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Ausnahmegenehmigung zur Futternutzung von Zwischenfrüchten und Untersaaten

Ab sofort können Landwirte, die im Rahmen der Beantragung von Direktzahlungen zur Bereitstellung von ökologischen Vorrangflächen im Rahmen des Greening verpflichtet sind, Zwischenfrüchte und Untersaaten, die als ökologische Vorrangflächen beantragt wurden, zur Beweidung nutzen oder zu Futterzwecken mähen. Die Rechtsgrundlagen für diese Ausnahmeregelung wurden inzwischen geschaffen. Damit soll die Futterknappheit, die aufgrund der lang anhaltenden Dürre in bestimmten Regionen in Rheinland-Pfalz entstanden ist, abgemildert werden. Zu beachten ist, dass die Zwischenfrüchte auch im Falle der Futternutzung bis einschl. 14. Januar 2019 auf der Fläche zu belassen sind. Diese grundlegenden Vorschriften wurden nicht geändert. „Insbesondere aufgrund einer rheinland-pfälzischen Initiative im Bundesrat ist es gelungen, ein aufwändiges Genehmigungsverfahren abzuwehren und eine einfache unbürokratische Regelung zu erhalten“, so Landwirtschaftsminister Wissing zu dieser Ausnahmeregelung.

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 02.10.2018

Alltagshelden gesucht

Manchmal können Eltern ihre Kinder nicht mehr ausreichend betreuen, versorgen und erziehen. Krisen, schwerwiegende Erkrankungen, Unvermögen oder Fehlverhalten können die Ursache sein. Leider haben die Kinder oft keine Möglichkeit, in ihrem familiären oder sozialen Umfeld aufgefangen zu werden.

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Deutscher Bürgerpreis - Jetzt bewerben!

Erneut lobt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm mit Preisgeldern von insgesamt 5.000 Euro den Deutschen Bürgerpreis auf lokaler Ebene im Eifelkreis Bitburg-Prüm aus. In diesem Jahr werden Personen, Projekte, Unternehmer und Vereine gesucht, die durch ihr bürgerschaftliches Engagement das Leben in unserer Region nachhaltig verbessern.

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Deutscher Engagementpreis

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement der Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen.

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Verband Pflegehilfe hat nichts mit Pflegestützpunkten zu tun

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erhält derzeit etliche Anfragen zum Verband Pflegehilfe, der sich auf seiner Internetseite www.pflegehilfe.org auch „bundesweiter Pflegestützpunkt“ nennt. Viele Menschen wollen wissen, ob dieser Verband etwas mit den landesweiten Pflegestützpunkten zu tun hat, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen laut gesetzlichem Auftrag unabhängig und kostenfrei bei allen Fragen rund um Hilfsangebote, Kosten, Pflege informieren und beraten.

Nach Auffassung der Verbraucherzentrale handelt es sich bei dem Verband um ein kommerzielles Vermittlungsunternehmen. „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich durch die Verwendung des Begriffes `bundesweiter Pflegestützpunkt´ nicht täuschen lassen. Der Verband nennt sich zwar so, sollte aber auf keinen Fall mit den bereits bestehenden 135 Pflegestützpunkten in RheinlandPfalz verwechselt werden“, so Sabine Strüder, Referentin Gesundheit und Pflege bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Diese wurden in den vergangenen Jahren von den Kranken- und Pflegekassen auf Initiative des Landes Rheinland-Pfalz beauftragt. Ihre Aufgabe ist es, eine umfassende und unabhängige Auskunft und Beratung nach dem Sozialgesetzbuch und zu landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfeangeboten durchzuführen.“ Die Adresse des nächstliegenden unabhängigen Pflegestützpunktes ist unter http://www. sozialportal.rlp.de/aeltere-menschen/pflegestuetzpunkte/ zu finden.

Nach Informationen auf der Homepage des Verbandes Pflegehilfe arbeitet dieser für Endverbraucher zwar kostenfrei, finanziert sich aber direkt über seine Verbandsmitglieder. Als Verbandsmitglieder sind Pflegedienste, Senioreneinrichtungen und Vertreiber seniorengerechter Produkte und Dienstleistungen angesprochen. Eine umfassende Liste aller Verbandsmitglieder ist dem Internetauftritt nicht zu entnehmen. Laut Internetauftritt werden mit den Verbandsmitgliedern die tatsächlich generierten Interessentenkontakte abgerechnet. Der Verband ist als GmbH organisiert und verfolgt damit privatwirtschaftliche Interessen.

Auf der Homepage findet sich beispielsweise direkt eine Verlinkung zum Online-Shop der Versandhändlers Amazon. Nach Angaben im Internetauftritt ist der Verband auch bei der Beschaffung von Hilfsmitteln wie beispielsweise Treppen- oder Wannenliftern durch Weitergabe der Interessentendaten an die Partnerunternehmen vermittelnd tätig. Auch im Bereich Vermittlung von Betreuungskräften, Immobilien, Finanzierung und Vorsorge ist der Verband Pflegehilfe nach diesem Schema aktiv.

Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz

Die tatsächlichen Pflegestützpunkte wurden vor zehn Jahren gesetzlich verankert und in der Folge 135 Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz errichtet – der Beratungsservice im Bereich Pflege wurde seither individualisiert und kontinuierlich optimiert. Flächendeckend wurden zugleich die damaligen Beratungs- und Koordinierungsstellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten zu Pflegestützpunkten weiterentwickelt. Landesweit kümmert sich pro 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner ein wohnortnaher Stützpunkt um persönliche Anliegen von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort beraten und informieren neutral und kostenfrei bei allen Fragen rund um die Themen Hilfsangebote, Kosten, Pflege-Organisation, Rechte und Pflichten von pflegebedürftigen Menschen. Meist schauen sich die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater der Stützpunkte die häusliche Situation vor Ort an, denn sie kennen alle regionalen Anbieter und Angebote, die in der jeweiligen Situation unterstützen können. Auch bei Fragen über Anbieter von Pflegeleistungen oder Pflegeeinrichtungen beraten die Pflegestützpunkte jederzeit gerne. Getragen und finanziert werden die Pflegestützpunkte von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem Land Rheinland-Pfalz. Mit ihrem Angebot verfolgen die Pflegestützpunkte keinerlei wirtschaftliche Interessen. Das flächendeckende Angebot ist stets kostenfrei.

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 06.09.2018

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