversammlung des VRT hat am Freitag, 11. November, eine durchschnittliche Tariferhöhung von fünf Prozent zum 1. Februar 2023 beschlossen. Das konkrete Tariftableau ist so ausgestaltet, dass beispielsweise ein Einzelticket in Preisstufe 1 ab Februar 2,30 Euro statt wie bisher 2,20 Euro kostet. Ein MobilTicket Jahr (Jahresabo) kostet dann in Preisstufe 1 monatlich 62 Euro statt wie bisher 59 Euro. Der VRT hat im Tariftableau eine möglichst gleichmäßige Erhöhung über alle Preisstufen und Tickets angestrebt. Eine relevantere Abweichung von diesem Vorgehen ist die Rabattierung des SchülerFreizeitTickets von 180 Euro im Jahr auf dann ab Februar 120 Euro. Dieses wird auch nach Einführung des Deutschlandtickets eine Option für junge Menschen bis 21 Jahre sein, die in der Freizeit für 10 Euro im Monat ohne Auto mobil sein wollen. 

Durch die enorm gestiegenen Betriebskosten – allen voran für Treibstoff, aber auch durch die gestiegenen Personalkosten – sind die Kosten im öffentlichen Personennahverkehr dieses Jahr allerdings so hoch, dass die Ticketpreise eigentlich um über zehn Prozent steigen müssten, um die Kostensteigerung voll aufzufangen. Bei der nun beschlossenen Ticketpreisanpassung um lediglich durchschnittlich fünf Prozent ab Februar vergrößert sich das bisher schon bestehende Defizit um weitere 1,9 Millionen Euro jährlich, welche die erlösverantwortlichen Aufgabenträger (siehe Infobox) und Verkehrsunternehmen im VRT dauerhaft nicht alleine tragen können. Die Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds hat die Geschäftsstelle des VRT deshalb außerdem beauftragt, eine dauerhafte hälftige Mitfinanzierung des Landes Rheinland-Pfalz zu den Mindererlösen auszuhandeln, die durch die auf zunächst fünf Prozent gedeckelte Tarifmaßnahme entstehen.      

Wenn keine dauerhafte Mitfinanzierung durch das Land Rheinland-Pfalz erfolgt, wird die Verbandsversammlung Anfang des Jahres 2023 nochmals über eine weitere Erhöhung der Ticketpreise auf dann insgesamt 10,4 Prozent beraten müssen, welche im Laufe des Jahres 2023 umgesetzt werden müsste. Denn die Kommunen in der Region Trier sehen sich aufgrund der prekären Haushaltslage nicht imstande, diese Kostensteigerung vollumfänglich alleine aufzufangen. Einer Tarifanpassung in etwa dieser Höhe hatte die Verbandsversammlung des VRT Mitte September 2022 in der Hoffnung auf eine landesseitige Mitfinanzierung widersprochen, da sie eine so hohe Ticketpreisanpassung als kontraproduktiv gegenüber dem Ziel sieht, im Sinne der Verkehrswende mehr Menschen vom Bus- und Zugfahren zu überzeugen.

Barbara Schwarz, Geschäftsführerin des VRT, hofft nun, dass es gelingt, mit dem Land eine dauerhafte Mitfinanzierung der Kostenübernahme auszuhandeln, sodass es bei der Tariferhöhung um fünf Prozent bleiben kann. Barbara Schwarz: „Insbesondere angesichts dessen, dass mit dem Deutschlandticket eine Art Preisobergrenze eingeführt wird, die den Handlungsspielraum merklich einschränkt, ist es für alle Akteure im VRT besonders mit Blick auf die angestrebte Verkehrswende essentiell, eine Einigung mit dem Land zu erzielen. Denn nur so können wir ein attraktives Fahrtangebot und ein halbwegs stimmiges Preisgefüge über alle Preisstufen und Nutzungsarten gewährleisten.“

Fahrtangebot soll unbedingt aufrecht erhalten bleiben
Zum Stand des Deutschlandtickets erklärt Barbara Schwarz: „Das Deutschlandticket ist eine wunderbare Chance, dass mehr Menschen Busse und Züge in ihren Alltag integrieren. Es ist schlussendlich aber nur dann interessant für Fahrgäste in der VRT-Region, wenn es nicht zu Einschränkungen des aktuellen und geplanten Fahrtangebotes führt.“ Die Finanzierung des Deutschlandtickets sei noch nicht final geklärt. Sie dürfe, so Barbara Schwarz, nicht nur die unmittelbaren Mindererlöse ausgleichen, die durch das Deutschlandticket generiert würden, sondern müsse unbedingt auch die Betriebskostensteigerungen und ggf. benötigte Angebotsausweitungen mitberücksichtigen. Die bereits versprochenen Kompensationen müssten möglichst zeitnah, noch vor dem ersten Geltungstag des Deutschlandtickets bis zu den Verkehrsunternehmen durchgeleitet sein, da ansonsten enorme Liquiditätsengpässe drohen, die von den Verkehrsunternehmen in Zeiten enormer Kostensteigerungen nicht aufgefangen werden können.

Das Deutschlandticket soll im gesamten öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland gelten, also in allen Nahverkehrszügen (2. Klasse), -bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen usw. Als Jahresabo mit Einführungspreis von 49 Euro pro Monat soll das Ticket monatlich kündbar sein. Starten soll das Deutschlandticket laut Bund-Länder-Konferenz möglichst früh im kommenden Jahr. Abo-Kunden des VRT werden ohne finanzielle Nachteile sofort zum Deutschlandticket wechseln können, sobald dieses verkauft wird. Alle Fragen dazu beantwortet der VRT tagesaktuell auf seiner Internetseite.


Quelle: VRT

Von den Römern zu den Franken: Offene Führung im Kreismuseum am 20. November

Am Sonntag, den 20. November um 14 Uhr, geht es im Kreismuseum Bitburg-Prüm auf eine Reise in eine Zeit des Umbruchs: Die Region war als Teil des Römischen Reiches durch Einfälle aus rechtsrheinischen Gebieten sowie inneren Konflikten von Unsicherheit geprägt.

Auf die römische Herrschaft folgten die Franken, die – wie die Römer zuvor – ihre eigene Kultur an die Bevölkerung weitergaben. Welche Zeugnisse haben sich im Eifelkreis Bitburg-Prüm aus dieser Zeit der Umbrüche erhalten und was können sie uns über diese Zeit erzählen?

Wo: Kreismuseum Bitburg-Prüm, Trierer Straße 15, 54634 Bitburg
Wann: 20.11.2022, 14.00 - 15.00 Uhr
Teilnahmekosten: Museumseintritt
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Museum Merkur klein


Foto: Kreismuseum

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 11.11.2022

Online-Befragung: Wie gestalten wir den „smarten“ Eifelkreis?

Ihre Ideen und Vorstellungen sind gefragt: Wie möchten wir gemeinsam den digitalen Eifelkreis gestalten, und welche Zukunftsvisionen haben die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen, Verbände und Vereine?

Das Projektbüro EIFELKREIS VERBINDET ist an Ihren Vorschlägen interessiert. Nehmen Sie dazu noch bis Ende November an der aktuellen Online-Befragung teil:
https://befragungen.prognos.com/index.php/494991?lang=de

Weitere Informationen unter: www.eifelkreis-verbindet.de


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Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 10.11.2022

Rheinland-Pfalz Tag 2023 in Bad Ems: Bewerbungsverfahren eröffnet

Der 37. Rheinland-Pfalz-Tag findet vom 16. bis 18. Juni 2023 in der Kurstadt Bad Ems an der Lahn statt, die seit 2021 als Teil der „Great Spa Towns of Europe“ UNESCO-Welterbe ist. Die Besucherinnen und Besucher erwartet am Festwochenende ein buntes und informatives Programm mit Live-Konzerten, Informations- und Aktionsflächen, Ausstellungen, einem Festzug und natürlich Wein und regionaltypischem Essen. Der Rheinland-Pfalz-Tag ist ein großes Gemeinschaftsprojekt, das von der Beteiligung möglichst vieler Vereine, Gruppen, Verbände oder Initiativen und dem ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger lebt. Es gibt also viele Möglichkeiten zum Mitmachen.

Bewerben können sich u. a. Vereine, Verbände, öffentliche Einrichtungen, kirchliche und soziale Einrichtungen, touristische Organisationen, Winzer und Weinbauverbände, Landwirtschaftliche Direkterzeuger und Verbände, Gastronomen, (Kunst-)Handwerker mit selbstgefertigten Waren. Bewerbungen für Informationsstände, Gastronomiestände, Weinstände oder für Marktstände können online unter https://s.rlp.de/BewerbungRLPTag an die Staatskanzlei gerichtet werden. Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2022.

Die Anmeldungen der Festzugbeiträge oder Infostände im Themenfeld „Rheinland-Pfalz regional“ sind bis zum 15. Dezember 2022 an die für den Wohnort zuständige Stadt- oder Kreisverwaltung zu richten. Informationen hierzu bei Waltraud Weber, Tel. 06561-152201 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen unter www.rlp-tag.de.

 
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 09.11.2022

Anerkennung für jahrzehntelanges Ehrenamt: Gerd Wanken erhält Bundesverdienstkreuz

Der Präsident der Aufsicht- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Thomas Linnertz hat Gerd Wanken im Kurfürstlichen Palais in Trier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Der 68-Jährige erhielt bereits 2018 die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für sein unermüdliches Engagement in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – mit und ohne Beeinträchtigung – sowie der Förderung des gemeinsamen Miteinanders und des gegenseitigen Verständnisses.

„Für die Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderung sind Sie, Herr Wanken, als Behindertenbeauftragter, aber auch als hochengagierter Bürger, ein wichtiger Ansprechpartner für verschiedenste Anliegen“, unterstrich ADD-Präsident Linnertz in seiner Laudatio. Wankens Engagement für das Wohl der Gesellschaft überträfe dabei das zu erwartende Maß deutlich. Die Auszeichnung würdige sein Engagement auch auf Bundesebene, nachdem Wanken bereits vor vier Jahren mit der Landesverdienstmedaille ausgezeichnet wurde.

„Ehrenamtliches Engagement ist und bleibt ein unverzichtbarer Teil unseres Staates und stellt eine wichtige Säule unserer Gesellschaft dar“, stellt ADD-Präsident Linnertz heraus. „Dazu braucht es aber auch engagierte Menschen wie Sie, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Das ist nicht selbstverständlich und unerlässlich. Die Verwaltung und der Staat können letztlich nur die Rahmenbedingungen schaffen, die das Engagement aus der Bevölkerung unterstützen“, so Linnertz weiter.

Seit 1973 engagiert sich Gerd Wanken ehrenamtlich im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Zuerst im Rahmen der Errichtung des Hauses der Jugend in Bitburg, dessen Hausleitung Wanken 1979 übernahm. Zwei Jahre später erfolgte die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zur Integration von Jugendlichen mit Behinderung, die bis heute Bestand hat. Ein beständiger Austausch mit Schulen in Bitburg ermöglicht integrative Begegnungs- und Austauschangebote für Jugendliche.

Zu dieser Arbeit gehört neben einer Sport-AG am Willibrord Gymnasium in Bitburg auch eine Musik-AG, die bereits zwei Produktionen aufführte. Auf diese erfolgreiche integrative Arbeit im Eifelkreis durch Gerd Wanken verwies ADD-Präsident Linnertz in seiner Laudatio.

Von einem „Glücksfall“ sprach Thomas Linnertz mit der Besetzung des kommunalen Behindertenbeauftragten im Eifelkreis durch den Pädagogen Wanken. In dieser Rolle ist Gerd Wanken als Ombudsmann Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung sowie für Angehörige. ADD-Präsident Linnertz betonte zudem Wankens Bedeutung als „Lotse in der Verwaltung“. Mit seinem Engagement mache Wanken sich für die Verbesserung der Barrierefreiheit in der Region stark. Linnertz stellte hier insbesondere „die Entwicklung von barrierefreien Angeboten im Naturpark Südeifel“ hervor. Landrat Andreas Kruppert und Bürgermeister Joachim Kandels beglückwünschten den Geehrten und dankten ihm für sein vielfältiges Engagement und seine außerordentlichen Leistungen.


Bundesverdienstkreuz Wanken klein


Foto von links: Landrat Andreas Kruppert, ADD-Präsident Thomas Linnertz, Gerd und Anita Wanken und Joachim Kandels, Stadtbürgermeister Bitburg (Foto: ADD)

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 08.11.2022

In Gemeinschaftseinrichtungen gilt das Masernschutzgesetz

Beschäftigte in Kindergärten, Schulen oder anderen Gemeinschaftseinrichtungen, Asylbewerber- und Geflüchteten-Unterkünften sowie Tagespflegepersonen müssen gegen Masern geimpft oder immun sein – sofern sie nach 1970 geboren sind. So sieht es das Infektionsschutzgesetz (IfSG) nach § 20 Abs. 8, Satz 3, vor.

Ein Nachweis über den bestehenden Impfschutz kann mit folgenden Dokumenten gegenüber der Einrichtungsleitung erbracht werden:

  • Impfpass,
  • Ärztliche Bescheinigung über einen ausreichenden Masernschutz oder das Vorliegen einer dauerhaften medizinischen Kontraindikation gemäß § 20 Abs. 9 IfSG,
  • Bescheinigung einer staatlichen Stelle oder Leitung einer anderen in § 20 Abs. 8 Satz 2 IfSG genannten Einrichtung darüber, dass ein Nachweis in Form eines Impfasses/einer ärztlichen Bescheinigung bereits vorgelegt wurde.

Sollte der Nachweis nicht innerhalb einer angemessenen Frist erbracht werden, kann zum Beispiel ein Kind nach § 20 Abs. 12 Satz 4 IfSG aus der Kindertagesstätte ausgeschlossen werden oder/und die Sorgeberechtigten des Kindes nach § 73 Abs. 1a Nr. 7c IfSG mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 Euro belegt werden. Über die beschäftigte Person kann ein Tätigkeitsverbot verhängt werden oder/und sie kann nach § 73 Abs. 1a Nr. 7c IfSG mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 EUR belegt werden.

Weitere Informationen sind auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums und des Gesundheitsministeriums des Landes Rheinland-Pfalz veröffentlicht:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht.html

https://mwg.rlp.de/de/themen/gesundheit/gesundheitliche-versorgung/oeffentlicher-gesundheitsdienst-hygiene-und-infektionsschutz/masernschutzgesetz/


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 07.11.2022

Vergebener Auftrag: Planung, Ausschreibung und Baubetreuung der Schadstoffsanierung

Bekanntmachung nach Nr. 5.2.2 der VV Öffentliches Auftragswesen RLP i. V. m. § 30 Abs. 1 UVgO über einen vergebenen Auftrag 

Auftraggeber

Eifelkreis Bitburg-Prüm
- Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm -
Trierer Straße 1
54634 Bitburg

Ansprechpartner:
Frau Kerstin Kinne, Amt 15-Finanzen, Liegenschaften und Schulen
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Maßnahmen-Nr.

2022-15-21721-720

Art und Umfang der Leistung

Planung, Ausschreibung und Baubetreuung der Schadstoffsanierung am Regino-Gymnasium Prüm mit ergänzender Analytik

Zeitraum der Leistungserbringung

05.12.2022 - 30.09.2023

Verfahrensart

Wettbewerbsoffenes Verfahren nach Nr. 5.4 der VV Öffentliches Auftragswesen RLP

Auftragnehmer (Name und Anschrift)

Umweltgeotechnik GmbH (UGG)
66620 Nonnweiler-Otzenhausen

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 07.11.2022

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