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Trichinenuntersuchung bei Wildschweinen

Wildschweine können Träger von Trichinen sein und müssen daher vor dem Inverkehrbringen als Lebensmittel einer Trichinenuntersuchung unterzogen werden. Mit der Verordnung (EU) 2015/1375 wurde das Verfahren zur Untersuchung auf Trichinen neu geregelt.

Entnahme der Trichinenprobe

Die Entnahme der Trichinenprobe bei Wildschweinen kann auf zwei Arten erfolgen:

    1. Durch das amtliche Fleischbeschaupersonal des Eifelkreises; in diesen Fällen wird der Tierkörper mit dem entsprechenden Stempel gekennzeichnet.
    2. Durch den hierfür geschulten und beauftragten Jagdausübungsberechtigten nur bei den von ihm selbst erlegten Wildschweinen. Dabei ist stets eine Wildursprungsmarke einzuziehen und die Probe muss von einem Wildursprungsschein begleitet sein. (Die Beauftragung kann beim Fachbereich Veterinärdienst und Lebensmittel unter Vorlage eines gültigen Jagdscheines und Nachweis entsprechender Schulung oder Sachkunde beantragt werden. Die Übertragung gilt nur für bestimmte, konkret zu benennende Reviere oder Revierteile und mit der Zustimmung des jeweiligen Jagdausübungsberechtigten.)

Untersuchung der Trichinenproben

Die Proben können nur zur Untersuchung angenommen werden , wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Vollständig ausgefüllter Wildursprungsschein. WICHTIG! MIT FAX und TELEFONNUMMER!
  • Unterschrift des Jagdausübungsberechtigten, der vom zuständigen Veterinäramt geschult und mit der Probennahme beauftragt wurde.
  • Ausreichende Probenmenge:
    - mindestens 20 g Fleisch, je 10 g aus dem Zwerchfell und der Unterarmuskulatur.

Die entnommenen und verpackten Proben können sie zusammen mit de Wildursprungsschein in die eingerichteten Probenannahmestellen an den Verwaltungsgebäuden der Kresverwaltung in Bitburg, Trierer Str. 1 und Prüm, Monthermeerstr. 3, jeweils direkt neben den Eingängen zur Kfz-Zulassungsstelle einwerfen.

Damit eine hygienische Probenverarbeitung stattfinden kann, sollten die Proben stets auslaufsicher und flüssigkeitsdicht verpackt sein und der Untersuchungsantrag sich nicht direkt bei der Probe befinden.

Das Fleisch (dazu gehört auch der Aufbruch) von auf trichinenuntersuchungspflichtigen Tieren, darf erst nach Vorliegen des Ergebnisses bzw. nach Verständigung der vom amtlichen Untersuchungspersonal schriftlich mitgeteilten Uhrzeit weiterverarbeitet und abgegeben werden.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie im Falle einer Trichinenprobenentnahme nach Nr. 2 die Wildursprungsscheine vollständig und gut lesbar ausfüllen (vollständige Adresse, Telefon- und Faxnummer), da nur auf diese Weise eine korrekte Befundübermittlung sichergestellt werden kann.

Woher bekomme ich die Wildmarken und Wildursprungsscheine?

Die entsprechenden Wildmarken und Wildursprungsscheine können Sie beim Veterinäramt der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm anfordern.

Ergebnisübermittlung zu den eingereichten Trichinenproben:

Die Ergebnisse der Trichinenuntersuchungen werden Ihnen über eine Rücksendung des eingereichten Wildursprungsscheines mitgeteilt. Sie können vorher bereits über diesen Link online die Untersuchungsergebnisse anfordern.

Vorstehende Informationn finden Sie zusammengefasst auch auf enem Flyer, der nachfolgend zum Download bereit steht.

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