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Sie sind hier: Ausländische Staatsangehörige

Au-pair

Ein Au-pair ist keine normale Hausangestellte. Im Vordergrund steht, die Sprachkenntnisse zu vervollständigen sowie Land und Leute kennenzulernen. Das Au-pair darf daher nur mit leichten Haushaltsarbeiten und mit der Kinderbetreuung einschließlich Babysitting beschäftigt werden, insgesamt grundsätzlich nicht mehr als fünf Stunden täglich. Im übrigen bestehen folgende Pflichten:

  • Gewährung von Urlaub und freien Tagen sowie Freistellung für Sprachkurse, Religionsausübung, kulturelle Veranstaltungen und Exkursionen
  • Versicherung des Au-pairs für den Fall der Krankheit sowie der Schwangerschaft und Geburt (gesetzlich bzw. privat) auf Ihre Kosten
  • Anmeldung zur gesetzlichen Unfallversicherung
  • Zahlung einer angemessenen Vergütung ("Taschengeld"), zur Zeit üblicherweise 260,00 Euro monatlich
  • angemessene Unterkunft (grundsätzlich eigenes Zimmer in der Familienwohnung) und Verpflegung

Für eine Tätigkeit als Au-pair im Bundesgebiet kommen männliche und weibliche ausländische Staatsangehörige in Frage, die mindestens 17 Jahre alt sind und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Einreisevisum sollte zur Vermeidung von Schwierigkeiten rechtzeitig beantragt werden, sodass die Altersgrenze bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde über die Aufenthaltsgenehmigung nicht überschritten wird. Die ausländischen Staatsangehörigen sollten über gute Grundkenntnisse der deutschen Umgangssprache verfügen. Eine Au-pair Tätigkeit kann grundsätzlich nur in Familien erfolgen, bei denen mindestens ein erwachsenes Familienmitglied Deutsche(r) ist. Möglich ist auch eine Beschäftigung in Familien, die aus einem deutschsprachigen Land oder Landesteil stammen und in denen Deutsch als Muttersprache gesprochen wird, in Ausnahmefällen auch in ausländischen Familien, in denen Deutsch die Umgangssprache ist. Der Aufenthalt ist beschränkt auf die Dauer eines Jahres und gilt nur für eine Tätigkeit als Au-pair. Er kann weder verlängert noch zu einem anderen Aufenthaltszweck geändert werden.

Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen
Au-pairs benötigen, wenn sie nicht Angehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union (EU) bzw. des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sind, eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland. Die Aufenthaltserlaubnis muss vor der Ausreise bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung (Botschaft der Bundesrepublik Deutschland) in Form eines Sichtvermerks (Visum) beantragt werden. Der Einreisesichtvermerk bedarf der vorherigen Zustimmung der für den Wohnort der Gastfamilie zuständigen Ausländerbehörde. Die Arbeitserlaubnis wird von der Ausländerbehörde bei der Agentur für Arbeit beantragt, sobald der Visumsantrag mit dem Au-pair-Vertrag vorliegt. Erst wenn die Agentur für Arbeit die Zusage für die Arbeitserlaubnis erteilt hat, wird von der Ausländerbehörde die Zustimmung zum Visum erteilt.

Darüber hinaus benötigen Staatsangehörige aus Nicht-EU-/EWR-Staaten für die Einreise und für die Dauer des vorgesehenen Aufenthalts einen gültigen Reisepass ihres Herkunftslandes.

Nach der Einreise in das Bundesgebiet muss sich das Au-pair beim zuständigen Einwohnermeldeamt anmelden und dann bei der Ausländerbehörde die Aufenthaltserlaubnis beantragen. Mit der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis wird auch die Arbeitserlaubnis erteilt. Eine persönliche Vorsprache bei der Agentur für Arbeit ist nicht erforderlich.

Arbeitserlaubnisbestimmungen
Soll ein Au-pair aus den Nicht-EU-/EWR-Staaten beschäftigen werden, so muss ein privater Au-pair-Vermittler eingeschalten werden, der eine entsprechende Erlaubnis des Landesarbeitsamtes besitzt. Au-pairs aus den EU-/EWR-Staaten können von jeder angehenden Au-pair-Gastfamilie selbst angeworben werden.

Weitere Informationen über die Arbeit als Au-pair, Rechte und Pflichten, Bewerbung und Vermittlung erhalten sie bei der Bundesagentur für Arbeit oder der örtlichen Agentur für Arbeit.

Zuständig

  • Roßler, Marga

    Einbürgerung A - J, Heilpraktiker- und Schornsteinfegerwesen, Schwarzarbeit

    Tel.: 06561 15-1250
    Kontaktformular
  • Brück, Udo

    Ausländerrecht D - H, Asylrecht H - J

    Tel.: 06561 15-1260
    Kontaktformular
  • Nickels, Lisa

    Ausländerrecht P - Z, Asylrecht R - Z

    Tel.: 06561 15-1280
    Kontaktformular
  • Ankner, Anika

    Ausländerrecht I - O, Asylrecht K - Q

    Tel.: 06561 15-1290
    Kontaktformular

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