Menu

Sie sind hier: Aktuelles

Aktuelles

Musikverein "Grenzland" Lützkampen erhält die PRO-MUSICA Plakette

Hohe Auszeichnungen erhielten insgesamt 21 rheinland-pfälzische Chöre und Musikvereine, darunter auch der MV aus Lützkampen, Für seine langjährigen Verdienste wurden er in Hermeskeil von Staatssekretär Walter Schumacher vom Mainzer Kulturministerium für sein langjähriges Engagement geehrt.

Die PRO-MUSICA Plakette hat Bundespräsident Heinrich Lübke im Jahre 1968 als Auszeichnung für Vereinigungen von Musikliebhabern gestiftet, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens und damit um die Förderung kulturellen Lebens erworben haben. Die Plakette zeigt auf der Vorderseite eine Musizierende mit Lyra und die Inschrift "Pro Musica für Verdienste um Instrumentales musizieren" und die Rückseite zeigt den Bundesadler. Die Plakette wird frühestens aus Anlass des 100-jährigen Bestehens einer Musikvereinigung auf deren Antrag durch den Bundespräsidenten verliehen. Voraussetzung für die Verleihung ist der Nachweis, dass sich die Musikvereinigung in ernster und erfolgreicher Arbeit der Pflege der instrumentalen Musik gewidmet und im Rahmen der örtlich gegebenen Verhältnisse künstlerische oder volksbildende Verdienste erworben hat. Diese Voraussetzungen erfüllt der Musikverein "Grenzland" Lützkampen Am 20. Juni konnte eine Delegation aus Lützkampen  und Funktionären des KMV Bitburg-Prüm die hohe Auszeichnung in Empfang nehmen.

Caritas-Ehrung für Josef Becker

Josef Becker aus Bitburg-Matzen wurde für 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Caritas Sozialstation Bitburg vom Geschäftsführer des Caritasverbandes Westeifel e.V., Winfried Wülferath mit der silbernen Nadel des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet.

Josef Becker ist seit Mai 2000 in der Caritas Sozialstation in Bitburg im Fahrdienst "Essen auf Rädern" auf ehrenamtlicher Basis tätig. In dieser Zeit hat er die beachtliche Zahl von über 4.650 Stunden erbracht und mehr als 42.500 Menues für die Caritas Sozialstation Bitburg ausgeliefert. Betrachtet man seine für diese Tätigkeit gefahrenen Kilometer der vergangenen zehn Jahre  (76.965 km), so hat er beinahe zweimal die Erde umrundet. Viele der Essenskunden sind für Josef Becker zu vertrauten Bekannten geworden, denen er durch seine aufopferungsvolle Tätigkeit ein Leben zu Hause ermöglicht. Mit seinem freundlichen, hilfsbereiten Wesen ist er bei allen Essenskunden und Kollegen geschätzt und beliebt. In einer Feierstunde wurde Josef Becker für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit beim Caritasverband Westeifel e.V. gewürdigt und ihm wurde von Geschäftsführer Wülferath ein Präsent überreicht.

Die täglich variierenden Gerichte des Service "Essen auf Rädern" werden an allen Wochentagen, selbstverständlich auch an Sonn- und Feiertagen, im Alten- und Pflegeheim "Eifel-Haus" in Bitburg frisch zubereitet und von unseren freundlichen Mitarbeitern direkt nach Hause geliefert. Dieses Angebot ermöglicht den Bewohnern der Stadt Bitburg und der VG Bitburg-Land an jedem Tag der Woche ein schmackhaftes, heißes und frisch zubereitetes Menue bestehend aus Suppe, Salat und Dessert zum Preis von 6,50 Euro plus ein Euro Wegepauschale zu erwerben. Weitere Fragen dazu beantworten Frau Hansen oder Frau Mai in der Caritas-Sozialstation in 54634 Bitburg, Brodenheckstr. 1, Tel.: 06561/941053, oder per mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

"Be a King" - Kindermusical sucht Akteure

"Be A King" (Sei ein König) ist der Name eines Musicals, das im Herbst in der Bitburger Halle 300 aufgeführt wird. Dafür werden Kinder gesucht, die ihre Fähigkeiten in das Benefiz-Projekt mit einbringen wollen - auf und hinter der Bühne. "Die Kinder und Jugendlichen sollen den kompletten Entstehungsprozess eines Musicals erleben und sich an allen Arbeiten kreativ beteiligen", sagt der in Biersdorf lebende Musiklehrer Dirk Klinkhammer, der das Projekt gemeinsam mit seiner Frau Michaela aus der Taufe gehoben hat. Die Schirmherrschaft für dieses Projekt hat Landrat Dr. Joachim Streit übernommen.

Aktuell werden für "Be A King" neben Musicaldarstellern, Tänzern, Trommlern, Chorsängern sowie Bandmusikern auch junge Helfer für die Arbeit hinter der Bühne benötigt, zum Beispiel für die Regieassistenz und Beleuchtung oder für die Kostüme und das Bühnenbild. Die Einnahmen aus den Aufführungen und dem Sponsoring werden am Schluss einem Projekt für Kinder in Ruanda zur Verfügung gestellt. Das ostafrikanische Land Ruanda ist seit 1982 partnerschaftlich mit Rheinland-Pfalz verbunden.

Interessierte Kinder und Jugendliche können sich aktuell für das Casting für eine Rolle auf der Bühne oder eine Funktion hinter der Bühne bewerben. Nähere Informationen unter www.be-a-king.info oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Europäische Jugendbegegnungen

Jugendliche aus der Eifel-Ardennen-Region sind auch im Sommer 2010 wieder zu den internationalen Begegnungen der Europäischen Vereinigung für Eifel und Ardennen eingeladen. Sie können wählen aus dem vielfältigen Veranstaltungsangebot mit den Schwerpunkten Sprache, Musik, Sport, Medienarbeit, kreative Freizeitgestaltung und gemeinsam mit Jugendlichen aus den Nachbarländern zusammenleben und -arbeiten. Bei mehreren Begegnungen gibt es noch freie Plätze.

Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren können mit dem Bus von Neuerburg über Luxemburg in die französischen Ardennen reisen. Dort werden vom 31. Juli - 6. August am Lac de Bairon die Veranstaltungen angeboten, die neben dem Wassersport (Segeln und Surfen) weitere Sport- und Freizeitaktivitäten, Übernachtung in Zelten und Besichtigungen sowie das Erproben und Vertiefen erster Französisch-Kenntnisse umfassen. Für Teilnehmer aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm ist eine ermäßigte Kostenbeteiligung möglich.

Die Internationale Jugendkulturwoche bietet vom 8. - 14. August für Jugendliche (12-15 Jahre) aus verschiedenen Regionen Europas auf der Jugendburg Neuerburg die Zusammenarbeit in Workshops wie Tanz, Töpfern, Maskentheater, Malen/Zeichnen, Internet, Foto und Video. Diese werden durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Ausflügen ergänzt. Viele der jungen Europäer stehen auch nach der Begegnung in Kontakt und kommen schon seit mehreren Jahren auf die Jugendburg. In diesem Sommer werden Teilnehmer aus Belgien, Luxemburg, Norwegen, Spanien und Deutschland erwartet.

Den Abschluss der Woche bildet eine öffentliche Präsentation, bei der die Jugendlichen die Ergebnisse der verschiedenen Workshops ihren Familien und weiteren Gästen vorstellen.

Musik macht Freude - Musik schafft Freunde“ lautet das Motto der 23. Interregionalen Jugendwoche für sinfonisches Blasorchester vom 6. - 14. August in Kyllburg/Eifel. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 14 - 21 Jahren aus Belgien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland, die gemeinsam Werke der klassischen und der neueren sinfonischen Blasmusik unter der Leitung international erfahrener Pädagogen und Musiker erarbeiten möchten. Der langjährige musikalischer Leiter Daniel Heuschen wird in diesem Jahr erneut von den Gastdirigenten Thomas Rippinger und Rainer Serwe unterstützt. Die Probenarbeit zur Vorbereitung der Konzerte in Belgien (St. Vith), Deutschland (Neuerburg) und Luxemburg -Stadt (Place d’Armes) wird aufgelockert durch Sport und Spiel sowie Ausflüge in die Eifel-Ardennen-Region.

Weitere Informationen und Anmeldungen: E.V.E.A. - Internationale Jugendkommission - Herrenstraße 8, D-54673 Neuerburg (Tel. 0049/6564-930003, Fax 0049/6564-930005) oder im Internet unter der Adresse: www.evea.de.

 

Innovationspreis 2010

Auch in diesem Jahr vergeben das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium sowie die Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern den Innovationspreis Rheinland-Pfalz an innovationsfreudige Unternehmen im Land. Mit diesem Preis sollen besonders innovative Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen in Anerkennung ihrer Leistungen und ihres Engagements ausgezeichnet werden.

Die Teilnahme am Innovationspreis ist in einer von sechs Kategorien möglich.

Diese Kategorien sind:
-    Unternehmen
-    Handwerk
-    Innovative Dienstleistungen
-    Kooperation
-    Sonderpreis Industrie
-    Sonderpreis 2010 Lebenswissenschaften

Kriterien bei der Beurteilung der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens bzw. einer Forschungseinrichtung sind u. a. der Fortschritt, der durch die Innovation gegenüber bestehenden Entwicklungen erzielt wird, die wirtschaftliche Bedeutung der Innovation für das Unternehmen sowie die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Relation zum Jahresumsatz.

Die Bewerbungen sind bis spätestens 21. Juni 2010 an das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Referat 8402, Melanie Fries, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz, einzureichen. Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen sind im Internet abrufbar unter www.innovationspreis-rlp.de . Auskünfte erteilt auch das Amt für Wirtschaftsförderung des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Ansprechpartner sind Günter Gansen, Tel. 06561-15-3530, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Dorothea Schönhofen, Tel. 06561-15-3540, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Milchquotenbörse am 01.07.2010

Ein weiterer Börsentermin findet am 1. Juli 2010 statt. Alle Gebote für diesen Termin müssen am 1.6.2010 der Landwirtschaftskammer in Bad Kreuznach vorliegen. Die Formulare für die Gebote an die Börse sind bei der Landwirtschaftskammer, dem Bauernverband, den Molkereien und der Kreisverwaltung erhältlich.

Bei dem Verkauf von Quoten hat der Anbieter vor Abgabe des Angebotes einen Nachweis der zuständigen Kreisverwaltung einzuholen, dass

-    insbesondere keine Ansprüche eines Verpächters auf Rückgewähr von Milchquoten bestehen,
-    der bisherige Pächter die Milchquote nicht selbst übernehmen will,
-    die angebotene Quote keinem Einziehungsverfahren unterliegt und
-    der Anbieter im laufenden und den beiden vorangegangenen Zwölfmonatszeiträumen den Betriebssitz nicht verlagert hat.
Falls ein Quotenverkauf beabsichtigt ist, sollte das Angebot somit umgehend der Kreisverwaltung zur Prüfung und Erteilung des erforderlichen Nachweises vorgelegt werden.

Weiter ist zu beachten, dass eine Bescheinigung von der Kreisverwaltung zu erteilen ist, sofern die Quote noch verpachtet ist und das Pachtverhältnis beendet wurde.

Die Rückgabe der Quote an den Verpächter muss vollzogen werden, bevor der Verpächter den Verkauf veranlassen und ein Angebot zum Börsentermin abgeben kann. Dabei sind die erforderlichen Bearbeitungszeiten sowohl bei der Kreisverwaltung wie auch bei der  Molkerei zu berücksichtigen.

Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm sind Günter Maiers, Tel. 06561-152130 und Rita Rodermann, Tel. 06561-152120.

Instrumentenvorstellung 2010 der Musikschule des Eifelkreises

In Vorbereitung auf das neue Musikschuljahr 2010/2011 bietet die Musikschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm (MdE) für alle interessierten Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Eifelkreises Instrumentenvorstellungen in Bitburg und Prüm an. In beiden Veranstaltungen werden zunächst die klanglichen Möglichkeiten der einzelnen Instrumentengruppen fachlich vorgestellt und die notwendigen Voraussetzungen zum Erlernen eines Instrumentes erläutert. Die Musiklehrerinnen und Musiklehrer der MdE stehen dabei für Informationen und Empfehlungen gerne zur Verfügung. Die Instrumente können  im Anschluß unter fachlicher Anleitung ausprobiert werden.

Die Termine der Veranstaltungen:

Montag, 31.05.2010, 18 Uhr, Haus Beda in Bitburg

Dienstag, 01.06.2010, 18 Uhr, Regino-Gymnasium Prüm

Alle Kinder und Jugendliche sind mit ihren Eltern eingeladen. Weitere Infos: www.musikschule-eifelkreis.de .

"Klimaschutzschulenatlas" geht online

Ein Netzwerk für Klimaschutz und Energiesparen an Schulen gibt es ab sofort im Internet. - "Wo finde ich Schulen, die Klimaschutzprojekte durchführen? Welche haben eine Solaranlage und nutzen sie, um erneuerbare Energien im Unterricht zu thematisieren? Was machen andere Schulen, um die Umwelt zu schützen?" - Antworten auf diese Fragen gibt der "Klimaschutzschulenatlas" im Internet unter der Adresse www.klimaschutzschulenatlas.de. Das Unabhängige Institut für Umweltfragen hat eine Internetplattform entwickelt, die einen umfassenden Überblick über Klimaschutzschulen in Deutschland gibt. Diese Schulen und weitere Bildungseinrichtungen werden vom BMU mit Geldern aus der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Gegenwärtig sind 1.516 Schulen im Atlas verzeichnet. So werden beispielsweise die Solaranlagen von 170 Schulen erfasst, die vom BMU innerhalb des Projektes "Solarsupport" mit einem Datenlogger sowie Netzwerkanbindung aufgerüstet wurden und allein im März 86.240 kWh Strom erzeugt haben, was eine Einsparung von 51.744 Kilogramm CO2 bedeutet. Jede Schule kann sich auf der Startseite des Atlas registrieren. Kurz darauf erhält sie ein Login und kann mit der Gestaltung ihrer Profilseite beginnen. So soll das Netzwerk der Klimaschutzschulen stetig ausgebaut werden.

Im Atlas haben Schulen die Möglichkeit, ihre eigene Profilseite zu gestalten, um sich und ihre Projekte vorzustellen. So kann man sich von der Vielfalt an Projekten inspirieren lassen: Plakate, Unterrichtsmaterialien und Filme zum Klimaschutz, fächerübergreifender Unterricht, Tagebücher zum Ressourcenverbrauch, Energiedetektive, die an ihrer Schule Energiesparmaßnahmen umsetzen, Planung eines grünen Klassenzimmers, das durch erneuerbare Energien versorgt wird, ein Energieparcours, der über nachhaltige Energien informiert oder die Erstellung eines Energiekonzeptes für die gesamte Schule.

Aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm sind bereits die Wilhelm-Busch-Grundschule Bickendorf-Seffern, das Umwelt-Erlebnis-Zentrum GaytalPark Körperich, das St. Josef-Gymnasium Biesdorf und die Grund- und Hauptschule Kyllburg aktiv im Atlas dargestellt.

Mitmachen lohnt sich. Unter www.klimaschutzschulenatlas.de finden sich wichtige Publikationen rund um das Thema Klimaschutz. Weiterhin gibt es Möglichkeiten der Förderung für Schulen. Der BildungsCent e.V. unterstützt 1.000 Schulen bei der CO2-Reduktion. Jeder Schule steht ein Budget von 500 Euro zur Verfügung, um davon die Umsetzung Klima schonender Maßnahmen zu finanzieren.

Die ersten 700 Bewerber erhalten darüber hinaus eine gut ausgestattete Klimakiste, mit der CO2-Einsparpotentiale auf einfache Art und Weise erkannt und erschlossen werden können. Zusätzliche attraktive Materialien können ebenfalls abgefordert werden. Die Erfahrungen und Best Practice-Beispiele der teilnehmenden Schulen werden zusammengefasst und in einem service- und nutzerorientierten Klimaschutzhandbuch für Schulen veröffentlicht.

Weitere Informationen: Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V., Mark Butler, Tel: 030/428 49 93-23, e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  und im Netz unter www.bmu-klimaschutzinitiative.de/schulen.

Klimaschutz geht alle an - Ansprecher bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises sind Otmar Banz, Tel. 06561-15-4060, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  und Rainer Wirtz, Tel. 06561-15-3510,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm Agrar-Umwelt-Landschaft: Grünlandprogramme mit Kennarten

Seit 2007 gibt es zwei neue Programmteile für die extensive Grünlandnutzung im Rahmen des Programms Agrar-Umwelt-Landschaft (kurz:" PAULa") -Vertragsnaturschutzes mit einer Förderprämie von maximal 225,- Euro pro ha. Sie geben dem Antragsteller im Gegensatz zu den anderen Grünlandprogrammen des Programms Agrar-Umwelt-Landschaft ("PAULa", und früher "FUL" ) keine konkreten Nutzungsauflagen vor, sondern lassen mehr Spielraum bei der Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden wie z.B. frei wählbare Mahd- und Beweidungszeiten.

Bedingungen:

Die Fläche muss generell durch Mahd oder Beweidung bewirtschaftet werden. Während des fünfjährigen Vertragszeitraumes darf sich der Artenbestand in Qualität und Quantität (- also Zusammensetzung und Häufigkeit des Vorkommens der verschiedenen Pflanzenarten) nicht verschlechtern. Eine Verschlechterung würde die Rückzahlung der Förderprämien aller fünf Jahre zur Folge haben.

Der Programmteilnehmer muss bei der Antragstellung und in jedem Jahr des fünfjährigen Vertragszeitraumes mindestens acht ( beim Programm "Artenreiches Grünland mit Kennarten") bzw. mindestens vier ( beim Programm "Mähwiesen & Weiden mit Kennarten") nachweisen, indem er die Fläche nach einem bestimmten Schema begeht und nachschaut, ob in jedem Jahr in drei festgelegten Abschnitten der Fläche mindestens acht bzw. mindestens vier Arten der Kennartenliste weiterhin vorkommen. Das Ergebnis der Begehung (= die gefundenen Kennarten) muss in einer Tabelle eingetragen werden.

Die sogenannten Kennarten sind ausgesuchte, typische und relativ leicht zu erkennende Pflanzenarten wie z.B. Flockenblumen, Glockenblumen, Günsel, Hornklee, Schafgarbe, Margerite, Schlüsselblume, Schlangenknöterich u.a., die mit Fotos und Artenliste in einer vom Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht herausgegebenen Broschüre dargestellt sind. Die Broschüre kann mit den PAULa-Antragsunterlagen bei der Kreisverwaltung, Amt Landwirtschaft, bezogen werden unter Tel. 06561/152190 oder 152191.

Die Antragsfrist läuft bis zum 11.6.2010.

Infrage kommen nur solche Grünlandflächen, die noch artenreich sind und ein stabiles Pflanzenartengefüge aufweisen. Auf solchen Flächen hat die bisherige Bewirtschaftung den Artenreichtum erhalten und diese Bewirtschaftung könnte einfach fortgesetzt werden. Grünland mit einem stabilen Pflanzengefüge verändert sich nur dann zum Schlechteren, also zum Verlust von Arten, wenn gravierende Veränderungen oder Fehler bei der Bewirtschaftung gemacht werden. Insofern ist das Risiko einer Verschlechterung ziemlich gering, wenn die bisherige Bewirtschaftung nicht grundlegend verändert wird.

Die PAULa-Beraterinnen bieten Exkursionen zum Bestimmen der Kennarten an, und zwar:

1) Montag 17.5. und Dienstag 25.5. jeweils um 10 Uhr. Treffpunkt: Parkplatz der Gaststätte  "Zum Langstein" in Wallersheim. Fläche: Mageres trockenes Grünland in der Prümer Kalkmulde bei Wallersheim.

2) Dienstag 18.5. und Mittwoch 26.5. jeweils um 10.30 Uhr. Treffpunkt: An der Straße zwischen Willwerath und Olzheim, Abzweigung nach Kleinlangenfeld. Fläche: Feuchtgrünland im nördlichen Prümtal bei Olzheim.

Anmeldung zu den Exkursionen 1 und 2 bei der PAULa-Beraterin Beate Jacob, Tel 06553-900642 oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

3) Dienstag 25.5. um 10 Uhr. Treffpunkt: Straße von Holsthum nach Schankweiler, 2. geteerter Feldweg links (ca. 300 m hinter Abzweigung). Fläche: Trockene Hänge auf Kalk und feuchtere Wiesen im Enztal bei Holsthum.

4) Mittwoch, 26.5. um 10 Uhr. Treffpunkt: An der Straße von Orenhofen nach Speicher direkt hinter der Brücke über den Schaalbach. Fläche: Mageres trockenes und mittelfeuchtes Grünland auf sauren und basenreicheren Böden bei Orenhofen.

Anmeldung für Exkursionen 3 und 4 bei PAULa-Beraterin Elke Rosleff Sörensen, Tel. 0651-9981288 (evtl. auf AB sprechen, Rückruf erfolgt).

Anmeldung ist erforderlich, damit genügend Infomaterial einkalkuliert oder bei zu großer Teilnehmerzahl ein weiterer Termin vereinbart werden kann. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt; bitte auf geeignete Kleidung (Gummistiefel) achten.

Helmut-Simon-Preis gegen Armut und Ausgrenzung

Zum dritten Mal verleihen die Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz den Helmut-Simon-Preis, benannt nach dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter und Kirchtagspräsidenten.

Der Preis, der insgesamt mit 10.000 Euro dotiert ist, würdigt Projekte in Rheinland-Pfalz, die sich gegen Armut und die damit verbundene Stigmatisierung der Betroffenen wendet. Schirmherr des Preises ist Ministerpräsident Kurt Beck. Vorsitzender der Jury ist Kirchenpräsident Christian Schad von der Evangelischen Kirche der Pfalz.

Gerade in diesem Jahr, in dem das Europäische Jahr gegen Armut und Ausgrenzung ausgerufen wurde, kommt dem Preis eine besondere Bedeutung in der Öffentlichkeit zu. Bewerben können sich alle Initiativen, Institutionen und Personen, die sich in Rheinland-Pfalz gegen Armut und soziale Ausgrenzung engagieren.

Weitere Informationen erteilt der Beauftragte der Diakonischen Werke, Flachsmarktstraße 9, 55116 Manz, Tel. 06131/629 9740, oder sie können abgerufen werden im Internet unter www.diakonie-rlp.de.

Arbeitgebermarke Eifel Region Trier  Leader  Familienportal Eifelkreis  Zukunftsinitiative Eifel  Baukultur Eifel

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.