Menu

Sie sind hier: Aktuelles

Kreistagssitzung in Irrel - Wichtige Beschlüsse unter anderem zu Breitbandversorgung, ÖPNV-Konzept und Digitalausstattung von Kreisschulen

DSC 0023 bearbeitet

Am 21. September tagte der Kreistag des Eifelkreises Bitburg-Prüm unter dem Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Streit in der Gemeindehalle Irrel. Im öffentlichen Teil der Sitzung wurden unter anderem die Themen Breitbandversorgung im Eifelkreis, ÖPNV-Konzept Rheinland-Pfalz Nord und die Digitalausstattung kreiseigener Schulen behandelt. Hier zusammengefasst die wichtigsten Ergebnisse:

Verbesserung der Breitbandversorgung im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Der weitere Ausbau von Breitbandinfrastruktur und Mobilfunkversorgung im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde als wichtiger Beitrag zur Standortsicherung und Wettbewerbsfähigkeit der Region gewertet. Vor diesem Hintergrund stimmte der Kreistag zu, eine Strategie zu entwickeln, die perspektivisch darauf abzielt, sämtliche Teilnehmeranschlüsse im Kreisgebiet mit einer zukunftsfähigen Glasfaseranbindung direkt bis ins Haus zu erschließen.

Umsetzung des ÖPNV-Konzeptes Rheinland-Pfalz Nord

Im Zuge der Erstellung des ÖPNV-Konzeptes RLP Nord wurden für den Eifelkreis Bitburg-Prüm vier Linienbündel gebildet, die sukzessive umgesetzt werden. Das Linienbündel Neuerburger Land startet am 12.12.2021; die Finanzierung der Planungskosten sowie der Kosten der späteren Verkehrserbringung wurden bereits mit Zustimmung des Kreistages geregelt. Der Kreistag stimmte der europaweiten Ausschreibung des Linienbündels Neuerburger Land auf Grundlage der vorgestellten Planungen zu.

Neubau Sporthalle Regino-Gymnasium Prüm

Die freiberuflichen Leistungen für den Neubau der Sporthalle des Regino-Gymnasiums wurden bereits vergeben; hinsichtlich der Bedarfsplanung haben sich jedoch neue schulorganisatorische und planerische Entwicklungen eingestellt. Der Kreistag beschloss, das Bauprogramm für den Neubau der Sporthalle neu festzulegen. Für die weitere Planung wird die Neupositionierung einer DIN-gerechten Sporthalle mit einem erweiterten Raumprogramm für die Berücksichtigung der Klassenräume des Nebentraktes und der zusätzlich für den Ganztagsschulbetrieb benötigten Räume als neuer Bedarf für die weitere Planung beschlossen. 

Sanierung der Edith-Stein Sporthalle Bitburg

Der Kreistag hatte 2019 das Bauprogramm für die Sanierung der Edith-Stein Sporthalle festgelegt. In Abänderung dieses früheren Beschlusses legte der Kreistag fest, das Bauprogramm für die Generalsanierung der Sporthalle auf Grundlage der Ausführungsplanung des Architekturbüros fortzuschreiben. Zudem wurde beschlossen, die Sporthalle als Versammlungsstätte, beschränkt für schulische und sportliche Veranstaltungen mit einer festgelegten Personenzahl auszuweisen und als solche zu widmen.

Digitalausstattung kreiseigener Schulen

Der Kreistag hat eine vollumfängliche Ausstattung aller Schülerinnen und Schülern an kreiseigenen Schulen mit einem iPad beschlossen. Die Elternbeteiligung wird auf 10,00 Euro pro Monat festgesetzt (Ausgenommen Personen, die an der unentgeltlichen Leihe/Lernmittelfreiheit teilnehmen). Weiterhin wurde beschlossen, die erforderlichen Haushaltsmittel sowie Personalstellen im Rahmen der Nachtragshaushaltsplanung zu berücksichtigen und einzustellen.

Resolution des Kreistages zum Ausbau der A60

Der Kreistag Bitburg-Prüm fordert die Bundesregierung auf, die A 60 zwischen Steinebrück und der Abfahrt Prüm vierspurig auszubauen. Zusätzlich soll die ursprünglich geplante Ausfahrt auf Höhe der L 12 gebaut werden. Die Bundesregierung soll nach neuem Recht das Geld zum vierspurigen Ausbau zur Verfügung stellen und den Bau beauftragen und durchführen. Der Kreistag fordert die Bundestagsabgeordneten in der Region auf, sich nachdrücklich für dieses Ausbauprojekt einzusetzen.

Verleihung Großer Wappenteller an Rudolf Rinnen

Für 20 Jahre Mitgliedschaft im Kreistag wurde Rudolf Rinnen von Landrat Dr. Joachim Streit mit dem Großen Wappenteller des Eifelkreises geehrt.

DSC 0028 bearbeitet

Fotos: Kreisverwaltung

Neubesetzung der Pressestelle - 1. Teil der Serie "50 Jahre Bitburg-Prüm" im Trierischen Volksfreund


DSC 0038 Favorit Ausschnitt2

Viele Menschen bringen ihn gerne mit regionalen Musikprojekten in Verbindung. Beruflich war Thomas Konder in den letzten 15 Jahren Teil der Bitburger Werbeagentur Bohl Design & Kommunikation. Seit wenigen Monaten geht der 50-jährige neue berufliche Wege: Thomas Konder ist der neue Pressesprecher der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm.

„Die Pressestelle war neu zu besetzen und obwohl ich nie eine Verwaltungsaufgabe angestrebt hatte, war ich von der vielfältigen Herausforderung, bei der ich meine Praxiserfahrungen optimal einsetzen kann, gereizt“, begründet Konder seine Ambitionen. „Als Verwaltungs-Quereinsteiger galt es aber zunächst einmal, einen Überblick über die vielen Fachbereiche mit ihren Mitarbeitern und Aufgaben zu bekommen. Mit Begriffen wie Wohngeld, Grundstücksverkehr und Eingliederungshilfe wusste ich schließlich nichts anzufangen.“ Doch Corona machte dem einen Strich durch die Rechnung. „Die Pandemie nahm gerade voll an Fahrt auf und Landrat Joachim Streit versorgte den Eifelkreis selbst von früh bis spät mit den wichtigsten Informationen. An meinem ersten Arbeitstag fand ich mich als Mitglied in einem Krisenstab wieder und führte eng an der Seite des Landrats umgehend die Informationsversorgung fort."

Vor dem Wechsel in die Verwaltung organisierte Konder in der Werbeagentur das Tagesgeschäft und war abseits von Kundenprojekten vor allem dann gefragt, wenn in Bitburg größere Dinge unter der Flagge des Gewerbevereins ihre Schatten vorauswarfen, wie etwa Autofestival, Weihnachtsmarkt oder Neujahrsempfang. „Was mir bei meiner neuen Aufgabe zu Gute kommt, ist sicher meine gute Vernetzung in der Region“, sagt der seit zehn Jahren in Nattenheim lebende Ex-Bitburger. „In meiner Agenturtätigkeit, aber auch in den Jahren davor, habe ich den Kontakt zu vielen Mitgestaltern unserer Region gefunden – Unternehmer, Künstler und Medien beispielsweise.“

´Learning by doing´ lautet das Motto, mit dem sich Konder schon als junger Musiker und später im Berufsleben vertraut machte. „Der Sprung ins kalte Wasser und das schnelle Aneignen der Dinge ist nichts Schlechtes.“ Und so verlief die Einarbeitung anders als gewöhnlich: „Corona lässt nur wenige Bereiche einer Verwaltung aus. Neben den täglichen Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt hatte ich schnell Kontakt zum Jugendamt oder der Ordnungsbehörde und im nächsten Moment zur Wirtschaftsförderung beim Thema Soforthilfen für Unternehmen. Die Kreisverwaltung ist das Krisenzentrum der Region und trotzdem muss ja der reguläre Betrieb - von Bauanträgen bis Bußgeldbescheiden - weiterlaufen. Bei einem sensiblen Thema wie Infektionszahlen zeigt sich übrigens, wie schnell eine sachliche Pressemitteilung zu emotionalen Reaktionen in der Öffentlichkeit führt: Von großer Betroffenheit beim ersten Sterbefall bis zu freudigem Optimismus am ersten Tag ohne Neuinfektionen.“

Zu Konders Aufgaben gehört die Verbreitung von Pressemitteilungen, das Aufbereiten behördlicher Informationen für den Bürger und die Überwachung jeglicher Beziehungen zwischen Presse und Landrat. „In einem Haus mit 16 Ämtern und 400 Mitarbeitern passiert enorm viel. Die Pressestelle ist sozusagen die schmale Brücke zwischen drinnen und draußen und gilt als Anlaufstelle für viele Kollegen, die mich von Beginn an sehr freundlich aufgenommen und unterstützt haben.“ Neben der täglichen Interaktion mit Print-, Hörfunk-, Fernseh- und Onlinemedien betreut die Pressestelle einen Großteil der Außendarstellung der Kreisverwaltung. In bestimmten Situationen nimmt sie sogar eine zentrale Rolle innerhalb der Verwaltung ein, und wieder einmal liefert die Pandemie Beispiele: „Bestimmte Ereignisse verlangen nach schnellen und klaren Daten und Hintergründen. Dies gehört in den Bereich der Krisenkommunikation, bei der es gilt, die Öffentlichkeit umgehend mit verständlichen Informationen zu versorgen, Fragen zu beantworten und auch schon mal Gerüchten entgegen zu wirken.“ Wenn es darum geht, als neue Stimme für den Eifelkreis bezeichnet zu werden, decken sich bei Thomas Konder erstrecht Hobby und Beruf: „Typische Schlagzeugermentalität. Als Frontmann wäre ich in einer Band ungeeignet. Lieber bleibe ich derjenige, der von einer zentralen Position am hinteren Bühnenende aus Blickkontakt mit dem Team und dessen Publikum behält."

Fragen an Thomas Konder:

Wie waren die ersten Tage als Pressesprecher? Gibt es etwas, von dem Sie überrascht waren?

Erst einmal war ich erstaunt von der Themenvielfalt, die von der Kreisverwaltung bearbeitet wird und der personellen Fachkompetenz, die hier zusammenkommt. Außerdem fiel mir auf, dass die Kreisverwaltung moderne Organisationsformen nutzt, die man, ganz nach dem typischen Behördenklischee, vielleicht nicht erwarten würde.

Welche eigenen Ideen konnten Sie bereits in die Verwaltung einbringen?

Die wöchentlichen Kreisnachrichten im hinteren Teil der Amtsblätter werden stärker wahrgenommen als ich dachte. Stehen falsche Müllabholtermine drin, klingelt mein Telefon. Mit den Veröffentlichungen der Kreisinstitutionen erreichen wir fast 40.000 Haushalte. Mir war wichtig, dass sich die Kreisnachrichten ansprechender darstellen, was wir jetzt mit der Einführung eines neuen Layouts lösen konnten.

Haben Sie weitere neue Dinge geplant?

Die Coronakrise hat gezeigt, wie groß der Informationsbedarf bei den Bürgern, aber auch der Zeitverzug zwischen einer Pressemitteilung und beispielsweise dem Erscheinungstag einer Wochenzeitung ist. Der wichtigste Teil unserer Kommunikationsoffensive betrifft daher die digitale Informationsversorgung. Mit der Einrichtung eines „Bürgerportals“ bereiten wir eine Erweiterung unserer Internetseite als erste Anlaufstelle für Informationen der Kreisverwaltung vor. Um die Bürger noch direkter zu erreichen, wünscht sich der Eifelkreis außerdem schon länger ein eigenes Angebot in den Sozialen Medien zur schnellen, digitalen Verbreitung unserer Meldungen.

Was hat die Verwaltung bisher daran gehindert?

Dadurch, dass der Landesdatenschutzbeauftragte eine Reihe von Vorgaben macht, ist die Einrichtung eines Social Media-Kanals für eine öffentliche Verwaltung mit Hürden verbunden. Davon abgesehen bleibt das Problem der momentanen Kommentier-Mentalität, wie ein Blick auf manche Nachrichtenseiten zeigt. Als Verwaltung ist man für skeptisch eingestellte Nutzer ein leichtes Ziel; verhindern lassen sich unsachliche Bemerkungen allerdings auch nicht. Das Jubiläum ´50 Jahre Kreis Bitburg-Prüm´ ist jedenfalls ein sehr guter Anlass, um neue Wege einzuschlagen.

Bitburg-Prüm wird 50. Gibt es konkretere Planungen zum „kreisrunden“ Geburtstag?

Auch hier diktiert Corona die Art und Weise: Meinen eigenen Fünfzigsten habe ich in diesem Jahr nur klein und im Kreis der Familie feiern können. Tendenziell wird dies ebenfalls für den Eifelkreis zutreffen.

 

Der Landkreis Bitburg-Prüm wurde am 7. November 1970 im Rahmen der Kreisreform Rheinland-Pfalz gegründet. Seit 2007 trägt er den Zusatz „Eifelkreis“. Der Trierische Volksfreund wird in den kommenden Wochen weitere Artikel rund um das 50. Jubiläum veröffentlichen.

Der verkürzte Beitrag ist im Trierischen Volksfreund vom 23.09.2020 erschienen: 
Zum Artikel auf der Volksfreund-Homepage

Corona-Fallzahlen im Eifelkreis – Ergebnisse 22.09.2020

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde heute keine Neuinfektion bekannt. Die Zahl der aktuell an COVID-19 infizierten Personen ist dagegen auf 1 gefallen.

Leider ist eine sechste Person aus dem Eifelkreis an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Den Angehörigen, der Familie sowie Freuden gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.

Die Sichtungsstelle in der Wankelstraße in Bitburg (Gewerbegebiet  Auf Merlick) ist an folgenden Tagen geöffnet: Mittwoch, Samstag und Sonntag, immer von 10 bis 18 Uhr.

Viele Informationen zur aktuellen Situation werden im „Corona-Portal“ unter www.bitburg-pruem.de veröffentlicht.


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 22.09.2020

Corona-Fallzahlen im Eifelkreis – Ergebnisse 21.09.2020

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde heute keine Neuinfektion bekannt. Da fünf Personen als genesen gelten, liegt die Zahl der aktuell an COVID-19 infizierten Personen bei drei. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei einer Neuinfektionen im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Die Sichtungsstelle in der Wankelstraße 16 in Bitburg (Gewerbegebiet  Auf Merlick) ist an folgenden Tagen geöffnet: Mittwoch, Samstag und Sonntag, immer von 10 bis 18 Uhr.

Viele Informationen zur aktuellen Situation werden im „Corona-Portal“ unter www.bitburg-pruem.de veröffentlicht.


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 21.09.2020

Corona-Fallzahlen im Eifelkreis – Ergebnisse 19.09.2020

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde heute eine Neuinfektion bekannt. Die Zahl der aktuell an COVID-19 infizierten Personen liegt somit bei acht.

Die Sichtungsstelle in der Wankelstraße 16 in Bitburg (Gewerbegebiet  Auf Merlick) ist an folgenden Tagen geöffnet: Mittwoch, Samstag und Sonntag, immer von 10 bis 18 Uhr.

Viele Informationen zur aktuellen Situation werden im „Corona-Portal“ unter www.bitburg-pruem.de veröffentlicht. 


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 19.09.2020

Corona-Fallzahlen im Eifelkreis – Ergebnisse 17.09.2020

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde heute keine Neuinfektion bekannt. Da zwei weitere Personen als genesen gelten, liegt die Zahl der aktuell an COVID-19 infizierten Personen bei sieben. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei drei Neuinfektionen im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Die Sichtungsstelle in der Wankelstraße 16 in Bitburg (Gewerbegebiet  Auf Merlick) ist an folgenden Tagen geöffnet: Mittwoch, Samstag und Sonntag, immer von 10 bis 18 Uhr.

Viele Informationen zur aktuellen Situation werden im „Corona-Portal“ unter www.bitburg-pruem.de veröffentlicht.


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 17.09.2020

Projekt „Sommerschule RLP“ wird als „Herbstschule RLP“ fortgeführt

In den diesjährigen Sommerferien fand erstmals eine „Sommerschule RLP“ statt.

Aufgrund der überwiegend positiven Rückmeldungen hat das Bildungsministerium zusammen mit den Kommunalen Spitzenverbänden eine Fortführung dieses Projekts als „Herbstschule RLP“ vereinbart. Diese wird in den beiden Wochen der Herbstferien für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1 bis 8 angeboten. Die Kommunen stellen dabei die Gebäude, das Ministerium für Bildung füllt sie mit Inhalten. Vor allem in Schulgebäuden der Städte und Verbandsgemeinden wird es drei Stunden Unterricht pro Tag geben. Dieser wird angeleitet von Lehramtsstudierenden, Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern, Lehrkräften und pädagogischen Personal, pensionierten Lehrkräften sowie älteren Schülerinnen und Schülern, die dafür vorher geschult werden.

Die Herbstschule findet vom 12. bis 16. und vom 19. bis 23. Oktober 2020 statt.

In den Verbandsgemeinden wird die Nachhilfe täglich von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr an den nachfolgend aufgeführten Standorten angeboten:

Verbandsgemeinde Arzfeld: Grundschule Arzfeld, Schulstraße 8 in 54687 Arzfeld

Verbandsgemeinde Bitburger Land: Verwaltungsstelle Kyllburg, Marktplatz 8 in 54655 Kyllburg

Verbandsgemeinde Prüm: Kaiser-Lothar-Realschule Plus Prüm, Kreuzerweg 16 in 54595 Prüm

Verbandsgemeinde Speicher: Ehemalige Kita Speicher, Merscheider Weg 21 in 54662 Speicher

Verbandsgemeinde Südeifel: Grundschule Mettendorf, Hangenbach 9 in 54675 Mettendorf

Für die Stadt Bitburg sind die Zeiten der Herbstschule für die Klassenstufen 1 – 4 von

09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und für die Klassenstufe 5 – 8 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr festgelegt an folgendem Standort: Grundschule Bitburg-Süd, Borenweg 9 in 54634 Bitburg in den neuen Schulcontainern.

Die Teilnahme ist grundsätzlich auf eine Woche begrenzt und nur in Ausnahmefällen in beiden Wochen möglich.

Auf dem Internetportal unter www.ferien.bildung-rp.de können Sie detaillierte Information über die Angebote der Herbstschule für den Eifelkreis Bitburg-Prüm erhalten.

Anmeldungen sind bis zum 30.09.2020 möglich. Nutzen Sie hierzu bitte das Anmeldeformular, welches < HIER > verlinkt ist.

Für das Angebot der „Herbstschule RLP“ besteht kein Anspruch auf Schülerbeförderung nach   § 69 Schulgesetz. Daher sind die Eltern und Erziehungsberechtigten für die Beförderung Ihrer Kinder von und zur Herbstschule selbst verantwortlich.

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 17.09.2020

Umgestaltung des Robert-Schuman-Platzes im Bereich der Alten Kaserne in Bitburg

Sieger des Realisierungswettbewerbs mit 17 Beiträgen steht fest

DSC 0014 verkleinert

Im Herbst 2019 wurde von der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Flugplatz Bitburg die Durchführung eines offenen Planungswettbewerbs zur Umgestaltung des Robert-Schuman-Platzes beschlossen; die Betreuung des Wettbewerbs erfolgte durch das Architektenbüro Hille Tesch Architekten + Stadtplaner aus Ingelheim.

Bei der Alten Kaserne handelt es sich um das größte Flächendenkmal des Kreises. Die längs des Platzes verlaufende Maria-Kundenreich-Straße soll als attraktive verkehrsberuhigte Wegeverbindung in Form einer „Zeitachse“ mit begleitendem Konzept zur Dokumentation der örtlichen Geschichte gestaltet werden. Darüber hinaus soll der Bereich des derzeit dauerhaft geschlossenen Tors an der Mötscher Straße mit dem historischen Wachhäuschen ebenfalls in die Planung einbezogen werden. Überplant werden ca. 16.000 m².

Mit 17 Beiträgen konnte der Wettbewerb eine sehr starke Resonanz erzielen; die überregionalen und sogar internationalen Arbeiten wurden am 8. September von einer Jury unter dem Vorsitz der Landschaftsarchitektin Rebekka Junge, bestehend aus sieben Preisrichtern bewertet, die sich von der Vielfalt und der Qualität der vorgelegten Entwürfe beeindruckt zeigten. Bei der Beurteilung wurden unter anderem die städtebauliche Leitidee und konzeptionelle Umsetzung, die freiraumplanerische Qualität sowie die Erfüllung der funktionalen Anforderungen zu Grunde gelegt.

Am 15. September wurden die Bewertungsergebnisse bekanntgegeben, drei Wettbewerbssieger geehrt und ein Anerkennungspreis verliehen: Als Erstplatzierter ging das Büro Plankontor S1 Landschaftsarchitekten aus Stuttgart hervor. Zweitplatzierter ist das Büro faktorgruen Landschaftsarchitekten aus Freiburg; Drittplatzierter das Büro gutschker & dongus aus Odernheim. Eine Anerkennung erhalten die Lichtenstein Landschaftsarchitekten aus Hamburg.

Insgesamt lobte das Preisgericht die behutsame, wohltuend zurückhaltende Gestaltung mit einer dennoch funktional gut gelösten Strukturierung, die mit der Arbeit des Wettbewerbssiegers erzielt werden soll. Das Konzept sieht eine Rahmung des Robert-Schuman-Platzes mit an die Fläche angelagerten Grünstreifen vor. Die Maria-Kundenreich-Straße und die umliegenden Aufenthaltsflächen werden verkehrsberuhigt gestaltet. Dies soll u.a. mit einem Belagswechsel erzielt werden.

Die daran angegliederten Aufenthaltsflächen wirken harmonisch und in Ihrer Aufenthaltsqualität hochwertig; die Ausgestaltung durch intensiv begrünte Pflanzeinfassungen lässt eine sehr hohe Aufenthaltsqualität der neuen Fläche für Anwohner und Besucher erwarten. Punktuell werden „Orte der Erinnerung“ integriert. Südlich des Robert-Schuman-Platzes bildet ein grünes Band den Abschluss und den Übergang vom Misch- ins Gewerbegebiet. Der Bereich des Wachhauses wird behutsam entwickelt und durch zurückhaltende Maßnahmen aufgewertet. Das Preisgericht begrüßt die so entstehende Aufwertung des Torbereiches als Endpunkt im Osten des Kasernenareals.

Die Umsetzung ist für das Jahr 2021 vorgesehen.

Die Ausstellung mit allen Wettbewerbsbeiträgen ist an folgenden Tagen geöffnet:
Am 17./18. und 22.09.2020 jeweils von 8 – 12 Uhr
Am 21.09.2020 von 8 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr
Im Sitzungssaal der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Trierer Straße 1, 54634 Bitburg


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 16.09.2020

Foto: Die Fach- und Sachpreisrichter Helmut Fink, Bürgermeister Josef Junk, Bürgermeister Joachim Kandels und Landrat Dr. Streit mit Marcus Hille als Wettbewerbsbetreuer (hintere Reihe von links) nach der Übergabe der Urkunden an die anwesenden Preisträger Ulrich Schuster, Plankontor S1 (1. Preis), Jonathan Schneider und Lothar Dongus, gutschker & dongus (3. Preis) (vordere Reihe von links, Foto: Kreisverwaltung)

Corona-Fallzahlen im Eifelkreis – Ergebnisse 16.09.2020

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurden heute keine Neuinfektionen bekannt. Nachdem eine Person als genesen gilt, liegt die Zahl der aktuell an COVID-19 infizierten Personen bei neun. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei drei Neuinfektionen im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Die Sichtungsstelle in der Wankelstraße 16 in Bitburg (Gewerbegebiet  Auf Merlick) ist an folgenden Tagen geöffnet: Mittwoch, Samstag und Sonntag, immer von 10 bis 18 Uhr.

Viele Informationen zur aktuellen Situation werden im „Corona-Portal“ unter www.bitburg-pruem.de veröffentlicht.


Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 16.09.2020

Arbeitgebermarke Eifel Region Trier  Leader  Familienportal Eifelkreis  Zukunftsinitiative Eifel  Baukultur Eifel

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.