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Eifelkreis investiert 44 Mio. Euro in Schulen

In einer am 19. Februar 2010 zusätzlich in den Terminkalender aufgenommenen Sitzung des Kreistages stand schwerpunktmäßig das Thema Schulen auf der Tagesordnung. Denn die Schullandschaft, auch im Eifelkreis, ist im Umbruch. Die vom Land mit der Änderung des Schulgesetzes 2008 formulierten Mindestgrößen von Schulen und die demografische Entwicklung führen im Eifelkreis Bitburg-Prüm dazu, dass voraussichtlich sechs Hauptschulstandorte die Schulstrukturreform nicht überstehen werden. Die Hauptschulen in Idenheim und Daleiden wurden bereits geschlossen. Die Hauptschulzweige der Grund- und Hauptschulen Kyllburg und Waxweiler werden mit Ablauf des Schuljahres 2009/10 ebenfalls aufgehoben werden. Gleichzeitig entstehen mit den Realschulen plus neue Schulformen. In Bitburg und Prüm werden die dort vorhandenen Haupt- und Realschulen ab dem 01.08.2010 zu Realschulen plus verschmelzen. Schulträger dieser Schulen wird der Eifelkreis sein.

Bereits am 23. März 2009 hatte der Kreistag grundsätzlich beschlossen, die Trägerschaft für alle Sekundarschulen im Eifelkreis zu übernehmen. Den Anträgen der Verbandsgemeinden Irrel und Prüm auf Übertragung der Trägerschaft für die Realschule plus Bleialf und die für die Grund- und Realschule plus Irrel auf den Eifelkreis Bitburg-Prüm und den damit abzuschließenden Vereinbarungen über den Vermögensübergang stimmte der Kreistag einvernehmlich zu. Der Kreis ist nach Abschluss der Schulstrukturreform für alle weiterführenden Schulen - mit Ausnahme der Schulen in freier Trägerschaft - zuständig.

Damit kommt  auf den Eifelkreis ein millionenschweres Investitionsprogramm zu. Für die kreiseigenen 13 Schulen mit 16 Schulgebäuden und 9 Turnhallen fallen in den nächsten Jahren erhebliche Sanierungs- und Investitionskosten an. Das Gesamtvolumen wird auf insgesamt rd. 65 Mio. Euro geschätzt. Nach Abzug von Fördermitteln muss der Eifelkreis Bitburg-Prüm voraussichtlich 44 Mio. Euro selbst finanzieren. Im ersten Schritt wird in den Osterferien mit der Sanierung der Toilettenanlage der Otto-Hahn-Realschule Bitburg begonnen und anschließend der gesamte Gebäudekomplex energetisch saniert.

Landrat Dr. Streit betonte, dass das Geld zur Finanzierung der Investitionen in die Schulbauten, in denen die Kinder der kommenden Generationen unterrichtet würden, gut angelegt sei. Auch die Rückzahlung dieser Kredite sei eine Generationenverpflichtung. Der Kreistag beschloss das Investitionsprogramm ohne Gegenstimme.

Schließlich beschloss der Kreistag die Einrichtung von zwei Arbeitskreisen zur Festlegung von baulichen Standards mit Blick auf die anstehenden energetischen Sanierungen an den Schulbauten und für eine "gesunde Schulernährung".

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