Menu

Sie sind hier: Aktuelles

Aktuelles

Schülerbeförderung

Übernahme von Fahrkosten für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II im Schuljahr 2015/2016

Die Kreisverwaltung weist daraufhin, dass die Übernahme von Schülerfahrkosten für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 11 – 13 der Gymnasien sowie der Berufsbildenden Vollzeitschulen für die Bildungsgänge Höhere Berufsfachschule, Berufsoberschule sowie das Berufliche Gymnasium einkommensabhängig ist.  

Anträge für das Schuljahr 2015/2016 sind bis zum 30.06.2015 unter Beifügung der entsprechenden Einkommensbelege bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Amt 08, Trierer Str. 1, 54634 Bitburg, zu stellen. Soweit Anträge nach Ablauf der v. g. Frist eingehen, ist nicht gewährleistet, dass die Schüler/innen rechtzeitig zum Beginn des kommenden Schuljahres im Besitz der für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel erforderlichen Fahrkarten sind.

 

Maßgebend sind die Einkommensverhältnisse des Kalenderjahres 2013. Sofern das Einkommen des Jahres 2014 oder 2015 wesentlich niedriger ist, wird dieses auf Antrag zugrunde gelegt.

 

Schülerfahrkosten für Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen I und II sowie des Berufsvorbereitungsjahres werden auf Antrag bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen einkommensunabhängig übernommen.

 

Die erforderlichen Antragsvordrucke sind in den Sekretariaten der jeweiligen Gymnasien bzw. der Berufsbildenden Schulen Bitburg und Prüm erhältlich. 

 

Weitere Auskünfte erteilt bei der Kreisverwaltung Stefanie Grün, Tel. 06561/15-1230, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 20.04.2015

Vermietung von Büroräumen in Prüm

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm beabsichtigt die Vermietung folgender Büroräume:

Prüm, Kalvarienbergstr. 4, ca. 675m2

(Die Vermietung von Teilbereichen ist möglich)

 

Auskünfte erteilt Herr Nils Leinen, Kreisverwaltung des Eifelkreises

Bitburg-Prüm, Amt 15-01, Trierer Str. 1,

54634 Bitburg, Tel.: 06561/15-4260, Fax: 06561/15-1002,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 10.03.2015

Broschüre "Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland - Ausgabe 2015"

Landwirtschaftliche Unternehmen brauchen Plannungssicherheit, damit sie weiter in die Modernisierung ihrer Betriebe sowie in die Vielfalt und Qualität unserer Lebensmittel investieren können. Mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wurde ein Rahmen für den Zeitraum 2014 – 2020 geschaffen.

Die Landwirtschaftsbroschüre Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick über die EU-Agrarreform in Deutschland. Interessenten erhalten Informationen über das Verfahren der Neuzuweisung von Zahlungsansprüchen, die Ausgestaltung der verschiedenen neuen Direktzahlungsregelungen sowie Hinweise für die Antragstellung. Darüber hinaus werden die Regelungen zu Cross Compliance und weitere Bestimmungen der neuen GAP vorgestellt.

Die Broschüre "Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland - Ausgabe 2015" ist abrufbar unter folgendem Link:  

http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/UmsetzungGAPinD.pdf?__blob=publicationFile

Die Broschüre wird zudem allen Landwirten postalisch übersendet, die bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm als laufende Antragsteller registriert sind.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 02.03.2015

80. Geburtstag von Hans Tölkes

Der frühere CDU-Landtagsabgeordnete und langjährige Kreisbeigeordnete Hans Tölkes aus Prüm hat am 10. Februar 2015 seinen 80. Geburtstag gefeiert. Tölkes lebt mit seiner Frau in der Nähe seiner Tochter in Schwerte.

 

Hans Tölkes, der sich um den Eifelkreis Bitburg-Prüm in herausragender Weise verdient gemacht hat, ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, der Freiherr-vom Stein-Plakette sowie der Ehrennadel Kreiswappen in Gold. Über Jahrzehnte nahm er mit starkem persönlichen Engagement die Interessen der Bürgerinnen und Bürger wahr. Von 1983 bis 1996 saß Tölkes im Landtag in Mainz. Zudem war er 30 Jahre lang Mitglied in den verschiedensten kommunalen Gremien. So war er von 1974 bis 1981 Mitglied des Stadtrats Prüm und gehörte dem Verbandsgemeinderat Prüm von 1979 bis 1984 an. Von 1984 bis 1991 war er Mitglied des Kreistages Bitburg-Prüm und von 1989 bis 2004 Erster Kreisdeputierter bzw. -beigeordneter. Als Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat sowie als erster Stellvertreter des Landrats war er maßgeblich am Aufbau und der Gestaltung seiner Heimatregion beteiligt. Als Vertreter des Eifelkreises im EUREGIO-Rat hat er Akzente für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Luxemburg, Frankreich und Belgien gesetzt.

 

Mit einem hohen Maß an Idealismus setzte sich Hans Tölkes ebenso im sozialen Bereich ein. Die Belange behinderter Menschen waren sein größtes Anliegen. So war er seit 1983 insgesamt 27 Jahre lang Vorsitzender der Lebenshilfe Kreisvereinigung Prüm, bis er 2010 aus gesundheitlichen Gründen vom Amt zurücktrat. 2011 ernannte ihn sein Nachfolger Johann Mücken zum Ehrenvorsitzenden. Seit 2004 ist Tölkes Träger der Goldenen Ehrennadel des Bundesverbands der Lebenshilfen. Darüber hinaus war er Mitglied in verschiedenen Gremien von Behindertenorganisationen in der Region.

 

Eine Delegation aus der Eifel, darunter auch Landrat Dr. Joachim Streit, war eigens aus der Eifel ins Ruhrgebiet angereist, um dem Jubilar persönlich zu gratulieren.

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 12.02.2015

Michael Horper ist neuer Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau

Michael Horper aus Üttfeld in der Eifel, Milchbauer mit Biogasanlage und Lohnunternehmen, ist am 6. Februar 2015 zum neuen Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau gewählt worden. Damit vertritt der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Bitburg-Prüm in den kommenden fünf Jahren die Interessen der bäuerlichen Familien in Eifel, Hunsrück, Westerwald und Taunus sowie in den Weinanbaugebieten Ahr, Mittelrhein, Mosel und Nahe. Der Verband hat über 17.000 Mitglieder, die in 1.600 Ortsverbänden organisiert sind.

Auf Horper entfielen 35 von 53 Stimmen (66 %). Damit setzte er sich gegen Ulrich Schreiber, den Vorsitzenden des Kreisbauern- und Winzerverbandes Neuwied, durch. Michael Horper war zuvor zehn Jahre Vizepräsident des Verbandes und ist seit 2011 Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz sowie Vorsitzender der Milchwirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. Er war lange Jahre Ortsbürgermeister und ist für die CDU Mitglied in den kommunalen Parlamenten: im Gemeinderat, im Verbandsgemeinderat sowie im Kreistag.

Neue Vizepräsidenten wurden Walter Clüsserath (54) aus Pölich im Kreis Trier-Saarburg und Manfred Zelder (56) aus Wittlich. Clüsserath ist erfolgreicher Fassweinerzeuger und anerkannter Weinfachmann, Vizepräsident des Weinbauverbandes Mosel, Mitglied des Vorstandes der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Bürgermeister seiner Ortsgemeinde. Zelder bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb mit Bullenmast und gilt als Experte im Tierischen Bereich. Er ist Vorsitzender des Landesmarktverbandes für Vieh- und Fleisch, Vorsitzender der Eifel-Rindfleisch-Absatzgemeinschaft und Mitglied im Vorstand der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

Zu weiteren Beisitzern im Präsidium wurden gewählt:
- Rita Lanius-Heck (56) aus Oberwesel im Rhein-Hunsrück-Kreis, Präsidentin des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau
- Arno Billen (36) aus Kaschenbach in der Eifel
- Wilfried Berg (62) aus Argenthal im Hunsrück
- Harald Schneider (45) aus Heidweiler im Kreis Bernkastel-Wittlich in der Eifel

Rita Lanius-Heck aus Oberwesel im Rhein-Hunsrück-Kreis bewirtschaftet mit ihrem Mann einen Betrieb mit Mutterkuhhaltung, Ferien auf dem Bauernhof sowie mit Bauernhofcafé und Reitbetrieb. Sie ist Mitglied des Kreistages und Präsidentin des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau.

Arno Billen aus Kaschenbach in der Eifel bewirtschaftet mit seiner Familie einen Milchviehbetrieb mit Ackerbau, Biogasanlage und Brennerei. Bis Ende 2012 war er Vorsitzender der Landjugend Rheinland-Nassau und seit 2010 Mitglied des Präsidiums. Er ist Mitglied in der bundesdeutschen Vertreterversammlung der Landwirtschaftlichen Sozialversicherungen und im Verband Vorsitzender des Fachausschusses für Sozialfragen.

Wilfried Berg aus Argenthal im Hunsrück ist Milchbauer und seit mehr als zehn Jahren Vorsitzender des Kreisverbandes Rhein-Hunsrück und für die FDP im Kreistag aktiv. Innerhalb des Verbandes ist er Vorsitzender des Fachausschusses für Pflanzliche Erzeugung.

Harald Schneider aus Heidweiler im Kreis Bernkastel-Wittlich hat einen Milchviehbetrieb mit Rinderzucht und eine Biogasanlage. Er gehört dem Präsidium bereits seit dem Jahre 2000 an und ist Mitglied im Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen Ausschüssen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Innerhalb des Verbandes ist er Vorsitzender des Fachausschusses für Nachwachsende Rohstoffe.

Der nach 15 Jahren Amtszeit scheidende Präsident Ökonomierat Leo Blum wünschte seinem Nachfolger und dem neuen Präsidium viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben und Herausforderungen. Die extremen Preisausschläge bei den Märkten, das „permanente agrarpolitische Wechselbad“ sowie die immer weiter zunehmende Bürokratie seien große Herausforderungen für die Bauern und Winzer sowie deren berufsständische Interessenvertretung. Die Entwicklung des ländlichen Raums dürfe nicht vernachlässigt und die vielfältigen Leistungen der Bauern und Winzer für die Gesellschaft müssten auch in der Öffentlichkeit und den Medien anerkannt werden.

Das neu gewählte Präsidium wird umgehend seine Arbeit aufnehmen. Der Bauern- und Winzerverband ist eine berufsständische Vertretung für alle land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen und Weinbaubetriebe. Er legt sowohl der Bevölkerung als auch der Politik die Probleme der Landwirtschaft und des Weinbaus dar und übt Einfluss auf die parlamentarische Gesetzgebung aus. Nach innen unterstützt der Verband seine Mitglieder: Er bietet eine breite Palette an Dienstleistungen und gibt Hilfestellung in vielfältigen Lebenslagen.

In seiner Antrittsrede erklärte Präsident Michael Horper, dass er die Belange aller Bauern- und Winzerfamilien gleichermaßen vertreten werde. Die Landwirtschaft, der Weinbau und die Forstwirtschaft sowie der gesamte ländliche Raum hätten einen wichtigen Platz in unserer Gesellschaft. Dies müsse sowohl bei den politischen Entscheidungen wie auch bei der medialen Berichterstattung berücksichtigt werden. Die Herausforderungen an den Berufsstand würden nicht geringer. Daher sei die Einheit und Geschlossenheit des Verbands auch in Zukunft Garant für hohe Leistungsfähigkeit und Erfolg.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 09.02.2015    

 

Kreisbauernverband Bitburg-Prüm - Landwirtschaft als Garant für Lebensmittelqualität und Naturpflege

Nach wie vor prägt die Landwirtschaft den Eifelkreis Bitburg-Prüm. Etwas mehr als die Hälfte seiner Gesamtfläche wird von Bauern bewirtschaftet, darunter 1.200 hauptberufliche und 1.300 Nebenerwerbslandwirte. Der Landwirtschaft kommt also große Bedeutung zu, auch wenn in den vergangenen 25 Jahren rund 40 Prozent der Betriebe, vor allem kleinere und mittelgroße, aufgegeben haben.

Und so erklärte die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken bei der Jahreshauptversammlung des Kreisbauernverbands Bitburg-Prüm: „Die bäuerlichen Betriebe sind der Garant für die Produktion guter Lebensmittel und den Erhalt der schönen Landschaft in der Eifel. Mit rund 40 Millionen Euro im Jahr fließen rund zehn Prozent der öffentlichen Agrarmittel in den Landkreis Bitburg-Prüm.“ Im Schnitt habe jeder landwirtschaftliche Betrieb im vergangenen Jahr allein über die Direktzahlungen aus Brüssel 13.500 Euro erhalten. Neben den Direktzahlungen aus Brüssel profitierten die landwirtschaftlichen Betriebe in Rheinland-Pfalz von diesem Jahr an vom neuen „EULLE“-Programm zur ländlichen Entwicklung. „Hier führen wir die bewährten investiven Maßnahmen der einzelbetrieblichen Förderung und der ländlichen Bodenordnung auf hohem Niveau fort und haben die Fördersätze für Maßnahmen zum Umwelt-, Klima- und Tierschutz erhöht“, so Höfken. Sie verwies zudem auf das im vergangenen Jahr gestartete Verbundprojekt Westeifel: „Hier steuert die Landesregierung rund 25 Millionen Euro für eine zukunftsfähige Infrastruktur, stabile Wasser- und Energiepreise und mehr Lebensqualität im ländlichen Raum bei.“ Das Projekt habe Signalwirkung über die Landesgrenzen hinaus. „Vor dem Hintergrund der enttäuschenden EEG-Novellierung durch die Bundesregierung schaffen wir damit auch Perspektiven für die in der Westeifel bereits getätigten Investitionen in nachhaltige und umweltgerechte Wind- und Biogasanlagen.“

Bei allem Optimismus der Landwirtschaftsministerin herrscht zurzeit dennoch bei vielen Eifeler Milchbauern Unsicherheit wegen ständig fallender Milcherzeugerpreise und der ungewissen Zukunft nach Wegfall der Milchquote, so auch Landrat Dr. Joachim, der betonte, in einem so landwirtschaftlich geprägten Landkreis wie dem Eifelkreis sei es wichtig, dass die Kommunalpolitik stets informiert darüber sei, wo die Bauern ‚der Schuh drückt‘. Im vergangenen Jahr habe besagter Schuh an vielen Stellen gedrückt. Witterungsbedingte Qualitätseinbußen und fallende Preise aufgrund weltweit guter Erntemengen hätten die Erlöse vor allem aus Getreide und Raps geschmälert. Auch die schlechten Milch- und Fleischpreise in der zweiten Jahreshälfte hätten den Tierhaltern zugesetzt. Der von Russland verhängte Importstopp habe sich aber glücklicherweise nur in Teilbereichen ausgewirkt.

„Wenn die Menschen in Deutschland vermehrt regional erzeugte Produkte kaufen, kann uns aber weder die Witterung noch das russische Embargo schrecken,“ zitierte der Landrat den Präsident im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, Leo Blum, der dies im August 2014 während einer Pressekonferenz in der Zentrale des Verbandes inKoblenz gesagt und damit den Nagel auf den Kopf getroffen habe. „Denn wenn wir Ihrer Forderung nachkommen sind wir unabhängiger und zeigen gleichzeitig unseren Bauernfamilien, dass wir Sie unterstützen und Ihre Produkte wertschätzen“, so Landrat Joachim Streit.

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm gibt es rund 2.500 landwirtschaftliche Betriebe. Die Kreisverwaltung hat im Jahr 2014 ca. 23 Mio. Euro an Prämien an diese ausgezahlt. Der Löwenanteil davon mit 20,5 Mio. Euro entfiel auf die Betriebsprämie bzw. Umverteilungsprämie, für Agrarumweltmaßnahmen wurden 1,5 Mio. Euro ausgeschüttet, 1 Mio. Euro für Bio-Betriebe. „2014 wurden 3640 Anträge gestellt, die von elf Vollzeitkräften bearbeitet wurden. Darüber hinaus pflegen unsere Mitarbeiter die Datenbank zur Erfassung der Landschaftselemente. Aktuell sind 8580 Landschaftselemente erfasst“, so Landrat Dr. Streit. Für den Eifelkreis Bitburg-Prüm ist aufgrund seiner starken landwirtschaftlichen Prägung auch die tierische Nebenproduktebeseitigung von besonderer Bedeutung. Denn 175.000 landwirtschaftliche Nutztiere stehen im Eifelkreis. Alleine aus der sogenannten „Drittellösung“, nach der sich das Land Rheinland-Pfalz, die Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz die Kosten für die Beseitigung der Falltiere teilen, entfielen auf den Eifelkreis rund 121.000 Euro im Jahr 2014.

Landrat Joachim Streit: „Diese beeindruckenden Zahlen zeigen, dass die Landwirtschaft ein wichtiges Standbein ist für unsere Region. Umso wichtiger ist es für uns, die gesamte Wertschöpfungskette zu betrachten. In einer globalisierten Weltwirtschaft ist es daher unbedingt erforderlich, den Wirtschaftszweig ‚Agrobusiness‘ ständig weiterzuentwickeln. Denn die vorgelagerten Stufen wie Futtermittelindustrie, Saatgut- und Energiewirtschaft, Landmaschinenindustrie und Bauwirtschaft sowie die unmittelbar nachgelagerten Stufen des Erfassungs- und Großhandels und des Ernährungsgewerbes bilden mit der Landwirtschaft eine Einheit.“ Zu guter Letzt spielt natürlich auch die Vermarktung eine entscheidende Rolle. Projekte wie die Zukunftsinitiative Eifel und die Regionalmarke Eifel haben maßgeblich dazu beitragen, unsere einzigartige Eifeler Natur- und Kulturlandschaft weiter zu entwickeln und in die Welt zu transportieren.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 28.01.2015

 

Erfolgreichste Regionen Deutschlands - Eifelkreis vorne mit dabei

In einem großen Ranking hat FOCUS-MONEY alle Landkreise und Städte verglichen. Während in den Vorjahren bayrische Gebiete ganz vorne lagen, kommt 2014 der Überraschungssieger aus Rheinland-Pfalz: Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz ist Deutschlands wirtschaftsstärkster Landkreis.

Aber auch der Eifelkreis Bitburg-Prüm schneidet sehr gut ab. Der größte Landkreis in Rheinland-Pfalz belegt Rang sechs auf Landesebene (34 Landkreise und kreisfreie Städte wurden berücksichtigt), Rang 90 im bundesweiten Vergleich (387 Landkreise wurden berücksichtigt). Stärkste Bundesländer sind jedoch Baden-Württemberg und Bayern. Betrachtet man die durchschnittliche Platzierung der Kreise und Städte, weisen Baden-Württemberg und Bayern traditionell im Landkreis-Ranking die besten Werte auf. Sie stellen zusammen 44 der 50 bestplatzierten Regionen. Das komplette Ranking ist im Internet unter www.focus.de zu finden.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 19.01.2015

Kreishaushalt 2015 - Mehr als 20 Mio. Euro Investitionen - Ausgaben und Kreisumlage sinken

Der Kreistag hat am 12. Dezember 2014 den Haushalt des Eifelkreises Bitburg-Prüm für das Jahr 2015 verabschiedet. Der Kreishaushalt 2015 sieht Ausgaben in Höhe von 140.842.752 Euro vor, die Erträge liegen bei 134.365.710 Euro. Mit einem Defizit von knapp 6,5 Millionen Euro verbessert sich das Jahresergebnis gegenüber 2014 somit um 500.000 Euro, obwohl der Eifelkreis auch im Jahr 2015 kräftig investieren wird, nämlich rund 20,31 Millionen Euro. Der Eingangsumlagesatz der Kreisumlage bleibt stabil bei 42,0 v.H., absolut wird aber weniger allgemeine Kreisumlage gezahlt. Das vorläufig ermittelte Umlagesoll beträgt für das Haushaltsjahr 2015 ca. 39,55 Millionen Euro, in 2014 waren es noch mehr als 40 Millionen Euro.

 Besonders hervorzuheben sind die Investitionen in den Bereichen Breitbandausbau, kreiseigene Schulen und Kreisstraßen. Um eine flächendeckende Breitbandversorgung in der Region gewährleisten zu können, werden 140 Ortsgemeinden (18.400 Haushalte) mit insgesamt fast 12 Millionen Euro gefördert. 4,13 Millionen Euro übernimmt der Kreis, die restlichen 7,67 Millionen Euro kommen vom Land. Im September 2014 wurde darüber hinaus die Förderung von elf weiteren Ortsgemeinden beantragt, die Entscheidung steht noch aus.

Das Investitionsvolumen für den Schulbereich wird bei 6,31 Millionen Euro liegen. Im Regino-Gymnasium Prüm beginnen die Sanierungsarbeiten am Altbau, im St. Willibrord-Gymnasium Bitburg wird das Bestandsgebäude saniert und mit dem Neubau der Sporthalle sowie einer Mensa begonnen. Für die Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm und die Berufsbildende Schule (BBS) Prüm werden umfassende Raumkonzepte erarbeitet. An der BBS Prüm sowie der Theobald-Simon-Schule (TSS) Bitburg werden die Brandschutz- und Sicherheitsmaßnahmen fortgeführt, außerdem wird der Kfz-Werkstattbereich der TSS neu gestaltet.

In den Kreisstraßenbau werden im Jahr 2015 rund 5,1 Millionen Euro investiert, es stehen insgesamt neun neue Baumaßnahmen an. Die größte Maßnahme ist die K 43 OD Gondorf mit 1,35 Millionen Euro Kreisanteil und 1,5 km Baulänge. Dass Ausschreibungsvolumen wird voraussichtlich mehr als 3 Millionen Euro betragen.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 19.01.2015

Kreistagsresolution vom 29.09.2014 gegen die flächendeckende Einführung einer Biotonne

Nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes des Bundes hat ab 1. Januar 2015 die getrennte Einsammlung von Bioabfällen zu erfolgen. Dies bedeutet konkret, dass die Bürgerinnen und Bürger eine weitere Abfalltonne erhalten, neben der grauen Tonne, der Altpapiertonne und dem gelben Sack. Es bedeutet höhere Gebühren, noch mehr Platzverlust auf den Grundstücken und nicht zuletzt Geruchsbelästigung. Und das völlig unnötig.

Denn die Region ist mit dem sogenannten Trierer Modell um die mechanisch-biologische Trocknungsanlage in Mertesdorf ökologisch so aufgestellt, dass die Einführung einer Biotonne keinen zusätzlichen Nutzen generiert. Weder für die Umwelt noch für die Bürgerinnen und Bürger. In zahlreichen wissenschaftlichen Versuchen wurde nachgewiesen, dass das Trierer Modell effektiv ist und dazu noch kostengünstig für die Bevölkerung, die keinen weiteren Abfallbehälter will.

Der Zweckverband Regionale Abfallwirtschaft hat bereits nach Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zum 1. Juni 2012 in Bezug auf die flächendeckende Erfassung von Bioabfällen Lösungsansätze erarbeitet, die der geänderten Rechtslage unter den regionalspezifischen abfallwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht werden ohne den Bestand der Anlage zu gefährden. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord erkennt diese jedoch nicht an, obwohl sie wissenschaftlich untermauert und bewiesen sind. Sie ignoriert damit auch den Willen der Bürgerinnen und Bürger, die von dem jetzigen Konzept überzeugt sind. Unter Berücksichtigung und Nutzung der regionalspezifischen Gegebenheiten werden die Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auch ohne Einführung einer Biotonne jetzt schon erfüllt.

Die Mitglieder des Kreistages des Eifelkreises Bitburg-Prüm fordern den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord einstimmig auf, die vom Zweckverband regionale Abfallwirtschaft vorgebrachten Argumente und wissenschaftlichen Nachweise zu akzeptieren, die die Gleichwertigkeit des Trierer Modells gegenüber der Einführung einer Biotonne belegen. Sie fordern einstimmig die Anerkennung der regionalen Besonderheiten und damit die Anerkennung des Verzichts auf die Einführung einer Biotonne.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 01.10.2014

Arbeitgebermarke Eifel Region Trier  Leader  Familienportal Eifelkreis  Zukunftsinitiative Eifel  Baukultur Eifel

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.