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Eifelkreis verleiht Urkunden an die neuen Medizinstipendiaten

Landrat Andreas Kruppert mit den neuen Stipendiaten Eva Schleder und Ahmad Khadrh, dem 2024er Stipendiaten Justus Röhrig, Amtsleiter Helmut Berscheid, Gesundheitsmanager Johannes Dietzen und Fachbereichsleiter Andreas Heiseler (Foto: Kreisverwaltung)

Alle drei verpflichten sich mit Erhalt des Stipendiums, nach erfolgreicher Approbation und abgeschlossener Facharztausbildung für mindestens 10 Jahre als niedergelassene Ärztin oder Arzt im Eifelkreis Bitburg-Prüm tätig zu sein. An dem Treffen nahm auch Justus Röhrig (Studium in Varna, Bulgarien) teil, der das Stipendium im vergangenen Jahr erhalten hat.

Landrat Andreas Kruppert nutzte die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über den bisherigen Studienverlauf sowie die Rahmenbedingungen an den jeweiligen Studienorten. Im Gespräch zeigte er sich besonders interessiert an den Fortschritten im Medizinstudium sowie an den unterschiedlichen Studienbedingungen an den Universitäten in Münster, Düsseldorf und Varna. Dabei ging es unter anderem um die inhaltlichen Schwerpunkte des Studiums, die Organisation des Studienalltags sowie um praktische Ausbildungsanteile und Betreuungssituationen vor Ort.

„Das Medizinstipendium ist ein wichtiger Baustein, um langfristig die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen. Umso wichtiger ist es für uns, im direkten Austausch zu bleiben und zu erfahren, wie sich Studium und Rahmenbedingungen an den verschiedenen Standorten gestalten“, betonte Landrat Kruppert.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm unterstützt mit dem Medizinstipendium gezielt angehende Medizinerinnen und Mediziner und setzt damit ein klares Zeichen für die Nachwuchsförderung im Gesundheitswesen. Die regelmäßigen Gespräche mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten sind ein fester Bestandteil des Programms und dienen dazu, frühzeitig Perspektiven für eine spätere Tätigkeit im Kreis aufzuzeigen, aber auch das Stipendienprogramm kontinuierlich fortzuentwickeln. Landrat Andreas Kruppert bedankte sich für den offenen, aber auch ehrlichen Austausch und wünschte den Studierenden viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Weg.