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Elektronischer Aufenthaltstitel (eAT)

Seit dem 1. September 2011 gibt es neue Aufenthaltsgenehmigungen, auch Elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) genannt.

Was ist der eAT?

  • Die Aufenthaltsgenehmigung wird nicht mehr als Klebeetikett im Pass erteilt, sondern als eigenständiges Dokument im praktischen Kreditkartenformat
  • Der eAT ist zusammen mit dem Pass/Reiseausweis mitzuführen
  • Er enthält eine Online-Ausweisfunktion, mit der Transaktionen, zum Beispiel im Internet oder an Verkaufsautomaten, einfach und schnell durchgeführt werden können
  • Der eAT ist für die Nutzung einer qualifizierten elektronischen Signatur für das rechtsverbindliche Unterzeichnen digitaler Dokumente vorbereitet

Aufenthaltsgenehmigung früher beantragen!

Der eAT wird in der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt. Dies dauert einige Wochen. Sie sollten Ihre Aufenthaltsgenehmigung daher sechs bis acht Wochen vor Ablauf der Gültigkeitsdauer beantragen. Nur mit einem gültigen Pass erhalten Sie einen neuen Aufenthaltstitel. Im eigenen Interesse bitten wir darauf zu achten, dass Ihr Reisepass zu diesem Zeitpunkt mindestens noch sechs Monate gültig ist, da die Aufenthaltsgenehmigung nie länger als der Pass gültig ist.

Die aktuellen Aufenthaltsgenehmigungen bleiben zunächst gültig; der Umtausch einer längerfristig gültigen Aufenthaltsgenehmigung in einen eAT ist nicht vorgesehen.

Persönliche Vorsprache bei Antragstellung

Da auf dem eAT Fingerabdrücke gespeichert werden, müssen alle Antragstellerinnen und Antragsteller ab dem Alter von sechs Jahren persönlich vorsprechen. Eine Vertretung ist nicht möglich.

Zusätzliche Vorsprache zur Abholung

Der eAT wird nach einigen Wochen an die Ausländerbehörde gesandt. Zur Abholung ist eine zusätzliche persönliche Vorsprache erforderlich. Dabei können sich Minderjährige von ihren Eltern vertreten lassen. Erwachsene können sich durch Vollmacht vertreten lassen.

Erhöhte Verwaltungsgebühren

Die erheblich höheren Kosten zur Herstellung des eAT werden zu einer Gebührenanhebung führen.

Duldungen, Aufenthaltsgestattungen und Freizügigkeitsbescheinigungen sind von dem neuen Verfahren nicht betroffen; diese werden in der bisherigen Form ausgestellt.

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