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Eifelkreis unterzeichnet Kooperationsvereinbarung zur inklusiven Hilfeplanung

Foto: Kreisverwaltung

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Organisation der inklusiven Bedarfsklärung in rheinland-pfälzischen Kommunen weiterzuentwickeln. Grundlage der Zusammenarbeit ist der Projektantrag des Eifelkreises an das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration (MFFKI) sowie das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (MASTD) des Landes Rheinland-Pfalz. Gefördert wird das Vorhaben vom Land Rheinland-Pfalz im Zeitraum vom 1. April 2026 bis 31. März 2027 mit einer Teilzeitstelle, die fachlich im Jugendamt angesiedelt und die Projektumsetzung federführend begleiten wird.

In der ersten Projektphase führen die Universitäten eine qualitative Organisationsanalyse mit Interviews sowie der Auswertung anonymisierter Bedarfsermittlungsbögen durch; dabei gilt strikte Vertraulichkeit. Aufbauend auf den Ergebnissen entwickeln die Modellkommunen in einer zweiten Phase praxisnahe Module, etwa zu Partizipation, Organisation oder Instrumenten und Kommunikation. Der Eifelkreis koordiniert die interne Umsetzung und wirkt an Workshops mit. Die landesweite Auswertung und Verbreitung der Ergebnisse ist in einer dritten Phase vorgesehen.

Mit der Teilnahme am Modellprojekt verfolgt der Eifelkreis insbesondere die Zusammenführung der Eingliederungshilfen nach SGB VIII und SGB IX zu einer gemeinsamen Hilfe- und Leistungsplanung sowie die strukturelle Verankerung des Querschnittsthemas Inklusion im Jugendamt und darüber hinaus. „Inklusion bedeutet, Teilhabe konsequent mitzudenken und Verwaltungsstrukturen entsprechend weiterzuentwickeln. Mit diesem Projekt leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag“, betonte Landrat Kruppert im Rahmen der Unterzeichnung.