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Bach und die Reformation – Ein Festival in der Eifel

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm findet vom 30. September bis zum 8. Oktober 2017 anlässlich des Reformationsjubiläums ein Festival statt mit dem Titel „Bach und die Reformation“. Auf Initiative von Herbert Fandel, Kulturamtsleiter des Eifelkreises Bitburg-Prüm, und des international bekannten Dirigenten und künstlerischen Leiters der Mozart Wochen Eifel, Georg Mais entstand nun ein kleines, aber feines Festival mit vier Veranstaltungen und einem höchst abwechslungsreichen Programm. Damit findet im Eifelkreis Bitburg-Prüm einer der kulturellen Höhepunkte anlässlich der 500-jährigen Reformationsfeierlichkeiten in Rheinland-Pfalz statt.

 Es gibt bedeutende Verbindungen zwischen Luther und Bach: Wie Martin Luther (* 1483) wird auch Johann Sebastian Bach im Jahr 1685 im thüringischen Eisenach geboren. Er besucht dieselbe Lateinschule und wächst mit den Chorälen aus Luthers Gesangbuch auf. Der Glaube des Thomaskantors wurzelt in Luthers Theologie. Der Thomaskantor Johann Sebastian Bach war das bedeutendste Sprachrohr der Reformation; er war derjenige, der die Theologie Luthers in herausragender Weise mit Klang verbunden hat.

Mit Georg Mais - seit dem Jahr 2002 künstlerischer Leiter der Mozart-Wochen-Eifel, die zu den herausragenden Kulturereignissen in der Region zwischen Rhein, Mosel und Ardennen gehören - konnte einer der renommiertesten deutschen Musikschaffenden für das Bach-Festival verpflichtet werden, der diese Verbindung musikalisch nachempfinden lässt. Der 1958 in Überlingen am Bodensee geborene Dirigent studierte Violine, Viola und Dirigieren an den Musikhochschulen Trossingen, Freiburg und Stuttgart. Meisterkurse bei Karl Münchinger, Sergiu Celibidache, Helmuth Rilling und John Elliot Gardiner folgten. In der Berliner Philharmonie gab Georg Mais im Jahr 1989 mit großem Erfolg sein Debut. Mit großem Erfolg gastierte er später in vielen Ländern in Europa und Amerikas. Violinvirtuose Jehudi Menuhin bezeichnete Georg Mais als „einen Dirigenten, dessen hohe Musikalität und künstlerische Inspiration die Orchester wie das Publikum gleichermaßen beglückt.“ Diese herausragende musikalische Repräsentation können Festivalbesucher in Bälde erleben, wenn Georg Mais die weltverändernde Theologie Martin Luthers mit den Klängen des namhaftesten Repräsentanten der Kirchenmusik, Johann Sebastian Bach, künstlerisch verbindet.

Den Auftakt macht ein Orchesterkonzert des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim unter der Leitung von Georg Mais mit der japanischen Meisterpianistin Keiko Hattori am 30. September um 19 Uhr im Haus Beda in Bitburg. Auf dem Programm stehen Werke der Bach-Familie und eine Sinfonie des großen Felix Mendelsohn Bartholdy, der sich der Reformation ebenso wie Bach besonders verpflichtet gefühlt hat. Die vielfach ausgezeichnete Keiko Hattori spielt Klavierkonzerte von Johann Sebastian Bach, eines davon verarbeitet Themen, die der große Komponist in einer seiner Reformationskantaten verwendet hat.

Mit dem Leipziger Streichquartett gastiert eines der international berühmtesten Quartette am Dienstag, 3. Oktober um 17 Uhr auf Schloss Malberg auf Einladung des Fördervereines von Schloss Malberg um Dr. Bernhard Gies. Nicht nur die Freunde der Kammermusik dürfen sich auf einen Höhepunkt im Konzertleben des Schlosses und der gesamten Region freuen.

Ein besonderer Abend wird auch die Veranstaltung am Freitag, 6. Oktober um 19 Uhr im Haupthaus der Kreissparkasse Bitburg sein. Professor Dr. Hardeck vom Staatsministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland Pfalz in Mainz wird als Festredner zum großen Jubiläum „500 Jahre Reformation“ sprechen. Ein Ereignis, das die ganze Welt verändert hat. Der aus Königsberg stammende Pianist Sergei Markin umrahmt den Vortrag musikalisch. Den Besuchern in Bitburg steht ein spannender und abwechslungsreicher Abend zum Thema Reformation und Gegenreformation bevor.

Den hochklassigen Abschluss des Festivals in der Eifel bildet am Sonntag, 8. Oktober um 18 Uhr das Konzert des Ukrainischen Staatschors Lemberg im wunderbaren Ambiente der erst vor wenigen Jahren renovierten Kirche St. Johannes in Waxweiler. Der Berufschor aus der ehemaligen habsburgischen Kulturmetropole Lemberg gehört zu den besten Kammerchören des Landes westlich von Polen. Die Sänger aus Lemberg bieten von Johann Sebastian Bach die berühmten „Luther Choräle“. Im Dialog von gesprochenem Wort und Musik erzählt Georg Mais als ausgewiesener Bach-Kenner von einem Traum, als sich Johann Sebastian Bach und Martin Luther im Himmel begegnet sind. Auf dieses persönliche Treffen, garniert mit großartiger Musik, darf man gespannt sein.

Kartenvorverkaufsstellen:

- Haus Beda, Bedaplatz 1, 54634 Bitburg, Tel. 06561/96450, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

- Tourist-Information Bitburger Land, Römermauer 6, 54634 Bitburg, Tel. 06561/94340, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

- Haus des Gastes Waxweiler, Hauptstr. 28, 54649 Waxweiler, Tel. 06554/811, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 11.09.2017


 

 

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