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Aktuelles

„Beschäftigungspilot“ für Geflüchtete aus der Ukraine nimmt seine Tätigkeit auf

Zum 1. August hat der Beschäftigungspilot für Geflüchtete aus der Ukraine im Eifelkreis Bitburg-Prüm seine Tätigkeit aufgenommen. Die Kreisverwaltung hat die vom Europäischen Sozialfonds geförderte Stelle mit dem früheren Bildungskoordinator Hans-Harro Wodniock besetzt.

Die Schwerpunkte dieses Projekts sind:

  • Vermittlung grundsätzlicher Informationen über die Rahmenbedingungen des deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkts
  • Lotsenfunktion bei den ersten Schritten auf dem Weg in Ausbildung und/oder Arbeit
  • Kompetenzerfassung und Kontaktherstellung zur örtlichen Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter

Das Kontaktbüro wird der Beschäftigungspilot in den Räumen der Kreisverwaltung haben, sodass eine unmittelbare Anbindung an die hausinternen Strukturen der Flüchtlingshilfe gewährleistet ist. Zu den ersten Schritten gehören Informationsveranstaltungen zu den Rahmenbedingungen des deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkts in verschiedenen Ortschaften des Kreises.

Damit die geflüchteten Menschen aus der Ukraine an diesen Veranstaltungen teilnehmen können, werden ehrenamtliche Betreuer und Unterstützer (z.B. Bürgermeister, Vereine usw.) zur Gewährleistung einer guten räumlichen und zeitlichen Koordination um baldige Kontaktaufnahme gebeten. Der Beschäftigungspilot Hans-Harro Wodniock ist erreichbar unter der E-Mail-Adresse:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Beschäftigungspilot wird sich dann mit den einzelnen Betreuern und Unterstützern in Verbindung setzen.


Wodniock klein

 

Europäischer Sozialfonds:
Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste Instrument der Europäischen Union zur Förderung der Beschäftigung in Europa. Durch Qualifizierungsmaßnahmen soll der Zugang zu Arbeitsplätzen verbessert und soziale Integration unterstützt werden. Das Programm ESF+ fördert europaweit Projekte zur Verbesserung der beruflichen Perspektiven von Millionen Menschen. Mehr unter https://www.esf.rlp.de/

Sozialfonds

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 04.08.2022

Verabschiedung in den Ruhestand

Mit Ablauf des Monats Juli wurde Brunhilde Begon-Steffes nach fast 47 Jahren im Kreisdienst in einer kleinen Feierstunde von Landrat Andreas Kruppert in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Brunhilde Begon-Steffes begann am 01.10.1975 ihre Ausbildung zur Verwaltungsangestellten bei der Kreisverwaltung. Nach erfolgreichem Abschluss übernahm sie fast 20 Jahre lang, bis November 1996, Aufgaben im damaligen Regiebetrieb Abfallentsorgung und absolvierte berufsbegleitend den 2. Angestelltenlehrgang. Anschließend wechselte Brunhilde Begon-Steffes in die Kreisordnungsbehörde. Seit dem Jahr 2006 bis zum Eintritt in den Ruhestand war sie im Bereich des Jugendamtes für den Rückgriff von Unterhaltsvorschussleistungen für minderjährige Kinder zuständig.

In den vielen Jahren ihres beruflichen Wirkens erwarb sich Brunhilde Begon-Steffes eine hohe Fachkompetenz. Mit ihren Kenntnissen und ihrer Erfahrung war sie ein oft gefragter Ansprechpartner bei den jüngeren Kolleginnen und Kollegen. Besonders geschätzt wurde sie wegen ihrer offenen, hilfsbereiten und kollegialen Art.

Mit den besten Wünschen für den Ruhestand und viele schöne Jahre bei guter Gesundheit bedankte sich Landrat Andreas Kruppert bei der scheidenden Mitarbeiterin. Den guten Wünschen schlossen sich die zuständige Geschäftsbereichsleiterin Gisela Mayer-Schlöder, der Leiter des Jugendamtes Stefan Urmes sowie der Leiter des Fachbereichs Personal Günter Maiers an. Als Vertreterin des Personalrates bedankte sich Alexandra Tusch bei der Kollegin besonders für die aktive Unterstützung der Betriebsgemeinschaft bei der Gestaltung der Weihnachtsfeiern.


Verabschiedung Begon Steffes klein


Foto: Kreisverwaltung

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 04.08.2022

Regionalkonferenzen spiegeln die Vielfalt des Eifelkreises wider

Mit der sechsten Regionalkonferenz in Weinsheim endete die diesjährige Vor-Ort-Beteiligung im Rahmen des Integrierten Kreisentwicklungskonzeptes. Die Möglichkeit, sich online einzubringen, besteht weiterhin. Ein Resümee.

Wie sieht das Zukunftsbild für den Eifelkreis aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger, der Unternehmen und anderer Akteure aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft aus? Was sind die wichtigsten Handlungsfelder, Maßnahmen und Projekte, die in den nächsten Jahren angepackt werden sollten? Diese Fragen stellten Landrat Andreas Kruppert sowie ein Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung den rund 300 Teilnehmenden der zurückliegenden sechs Regionalkonferenzen in Arzfeld, Bitburg, Speicher, Utscheid, Bettingen und Weinsheim.

Bereits während der ersten Regionalkonferenz in Arzfeld prognostizierte Landrat Andreas Kruppert: „Wir werden in jeder einzelnen Regionalkonferenz verschiedene Schwerpunktsetzungen bei den Themen sehen, alleine schon aufgrund der unterschiedlichen Struktur der Verbandsgemeinden und der Stadt Bitburg. So sind die Herausforderungen beispielsweise in der Verbandsgemeinde Arzfeld ganz anders gelagert als in der Stadt Bitburg oder der Verbandsgemeinde Speicher.“

In moderierten Einstiegsgesprächen zeigten Landrat Kruppert sowie die Bürgermeisterin bzw. Bürgermeister der Verbandsgemeinden und der Stadt Bitburg zunächst einmal die Notwendigkeit und den Vorteil integrierter Konzepte wie dem Kreisentwicklungskonzept auf. Intergiert heißt dabei nicht nur, sich vom strikten Sektorendenken zu lösen, sondern wichtige Entwicklungsthemen auch über alle kommunalen Ebenen hinweg gemeinsam anzupacken, von der Orts- über die Verbandsgemeinde bis hin zum Landkreis.

Andreas Kruppert machte dies an einem Beispiel deutlich: „Wenn wir Ärztinnen und Ärzte für die Region gewinnen möchten, fragen die sich zunächst einmal: Welche beruflichen Möglichkeiten bieten sich im Eifelkreis für meine Partnerin oder meinen Partner? In welcher Gemeinde finde ich eine passende Wohnung oder später vielleicht auch ein geeignetes Grundstück und wo ist eine Kindertagesstätte für meine Kinder? Hier bewegt man sich auf der Ebene der Ortsgemeinde. Wenn die Kinder schulpflichtig sind oder werden, stellt sich die Frage nach der nächstgelegenen Grundschule und später den weiterführenden Schulen. Hiermit bewegen wir uns in den Zuständigkeitsbereichen der Verbandsgemeinden und des Landkreises. Alleine dieses Beispiel verdeutlicht, dass mit der Wahl eines (Wohn-)Standortes verschiedene Handlungsbereiche und alle kommunalen Ebenen betroffen bzw. gefordert sind.“

Der Leiter des Amtes für Kreisentwicklung, Helmut Berscheid, sowie der Projektmanager für das Integrierte Kreisentwicklungskonzept, Andreas Heiseler, gaben bei sämtlichen Regionalkonferenzen Einblicke in die bisher erarbeiteten Ergebnisse des Kreisentwicklungskonzeptes. Hier wurde aufgezeigt, welche Maßnahmen und Projekte seit den letzten Regionalkonferenzen in 2017 bereits realisiert werden konnten. Als wichtige Beispiele wurden der erfolgte Breitbandausbau sowie die Umsetzung des ÖPNV-Konzeptes in den vergangenen Jahren genannt. Zudem stellten Sie das Zukunftsbild für den Eifelkreis aus Sicht der Verwaltung vor. 

Im Anschluss waren die Teilnehmenden der Regionalkonferenzen gefordert. Während eines „Visions-Cafés“ wurde an Tischgruppen zunächst über das vorgestellte Zukunftsbild und die eigenen Visionen für den Eifelkreis diskutiert, die Ergebnisse – teils sehr kreativ in Form von eigenen Visualisierungen – festgehalten und dem Plenum präsentiert. So gestaltet sich der Eifelkreis aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Zukunft – eine Auswahl:

  • Der Eifelkreis ist Energieautark - Regionale Wertschöpfung ist uns wichtig!
  • Es gibt vielfältige und miteinander vernetzte Mobilitätsangebote für ALLE!
  • Die ärztliche Versorgung ist gesichert – Telemedizinische Leistungen ergänzen das Angebot!
  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind unsere Zukunft – Wir bieten attraktive Freizeitangebote und Berufsmöglichkeiten!
  • Wir haben intakte Ortskerne und Dorfgemeinschaften!
  • Die Verwaltungen im Landkreis sind modern und vor allem digital aufgestellt!

Im zweiten Teil der Mitmachphase erhielten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Maßnahmen und Projekte in acht ausgewählten Handlungsfeldern zu bewerten. „Hierdurch erhalten wir als Verwaltung eine Rückmeldung dazu, welche Maßnahmen und Projekte den Bürgerinnen und Bürgern am wichtigsten sind. Das wollen wir bei der Umsetzung berücksichtigen und dementsprechend unseren Gremien vorschlagen“, so Projektmanager Andreas Heiseler zum weiteren Ausblick.

Doch was konnten die Teilnehmenden von den Regionalkonferenzen für sich mitnehmen? Positiv wahrgenommen wurde, dass die Bürgerinnen und Bürger beim Prozess beteiligt werden und zu erkennen ist, dass der Eifelkreis solch wichtige Themen wie Mobilität, Klimaschutz und Digitalisierung aktiv gestalten möchte. Besonders wichtig war den Beteiligten dabei jedoch, dass die Ideen nicht nur zusammengetragen, sondern auch Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Wie wird mit den Ergebnissen aus den Regionalkonferenzen verfahren? Wie geht es mit dem Kreisentwicklungskonzept weiter? Dies erfahren Sie in einem weiteren Bericht.

Sie konnten nicht persönlich an einer der Regionalkonferenzen teilnehmen, würden uns aber gerne Ihr Zukunftsbild für den Eifelkreis mitteilen oder Handlungsfelder, Maßnahmen und Projekte bewerten? Dann machen Sie online unter www.zukunft-eifelkreis.de mit.


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"Graphic Recording" zur Regionalkonferenz in Weinsheim (Abbildung: Christa Fajen graphic recording & design)

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 03.08.2022

Übernahme von Schülerfahrtkosten jetzt online beantragen

Im Rahmen der digitalen Umstellung öffentlicher Dienstleistungen und Verwaltungsprozesse, führt die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm die Antragstellung für die Übernahme der Schülerfahrtkosten in einem Online-Verfahren nach und nach für alle Schularten ein.

Nachdem bereits seit dem Schuljahr 2021/2022 die Antragstellung für die Grundschüler/innen ausschließlich online erfolgt, wird nun auch ab dem Schuljahr 2022/2023 die Online-Antragstellung für die Schüler/innen der Sekundarstufe I (Realschule plus, Klassen 5 bis 10 der Gymnasien / kooperativen Gesamtschulen) eingeführt. Der Antrag muss nur gestellt werden, wenn es sich um einen Schul- oder Wohnortwechsel handelt. In den vorherigen Jahren wurde der Antrag in Papierform gestellt und von den meisten Erziehungsberechtigten direkt bei der Schulanmeldung unterschrieben. Besucht das Kind weiterhin die gleiche Schule, gibt es die Fahrkarten wie immer automatisch am ersten Schultag.

Die Kreisverwaltung bittet alle Erziehungsberechtigten, deren Kinder zum neuen Schuljahr in die Klassenstufe 5 wechseln und den Antrag noch nicht gestellt haben, dies unverzüglich zu tun, da ansonsten nicht gewährleistet ist, dass die Kinder rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres in den Besitz der neuen Fahrkarten gelangen.

> HIER < gelangt man unmittelbar zur Antragsseite. Auf die Eingabe des richtigen Schuljahres ist bei der Antragstellung zu achten.

Für Rückfragen zum Antragsverfahren stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen der Schülerbeförderung (Tel. 06561/15 -1190; -1191, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerne zur Verfügung.


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 01.08.2022

Hinweis für Rinderhalter: Erteilung einer Hoftierarztvollmacht

Die Erteilung einer Hoftierarztvollmacht ist notwendig, damit ein praktizierender Tierarzt auf das Bestandsregister des Rinderhalters zugreifen kann, um einen Untersuchungsantrag zu erstellen (z.B. für die regelmäßige BHV1-Untersuchung) aber auch um Impfungen (z.B. Blauzungenkrankheit) bei den geimpften Einzeltieren erfassen zu können. Das Veterinäramt des Eifelkreises Bitburg-Prüm weist darauf hin, dass für die Erteilung von Hoftierarztvollmachten durch Rinderhalter an den praktizierenden Tierarzt nachfolgende Möglichkeiten bestehen:

Online-Verfahren
In der Hit-Datenbank (www.hi-tier.de) kann der Rinderhalter selbst im Menü „Weitere Abfragen und Funktionen“, “Selbstverwaltung Vollmachten als Vollmachtgeber“  seinem praktizierenden Tierarzt digital eine Hoftierarztvollmacht erteilen. Hiernach hat der praktizierende Tierarzt bereits Zugriff auf die Tierangaben.

Papiervordruck
In der Hit-Datenbank (www.hi-tier.de) kann im Menü „Weitere Abfragen und Funktionen“, “ Vollmachtsvordrucke und Formulare“ die Hoftierarztvollmacht in Papierform erstellt und ausgedruckt werden. Ferner kann dieser Vordruck durch das zuständige Veterinäramt auf Anfrage hin zugesandt werden, falls kein Online-Zugang in HIT besteht (per Post, E-Mail oder Fax). Nach Unterzeichnung durch den Rinderhalter wird die Hoftierarztvollmacht vom Landeskontrollverband Rheinland-Pfalz-Saar e.V. in Bad Kreuznach in der Hit-Datenbank erfasst. Erst hiernach hat der praktizierende Tierarzt Zugriff auf die Tierdaten.


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 01.08.2022

Weiterfahrt untersagt: 2,9 Tonnen Lebensmittel wegen nicht eingehaltener Kühlkette aus dem Verkehr genommen

Durch Einschreiten der Lebensmittelüberwachung der Kreisverwaltung am 18. Juli konnte eine Gefährdung von Verbrauchern durch verdorbene Lebensmittel in großer Menge verhindert werden. Ein Lebensmittelgroßhändler im Eifelkreis Bitburg-Prüm setzte das Veterinäramt darüber in Kenntnis, dass bei einer Anlieferung von 2,9 Tonnen Tiefkühlware eine erheblich zu hohe Lagertemperatur festgestellt wurde. Der mit Back- und Fleischwaren beladene LKW einer deutschen Spedition aus Hessen wies bei einer ersten Überprüfung eine Kühlung von plus 5° C statt der vorgegebenen minus 18° C auf. Die portionierte und verpackte Ware war zur Weitergabe an Gastronomiebetriebe, vorwiegend im Eifelkreis, bestimmt.

Die Lebensmittelüberwachung des Veterinäramts informierte die Polizeiinspektion Prüm und bat im Rahmen der Amtshilfe darum, dem Fahrzeug bis zum Eintreffen der Lebensmittelkontrolleure die Weiterfahrt zu untersagen. Die lebensmittelrechtliche Kontrolle der transportierten 1730 kg Backwaren und 1175 kg Fleischwaren ergab Messungen zwischen minus 6° C und plus 3°C. Die Kühltemperaturaufzeichnung des LKWs bestätigte zudem, dass die Ware bereits am Vortag nicht mehr in erforderlichem Umfang gekühlt wurde.

Da somit die Kühlkette für längere Zeit unterbrochen und die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet war, wurde die fachgerechte Entsorgung der gesamten Ware angeordnet. Bei nicht ausreichend gekühlten Lebensmitteln besteht die Gefahr einer zu großen Belastung mit Mikroorganismen und einer möglichen Erkrankung der Verbraucher nach dem Verzehr. Angaben zum möglichen Grund für die zu hohe Temperatur machte die Spedition, die nun mit Konsequenzen rechnen muss, nicht. Die Kreisverwaltung dankt den Beamten der Polizei Prüm für die gute und zügige Zusammenarbeit.


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Wegen nicht eingehaltener Kühltemperatur mussten alle von einer Spedition angelieferten Lebensmittel entsorgt werden (Symbolfoto).

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 29.07.2022

Neue Rettungstransportwagen für Rettungswachen im Eifelkreis

Der neue Rettungstransportwagen (RTW) Modell „Rheinland-Pfalz“ ersetzt in den Rettungswachen Badem und Speicher die bisher in die Jahre gekommenen beiden alten Rettungstransportwagen, die jeweils beide eine Kilometerleistung von über 400.000 KM aufweisen.

Die neue Fahrzeuggeneration stellt einen Quantensprung in Sachen Komfort und Bedienung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. Schwerpunkt dieser neuen Konzeption war es insbesondere die Hebe- und Tragebelastung der Dienstkräfte zu reduzieren und den Komfort für den Patienten zu verbessern. Durch ein automatisches Trageneinzugsystem und einen Tragestuhl mit Treppensteiger wird der Mitarbeiter maßgeblich entlastet. Insgesamt wurden in die beiden „fahrenden Intensivstationen“ fast 455.000 € investiert, 290.000 € für die Basisfahrzeuge und ca. 165.000 € für die medizinische Ausstattung.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm verfügt über acht rund um die Uhr besetzte Rettungswachen. Insgesamt wurden im Jahre 2021 19.468 Einsätze gefahren, wobei auf die Rettungswache Badem 1.587 Einsätze (8,15%) und die Rettungswache Speicher 1.445 (7,42%) der Einsätze entfallen. Beide Rettungswachen sind Lehrrettungswachen. Das DRK bildet aktuell auf seinen insgesamt fünf Lehrrettungswachen 17 junge Menschen zu Notfallsanitätern aus.

Die Schlüsselübergabe erfolgte durch die Präsidentin Monika Fink und den Kreisgeschäftsführer Rainer Hoffmann an die jeweiligen Rettungswachenleiter*in Birthe Thomsen und Daniel Lonien. Mit dabei waren die übrigen Mitglieder des geschäftsführenden Präsidiums: Vizepräsident Moritz Petry, Vizepräsidentin Mathilde Weinandy, Schatzmeister Rainer Nickels und der stellv. Leiter Rettungsdienst Thomas Nußbaum.


DRK RTW Badem

Foto: Rettungswachenleiter Daniel Lonien und das Team der Rettungswache Badem mit dem neuen RTW

 

DRK RTW Speicher

Foto: Das neue Fahrzeug für der Rettungswache Speicher

Quelle: DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V.

Achtung Autofahrer: Besonders jetzt mit Wildtieren rechnen!

Im ländlich geprägten Eifelkreis Bitburg-Prüm ist die Gefahr, mit einem Reh oder Wildschwein zusammenzustoßen, besonders groß. Kreisjagdmeister Gerd Grebener weist darauf hin, dass derzeit eine starke Zunahme von Wanderbewegungen beim Wild zu beobachten ist. In den Streuobstwiesen fallen die ersten Äpfel und Zwetschgen, diese sind Leckerbissen für die Wildschweine. Und auch beim Rehwild muss laut Grebener mit erhöhtem Vorkommen auf den Straßen - auch tagsüber - gerechnet werden, denn die Paarungszeit der Rehe ist jetzt auf dem Höhepunkt.

Autofahrern wird daher geraten, besonders in der Nähe von Wäldern das Tempo zu drosseln. In der Morgen- und Abenddämmerung sind Wildtiere besonders aktiv. Alle Verkehrsteilnehmer, auch Motorradfahrer, sollten dann aufmerksam sein und die Geschwindigkeit so wählen, dass bei einem plötzlich auftretenden Tier jederzeit gebremst werden kann. Übrigens: Sind am Straßenrand blaue Wildwarnreflektoren an den Leitpfosten angebracht, ist dort die Gefahr eines Wildunfalls umso größer. Ist ein Reh in Straßennähe zu erkennen, besteht die Möglichkeit, dass weitere Tiere unterwegs sind. Der Kreisjagdmeister bittet die Verkehrsteilnehmer daher besonders jetzt um Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

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Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 28.07.2022

Bitburg-Prüm gehört zu den LEADER-Regionen in der neuen Förderphase 2023 – 2027

Nach einem regen Beteiligungsprozess, in dem die Mitwirkung der Bevölkerung ausdrücklich gewünscht war, wurden Ende März dieses Jahres die Bewerbungsunterlagen der LEADER-Region Bitburg-Prüm dem zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau eingereicht. Nun traf die gute Nachricht ein: Die LEADER-Region Bitburg-Prüm kann mit 20 weiteren rheinland-pfälzischen Lokalen Aktionsgruppen (LAG) ab 2023 in die neue LEADER-Förderperiode starten.

Landrat Andreas Kruppert zeigt sich hocherfreut über die erneute Auswahl des Eifelkreises als LEADER-Region: „LEADER ist ein wichtiges Instrument für unseren Landkreis. Ich freue mich sehr, dass wir die bisherige erfolgreiche Arbeit im Rahmen des LEADER-Ansatzes fortführen können“.

Die LEADER-Regionen erhalten für die Umsetzung ihrer Lokalen, Integrierten, Ländlichen Entwicklungsstrategien (LILE) abhängig von ihrer Einwohnerzahl Mittelbudgets. Laut Mitteilung des Ministeriums beträgt die Mindestausstattung pro LAG 3 Millionen Euro. „Ich gratuliere den engagierten Machern zu ihrer erfolgreichen Bewerbung als neue LEADER-Regionen. Die eingereichten Entwicklungsstrategien zeigen eindrucksvoll das Engagement und den kreativen Ideenreichtum unserer Menschen in den ländlichen Räumen“, so Wirtschafts-, Verkehrs-, Landwirtschafts- und Weinbauministerin Daniela Schmitt.

Ein unabhängiger Bewertungsausschuss mit Vertreterinnen und Vertretern aus beteiligten Landesressorts und zentraler Interessengruppen der ländlichen Entwicklung diskutierte und bewertete die eingereichten Strategien. Bei der Bewertung spielten der für LEADER typische innovative und integrierte Ansatz ebenso eine Rolle wie Ziele im Bereich wirtschaftliche Entwicklung sowie Klima- und Umweltschutz oder die langfristige Einbindung der Bevölkerung vor Ort. Der Bewertungsausschuss hat einigen LAG zudem Empfehlungen zur Konkretisierung ihrer Vorhaben gegeben, die diese bis zum Herbst prüfen und umsetzen müssen. Mit der formalen Anerkennung, die im Herbst stattfinden wird, können die neuen Regionen ab 2023 in die Umsetzung starten.

Zu den neuen LEADER-Regionen gehören neben dem Eifelkreis Bitburg-Prüm: Donnersberger und Lautrer Land, Hunsrück, Lahn-Taunus, Mosel, Moselfranken, Osteifel-Ahr, Pfälzerwald Plus, Raiffeisen-Region, Rhein-Ahr, Rhein-Haardt, Rheinhessen, Soonwald-Nahe, Südpfalz, Vom Rhein zum Wein, Vulkaneifel, Welterbe Oberes Mittelrheintal, Westerwald, Westerwald-Sieg, Westrich-Glantal, Nationalpark LAG Erbeskopf.


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Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung von LEADER-Projekten im Eifelkreis (von oben): Bikepark in Pronsfeld (Foto: Thomas Urbany), Bitburger Landgänge (Foto: Kreisverwaltung), Bürgerpark in Dudeldorf (Foto: Kreisverwaltung) und das Eifel-Jugendcamp (Foto: Thomas Urbany)


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 27.07.2022

Arbeitgebermarke Eifel Region Trier  Leader  Familienportal Eifelkreis  Zukunftsinitiative Eifel  Baukultur Eifel

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