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Kreisnachrichten 43/2010 - 30.10.2010

Aus dem Inhalt:

  • Rheinland-pfälzische Verdienstmedaillen für Alois Lemling und Johann Schmitz
  • Spatenstich für Realschule Plus Bleialf
  • Gedenktafel an Grenzübergang Dasburg
  • "Unser Ener"-Infomobil vom 3.-5.11. in Bitburg
  • Energetisch vorbildliche Gebäude ausgestellt
  • Fahrten zur Eissporthalle Bitburg
  • Bach-Zyklus am 6.11. in Schloss Niederweis
  • Energie-Erstberatungen
  • Entsorgungstermine



50 Jahre Naturpark Nordeifel
40 Jahre Teilgebiet Rheinland-Pfalz
Deutsche Naturparke zu Gast beim Naturpark Nordeifel

50_jahre_naturpark.jpg Über 60 Vertreter der deutschen Naturparke waren gekommen, um zusammen mit ca. 250 weiteren Gästen das 50-jährige Jubiläum des Naturparks Nordeifel in Schleiden-Gemünd zu begehen. Der Vorsitzende des Naturparks Nordeifel, Günter Schumacher begrüßte die Umweltminister der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

Im Grußwort würdigte Frau Ministerin Conrad die Arbeit des Naturparks mit den Worten:
"Der Naturpark Nordeifel feiert sein 50. Jubiläum. 1960 wurde der Naturpark als eingetragener Verein gegründet. 1970 wurde er um den rheinland-pfälzischen Teil des Prümer Landes erweitert. Mit dem Regierungsabkommen Anfang 1971 wurden die nordrhein-westfälischen und rheinland-pfälzischen Teile des Naturparks mit dem belgischen Gebiet zum Deutsch-Belgischen Naturpark zusammengelegt. Der Naturpark Nordeifel bildet eine der Säulen des Deutsch-Belgischen Naturparks und ist damit für Rheinland-Pfalz ein wichtiger Anker in der grenzüberschreitenden Naturparkarbeit. Naturparke haben auch eine Völker verbindende Funktion. Mit vielen kleinen und großen Projekten wird heute selbstverständlich und erfolgreich zusammengearbeitet. Auf diesen Erfolg können wir stolz sein."

Conrad: "Die Idee der Naturparke ist in Rheinland-Pfalz seit über 50 Jahren stark verwurzelt. Heute sind Naturparke multifunktional. Sie sind nicht nur ein wichtiger ökologischer Raum. Zusätzlich zu den klassischen Elementen Landschaftsschutz und Erholung sind weitere Ziele wie nachhaltige Regionalentwicklung, naturverträgliche Landnutzung, umweltgerechter Tourismus und Bildungsarbeit hinzugekommen. Dies gibt auch strukturschwächeren Regionen zusätzliche Impulse für eine nachhaltige regionale Wertschöpfung." Für den Naturpark Nordeifel standen in den vergangenen zehn Jahren rund 1,3 Millionen Euro institutioneller Förderung und Projektförderung zur Verfügung. Im 2005 abgeschlossenen INTERREG III A-Projekt "Heiden, Moore, Wiesen" wurden einige der Moorrelikte in der Schneifel von Fichten freigestellt, sodass eine offene Moorfläche entstanden ist. Auf ihr können sich wieder Heidekräuter, Moorbirke, Ohrweide und Torfmoose entwickeln. Für die Besucher wurden Bohlenstege auf einer Länge von 800 Metern angelegt. Bei dem Projekt "Eifel-Blicke" wurden Aussichtsplattformen errichtet, die den Besucherinnen und Besuchern über ausgebaute Wanderwege einen weiten Blick ins Land und damit ein besonderes Naturerlebnis schaffen. Die Instandsetzung der Hecken im Naturpark Nordeifel wird seit vielen Jahren verfolgt. Die Flurhecken prägen das Landschaftsbild auch im rheinland-pfälzischen Teilgebiet des Naturparks. Ein Heckenkataster gibt Auskunft über den aktuellen Stand der Pflege und über die Arbeiten der letzten Jahre. Conrad: "Durch die Naturparke betrachten wir einen großen Teil unserer Landesfläche  intensiv. Wir wollen alle Naturparke bestmöglich stärken. Hierzu unterstützt das Land die Naturparke institutionell sowie mit  Projektmitteln. In den vergangenen fünf Jahren haben wir für die nachhaltige Entwicklung der Naturparke rund 6,6 Millionen Euro investiert."

Alle Redner betonten die besondere Bedeutung des Naturparks Nordeifel für die Region. Landrat Günter Rosenke, Kreis Euskirchen, forderte die Mitarbeiter beim Schlusswort auf: "Macht weiter so wie bisher!"

Tagsüber konnten die Naturparkvertreter sich auf einer Exkursion von der Projektarbeit des Naturparks überzeugen. Erster Anlaufpunkt war der Eifelblick auf dem Kalvarienberg in Alendorf. Es ist einer von inzwischen 60 Eifelblicken im Naturpark. Anschließend stellte Andreas Wisnewski Leiter der Tourist-Information Oberes Kylltal den Vulkangarten Steffeln vor.

Der Vulkangarten Steffeln ist inzwischen zum Besuchermagneten geworden. Immerhin besuchen jährlich über 10.000 Menschen diesen ehemaligen Vulkan. 1998 wurde, nach einer langen Periode des Lava-Abbaus, der Steffelnberg vom Naturpark Nordeifel, der WFG Vulkaneifel und der Ortsgemeinde Steffeln als Touristenattraktion eingerichtet. Geschulte "Vulkan-Gärtner" der Eifelvereinsortsgruppe Steffeln führen heute Exkursionen sowie Unterhaltungsarbeiten durch. Die Teilnehmer, geführt von Ernst Görgen und Ulrich Klinkhammer, marschierten dann zum Steffeler Drees, einem Sauerbrunnen, und weiter zum Eichholz-Maar. Hier erzählte der Geologe Dr. Andreas Schüller die spannende Geschichte der Eifeler Vulkane, die Maarbildung und besonders die Entstehungsgeschichte des Eichholzmaares. Bis vor drei Jahren grasten auf der jetzigen Wasserfläche noch Rinder, denn das ursprünglich wasserführende Maar wurde in den 30-er Jahren trockengelegt und landwirtschaftlich genutzt. Messungen, durchgeführt von den Universitäten Frankfurt und Jena, konnten eindeutige Indizien finden, die auf ein Maar hindeuten. Am Nachmittag wurde der barrierefreie Moore-Pfad in Dahlem aufgesucht. "Natur Erleben für Alle" stellt einen Arbeitsschwerpunkt für den Naturpark dar. Ältere oder behinderte Menschen sollen ebenso an der Natur teilhaben können wie Menschen ohne Einschränkungen. Die Exkursionsteilnehmer waren sichtlich beeindruckt von den vielen Projekten. Eine Stimme dazu von der Geschäftsführerin Hilke Feddersen, Lüneburger Heide: "Die Eifel-Blicke bieten ganz andere Erlebnisse. Man wird emotional berührt."


Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz

ehrung_verdienstmedaille.jpg Alois Lemling aus Sülm und Johann Schmitz aus Bitburg sind von ADD-Präsident Mertes mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Lemling wurde wegen seiner Tätigkeit als Chorleiter und Organist, Schmitz für sein politisches Engagement geehrt.

Alois Lemling aus Sülm begann sein ehrenamtliches Engagement bereits 1947 als Sänger im Kirchenchor Sülm, dessen Chorleiter er später auch wurde. Seit 1953 ist er zudem Organist in der Pfarrkirche Sülm sowie in der Filialkirche Röhl und steht seit 1960 dem Pfarrchor Sülm bzw. Röhl als Chorleiter vor. Zudem oblag dem Geehrten von 1964 bis 2006 die musikalische Leitung des Musikvereins "Eifelland", und er gehörte zu den Gründungsvätern der Kreismusikschule im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Auch in den Musikvereinen Idenheim und Mötsch engagierte sich der 77-Jährige als Chorleiter und Dirigent und war Leiter des Jägerchors Sülm. Darüber hinaus war er Mitglied des Pfarrgemeinderats, gehörte dem Vorstand des Dekanatsrates Speicher an und engagiert sich seit 1972 beim Deutschen Roten Kreuz sowie im Malteser Hilfsdienst.
Daneben war er 26 Jahre aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Sülm. Als Gründungsmitglied des Vereins zur Erhaltung des Lebenswerks seines Vaters, des Eifeldichters Bernhard Lemling, hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass mehrere Bücher über das Lebenswerk des Dichters der Nachwelt erhalten blieben.

Johann Schmitz aus Bitburg-Erdorf gehört mit kurzer Unterbrechung seit 1975 dem Ortsbeirat Erdorf an, war dort fünf Jahre als Ortsvorsteher tätig und nimmt seit 1989 die Funktion des ersten Beigeordneten im Stadtteil Erdorf wahr, unterbrochen durch seine Tätigkeit als Ortsvorsteher. Zudem war der 72-Jährige Mitglied im Forstzweckverband und ist seit 35 Jahren Berichterstatter für das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz für den Bereich Ackerbau und Grünland sowie Betriebs- und Marktwirtschaft. Seit 1980 engagiert er sich als erster Beisitzer in der Jagdgenossenschaft Erdorf. Auch in der Freiwilligen Feuerwehr war er über 40 Jahre tätig - von 1976 bis 1998 als Wehrführer; 1994 als Mitbegründer der Jugendfeuerwehr. Im Kirchenchor Erdorf bekleidete er das Amt das ersten und zweiten Vorsitzenden ebenso wie im Männergesangverein Kyllecho Erdorf. Als Mitglied gehörte er 30 Jahre dem Dekanatsrat sowie dem Pfarrgemeinderat Bitburg an, wo er von 1987 bis 1995 erster Vorsitzender war. Danach bekleidete er bis 2002 die Funktion des zweiten Vorsitzenden und war Lektor der Pfarrei.


Spatenstich an der Realschule Plus in Bleialf

spatenstich.jpg In Anwesenheit von Landrat Dr. Streit und Vertretern der politischen Fraktionen im Kreistag hat am 8. Oktober 2010 der offizielle Spatenstich für die mehrgeschossige Erweiterung der Realschule Plus in Bleialf stattgefunden. Nach einer Begrüßung durch den Schulleiter Udo Stein beschrieb Landrat Dr. Streit den bisherigen Werdegang der Schule, beginnend mit dem Entstehungsjahr der Hauptschule Bleialf im Jahre 1971.

Im Jahre 1997 wurde die Regionale Schule und in 2003 das Ganztagsangebot eingerichtet.
Die Überführung der Regionalen Schule in die Realschule Plus erfolgte in 2009. Seit April 2010 steht die Realschule Plus in der Trägerschaft des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

In den Jahren 2000 bis 2010 stieg die Zahl der Schüler von 301 auf 442. Dies entspricht einem Zuwachs von rd. 47 %. Auch die positive Entwicklung der Ganztagsschule lässt sich anhand der Schülerzahlen darstellen. Sie stieg von 2003 mit 82 Schülern bis 2010 mit 244 Schülern. Die tägliche Verpflegung besteht aus 180 -200 Essen.

Seit August 2009 sind wegen Platzmangel drei Klassen in der örtlichen Grundschule ausgelagert. Die Rückführung ist nach der Fertigstellung der Erweiterung geplant.

Die vorgesehenen baulichen Maßnahmen bestehen aus einem Umbau im Bestand, einer Erweiterung, Brandschutz und Amokpräventionen und einer Verbesserung der Haustechnik. Als neue Heizung ist eine Holzkesselanlage für Pellets, eine neue Beleuchtung mit Lichtsteuerung und eine Lüftungsanlage für den Neubau vorgesehen.

Die Ausschachtungsarbeiten wurden Mitte Oktober aufgenommen. Die Fertigstellung der Maßnahmen soll im Herbst 2011 erfolgen.


Gedenktafel-Einweihung am Grenzübergang Dasburg

gedenktafel_grenzuebergang.jpg Ende Januar 1945 kam die Ardennenoffensive allmählich zu Ende, als die deutschen Truppen wieder an die deutsch-luxemburgische Grenze zurückgedrängt wurden. Die Amerikaner bereiteten sich darauf vor, die deutsche Grenze zu überschreiten, die allerdings durch ein Unzahl an Bunkern stark verteidigt war. Dies war der sogenannte "Westwall" oder "Siegfriedlinie". Da alle Brücken über die Flüsse Our, Sauer und Mosel zerstört waren, mussten amerikanische Pioniere neue bauen. Nachdem die 6. amerikanische Panzerdivision am 6. Februar 1945 bei Tintesmühle (L) über die Our setzte, konnte sie ihren Brückenkopf nach Süden und Osten hin erweitern und am 21. Februar 1945, gegen 17 Uhr war Dasburg (D) in amerikanischer Hand. Noch an demselben Abend begann das 25. Panzerpionierbatallion der 6. US Panzerdivision eine Brücke über die Our zu bauen, die Deutschland wieder mit Luxembourg verband. Da diese Brücke jedoch keine schweren Lasten aushielt, wurde sie am 28. Februar 1945 durch eine Bailey Brücke ersetzt, die von der C Kompanie des 249. Pionierkampfbataillons errichtet wurde.

Eine Gedenktafel zur Erinnerung an dieses 249. Pionierkampfbataillon ist am 9. Oktober 2010 am Grenzübergang Brücke Dasburg eingeweiht worden. Aufgestellt wurde die Gedenktafel von den U.S.-Veteran Friends Luxembourg in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Dasburg, dem Naturpark Südeifel, dem Netzwerk der Naturparke in der Großregion und dem Verein Historisches Dasburg.


"Unser Ener"-Infomobil auf Tour in Bitburg

Vom 3. bis 5.November informiert das "Unser Ener"-Infomobil von 10 bis 16 Uhr vor der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, Trierer Str. 1 in Bitburg über energieeffizientes Bauen, Modernisieren, den Einsatz erneuerbarer Energien und Stromsparmöglichkeiten. Im Auftrag des Umweltministeriums (MUFV) wird das "Unser Ener"-Infomobil von erfahrenen Mitarbeitern der rheinland-pfälzischen Energieagentur EOR betreut. Der LKW im "Unser Ener"-Kampagnendesign bietet neben einer Infotheke auch Raum für persönliche Beratungsgespräche. Ein Schwerpunkt liegt in der Information über die attraktiven Förderprogramme des Landes Rheinland-Pfalz und des Bundes. Das Beratungsangebot umfasst aber auch Information zu modernen Sanierungstechniken und den Einsatz erneuerbarer Energien sowie über das Management von Hausenergie. Wer neu baut, erfährt, was ein Passivhaus ausmacht oder wie Häuser geplant werden, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Ziel der Mitmach-Kampagne "Unser Ener" ist es, Hauseigentümer, Mieter und Vermieter über energieeffizientes Bauen und Sanieren und den Einsatz erneuerbarer Energien zu informieren. Sie will damit Bauherren motivieren, das vorhandene Energieeinsparpotenzial stärker zu nutzen. Über 80 Prozent Einsparung ist nach einer energetischen Modernisierung realisierbar. Bei Neubauten kann durch neue Energiekonzepte längerfristig sogar ein Energie-Überschuss erwirtschaftet werden. Alle Informationen finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auch auf der Internetseite zur Kampagne unter www.unserener.de . Lokaler Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung ist Otmar Banz, Tel. 06561/15-4060, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .


"Unser Ener"-Ausstellung in Bitburg zeigt energetisch vorbildliche Häuser

Wie sich eine energiesparende Bauweise mit einer reizvollen Architektur verbinden lässt, zeigt die neue "Unser Ener"-Wanderausstellung, die vom 3. November bis zum 17. Dezember 2010 in der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, Trierer Str. 1 in Bitburg zu sehen ist. Die Ausstellung bietet Bauherren vielfältige Anregungen für ihren Neubau oder ihre Gebäudemodernisierung. Dazu werden vorbildlich modernisierte Eigenheime und besonders energiesparende Neubauten gezeigt. Die dargestellten Gebäude wurden im Rahmen des "Unser Ener"-Wettbewerbs Anfang 2010 durch Umweltministerin Margit Conrad ausgezeichnet.

Die Ausstellungstafeln vermitteln beispielhaft, wie im Rahmen einer Modernisierung der ursprüngliche Charme eines Altbaus wieder hergestellt werden kann, ohne auf eine wirksame Wärmedämmung zu verzichten. Auch die optisch ansprechende Integration einer Solarwärmeanlage in die Fassade, die heute problemlos möglich ist, wird gezeigt. Durch die Kombination aus effektivem Wärmeschutz und moderner Heiztechnik konnten die prämierten Gebäude-Eigentümer ihren Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent senken. Bei den dargestellten Neubauten handelt es sich um Passiv- und Energiegewinnhäuser. Sie bestechen durch eine interessante Architektur, die Verwendung verschiedener Materialien sowie die Nutzung erneuerbarer Energien wie Erd- und Solarwärme, Solarstrom und Holzpellets. Die Gebäude zeigen zudem, wie erschwingliche Passivhaus-Lösungen für verschiedene Altersgruppen und Familiengrößen aussehen können. Mit dem ausgezeichneten Mehrfamilienhaus hat es die BAU AG aus Kaiserslautern geschafft, Denkmalschutz mit einem modernen Lebens- und Energiestandard zu verbinden. Während der Wohnbereich des Hauses von Grund auf neu errichtet wurde, blieben die straßenseitigen Fassaden inklusive der klassischen Giebel erhalten. Darüber hinaus wurden durch eine barrierearme Bauweise und Ausstattung des Gebäudes auch die Belange älterer Menschen berücksichtigt.

Alle Informationen finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auch auf der Internetseite zur Kampagne unter www.unserEner.de . Lokaler Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung ist Otmar Banz, Tel. 06561/15-4060, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .


Fahrten zur Eissporthalle

Im Winter 2010/2011 werden aus dem nördlichen und westlichen Teil des Kreisgebietes wieder Fahrten zur Eissporthalle Bitburg im Linienverkehr durchgeführt. Es gelten folgende Rahmenbedingungen:

1. Die Fahrten erfolgen samstags abends und sind für jedermann zugänglich. Es besteht keine altersmäßige Begrenzung.

2. Der Aufenthalt auf der Eisbahn dauert von 19 Uhr bis 22 Uhr.

3. Der Fahrpreis in Höhe von 3,- Euro ist bei der Hinfahrt im Bus zu entrichten. Der gelöste Fahrschein berechtigt auch zur Rückfahrt. Kann bei der Rückfahrt kein gültiger Fahrausweis vorgezeigt werden, ist der Fahrer verpflichtet, erneut einen Fahrausweis zum Preis von 3,- Euro auszustellen. Der ermäßigte Eintritt zur Eisbahn beträgt bei Vorlage des Fahrscheines 2,- Euro und ist ebenso wie die eventuelle Leihgebühr für Schlittschuhe in Höhe von 2,- Euro unmittelbar an der Kasse des Eisstadions zu entrichten.

4. Weder die Kreisverwaltung noch die Verkehrsträger setzen während der Fahrten Betreuer bzw. Aufsichtspersonen ein. Die Teilnahme erfolgt in eigener Verantwortung. Es besteht jedoch die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis Betreuer einzusetzen. Diese erhalten von den Verkehrsträgern einen Fahrausweis, mit dem sie unentgeltlich mitbefördert werden. Voraussetzung ist aber, dass die betreffenden Personen dem jeweiligen Verkehrsunternehmen rechtzeitig vorher namentlich benannt werden.

5. Personen, die unter Alkoholeinfluss stehen, werden von der Beförderung ausgeschlossen. Den Anweisungen der Busfahrer ist Folge zu leisten.

Die Termine und die Fahrpläne werden in einer der nächsten Ausgaben der Kreis-Nachrichten veröffentlicht. Für weitere Auskünfte steht die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm (Tel. 06561/151260) zur Verfügung.


AK Sucht- und Gewaltprävention und Landeskriminalamt:
Erlebnis, Aktion, Spaß, Infos zur Sucht- und Gewaltprävention

"easi- Erlebnis, Aktion, Spaß, Information"- ist ein Projekt des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz, das Kommunen, Institutionen und Organisationen des Landes ein interessantes Veranstaltungspaket bietet: einen Markt der Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe sowie verschiedene Informationsveranstaltungen für Erziehungsverantwortliche und Multiplikatoren. Ziel des landesweiten Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen sinnvolle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aufzuzeigen, und damit der Sucht und Gewalt vorzubeugen. Sinnvolle Freizeitaktivitäten stärken das Selbstwertgefühl und vermitteln ein positives Lebensgefühl. Drogen und Gewalt verlieren somit oftmals ihren Reiz. Um besondere Problembereiche wie Gewalt- und Suchtverhalten differenziert betrachten zu können, werden zudem Informationen für Multiplikatoren angeboten. Zielgruppen sind dabei alle, die Verantwortung für Erziehung, Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen.

Der Arbeitskreis Sucht- und Gewaltprävention Bitburg-Prüm, die Verbandsgemeinden Irrel und Neuerburg sowie die dort betroffenen Schulen hatten sich gemeinsam entschlossen, eine solche Veranstaltungsreihe in Irrel anzubieten.
Es war somit bislang die siebte Veranstaltung dieser Art im Eifelkreis Bitburg-Prüm, die aus den Reihen von Mitarbeitern der örtlichen Jugendarbeit und deren Multiplikatoren in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt organisiert wurde.

Der "Markt der Möglichkeiten" bot einen tollen Vormittag für über 500 SchülerInnen. Auf dem Gelände der Franziskus Grund- und Realschule plus in Irrel gab es jede Menge Möglichkeiten für Bewegung und Aktion, sowie zum Sammeln spannender Informationen. Den Schülerinnen und Schülern wurde ein breites Spektrum an Angeboten zur Freizeitgestaltung aus ihrem Lebensumfeld vorgestellt. Dass das Programm so abwechslungsreich war, dafür sorgten fast 20 örtliche Vereine, Institutionen und Organisationen mit über 50 Ehrenamtlichen, die dem Aufruf des AK Sucht- und Gewaltprävention Bitburg-Prüm und des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz gefolgt waren. Als einer der Höhepunkte zeigte die Polizeihundestaffel der Polizeidirektion Wittlich dann zum Abschluss der Veranstaltung, wie im Polizeialltag mit Such- und Schutzhunden gearbeitet wird.

Ergänzend zum Angebot wurde seitens der Organisatoren eine Informationsveranstaltung mit dem Titel "No risk, no fun - Kennen Sie die Sehnsüchte Ihrer Kinder und Jugendlichen?" angeboten. Referenten des Abends waren: Josef Fuchs (Fachstelle für Suchtprävention, Caritasverband Westeifel e.V. Bitburg); Stephanie Fehres (Kreisjugendpflegerin, Kreisjugendamt Bitburg-Prüm), Valerie Scholtes (Jugendschutzbeauftragte, Kreisjugendamt Bitburg-Prüm); Erwin Schwarz (Jugendsachbearbeiter, PI Prüm) und Frank Hasenclever (Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz). Sie gingen in Vorträgen und Diskussionen mit den über 30 erschienenen Teilnehmern auf die Themen Jugendschutz, Sucht, Drogen, Gewalt sowie Gewohnheiten und Risiken im Umgang mit Handy und Internet ein.

Weitere Infos bei: Stephanie Fehres, Kreisjugendpflegerin, Tel. 06561/15-3271, Josef Fuchs, Fachstelle für Suchtprävention, Caritasverband Westeifel e.V., Tel. 06561/96710, Hubert Lenz, Beauftragter für Jugendsachen, Polizeidirektion Wittlich, Tel. 0657179152527, Frank Hasenclever/Uwe Höflich, LKA Rheinland-Pfalz, Tel. 06131/652132.


Literarisch-musikalische Matinée im Schloss Weilerbach
Der Fluch des Bierzauberes mit Günter Thömmes

thmmes.jpg Die Volkshochschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm und die Schloss-Weilerbach-Gesellschaft laden zu einer literarisch-musikalischen Matinée am 14. November 2010, 11 Uhr, im Festsaal des Schlosses Weilerbach bei Bollendorf ein. Mit dem neuen Roman "Der Fluch des Bierzauberers" geht die Bierzauberer-Saga weiter.
Dieses Mal spielt sie sich weitgehend in der Eifel ab. Die Gäßestrepper spielen eine Rolle und die Schweisthal-Tragödie kommt auch vor. Die Bierstadt Bitburg im 30-järigen Krieg bildet das Lokalkolorit für einen spannenden historischen Roman, der die Braukunst würdigt und Geschichte lebendig macht.

Günther Thömmes, Jahrgang 1963, stammt aus Bitburg. Nach dem Abitur am St.-Willibrord-Gymnasium in Bitburg  erlernte er in der Bitburger Brauerei den Beruf des Brauers und Mälzers. Danach absolvierte er ein Studium zum Diplom-Braumeister in Freising-Weihenstephan. Nach zwanzig Jahren als Weltreisender in Sachen Bier lebt er heute mit seiner Familie in der Nähe von Wien. Er hat zahlreiche Fachartikel zu den Themen Bier und Brauhistorie veröffentlicht. 2008 debütierte er als Romanautor mit dem historischen Roman "Der Bierzauberer". 2009 erschien "Das Erbe des Bierzauberers". Im Frühjahr 2010 hat er die Erlebnisbrauerei "Bierzauberei" in Brunn am Gebirge am Wienerwald eröffnet. Die Lesung wird am Klavier musikalisch begleitet mit Yannis Fandel aus Kyllburg, Schüler am St.-Willibrord-Gymnasium in der 10. Jahrgangsstufe.
Die Moderation übernimmt die pädagogische Leiterin der Volkshochschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm Marlen Meyer. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bei einem leichten Mittagessen in der Museums-Remise die Matinée mit dem Autor ausklingen zu lassen. Eintritt: 5,- Euro. Reservierungen und Vorbestellungen: Tel. 06561-15-2201 oder 06561-15-2020, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


BACH-ZYKLUS Teil 4 in Niederweis

nicole_gafron.jpg Der BACH-ZYKLUS 2010 geht mit seinem vorletzten Konzert am 6. November allmählich seinem Ende entgegen. Nach dem überwältigendem Erfolg der letzten Veranstaltung auf Schloss Malberg lädt nun wieder ein Schlossherr ein. Dieses Mal sind es die exquisit und mit größter Sorgfalt und Geschmack restaurierten Räume des Barockschlosses Niederweis, welche den Rahmen für ein Konzert der besonderen Art bilden. Auf dem Programm stehen zwei Werke, die in ihrem Ernst und ihrer Tiefe der dunkler und nachdenklicher werdenden Jahreszeit angemessen sind: "Das Musikalische Opfer", ein Spätwerk von J.S.Bach, ist entstanden nach einem Thema des Königs Friedrich dem Großen und als Geschenk Bachs und für diesen König gedacht. Es vereint höchste Kompositionskunst und Schönheit mit unmittelbar eingängigem, lebendigem Ausdruck. Eingerahmt von diesem Werk wird eine Uraufführung der in Prüm lebenden und Insidern bekannten Jazz-Sängerin Nicole Gafron stattfinden. Sie verarbeitet in ihrer Komposition das "königliche" Thema, in Verbindung mit einem Gedicht von Hermann Hesse. Es musizieren Claudia Kussmaul und Anne Dostert Violine, Michael Krapp und Veronika Bier Viola, Sonja Lehrke und Reiner Simon Violoncello, Nicole Gafron Jazz-Gesang, Martin Hiltawski Kontrabass, Tobias Schmitz Klavier, Claas Eßer Schlagzeug. Vor Konzertbeginn um 20 Uhr, bereits ab 17 Uhr, können die wunderschönen Räume des Schlosses besichtigt werden (im Eintrittspreis inbegriffen); zudem gibt es die Möglichkeit das stilvoll eingerichtete Café oder Restaurant des Schlosses zu besuchen und, nach dem Konzert, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die künstlerische Leitung hat Claudia Kussmaul. Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Kulturamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Der Eintritt beträgt 12,-/6,- Euro, für vorbestellte Karten 10,-/5,- Euro. Ticket Hotline: 0180/1001751 oder Kulturamt des Eifelkreises, Tel. 06561/152220 und mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .


Special Olympics Familienangebot

Sportlicher Familientag für Familien geistig behinderter Athleten auf dem Nürburgring
Am Samstag, dem 30. Oktober gibt Special Olympics Rheinland-Pfalz den Startschuss zum "1. Special Olympics Familien- Erlebnistag" am Nürburgring. Ermöglicht durch ein besonderes Angebot der Lindner Hotels & Ferienpark Nürburgring lädt Special Olympics alle Familien geistig behinderter Athleten aus Rheinland-Pfalz ein, den Mythos Nürburgring im Rahmen eines sportlichen Erlebnistages hautnah zu erleben.
Durch das spielerische Erkunden der Motorsport-Welt soll insbesondere die Bewegung der Athleten gefördert sowie der Zugang zum Motorsport im Zeichen der Integration erleichtert werden. Zudem stellt der Familientag eine erste Plattform eines Meinungs- & Erfahrungsaustausches für Familien geistig beeinträchtigter Athleten dar. Diese integrative Zielsetzung soll im Rahmen des sportlichen Familientages mit Leben gefüllt werden.

Der gemeinsame Besuch des ring? werks eröffnet den Teilnehmern eine Vielzahl an integrativen Spiel- & Bewegungsmöglichkeiten rund um den Motorsport. Beim anschließenden "Special Olympics Familien Grand Prix" werden die Familien selbst das Steuer in die Hand nehmen und Ihr Können auf der ring?kartbahn unter Beweis stellen. Die erbrachten Leistungen werden im Rahmen einer anschließenden feierlichen Siegerehrung gemeinsam gefeiert. Gekrönt wird der Tag auf dem Nürburgring durch die kostenlose Teilnahme am Zieleinlauf des VLN Langstreckenrennens unmittelbar an der Rennstrecke.
Special Olympics Rheinland-Pfalz und die Lindner Hotels & Ferienpark Nürburgring freuen sich auf einen ereignisreichen Tag ganz im Zeichen der Integration. Weitere Informationen sind erhältlich bei Special Olympics Rheinland-Pfalz, Tel. 06551/ 147 -682, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .


Bringen Sie Ihrem Haus Sparen bei
Energie-Erstberatungen - kostenfrei in Ihrer Nähe

Die Energieagentur Region Trier bietet im Rahmen der neu gestarteten Kampagne "Zukunft Energieeffizientes Haus" kostenfreie Energie-Erstberatungen an. Wie dämme ich Dach, Wand und Keller? Welche Fenster sind die besten? Welche Heizung ist für mein Haus die Richtige? Wo gibt es Förderzuschüsse und wer hilft mir bei der Umsetzung? Gebäudeenergieberater aus der Region beantworten in einem 45-minütigen Gespräch individuell Fragen zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren. Dieses Angebot liefert einen ersten Überblick über die energetische Situation eines Gebäudes, ersetzt allerdings keine umfassende Vor-Ort-Energieberatung.

In folgenden Verbandsgemeindeverwaltungen finden von nun an monatlich Erstberatungen statt:
- Irrel: nächster Termin 28.10.2010 von 17 bis 20 Uhr, dann regelmäßig jeden letzten Donnerstag im Monat. Anmeldung unter Tel. 06525/79113.
- Speicher: nächster Termin 8.11.2010 von 13:30 bis 16:30, dann regelmäßig jeden 2. Montag im Monat. Anmeldung unter Tel. 06562/640.
- Arzfeld: nächster Termin 11.11.2010 von 15 bis 18 Uhr, dann regelmäßig jeden 2. Donnerstag im Monat. Anmeldung unter Tel. 06550/9740.
Weitere Termine in anderen Verbandsgemeinden des Eifelkreises sind derzeit in Planung und werden demnächst veröffentlicht. Interessenten können sich telefonisch bei der jeweiligen Verbandsgemeinde anmelden. Für weitere Fragen steht auch die Energieagentur Region Trier unter Tel. 0651/145958-13 zur Verfügung.


Kreismusikverband Bitburg-Prüm
Workshop für Bläser über 30

Der Kreismusikverband Bitburg-Prüm veranstaltet vom 5.-7. November ein Wochenendseminar mit Abschlusskonzert für Bläser Ü30. Auf Anregung des Kreisdirigenten Thomas Rippinger, der auch die musikalische Gesamtleitung übernommen hat, hat der Kreismusikverband dieses Seminar erstmals ausgeschrieben. Über 100 Musikerinnen und Musiker aus dem Kreisgebiet, von den MV Welschbillig und Ralingen sowie vom MV Fischbach werden in dieser relativ kurzen Zeit ein Konzertprogramm mit den Dirigenten Thomas Rippinger, Daniel Heuschen und Rainer Serwe sowie den Registerleitern Mathias Görres, Viktor Frick, Claas Esser und Klaus Berlingen, einstudieren. Mit dieser Maßnahme sollen die Aktiven zum einen gezielt mit der symphonischen Blasmusik bekannt gemacht werden; zum anderen soll aber auch ein kameradschaftliches Miteinander gepflegt werden.
Dieses Wochenendseminar soll keinesfalls mit einem Auswahlorchester vergleichbar sein. Die durch die Anmeldungen eher zufällig entstandene Orchesterbesetzung zeigt vielmehr auf, wie vielfältig der Bereich der Blasmusik und wie vielfältig und zielgerichtet die Arbeit in den Musikvereinen ist. Aus diesem Grunde wird beim Abschlusskonzert von allen Aktiven die Uniform ihres Heimatvereines getragen. Das Abschlußkonzert beginnt am 7. November um 11:30 Uhr in der Karolingerhalle in Prüm. Der Eintritt ist frei.


Älteste Einwohnerin von Speicher feierte 100. Geburtstag

geb_renner.jpg Maria Renner geb. Schon feierte am 11. Oktober 2010 ihren 100. Geburtstag. Im Kreis ihrer Familie feierte die Jubilarin das ganz persönliche Jahrhundertereignis, zusammen mit Ihren fünf Söhnen, Schwiegertöchtern zwölf Enkelkindern und sieben Urenkeln. Bundespräsident Christian Wulff, der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz Kurt Beck, die Beigeordnete Roswitha Biwer in Vertretung für Landrat Dr. Joachim Streit, Bürgermeister Rudolf Becker für die Verbandsgemeinde Speicher und für die Gemeinde Speicher Ortsbürgermeister Erhard Hirschberg gratulierten Maria Renner zu ihrem Ehrentag.


Diamantene Hochzeit

diam_hochzeit_eppers.jpg Die Eheleute Helene und Franz Eppers aus Niederprüm feierten kürzlich das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit. Zu den Gratulanten zählten auch der Ortsvorsteher der Gemeinde Niederprüm, Manfred Pauly, Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy und der Beigeordnete der VG Prüm, Jakob Weyand (v.l.n.r.). Glückwünsche übermittelte auch die Erste Kreisbeigeordnete Monika Fink, MdL (2.v.r.) im Auftrag von Ministerpräsident Kurt Beck für das Land Rheinland-Pfalz und im Auftrag von Landrat Dr. Joachim Streit für den Eifelkreis Bitburg-Prüm.


Grundstücksverkehr

Über die Genehmigung zur Veräußerung nachstehenden Grundstückes ist nach dem Grundstücksverkehrsgesetz zu entscheiden:

- Gemarkung Lünebach (Grdst.L.Nr.: 593/2010):
   Flur 1 Nr. 68/2, Wald, In der Rudendell,                       0,4877 ha
                             Weg, In der Rudendell,                       0,0220 ha

Landwirte/Forstwirte, die zur Aufstockung ihres Betriebes am Erwerb des Grundstückes interessiert sind, müssen ihr Erwerbsinteresse bis spätestens 10 Tage ab Erscheinen der Kreis-Nachrichten der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, Untere Landwirtschaftsbehörde, Trierer Straße 1, 54634 Bitburg, schriftlich mitteilen.


Vollzug des Bundes-Immissionsschutzgesetzes
Bekanntmachung

Die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm als zuständige Genehmigungsbehörde macht gemäß § 10 Abs. 8 des Gesetzes zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG) vom 15.04.1990 (BGBl. I S. 880) in Verbindung mit § 21 a der Neunten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über das Genehmigungsverfahren - 9. BImSchV) vom 29. Mai 1992 (BGB. I S. 1001), die vorgenannten Rechtsgrundlagen in der zurzeit geltenden Fassung, Folgendes bekannt:
1. Aufgrund § 6 BImSchG in Verbindung mit § 16 Abs. 1 BImSchG und § 10 BImSchG sowie den §§ 1 und 2 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) vom 24.07.1985 (BGBl. I S. 1586) in der zur Zeit geltenden Fassung und Nr. 7.2, Spalte 1 des Anhangs der 4. BImSchV wurde der Fuchs GmbH EG Schlacht- und Zerlegebetrieb, vertreten durch den Geschäftsführer Klaus Dieter Fuchs, Kreuzerweg 24, 54595 Prüm, die Genehmigung erteilt zur Änderung des Schlachthofes durch
- Erhöhung der Kapazität der Blutlagerung durch einen neuen Blut-Kühltank mit dazugehöriger Abluftbehandlung,
- Aufstellung eines Behälters für Häute und Felle im vorhandenen Konfiskat-Raum,
- Abwasservorreinigung mit Abluftbehandlung, bestehend aus Rechen, Sieb, Pufferbehälter, Kontraktröhrenpaket mit Neutralisation und Fällmittelzugabe, Druckentspannungsflotation,
- Erneuerung der Konfiskatbehälter im vorhandenen Konfiskat-Raum,
- überdachte Wendeanlage mit dazugehörigen Schallschutzwänden und Stützwänden, gleichzeitig als Einhausung der Lebendvieh-Anlieferung und des Treibgangs,
- Überdachung als Lagerraum für gereinigte Transportbehälter vor der vorhandenen Kuttelei bzw. dem vorhandenen Konfiskat-Raum und
- Erhöhung der Schlachtkapazität auf 142,5 to/d
in der Gemarkung Prüm, Flur 6, Flurstücke Nrn. 377/22, 44/15, 44/21, 44/22 und 44/24 auf der Grundlage und nach Maßgabe der vorgelegten Antrags- und Planunterlagen mit den behördlichen Prüfeintragungen und den Nebenbestimmungen im Genehmigungsbescheid vom 11.10.2010, Az.: 06U080329-10.
2. Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen den Genehmigungsbescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm in Bitburg, Trierer Straße 1, schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen. Die Widerspruchsfrist ist auch gewahrt, wenn der Widerspruch innerhalb dieser Zeit beim Kreisrechtsausschuss des Eifelkreises Bitburg-Prüm im Gebäude der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Trierer Str. 1, 54634 Bitburg, eingeht. Bei schriftlicher Einlegung des Widerspruches ist die Widerspruchsfrist nur gewahrt, wenn der Widerspruch noch vor dem Ablauf dieser Frist bei der oben genannten Behörde eingegangen ist.
3. Der Genehmigungsbescheid mit Begründung liegt aus in der Zeit vom 02.11.2010 bis einschließlich 16.11.2010 bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Trierer Straße 1, 54634 Bitburg, Zimmer Nr. 320, während der Sprechzeiten:
- Montag bis Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr,
- Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr
- sowie Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr.
4. Hinweise:
a) Der Genehmigungsbescheid enthält Nebenbestimmungen.
b) Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Genehmigungsbescheid auch gegenüber Dritten, die keine Einwendungen erhoben haben, als zugestellt.
c) Nach der öffentlichen Bekanntmachung kann der Genehmigungsbescheid mit Begründung bis zum Ablauf der Widerspruchsfrist von den Personen, die Einwendungen erhoben haben, schriftlich bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Trierer Straße 1, 54634 Bitburg, angefordert werden.

Bitburg, den 11.10.2010
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
Trierer Straße 1, 54634 Bitburg
In Vertretung:

Andrea Fabry


Öffentliche Bekanntmachung

Am Freitag, 05.11.2010, 11:00 Uhr, findet in Bitburg, Sitzungssaal der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, eine Sitzung des Kreisausschusses statt.

Tagesordnung:

Öffentlicher Teil

1    Breitbandversorgung im Eifelkreis Bitburg-Prüm;
      Erarbeitung einer Machbarkeitsuntersuchung
2    Bioenergie-Region Eifel;
      Sachstandsbericht
3    Ausbau der K 26 OD Meckel - Kaschenbach;
      Mehrkosten
4    Sponsoringleistungen, Spenden, Schenkungen und ähnliche             Zuwendungen
5    Anschaffung eines Kommunalfahrzeuges;
      Zustimmung zur Leistung einer außerplanmäßigen Auszahlung
6    Mitteilungen und Anfragen

Nichtöffentlicher Teil

7    Energieagentur Region Trier;
8    Auftragsvergabe;
9    Auftragsvergabe;
10    Auftragsvergaben;
11    Kreisstraßeninvestitionsprogramm 2012 - 2016;
12    Kreisstraßenbauprogramm 2011/2012;
13    Mitteilungen und Anfragen;

54634 Bitburg, 20.10.2010
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
In Vertretung

Monika Fink, MdL
Erste Kreisbeigeordnete


Entsorgungstermine

auch unter www.bitburg-pruem.de

Blaue Tonne, gelber Sack und graue Tonne

Verbandsgemeinde Arzfeld
Samstag, 06. November: Euscheid, Strickscheid

Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Mittwoch, 03. November: Fließem, Seffern, Sefferweich

Verbandsgemeinde Kyllburg
Dienstag, 02. November: Badem, Gindorf, Gransdorf, Kyllburgweiler, Oberkail, Orsfeld, Pickließem, Seinsfeld, Steinborn
Mittwoch, 03. November: Etteldorf, Kyllburg, Malberg, Malbergweich, St. Thomas, Usch, Wilsecker, Zendscheid
Donnerstag, 04. November: Balesfeld, Burbach, Erntehof, Neidenbach, Neuheilenbach, Waxbrunnen

Verbandsgemeinde Prüm
Donnerstag, 04. November: Dingdorf, Giesdorf, Matzerath, Niederlauch, Nimshuscheid, Nimshuscheidermühle, Oberlauch, Orlenbach, Schönecken, Wawern, Winringen
Freitag, 05. November: Büdesheim, Fleringen, Gondelsheim, Gondenbrett, Hermespand, Hersdorf, Rommersheim, Schwirzheim, Seiwerath, Walcherath, Wallersheim, Weinsheim
Samstag, 06. November: Bleialf, Habscheid, Masthorn, Pittenbach, Pronsfeld, Winterscheid, Winterspelt

Verbandsgemeinde Speicher
Dienstag, 02. November: Spangdahlem


"Nur graue Tonne"

Verbandsgemeinde Arzfeld
Dienstag, 02. November: Dasburg, Preischeid
Mittwoch,03. November: Merkeshausen

Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Dienstag, 02. November: Biersdorf am See, Echtershausen, Hamm, Hütterscheid, Koosbüsch, Wiersdorf
Mittwoch, 03. November: Bickendorf, Ehlenz, Heilenbach, Ließem, Nattenheim, Niederweiler, Oberweiler, Schleid
Donnerstag, 04. November: Baustert, Brimingen, Enzen, Feilsdorf, Halsdorf, Hisel, Mülbach, Olsdorf, Stockem
Freitag, 05. November: Bettingen, Wettlingen
Samstag, 06. November: Birtlingen, Dockendorf, Ingendorf, Messerich, Niederstedem, Oberstedem, Wolsfeld

Verbandsgemeinde Irrel
Mittwoch, 03. November: Wallendorf
Freitag, 05. November: Ernzen, Ferschweiler, Holsthum, Irrel, Peffingen, Prümzurlay, Schankweiler
Samstag, 06. November: Bollendorf, Echternacherbrück, Holsthumerberg, Menningen, Minden, Weilerbach

Verbandsgemeinde Neuerburg
Dienstag, 02. November: Affler, Altscheid, Bauler, Berscheid, Dauwelshausen, Fischbach-Oberraden, Gemünd, Herbstmühle, Hütten, Karlshausen, Keppeshausen, Koxhausen, Leimbach, Muxerath, Nasingen, Niederraden, Rodershausen, Scheitenkorb, Sevenig b. Nbg., Übereisenbach, Utscheid, Waldhof-Falkenstein, Weidingen
Mittwoch, 03. November: Ammeldingen/Our, Biesdorf, Gentingen, Hommerdingen, Kruchten, Nusbaum, Roth a.d. Our
Donnerstag, 04. November: Burg, Geichlingen, Hüttingen, Körperich, Lahr, Mettendorf, Niedergeckler, Niehl, Obergeckler, Sinspelt


Sperrmüll

Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Freitag, 05. November: Baustert, Brimingen, Enzen, Feilsdorf, Halsdorf, Hisel, Mülbach, Olsdorf, Stockem

Verbandsgemeinde Neuerburg
Dienstag, 02. November: Geichlingen, Körperich, Obersgegen, Niedersgegen
Mittwoch, 03. November: Mettendorf, Hüttingen a.d. Lahr, Lahr, Bierendorf
Donnerstag, 04. November: Hommerdingen, Kruchten, Nusbaum, Sinspelt, Ober- u. Niederraden, Fischbach
Freitag, 05. November: Burg, Niehl


Dispersionsfarben sind kein Problemabfall

Dispersionsfarben sind wasserlösliche Anstrichstoffe mit glatter oder strukturierter Oberfläche, die sich als wasch- und scheuerbeständige Innenanstriche und für wetterbeständige Außenanstriche eignen. Bei diesen Farben wird im wesentlichen Wasser als Lösungsmittel eingesetzt, so dass Dispersionsfarben im Gegensatz zu anderen Lacken und Farben mit gefährlichen Zusatzstoffen nicht als Problemabfälle einzustufen sind.
Entsorgung
Da Dispersionsfarben nach Anbruch nur über einen äußerst beschränkten Zeitraum haltbar sind und zumeist trotz geschlossenem Zustand schon nach kurzer Zeit auf Grund der Wasserlöslichkeit Schimmel ansetzen, sollten Farben möglichst bedarfsgerecht eingekauft werden, um Farbreste zu vermeiden.
Im Falle einer notwendigen Entsorgung sind folgende Hinweise zu beachten:
- Entleerte - pinselreine - Kunststoffeimer können über den "Gelben Sack" einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.
- Flüssige Farbreste sind vor der Entsorgung in jedem Fall eintrocknen zu lassen. Bereits durch bloßes Öffnen des Deckels härten die Farben in der Regel nach einigen Tagen aus. Dieser Vorgang des Austrocknens kann zudem durch das Binden der Farbe mit Zeitungspapier oder Sägespäne beschleunigt werden.

Im eingetrockneten Zustand kann die Entsorgung der Farbe durch Lösen aus dem Eimer über die Restmülltonne erfolgen. Der Kunststoffeimer kann wie zuvor dargelegt über den "Gelben Sack" entsorgt werden.

Sofern sich die eingetrocknete Farbe nicht mehr aus dem Farbeimer entfernen lässt, können die Farbreste samt Gebinde (Eimer) der Restmüllentsorgung zugeführt werden.

Gesondert weisen wir darauf hin, dass die vorgenannten Entsorgungsmöglichkeiten nicht für Farben und Lacke mit organischen Lösungsmitteln oder sonstigen gefährlichen Inhaltsstoffen gelten. Solche Farben und Lacke sind wie gehabt über die viermal im Jahr im Eifelkreis stattfindende Problemmüllsammlung zu entsorgen. Inwieweit es sich bei eventuell vorhandenen Farbresten um ungefährliche Dispersions- oder als Problemabfall eingestufte Farben handelt, bitten wir den auf den Farbeimern vorhandenen Informationen des Herstellers zu entnehmen. Weitergehende Informationen bezogen auf die Entsorgung von Farben und Lacken erhalten Sie auch unter der Tel-Nr.  06561/15-2360.


Kostenlose Altmedikamentenrückgabe

Alte und nicht mehr benötigte Arzneimittel können in haushaltsüblichen Mengen kostenfrei in den kreisansässigen Apotheken abgegeben werden. Die Tabletten können hierbei in ihren Blistern bzw. Tablettendosen, jedoch ohne Umverpackungen, zurückgegeben werden. Die leeren Umverpackungen sind zu Hause kostenfrei in der blauen Tonne bzw. dem gelben Sack zu entsorgen. Da viele Arzneimittel kaum oder nur schwer biologisch abbaubar sind, gehören sie auf keinen Fall in die Toilette bzw. ins Abwasser! Auch eine Entsorgung über die Restmülltonne ist im Eifelkreis Bitburg-Prüm nicht zulässig, da die Restabfälle zunächst in der mechanisch-biologischen Vorbehandlungsanlage Mertesdorf (MBA) getrocknet werden. Durch diese Behandlung ist nicht auszuschließen, dass je nach Beschaffenheit der Verpackung und des Arzneimittels Wirkstoffe in das MBA-Abwasser gelangen.

Arbeitgebermarke Eifel Region Trier  Leader  Familienportal Eifelkreis  Zukunftsinitiative Eifel  Baukultur Eifel

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