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Auw bei Prüm als Schwerpunktgemeinde in Rheinland-Pfalz anerkannt

Fotos: Innenministerium RLP / Stephan Dinges


„Die Dorferneuerung lebt davon, dass die Menschen vor Ort ihr Dorf selbst mitgestalten. Die neu anerkannten Schwerpunktgemeinden haben gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern Ideen entwickelt, Ziele formuliert und einen klaren Blick auf die Zukunft ihres Dorfes gewonnen. Jetzt geht es darum, diese Ideen Schritt für Schritt Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei können sich die teilnehmenden Kommunen auf die Unterstützung des Landes verlassen“, sagte Innenminister Michael Ebling bei der kürzlichen Übergabe der Anerkennungsurkunden im Beisein einer Delegation aus dem Eifelkreis.

Mit einer Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten die Schwerpunktgemeinden fachliche und organisatorische Unterstützung bei der Umsetzung der im Dorferneuerungskonzept verankerten Maßnahmen. Die Prozessbegleitung hilft, Projekte zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und Akteure vor Ort zu vernetzen. Sie schafft Orientierung in komplexen Planungs- und Entscheidungsprozessen und unterstützt eine verlässliche Umsetzung.

Ziel der Dorferneuerung ist es, lebendige Ortskerne zu erhalten, das soziale Miteinander zu stärken und die gewachsene Siedlungs- und Kulturlandschaft zu bewahren. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen der sozialen Daseinsvorsorge, die Schaffung und der Erhalt von Begegnungsorten sowie Projekte des Klima- und Umweltschutzes. Die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde erfolgt für einen Zeitraum von acht Jahren.