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Anlagen zur Nutzung der Erdwärme

Es handelt sich hierbei in der Regel um Erdwärmesonden oder Erdreichkollektoren.

Erdwärmesonden werden in vertikalen Bohrungen mit einer Tiefe von wenigen Metern bis über 100 Metern installiert. Im Sondenkreislauf wird eine Wärmeträgerflüssigkeit durch den Boden und zumeist durch den mit Grundwasser erfüllten Gesteinsbereich geleitet, um die darin gespeicherte Wärme aufzunehmen. In einem Wärmetauscher wird die Flüssigkeit dann wieder abgekühlt. Die gewonnene Energie wird in der Regel zu Heizzwecken verwendet.

Vor Beginn der Bohrung und der Installation von Erdwärmesonden muss hierfür eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Untere Wasserbehörde, beantragt werden.

Bei Anlagen in Wasserschutzgebieten ist darüber hinaus grundsätzlich eine Ausnahmegenehmigung erforderlich, die bei der oberen Wasserbehörde (Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz Trier, Deworastraße 8, 54290 Trier), zu beantragen ist.

Im Gegensatz zu den vertikalen Bohrungen bei den Erdwämesonden werden Erdreichkollektoren in einer Tiefe von 1,5 bis 2,0 Metern installiert. Ansonsten ist die Verfahrensweise zur Nutzung der Erdwärme ähnlich wie bei den Erdwärmesonden.

Vor Beginn der Installation von Erdreichkollektoren müssen diese Maßnahmen der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Untere Wasserbehörde, angezeigt werden. Die Kreisverwaltung prüft anhand der vorgelegten Unterlagen, ob ein wasserrechtliches Erlaubnisverfahren notwendig ist oder ob das Vorhaben erlaubnisfrei durchgeführt werden kann.

Bei Anlagen in Wasserschutzgebieten ist grundsätzlich ein Erlaubnisverfahren erforderlich.

Dokumente & Downloads

Erdwaermesonden.pdf

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