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„Schafschur nicht vergessen“ - Veterinäramt fordert Einhaltung des Tierschutzes

Mit dem Aufruf, ihre Schafe baldmöglichst zu scheren, soweit das noch nicht geschehen ist, wendet sich das Veterinäramt der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm an alle Schafhalter im Eifelkreis.

Angesichts der sommerlichen Witterung ist dies auch aus Tierschutzgründen unerlässlich. Der inoffizielle Stichtag (15. Juni), der für die jährliche Schur angesetzt ist, sei inzwischen verstrichen, erläuterte Rudolf Heck, Leiter des Veterinäramtes. Baldiges Handeln einiger Schafhalter sei daher geboten: „Auch Schafe müssen ihren Wintermantel ablegen!“

Derzeit werden im Eifelkreis Bitburg-Prüm in ca.300 Betrieben insgesamt etwa 8.000 Schafe gehalten. Damit belegt der Eifelkreis Bitburg-Prüm bezüglich der Tierhaltung auch hier innerhalb von Rheinland-Pfalz einen Spitzenplatz.

Schafe sind aber keine billigen Rasenmäher, die wartungsfrei arbeiten und im Herbst geschlachtet werden können warnt das Veterinäramt. Schafe brauchten Sommer wie Winter neben Futter auch eine Wasserversorgung, regelmäßige Klauenpflege, müssen einmal im Jahr geschoren werden und im Winter einen festen Unterstand mit trockenem Liegeplatz sowie im Sommer einen Platz, der die Tiere vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützt. Daneben ist gesetzlich festgelegt, dass Schafhalter ihre Tiere beim Veterinäramt zu melden und mittels Ohrmarke zu kennzeichnen haben.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm am 26.06.2017

Landwirtschaft: EULLa-Antragsverfahren

Am 6. Juni ist das Antragsverfahren des EULLa-Programms gestartet. Landwirtinnen und Landwirte können bis 30. Juni 2017 Förderanträge für Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und für Maßnahmen zur Förderung des Ökologischen Landbaus stellen. Die Kreisverwaltungen halten die Antragsformulare vor und erteilen Auskünfte zum Antragsverfahren.

„Mit dem Start des EULLa-Antragsverfahrens haben Landwirte die Möglichkeit, eine Förderung für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte zu erhalten, wenn sie dabei freiwillig zusätzliche Belange des Umwelt- und Naturschutzes sowie des Landschaftserhalts beachten. Ein Programmteil ist beispielsweise die Förderung des Ökolandbaus. Mit EULLa haben wir ein Förderinstrument geschaffen, das wirtschaftliche Aspekte und den Schutz unserer Umwelt und der Biologischen Vielfalt gleichermaßen in den Blick nimmt. Gemeinsam mit der Landwirtschaft wollen wir die Biotope von Tieren und Pflanzen in unseren Kulturlandschaften erhalten und erweitern“, sagten anlässlich des Antragsstarts Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Umweltministerin Ulrike Höfken, die gemeinsam für das Förderprogramm zuständig sind.

Die Inhalte des EULLa-Förderprogramms

Über das Programm „EULLa“ (Entwicklung von Umwelt, Landwirtschaft und Landschaft) werden insgesamt 16 Teilmaßnahmen einschließlich der Förderung des ökologischen Landbaus sowie 5 Vertragsnaturschutzmaßnahmen gefördert.

Förderanträge können u.a. gestellt werden für:

  • ökologische Wirtschaftsweise im Unternehmen
  • Anlage von GewässerrandstreifenAnlage von Saum- und Bandstrukturenalternative
  • Pflanzenschutzverfahren
  • Umwandlung von Acker in Grünland
  • Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über den Winter
  • umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und tiergerechte Haltung auf Grünland
  • vielfältige Kulturen im Ackerbau
  • Vertragsnaturschutz Grünland
  • Vertragsnaturschutz Kennarten
  • Vertragsnaturschutz Acker
  • Vertragsnaturschutz Streuobst

Für die 10 landwirtschaftlichen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) steht für Neuanträge ein Finanzplafond von 2,5 Millionen Euro bereit. Für die Vertragsnaturschutzmaßnahmen sind 800.000 Euro und für den ökologischen Landbau 1,8 Millionen Euro vorgesehen. Falls die eingehenden Anträge das Volumen überschreiten sollten, greifen die neu festgelegten Auswahlkriterien. „Bei einer zu hohen Anzahl von Förderanträgen werden wir anstelle eines „Windhundverfahrens“ mittels transparenter Kriterien eine faire Auswahl sicherstellen und garantieren, dass die verfügbaren Mittel bestmöglich eingesetzt werden“, so Höfken und Dr. Wissing.

Die Maßnahmen sind zugleich Bausteine des neuen Landesprogramms Aktion Grün, zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie des Landes. Immer mehr Landwirte engagieren sich für den Erhalt unserer Artenvielfalt. Sie sind unsere Partner bei der Aktion Grün. Zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft tragen zum Beispiel Programmteile wie „Anlage von Saum- und Bandstrukturen auf Ackerflächen“ oder „Vielfältige Kulturen im Ackerbau“ bei. Durch die Anlage von Blühstreifen schaffen die Landwirte Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten und leisten somit einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.

Eine wichtige Rolle spielt auch die Förderung des Ökolandbaus mit seiner besonders umweltschonenden Produktionsweise. Immer mehr Betriebe sehen aufgrund der ständig steigenden Verbraucher- und Handelsnachfrage eine wachsende Marktchance. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche ist in Rheinland-Pfalz seit 2010 um 68 Prozent gestiegen.

Mit den Angeboten im Vertragsnaturschutz werden Landwirte und Winzer für Maßnahmen des produktionsintegrierten Naturschutzes honoriert und bei ihrer wichtigen Arbeit zum Erhalt unserer Kulturlandschaften unterstützt. Hierzu gehören zum Beispiel der Erhalt von artenreichen Feuchtwiesen, Magerweiden oder Halbtrockenrasen durch extensive Bewirtschaftung oder die neue Anlage von Ackerrandstreifen oder Streuobstwiesen. Sie bieten Tier- und Pflanzenarten unserer Agrarlandschaft wichtigen Nahrungs- und Lebensraum.

Eine positive Begutachtung der im Vertragsnaturschutz beantragten Flächen ist Voraussetzung für die Förderung.

Über Einzelheiten zu den Programteilen können sich Interessenten auf der Internetseite www.eler-eulle.rlp.de bzw. www.agrarumwelt.rlp.de informieren.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 19.06.2017

 

„Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“

Im Rahmen des Projektes „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“ in Kooperation mit der Betreuungsbehörde des Eifelkreises Bitburg-Prüm findet am Dienstag, den 13. Juni 2017 um 19.00 Uhr in der Aula des Konvikts, Kalvarienbergstraße 4 in Prüm eine Vortragsveranstaltung statt.

Weiterlesen: „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“

Kommunalkonferenz "Zukunfts-Check Dorf"

Der demografische Wandel bringt gerade im ländlichen Raum einschneidende Folgen und Herausforderungen mit sich, wie veränderte Altersstruktur, wachsender Gebäudeleerstand oder Schließung von Nahversorgungs- und Infrastruktureinrichtungen. Hier setzt die Initiative „Zukunfts-Check Dorf“ des Eifelkreises Bitburg-Prüm an, bei der Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Ideen einzubringen, um dem entgegen zu wirken und die Entwicklung der eigenen Ortsgemeinde aktiv mit zu planen und zu gestalten.

Aufgrund der zwischen 2012 und 2014 sehr erfolgreich durchgeführten Modellphase des „Zukunfts-Check Dorf“ und den hieraus gewonnenen Erkenntnissen konnte die Initiative auf mittlerweile schon 170 Ortsgemeinden im Eifelkreis ausgeweitet werden. Dies entspricht kreisweit fast 75 Prozent der Gemeinden. Gleichzeitig erhielten dadurch rund 50.000 Einwohner des Eifelkreises die Möglichkeit, die örtliche Entwicklung eigeninitiativ mitzugestalten.

Nach intensiver Begleitung und Betreuung durch den zuständigen Projektleiter der Kreisverwaltung, Edgar Kiewel, und Projektmanager Andreas Heiseler, in Kooperation mit der Stadt Bitburg und den fünf Verbandsgemeinden haben sich die Erkenntnisse der Modellphase mittlerweile bestätigt. Wie sich gezeigt hat, gehen nicht nur infrastrukturelle und bauliche Herausforderungen mit dem demografischen Wandel einher, sondern vielfach auch soziale Aufgaben, die von den Gemeinden gemeistert werden müssen. Oftmals sind bereits kleine Maßnahmen ausreichend, um die Lebensqualität in den Dörfern zu steigern und somit auch die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden zu erhalten.

Darüber hat die Kommunalkonferenz „Zukunfts-Check Dorf“ am 20. Mai 2017 in Schönecken informiert. Beeindruckend waren die Ergebnisse von etwa 100 Gemeinden, die sich in Arbeitskreisen und Workshops mit Themen wie Dorfgemeinschaft, Bauen, Versorgung, Tourismus und Freizeit beschäftigt haben. Viele konnten sich mit der Vorstellung von Ergebnissen und Maßnahmenideen bzw. Projektvorschlägen präsentieren. In einigen Gemeinden, darunter u.a. Büdesheim, Holsthum, Rittersdorf und Üttfeld, wurden gerade im sozialen Bereich auch schon erste Maßnahmen bereits umgesetzt. So wurde in Büdesheim mehrmals ein Seniorentreff angeboten. Für die Senioren in Rittersdorf wurde wiederum ein Besuchsdienst eingerichtet. Üttfeld hingegen hat seinen Fokus zunächst auf die jüngere Bevölkerung gerichtet und u.a. Spielenachmittage im Gemeindehaus angeboten. Die Holsthumer haben in der Zwischenzeit einen Bürgerverein gegründet, der die verschiedensten Projekte in der Gemeinde, die teilweise auch aus dem Dorfcheck heraus entstehen, initiieren und umsetzen soll. Als erste Gemeinde, die das Projekt „Zukunfts-Check Dorf" bereits komplett durchgeführt und abgeschlossen hat, konnte sich die Gemeinde Habscheid präsentieren, mit in vier Arbeitskreisen ausgearbeiteten Maßnahmen.

Innenminister Roger Lewentz, dessen Ministerium sich nach der erfolgreichen Modellphase zwischen 2012 und 2014 dazu entschieden hatte, eine Ausweitung auf 170 Dörfer zu finanzieren, zeigte sich beeindruckt und persönlich überzeugt vom Konzept „Zukunfts-Check-Dorf“. Lewentz betonte, das Projekt höre sich nach einer Erfolgsgeschichte in Sachen umsetzungsorientierte Dorfentwicklung mit Bürgerbeteiligung an. Die Erfahrungen und Ergebnisse mündeten zum Teil in sehr innovative Projekte. Als Vorreiter könne der Eifelkreis Bitburg-Prüm auf diesem Gebiet wohl auch Anreize geben für andere Landkreise in Rheinland-Pfalz.

Landrat Dr. Joachim Streit ging auf verschiedene Initiativen und Projekte ein, die im Eifelkreis Bitburg-Prüm derzeit auf der Agenda stehen. Beispielhaft nannte er das Kreisentwicklungskonzept und das Modellvorhaben „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“, LEADER-Maßnahmen, flächendeckende Breitbandinitiative, die Initiative Baukultur Eifel, das soziale Engagement der Gemeindeschwesternplus und den Zukunfts-Check Dorf.

Mit Blick auf die Kommunalkonferenz "Zukunfts-Check Dorf" in Schönecken lobte er ausdrücklich das freiwillige bürgerschaftliche Engagement für die Dorfentwicklung als großartiges Beispiel des Miteinanders und des kreisweit gelebten Gemeinsinns. "Wir haben alles richtig gemacht; wir haben den richtigen Trend erkannt. Davon konnte sich der Innenminister hier in Schönecken mit eigenen Augen überzeugen. "Immerhin sei die Arbeit in der Initiative von allen Beteiligten außerhalb der Projektleitung beim Kreis und den Verbandsgemeinden sowie der Stadt Bitburg ehrenamtlich. Das spräche für ein großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger an ihrer Heimat, an der Zukunft der Eifel, so der Landrat.

Auch Bundestagsabgeordneter Patrick Schnieder zeigte Wertschätzung vor den Bürgerinitiativen: "Ich bin beeindruckt, wie viele Kommunen sich bereits auf den Weg gemacht haben und beim Zukunfts-Check Dorf dabei sind. Sie nehmen ihre zukünftige Entwicklung selbst in die Hand. Die Konferenz hat tolle Ideen aus einzelnen Dörfern präsentiert."

Video

Die Initiative "Zukunfts-Check Dorf" im Eifelkreis Bitburg-Prüm präsentiert sich in Schönecken from Thomas Vatheuer on Vimeo.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 24.05.2017

Instrumentenvorstellung der Kreismusikschule

Die diesjährigen Instrumentenvorstellungen der Musikschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm finden statt am:

Montag, 29. Mai, 18.00 Uhr, Haus Beda Bitburg

Dienstag, 30.Mai, 18.15 Uhr, Barockaula des Regino-Gymnasiums Prüm

An diesen Veranstaltungen stellen Schüler und Lehrer der Musikschule alle gängigen Instrumente vor und erläutern die Eigenschaften und Eigenarten der verschiedenen Instrumentengattungen.

Es können Fragen gestellt und die Instrumente ausprobiert und angespielt werden. Außerdem werden wichtige Empfehlungen für die Wahl des Instrumentes und die Anmeldung an der Musikschule gegeben.

Alle interessierten Kinder und Jugendlichen des Landkreises sind mit ihren Eltern herzlich hierzu eingeladen.

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 22.05.2017

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