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Waffenbesitzkarte / Waffenerwerb durch Erbfall

Zur Erteilung einer Waffenbesitzkarte nach §§ 10 ff. Waffengesetz (WaffG) benötigen Sie:

  • Antrag auf Ausstellung einer WBK (grün) bzw. WBK (gelb) für Sportschützen. Der Antrag ist bei der örtlich zuständigen Behörde (Verbandsgemeindeverwaltung/Stadtverwaltung) einzureichen und wird von dort aus weitergeleitet.
  • Sachkundeprüfung nach § 7 WaffG - Vorlage des Sachkundezeugnisses
  • Bedürfnisnachweis gemäß §§ 8 und 14 WaffG bei Sportschützen ist grundsätzlich erforderlich und durch den jeweiligen Schießsportverband bzw. Teilverband nachzuweisen, dass das Mitglied seit mindestens zwölf Monaten den Schießsport in einem Verein regelmäßig betreibt und die zu erwerbende Waffe für eine Sportdisziplin nach der Sportordnung des Schießsportverbandes zugelassen und erforderlich ist.
  • Sportschützen, die noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet haben, müssen für die erstmalige Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis auf eigene Kosten ein amts- oder fachärztliches oder fachpsychologisches Zeugnisse über ihre geistige Eignung vorzulegen (§ 6 Absatz 3 WaffG)
  • Der Jäger muss nachweisen, dass er im Besitz eines gültigen Jahresjagdscheines ist
  • Überprüfung der persönlichen Zuverlässigkeit gemäß § 5 WaffG (wird von der Behörde durchgeführt)
  • Personalausweis

Anmeldefristen für Schusswaffen:

a) Sportschützen:

Lang und Kurzwaffen: innerhalb von zwei Wochen

b) Jäger:

Lang und Kurzwaffen: innerhalb von zwei Wochen

Gebühren:

a) Sportschützen:

  • Waffenbesitzkarte für Langwaffen 56,24 Euro
  • Waffenbesitzkarte für bis zu zwei Kurzwaffen 40,90 Euro
  • Munitionserwerbsberechtigung in WBK 25,56 Euro
  • Eintragen und Austragen von Waffen je Waffe 12,78 Euro


b) Jäger:

  • Waffenbesitzkarte für Langwaffen 25,56 Euro
  • Waffenbesitzkarte für bis zu zwei Kurzwaffen 40,90 Euro
  • Eintragen von Langwaffen 17,90 Euro
  • Austragen von Langwaffen 12,78 Euro
  • Ein- und Austragen von Kurzwaffen 12,78 Euro
  • Munitionserwerbsberechtigung für Kurzwaffen 25,56 Euro

Waffenerwerb durch Erbfolge

Nach dem Tod eines Waffenbesitzers können Personen, die aufgrund

a) gesetzlicher Erbfolge
b) schriftlicher letztwilliger Verfügung (Testament, Vermächtnis, Erbvertrag)

das Erbe antreten, rechtmäßig besessene Schusswaffen des Verstorbenen erwerben.

Der Erbe muss binnen eines Monats nach Antritt des Erbes

  • eine kostenpflichtige Waffenbesitzkarte (WBK grün) beantragen oder
  • die Schußwaffe(n) an Personen, die eine Berechtigung zum Schusswaffenerwerb besitzen, veräußern oder
  • die Schusswaffe(n) durch eine dazu autorisierte Person unbrauchbar machen lassen und uns dieses nachweisen oder
  • die Schusswaffe(n) zur Verwertung bei einem Waffenhändler abgeben.

Bei Beantragung einer WBK im Erbfall benötigen Sie:

  • Vorlage eines Erbscheines oder Testamentes (bei Erbengemeinschaft: Verzichtserklärung der Miterben)
  • Überprüfung der Zuverlässigkeit gemäß § 5 und 6 Waffengesetz (wird von der Behörde durchgeführt)

In jedem Falle ist der Verbleib der Waffe(n) der hiesigen Dienststelle mitzuteilen!

Gebühren:

Die Erteilung einer Waffenbesitzkarte im Wege der Erbfolge ohne Munitionserwerb kostet 25,56 Euro.

Zuständig

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