Foto: Burkhard Kaufmann
Donnerstag, 23. April: Um den „Napoleonsgarten im Bedhard bei Bitburg – Kaiserkult und Wiederaufforstung“ geht es am 23. April um 18:00 Uhr. Heute praktisch völlig vergessen, aber dennoch weitgehend erhalten, steht dieser Ehrenhain seit mehr als 200 Jahren mitten im Bitburger Stadtwald. Er zeugt von der damaligen festen Einbindung unserer Region in das französische Staatsgebiet – zusammen mit weiteren Anlagen im ehemaligen französischen Wälderdepartement. Matthias Paulke M.A., Konservator am Amt für Kirchliche Denkmalpflege des Bistums Trier, schildert die Umstände der Errichtung der Napoleonsgärten und beleuchtet die Vorbilder, die Darstellung und die Symbolik der Anlagen.
Dienstag, 2. Juni: „Auf Spurensuche in alten Karten: Der Eifelkreis im Spannungsfeld zwischen Trier und Luxemburg“ ist der Titel des Vortrags von Dr. Karl Solchenbach. Am Beispiel des Eifelkreises stellt er vor, was sich auf historischen Landkarten alles über die Geschichte unserer Dörfer, Städte und der sie umgebenden Landschaft entdecken lässt. Beginn: 18:30 Uhr.
Donnerstag, 25. Juni: Der Vortrag „Los von Berlin! Die Rheinstaatbestrebungen nach dem Ersten Weltkrieg“ greift das Thema der aktuellen Sonderausstellung über das Jahr 1923 im Raum Bitburg-Prüm auf. Gerade in den Eifelkreisen gab es einige prominente Personen, die damals an der kurzzeitigen Ausrufung einer eigenen Rheinischen Republik beteiligt waren. Dr. Martin Schlemmer vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland, fasst die Ergebnisse seiner Dissertation zusammen, mit besonderem Augenmerk auf die Akteure und Ereignisse im Raum Bitburg-Prüm. Die Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.
Ort: Kreismuseum Bitburg-Prüm, Trierer Straße 15, 54634 Bitburg
Eintritt: 5,00 EUR an der Abendkasse (Schüler und Studierende 1 Euro).
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

