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Aktuelles

Eifelverein lädt ein zur internationalen Begegnung

Am 25. und 26. September ist Bitburg die "Kongresshauptstadt" der Europäischen Vereinigung für Eifel und Ardennen (EVEA), die sich seit 1955 zum Ziel gesetzt hat, den grenzüberschreitenden Eifel-Ardennen-Raum mit vielfältigen Aktionen zu fördern. Jedes Jahr kommen im Wechsel die belgischen, deutschen und luxemburgischen Partner zusammen, um rückblickend ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen und zugleich neue Ideen zur Stärkung des europäischen Bewusstseins in unserer Grenzregion zu entwickeln. So hat es diesmal der Eifelverein in Kooperation mit der Stadt Bitburg und dem Verein EIFELmuseen e.V. übernommen, den EVEA-Kongress zu organisieren, der in Bitburg an zwei Tagen veranstaltet wird und zu dem auch alle Bürgerinnen und Bürger des Eifelkreises eingeladen sind.

Traditionell in den Kongress eingebunden ist der Eifeltag des Eifelvereins, der am 25. September in der Bitburger Stadthalle stattfinden wird. Es werden geführte Wanderungen mit dem Eifelverein Bitburg angeboten, in der öffentlichen Festversammlung darf man gespannt sein auf die mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preisverleihungen des Eifelvereins an seine Ortsgruppen für besondere Leistungen in der Kulturpflege und des Naturschutzes sowie auf den Vortrag von Norbert Knauf über die Eifeler Museumslandschaft. Am Abend des ersten Kongresstages sorgt das Eifelkabarett mit Jupp Hammerschmidt und Hubert vom Venn für Kurzweil. Am zweiten Tag steht die öffentliche Generalversammlung der EVEA im Mittelpunkt, wo man die Weichen stellen will für eine engere Kooperation in der internationalen Museumsarbeit.

 

Eifelkonferenz 2010 im Jugendstilkraftwerk Heimbach

Die Zukunftsinitiative Eifel ruft Kreise, Kammern und Kommunen, aber auch die Eifeler Bevölkerung in Heimbach zusammen - Thema ist diesmal  "Mobilität im ländlichen Raum" - "Markt der Möglichkeiten" am Freitag, 29. Oktober, ab 14 Uhr für alle Bürger offen.

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus: Am Freitag, 29. Oktober, kommen im Jugendstilkraftwerk Heimbach die Entscheidungsträger einer ganzen Region zusammen. Dort ist der Kreis Düren unter dem Dach der Zukunftsinitiative Eifel Gastgeber der Eifelkonferenz 2010. Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich bereits auf den Besuch seiner Amtskollegen aus neun anderen Eifelkreisen, auf Minister, Bürgermeister, Kammer- und Institutionsvertreter. Etwa 300 Persönlichkeiten aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens werden ab 9 Uhr zu der eifelweiten Tagung erwartet. Thema ist diesmal "Mobilität im ländlichen Raum". Das Impulsreferat hält Prof. Dr.-Ing. Dirk Vallée von der RWTH Aachen. Ab 14 Uhr sind alle Bürger zum "Markt der Möglichkeiten" auf dem Außengelände des RWE-Jugendstilkraftwerks Heimbach, Kleestraße, willkommen. Dort werden eine ganze Reihe von Beispielen aus der Eifel gezeigt, die den Menschen auch in abgelegenen Gegenden Mobilität und Lebensqualität verschaffen. Besuchern der Eifelkonferenz 2010 wird die Anreise mit der Rurtalbahn bis zum Bahnhof Heimbach bzw. der große Parkplatz an der Hengebachstraße im Ortskern von Heimbach empfohlen. Von dort kann man mit Shuttle-Bussen oder der Rursee-Bahn zum Jugendstilkraftwerk fahren.

Unter dem Dach der "Zukunftsinitiative Eifel"  haben sich zehn Eifelkreise mit 53 Kommunen sowie acht Wirtschaftskammern aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Belgien zusammengeschlossen, um die Gesamteifel wirtschaftlich und touristisch nach vorne zu bringen. Die "Eifelkonferenz" findet jährlich an wechselnden Orten der Eifel statt, so 2009 in Bitburg.

 

Energie-Erstberatungen der Energieagentur Trier

Die „Energieagentur für die Region Trier“ hat - als gemeinsame kommunale Querschnittsorganisation - den Auftrag, über konzeptionelle und operationelle Energiefragen zu informieren sowie Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz, Nutzung Erneuerbarer Energien, Energieproduktion zu betreiben und auch die Moderation regionaler Energieprojekte (Sensibilisierung, Akzeptanz) zu fördern.

Im Rahmen der neu gestarteten Kampagne „Zukunft Energieeffizientes Haus“ lädt die Energieagentur Region Trier zu kostenfreien Energie-Erstberatungen ein. Wie dämmt man Dach, Wand und Keller? Welche Fenster sind die besten? Welche Heizung ist für das Haus die richtige? Wo gibt es Förderzuschüsse und wer hilft bei der Umsetzung?

Gebäudeenergieberater aus der Region beantworten in einem 45-minütigen Gespräch individuelle Fragen zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren. Das Angebot soll einen ersten Überblick über die energetische Situation eines Gebäudes liefern und ersetzt keine umfassende Gebäudeenergieberatung. Die ersten Beratungstermine finden am Mittwoch, dem 29. September zwischen 8 und 11 Uhr statt in der Verbandsgemeindeverwaltung Irrel, Auf Omesen 2.

Interessenten können sich telefonisch anmelden bei der Verbandsgemeindeverwaltung Irrel unter Tel. 06525/79-113 oder 79-114. Für weitere Fragen steht auch die Energieagentur Region in Trier unter Tel. 0651/145958-13 zur Verfügung.

 

Eifel Energie-Tag 2010 mit Info- und Familienprogramm

In Sachen Klimaschutz hat der Eifelkreis Bitburg-Prüm die Nase vorn. "Bereits heute werden 60 % der Energie in unserem Landkreis durch regenerative Energien erzeugt. Mit Unterstützung der Initiative Bioenergieregion Eifel, dem Netzwerk Nahwärme und Energiemix beim DLR Eifel und der Energieagentur für die Region Trier gilt es, den Ausbau der regenerativen Energien weiter voranzubringen ", so Landrat Dr. Streit, Vorsitzender der lokalen Aktionsgruppe (LAG) Bitburg-Prüm.

Bundesweit liegt der Anteil der regenerativen Energien am gesamten Energieverbrauch gerade einmal bei 10,4 % (Stand: 2009). Dass sich in den vergangenen Jahren viel getan hat, kann man allerorts sehen. Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen sind bereits heute fester Bestandteil des hiesigen Landschaftsbildes. Gerade die ländliche Eifel-Ardennen-Region profitiert aufgrund ihrer großen Wälder und vielen landwirtschaftlichen Flächen davon, wenn sie sich aktiv am Ausbau der erneuerbaren Energien beteiligt. Statt teurer Energieimporte bleiben Investitionen in der Region und tragen dazu bei, neue Arbeitsplätze in einer Branche mit sehr positiven Zukunftsaussichten zu schaffen.

Zum Eifel Energie Tag am Sonntag, dem 26. September bieten zahlreiche Anlagen im Eifelkreis viel Interessantes und Informatives. Angeboten wird ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der regenerativen Wärme - und Stromerzeugung für die ganze Familie. Direkt vor Ort stehen Experten den Besuchern fundiert Rede und Antwort. Bereits ab  11 Uhr bietet die Bürgergenossenschaft Südeifel Strom auf dem Gelände der Grundschule in Dudeldorf neben der Einweihung ihrer vierten Photovoltaikanlage auch eine Handwerker-Ausstellung, Vorträge sowie Gewinnspiele und Imbiss. Ab 14 Uhr sind alle übrigen Anlagen zur Besichtigung geöffnet. So beispielsweise der Energie-Windpark zwischen Krautscheid und Lichtenborn mit einer seiner  98 m hohen Windenergieanlagen.  Ein weiteres Highlight ist das Umwelt-Erlebnis-Zentrum GaytalPark, welches von der UNESCO-Kommission als Dekade-Projekt 2010/11 ausgezeichnet ist. Dort werden Schulungen zu erneuerbaren Energien, Experimente und Exkursionen angeboten. Unter anderem erwartet  die Besucher ein Lehrpfad, eine Ausstellung sowie eine 45 m²-Photovoltaikanlage.

Der Eifel Energie Tag findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Er ist eingebettet in den landesweiten Unser-Ener-Aktionstag.

In der gesamten Eifel-Region öffnen insgesamt 21 Anlagen zur Besichtigung ihre Tore. Weitere Informationen zu allen Anlagen und deren Standorte gibt's  im Internet unter www.lag-bitburg-pruem.de und www.bioenergie-eifel.de oder bei der Kreisverwaltung; Ansprechpartner: Otmar Banz, Tel. 06561-15-4060 und Andrea Colling-Engel, Tel. 06561- 15-4061.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm - 09.09.2010

Kunst für Ruanda

Benefizausstellung in der Volksbank Eifel Mitte

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Die drei, das sind das Regino-Gymnasium, die Volksbank Eifel Mitte und die Künstlerin Elfi Sklepik, die in diesen Wochen eine große Gemeinsamkeit haben: Sie engagieren sich für den rheinland-pfälzischen Ruandatag 2010, der am 18. September in Prüm stattfindet. Schule, Künstlerin und Bank haben sich zusammengetan und eine Benefizausstellung organisiert, um Gutes für Ruanda zu tun. Bis Freitag, 17. September, stellt Elfi Sklepik in der Hauptstelle der Volksbank Eifel Mitte über 50 ihrer Bilder aus. Die Acryl- und Aquarellmalereien reichen von Landschaftsbildern, Stillleben, figürlichen Darstellungen bis hin zu abstrakten Motiven. Und sie stehen zum Verkauf. Damit möglichst viele Kunstwerke über die Schaltertheke gehen, werden sie preisgünstig und teilweise gerahmt angeboten. Der Erlös geht an die ruandische Partnerschule des Prümer Regino-Gymnasiums. Die Organisatoren sind sich einig: Der Kauf der Bilder schafft doppelte Freude, für den neuen Besitzer und für Kinder in Afrika. Rainer Berlingen, Vorstandssprecher der Volksbank Eifel Mitte, würdigte das Regino-Gymnasium, das wie viele andere Schulen seit 25 Jahren die Partnerschaft fördert: "Ihr Antrieb ist nicht Ruhm und Ehre, sondern der Partnerschule in Ruanda zu helfen. Trotzdem ist es richtig, dass jetzt das großartige Engagement mit der Ausrichtung des Ruandatages in Prüm gebührende Ehre und Anerkennung findet." Berlingen eröffnete gemeinsam mit Elfi Sklepik und Schuldirektor Peter Pelz die Ausstellung und dankte den Verantwortlichen der Volksbank für ihre Unterstützung: "Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die uns dabei helfen, Hilfe für Kinder in Afrika zu ermöglichen". Die Ausstellung ist bis zum 17. September montags bis freitags von 8:30 bis 16:30 Uhr geöffnet.  Während einer Auktion im Regino-Gymnasium am 18. September haben Interessenten nochmals die Chance, eines der Kunstwerke zu erstehen.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm - 09.09.2010

 

Blasorchester-Herbstseminar vom 11.-15. Oktober 2010

Die Musikschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm veranstaltet auch in diesem Jahr ihr traditionelles Herbstseminar für Blasorchester, bei dem Kinder und Jugendliche aus den Vereinen des Kreises die Möglichkeit haben, sich zu engagieren und weiterzubilden. Von erfahrenen Fachkräften werden die Musiker/-innen in Register- und Gesamtproben auf das anspruchsvolle Konzert am Ende der Woche vorbereitet.

Die musikalische Leitung legt Wert darauf, möglichst neue Literatur vorzustellen, seien es Originalwerke oder Transkriptionen aus dem klassischen Bereich, Filmmusik oder Musical. Die Jugendlichen sollten in der Lage sein, Mittel- bis Oberstufenstücke zu spielen oder mindestens eine fünfjährige Ausbildung absolviert haben. Das Angebot richtet sich auch an Schüler, die nicht an der Musikschule unterrichtet werden.

Anmeldeformulare zum Download im Internet unter www.musikschule-eifelkreis.de.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm - 09.09.2010

Fledermaus-Tollwut in Rheinland-Pfalz

Richtiges Verhalten schützt

In Rheinland-Pfalz ist zum ersten Mal die Fledermaus-Tollwut nachgewiesen worden. Das erkrankte Tier wurde im Eifelkreis Bitburg-Prüm flugunfähig aufgefunden und im Landesuntersuchungsamt (LUA) untersucht.
Da Fledermäuse nachtaktiv sind und aufgrund ihrer versteckten Lebensweise mit Menschen nur selten in Kontakt kommen, besteht kein Grund zur Sorge, wenn einige Verhaltensregeln beachtet werden:

Tollwutkranke Fledermäuse sind desorientiert, oft flugunfähig und liegen meist am Boden. Ohne unmittelbaren Kontakt zum Beispiel durch Bisse geht weder von infizierten Tieren noch von ihrem Kot eine Gefahr aus. Tote, flugunfähige Fledermäuse oder solche, die sich abnorm verhalten, sollten aber grundsätzlich nicht angefasst werden. Das LUA rät, in solchen Fällen die zuständige Veterinärbehörde bei der Kreis- oder Stadtverwaltung zu informieren. Dort weiß man, was zu tun ist.

Wer von einer Fledermaus gebissen wurde und den Verdacht hat, sich infiziert zu haben, sollte die Wunde sofort gründlich mit viel Wasser und Seife ausspülen und mit hochprozentigem Alkohol desinfizieren. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Kurze Zeit nach der Übertragung kann ein Ausbruch der Erkrankung beim Menschen durch eine nachträgliche Impfung sicher verhindert werden. Die heutigen Impfstoffe sind sehr gut verträglich. Personen, die regelmäßig Umgang mit Fledermäusen haben, sollten sich unbedingt vorbeugend gegen Tollwut impfen lassen. Weitere Infos im Bürgerinformationssystem unter www.bitburg-pruem.de .

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm - 02.09.2010

Großes Fest zur Partnerschaft Rheinland-Pfalz mit Ruanda

Alljährlich findet in einer rheinland-pfälzischen Stadt der Ruanda-Tag statt, um die  Partnerschaft des Landes Rheinland-Pfalz mit dem kleinen afrikanischen Land Ruanda der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei wird allen ehrenamtlichen Gruppierungen die Möglichkeit gegeben, ihre Partnerschaftsprojekte der Öffentlichkeit vorzustellen. In diesem Jahr wird dieser Tag am 18. September in Prüm ausgerichtet. Mit der Vergabe an die Stadt Prüm würdigt das Innenministerium die über 25 Jahre währenden Partnerschaften der Kaiser Lothar Realschule und des Regino-Gymnasiums Prüm mit ihren Partnerschulen in Ruanda. Denn gerade in Zeiten der weltweiten Veränderungen ist es besonders wichtig, Schüler für solidarisches Handeln zu begeistern und den Menschen in vielen anderen Teilen der Welt Unterstützung vor allem im Bereich der Bildung zu bieten, so dass sich für alle ein Stück Zukunft erschließen kann.

Neben den Dokumentationen der Partnerschaftsprojekte von Schulen und Vereinen und von Entwicklungshilfe-Unternehmungen wird in den Zelten, die im Bereich von Basilika und dem Schulhof des Gymnasiums stehen, der Ruanda-Tag auch genutzt, um die Ergebnisse der Projektwoche des Regino-Gymnasiums zu präsentieren. Prüm erwartet zum Ruanda-Tag hohen Besuch: Neben Ministerpräsident Kurt Beck werden die Botschafterin Ruandas und weitere Persönlichkeiten aus Mainz und dem Land anwesend sein. Die Schirmherrschaft hat Landrat Dr. Joachim Streit übernommen.

Die Feierlichkeiten beginnen um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Basilika, der von Schülern der Realschule und einem Chor des Regino-Gymnasiums mitgestaltet wird. Mit einem Festakt in der Karolingerhalle um 11 Uhr wird der Ruanda-Tag offiziell eröffnet. Der SaM-Chor der Ruanda-Freunde Daun begleitet den Akt mit afrikanischen Weisen. Im weiteren Verlauf des Tages werden auf der Festmeile Trommler, Sänger und Tänzer zu hören und zu sehen sein. Ab 12 Uhr findet in der Sporthalle der Hauptschule ein Volleyball-Spiel zwischen Schüler-Mannschaften aus Ruanda und Deutschland statt.

Im Rahmen dieses Festes reist für das Spiel erstmalig eine Schülergruppe der Partnerschule des Regino-Gymnasiums aus Ruanda an und verbringt mehrere Tage in Deutschland. Ein Besuch lohnt sich auch, um original ruandisches Essen zu kosten, bereitet von einer ruandischen Köchin. Weitere Essens- und verschiedene Getränkestände sind auf dem Festgelände aufgebaut. Fair gehandelter Kaffee aus Ruanda kann ebenso erworben werden wie weitere Artikel aus Afrika. Ab 15 Uhr steht die Botschafterin Ruandas ebenso in Foren Rede und Antwort wie zwei "weltwärts"-Freiwillige, die in Ruanda ein Jahr gearbeitet haben, und die anwesenden Rektoren der ruandischen Partnerschulen.
Im Schulgebäude findet parallel eine Theateraufführung von Schülern des Regino-Gymnasiums Prüm statt. Thema: "Romeo und Julia - verfremdet".

Die Verlosung mit außergewöhnlichen Preisen, wie z. B. zwei Reisen nach Ruanda und mehreren Reisen nach Berlin, eine Versteigerung exklusiver Bilder von Frau Sklepik, die im Vorfeld in der Volksbank Prüm zu sehen sind, sind weitere Höhepunkte. Parkmöglichkeiten bieten sich für alle Besucher an der Markthalle in ausreichender Zahl an; der Weg ist ausgeschildert. Spenden und der Erlös des Festes kommen den Partnerschaftsprojekten der beiden Schulen zugute. Die Verantwortlichen der beiden Schulen und die übrigen Organisatoren freuen sich auf viele Gäste und eine große Resonanz beim Ruanda-Tag in Prüm.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm - 02.09.2010

DKMS-Typisierungsaktion in Wißmannsdorf-Hermesdorf für 17-jährigen Jungen

"Hand in Hand für Bernd und andere!"

Der 17-jährige Bernd aus der Verbandsgemeinde Bitburg-Land ist an Leukämie erkrankt. Um ihm und anderen Patienten zu helfen, veranstaltet die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH) am 11. September eine Typisierungsaktion. Jeder kann helfen und sich als potenzieller Stammzellspender aufnehmen lassen oder Geld spenden, damit die Typisierungen finanziert werden können. Landrat Dr. Joachim Streit hat die Schirmherrschaft übernommen.

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie. Darunter sind auch zahlreiche Kinder und Jugendliche. Für viele von ihnen ist - wie für Bernd - die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance. Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Gewebemerkmale des Stammzellspenders nahezu vollständig mit denen des Patienten übereinstimmen. Obwohl in der DKMS als weltweit größter Datei über zwei Millionen Menschen als potenzielle Stammzellspender registriert sind, konnte für Bernd bislang kein "genetischer Zwilling" gefunden werden. Deshalb wendet er sich gemeinsam mit der DKMS an die Bevölkerung des Eifelkreises Bitburg-Prüm und darüber hinaus in der Region Trier mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung. Jeder, der sich typisieren lässt, ist eine Chance für die Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Jeder Einzelne zählt.

Die Typisierungsaktion findet statt am Samstag, dem 11. September 2010 von 10 bis 16 Uhr in den Westeifel Werken, Unter den Birken 1 in Wißmannsdorf-Hermesdorf.
Mitmachen kann jeder zwischen 18 und 55 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist.

Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, welches dann auf seine Gewebemerkmale untersucht wird. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion typisieren ließen, brauchen nicht erneut an der Registrierung teilnehmen. Ihre Daten stehen weiter für alle Patienten zur Verfügung.

Da die Registrierung und Typisierung eines Spenders die DKMS  als gemeinnützige Gesellschaft 50 Euro kostet, ist sie bei der Spenderneugewinnung auch auf Geldspenden angewiesen.

Um die geplante Aktion für Bernd durchführen zu können, wurden folgende DKMS-Spendenkonten eingerichtet: Volksbank Bitburg, BLZ 586 601 01, Konto: 20 33 906  und Kreissparkasse Bitburg-Prüm, BLZ 586 500 30, Konto: 80 32 328.


 

Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm

Der Pflegekinderdienst des Eifelkreises gehört organisatorisch zum Jugendamt der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm. Er ist ein Spezialdienst im Rahmen der Hilfen zur Erziehung und gibt Eltern oder Alleinerziehenden Hilfestellung, die in ihrer gegenwärtigen Situation die Erziehung, Betreuung und Versorgung ihrer Kinder nicht wahrnehmen können. Die Gründe, warum Kinder fremd untergebracht werden, können dabei vielfältig sein: labile Familiensituationen, Krankheit von Elternteilen, fehlende elterliche Kompetenzen, Gefährdungen, Vernachlässigungen, eine insgesamt schlechte soziale Lage oder kritische Lebensereignisse.

Bei Fremdunterbringungen existieren gleichberechtigt nebeneinander die Heimerziehung und die Vollzeitpflege. Unter beiden versteht man konkret die Unterbringung, Versorgung und Betreuung eines Kindes oder Jugendlichen Tag und Nacht außerhalb seines Elternhauses. Besonders für jüngere Kinder wird die Unterbringung in einer Familie, also die Vollzeitpflege, favorisiert. Der Vorteil der Vollzeitpflege ist der überschaubare Rahmen einer Familie und somit konstante Bezugspersonen, die dem Kind individuelle und einfühlsame Zuwendung entgegen bringen können. Sie können ihm helfen, Ängste und Misstrauen abzubauen und Vertrauen zu entwickeln. Der familiäre Rahmen bietet den Kindern eine positive Entwicklungsgrundlage.

Bei der Vollzeitpflege lassen sich unterscheiden:

- Bereitschafts-/Übergangspflege (Überbrücken von Notsituationen und Klärung von Perspektiven),
- Dauerpflege (als langfristig angelegte Hilfe zur Erziehung, oft bis zur Volljährigkeit oder darüber hinaus).

Fremdunterbringungen müssen nicht immer auf Dauer angelegt sein, sondern können, sofern sich die familiäre Situation wieder stabilisiert hat, auch übergangsweise genutzt werden. Man spricht von Bereitschafts- oder Übergangspflege. Bei Eltern oder Alleinerziehenden, die mit der Erziehung, Betreuung und Versorgung ihrer Kinder überfordert sind und ihre Erziehungsverantwortung in absehbarer Zeit nicht wieder übernehmen und ausüben können, besteht die Möglichkeit einer dauerhaften Unterbringung der Kinder in Pflegefamilien. Hier ist von Dauerpflege die Rede.

Zu den zentralen Aufgaben des Pflegekinderdienstes gehören die Suche, Auswahl, Vorbereitung, Schulung und Begleitung von Pflegeelternbewerbern, die Vermittlung von Pflegeeltern und Pflegekindern sowie die weitere oft jahrelange Betreuung der Pflegeverhältnisse. Wichtig bei einer Vermittlung ist es, über eine möglichst genaue Kenntnis der Herkunft, der Besonderheiten und der individuellen Bedürfnisse der zu vermittelnden Kinder zu verfügen. Entsprechend dieser Vorgaben kann sodann eine geeignete Pflegefamilie ausgewählt und vorbereitet werden.
Die größtmögliche Präzisierung der Erwartungen und Wünsche aller Beteiligten muss ebenso erfolgen, wie auch die Schaffung der Beachtung und Kenntnis dafür, den Möglichkeiten und Grenzen der aufnehmenden Familie Rechnung zu tragen.

Neben der Begleitung des Pflegeverhältnisses bietet der Pflegekinderdienst zudem Erfahrungsaustausch mit anderen Pflegeeltern in Form von Gesprächskreisen sowie regelmäßige Fortbildungen an.

Der Erfolg eines Pflegeverhältnisses hängt im Wesentlichen von der Bereitschaft zur Zusammenarbeit zwischen Herkunftseltern und Pflegeeltern ab. Pflegekinder haben stets zwei Familien und brauchen beide! Hier steht der Pflegekinderdienst Pflegeeltern bei der Gestaltung der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie unterstützend und beratend zur Seite.

Pflegeeltern entscheiden sich für keinen einfachen "Job". Das Zusammenleben mit Kindern, die nicht aus der eigenen Familie stammen, kann anstrengend sein. Alte Verhaltens- und Familienregeln werden von Kindern in die neue Familie mit hinein getragen. Kinder inszenieren Konflikte, um zu sehen, ob sie auch bleiben dürfen, wenn sie sich nicht regelkonform verhalten. Dies kann das Familienleben durcheinander bringen und auch zu familieninternen Konflikten führen.

Der Staat hat es sich zum Grundsatz gemacht, Kinder besonders zu schützen. Dies kann er sicher oft nur bedingt. Die materielle Versorgung wird er sicher gewährleisten können. Was er nicht kann, ist Kindern direkte Zuwendung zu geben. Dies kann nur in einem kleineren Rahmen stattfinden - einem familiären Rahmen. Dort bekommt ein Kind, was es eigentlich zum Leben braucht: Liebe, Nähe, Verständnis, Geborgenheit, Sicherheit und Orientierung.

Daher sucht der Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm ständig interessierte und aufgeschlossene Pflegeelternbewerber, die bereit sind, in einer Krisensituation oder auch dauerhaft die Versorgung von Kindern zu übernehmen. Was Interessenten mitbringen sollten, ist genügend Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse eines Kindes, Gelassenheit im Umgang mit ungewohnten Verhaltensweisen, Toleranz und Verständnis für andere Lebensumstände, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Herkunftseltern und Jugendamt, gesicherte familiäre und finanzielle Verhältnisse und ausreichenden Wohnraum sowie Gesundheit und Belastbarkeit. Die Unterhaltskosten für ein solches Pflegeverhältnis sowie einen Vergütungsbeitrag zur Erziehungsleistung der Pflegeeltern wird vom Pfelegekinderdienst als Träger der Jugendhilfe übernommen. Eine Beratung und Informationen hierzu kann unverbindlich beim Pflegekinderdienst des Eifelkreises in Anspruch genommen werden.

Bei Interesse stehen beim Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung die Mitarbeiterinnen Birgit Bales unter Tel. 06561/15-3240 und Valerie Scholtes unter Tel. 06561/15-3070 gern Rede und Antwort.

 

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