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Kreisnachrichten 38/2010 - 25.09.2010

Aus dem Inhalt:
  • Eifelkonferenz 2010 in Heimbach
  • Landrat Dr. Streit besuchte VG Arzfeld
  • EVEA-Vollversammlung in Bitburg
  • Maximin-Schule Bitburg ist Ganztagsschule
  • Einbürgerungsfeier für 40 Personen im Eifelkreis
  • 88 Junghandwerker in Gesellenstand erhoben
  • Infoveranstaltung der Energieagentur Trier
  • Entsorgungstermine



Giebelbekrönung von Schloss Weilerbach

weilerbach_genien.jpg Etwa 20 Jahre nach dem Wiederaufbau des Schlosses Weilerbach findet dessen Restaurierung nun im wahrsten Sinn des Wortes ihren krönenden Abschluss: Die Giebelbekrönungen - je eine große Vase auf den beiden Seitengiebeln und vier Genien am zentralen Mittelgiebel - wurden wieder aufgestellt. Bei der Kriegszerstörung im Winter 1944/45 waren von den vier Genien drei stark zerstört und blieben nur als Torsi, d. h. ohne die Flügel, Gliedmaße und Köpfe erhalten.

Ein gut erhaltener stehender Genius konnte spiegelverkehrt als Vorbild für sein linkes Pendant dienen. Bei den liegenden Genien konnten die fehlenden Körperteile rekonstruiert werden, wobei Vorkriegsfotoaufnahmen der Schlossfassade eine wichtige Rolle spielten.

giebelbekrnung_schloss_weilerbach.jpgEin Bildhaueratelier in Dresden komplettierte die konservierten Torsi mit Gipsmodellen der fehlenden Teile und fertigte danach bildhauerische Kopien. Das Aufstellen der ergänzten 230 Jahre alten Torsi auf die Giebel wäre, auch weil sie aus mehreren Teilen bestehen, aus Sicherheitsgründen zu riskant. Die bildhauerischen Kopien der Genien erhielten, wie im 18. Jahrhundert üblich, eine monochrome weiße Farbfassung, damit sie wie Figuren aus wertvollem Porzellan wirken. Reste dieser Fassung wurden an den Originalen festgestellt.

Genien sind seit der Antike Schutzgeister, die ähnlich den christlichen Engeln über die Sterblichen oder einen Ort wachen. Da der überirdischen Welt zugehörig, werden sie stets mit Flügeln abgebildet, ihr Element ist die Luft. Für Schloss Weilerbach ist die Anbringung der Figuren und Vasen neben der Wiederherstellung der Originalzustandes aus zwei Gründen bedeutsam. Zum einen verändert sich rein ästhetisch das Aussehen und die Wirkung der Architektur des Schlosses. Durch die überlebensgroßen bewegten Skulpturen wird der bisher ruhige und gleichförmige Umriss des Baues in der Dachzone dynamischer, barocker. Darüber hinaus erklärt die Bauskulptur die vorgegebene Situation Schloss mit Eisenhütte: Die Flammenvasen bilden das Feuer ab, Genien als Luftgeister benennen die Luft. Das kleine Relief über dem Eingangsportal zeigt eine Wassergottheit mit einer Quellfassung, aus der Wasser schießt. Es steht für den Weilerbach. Wasser, Luft und Feuer sind Voraussetzungen für die hier betriebene Eisenverhüttung. Der Bauschmuck erläutert also über die reine Zier hinaus die Funktion der Schloss- und Hüttenanlage Weilerbach.

Es war die Schloss-Weilerbach-Gesellschaft e.V., von der der Anstoß für dieses Projekt ausging. Sie hat auch dafür gesorgt, dass die Finanzierung bei Gesamtkosten von ca. 200.000 Euro ohne Beteiligung des Eifelkreises Bitburg-Prüm sichergestellt werden konnte. Finanziell beteiligt haben sich der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Land Rheinland-Pfalz. Außerdem haben dazu beigetragen die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die Dr.-Hanns-Simon-Stiftung aus Bitburg. Der Verein selbst hat ebenfalls einen namhaften Betrag übernommen.

Die antiken Schutzgeister von Schloss Weilerbach wurden am 13. September 2010 von den Restauratoren und Baufachleuten in Anwesenheit der Ersten Kreisbeigeordneten Monika Fink, MdL, Hans Michael Bröhl (Vorsitzender der Schloss-Weilerbach-Gesellschaft e.V.), Kreisdenkmalpfleger Michael Berens und Martin Olinger (Geschäftsführer Schloss-Weilerbach-Gesellschaft.) wieder an ihrem einst angestammten Platz am zentralen Mittelgiebel angebracht.



Eifelkonferenz 2010 im Jugendstilkraftwerk Heimbach

eifelkonferenz_2010.jpg Die Zukunftsinitiative Eifel ruft Kreise, Kammern und Kommunen, aber auch die Eifeler Bevölkerung in Heimbach zusammen - Thema ist diesmal  "Mobilität im ländlichen Raum" - "Markt der Möglichkeiten" am Freitag, 29. Oktober, ab 14 Uhr für alle Bürger offen.

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus: Am Freitag, 29. Oktober, kommen im Jugendstilkraftwerk Heimbach die Entscheidungsträger einer ganzen Region zusammen. Dort ist der Kreis Düren unter dem Dach der Zukunftsinitiative Eifel Gastgeber der Eifelkonferenz 2010. Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich bereits auf den Besuch seiner Amtskollegen aus neun anderen Eifelkreisen, auf Minister, Bürgermeister, Kammer- und Institutionsvertreter. Etwa 300 Persönlichkeiten aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens werden ab 9 Uhr zu der eifelweiten Tagung erwartet.

Thema ist diesmal "Mobilität im ländlichen Raum". Das Impulsreferat hält Prof. Dr.-Ing. Dirk Vallée von der RWTH Aachen. Ab 14 Uhr sind alle Bürger zum "Markt der Möglichkeiten" auf dem Außengelände des RWE-Jugendstilkraftwerks Heimbach, Kleestraße, willkommen. Dort werden eine ganze Reihe von Beispielen aus der Eifel gezeigt, die den Menschen auch in abgelegenen Gegenden Mobilität und Lebensqualität verschaffen. Besuchern der Eifelkonferenz 2010 wird die Anreise mit der Rurtalbahn bis zum Bahnhof Heimbach bzw. der große Parkplatz an der Hengebachstraße im Ortskern von Heimbach empfohlen. Von dort kann man mit Shuttle-Bussen oder der Rursee-Bahn zum Jugendstilkraftwerk fahren.

Unter dem Dach der "Zukunftsinitiative Eifel"  haben sich zehn Eifelkreise mit 53 Kommunen sowie acht Wirtschaftskammern aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Belgien zusammengeschlossen, um die Gesamteifel wirtschaftlich und touristisch nach vorne zu bringen. Die "Eifelkonferenz" findet jährlich an wechselnden Orten der Eifel statt, so 2009 in Bitburg.


Landrat Dr. Streit vor Ort in der Verbandsgemeinde Arzfeld

vg_arzfeld_1.jpgvg_arzfeld_2.jpgvg_arzfeld_3.jpgvg_arzfeld_4.jpg Im Rahmen seiner Kreisbereisung hat Landrat Dr. Joachim Streit die Verbandsgemeinde Arzfeld besucht. Nach der Begrüßung durch Verbandsbürgermeister Andreas Kruppert besichtigte er mit einer Kreisdelegation die Firma Zahnen Elektro in Arzfeld, wo der Inhaber, Herbert Zahnen, die Bereiche des innovativen elektrotechnischen Betriebes vorstellte. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung, Lieferung und Montage von Maschinen und Einrichtungen für abwassertechnische Anlagen. Darüber hinaus ist der Betrieb auch im Bereich Bioenergie und Umwelt tätig.

Im Anschluss besichtigte die Delegation den Waldpark Irrhausen, den die Weiland-Firmengruppe zu einem Ferien- und Freizeitpark um- und ausbauen will. Insbesondere der Kletterpark stieß auf großes Interesse bei der Delegation. Der Ferien- und Freizeitpark mit seinem umfangreichen Angebot ist eine bedeutende touristische Einrichtung im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Die Brüder Wolfgang und Arno Weiland sehen in der kreisweiten Verzahnung der touristischen Angebote eine Herausforderung und große Chance für den erfolgreichen Betrieb des Ferien- und Freizeitparks.

Eine Betriebsbesichtigung der Firma Autotherm Ludwig Brümmendorf in Waxweiler stand anschließend auf dem Programm. Der Geschäftsführer, Thorsten Brümmendorf, erläuterte die 60jährige Firmengeschichte sowie die Geschäftsfelder des Betriebes. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Herstellung von Räucher-, Koch- und Klimaanlagen für die Fleisch-, Fisch- und Nahrungsmittelindustrie. Hier werden komplette Anlagen für verschiedenste Verfahren und Anwendungen hergestellt.

Nach dem Gespräch mit Bürgern fand zum Abschluss eine Besprechung mit den Ortsbürgermeistern, Beigeordneten und Fraktionsvorsitzenden im Verbandsgemeinderat sowie dem Vorstand des Gewerbevereins Arzfeld im Gemeindehaus statt. Hierbei wurden insbesondere die Themen Haushalt, Schulen, Wirtschaftsförderung und Dorferneuerung behandelt.


Eifelverein lädt ein zur internationalen Begegnung

Am 25. und 26. September ist Bitburg die "Kongresshauptstadt" der Europäischen Vereinigung für Eifel und Ardennen (EVEA), die sich seit 1955 zum Ziel gesetzt hat, den grenzüberschreitenden Eifel-Ardennen-Raum mit vielfältigen Aktionen zu fördern. Jedes Jahr kommen im Wechsel die belgischen, deutschen und luxemburgischen Partner zusammen, um rückblickend ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen und zugleich neue Ideen zur Stärkung des europäischen Bewusstseins in unserer Grenzregion zu entwickeln. So hat es diesmal der Eifelverein in Kooperation mit der Stadt Bitburg und dem Verein EIFELmuseen e.V. übernommen, den EVEA-Kongress zu organisieren, der in Bitburg an zwei Tagen veranstaltet wird und zu dem auch alle Bürgerinnen und Bürger des Eifelkreises eingeladen sind.

Traditionell in den Kongress eingebunden ist der Eifeltag des Eifelvereins, der am 25. September in der Bitburger Stadthalle stattfinden wird. Es werden geführte Wanderungen mit dem Eifelverein Bitburg angeboten, in der öffentlichen Festversammlung darf man gespannt sein auf die mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preisverleihungen des Eifelvereins an seine Ortsgruppen für besondere Leistungen in der Kulturpflege und des Naturschutzes sowie auf den Vortrag von Norbert Knauf über die Eifeler Museumslandschaft. Am Abend des ersten Kongresstages sorgt das Eifelkabarett mit Jupp Hammerschmidt und Hubert vom Venn für Kurzweil. Am zweiten Tag steht die öffentliche Generalversammlung der EVEA im Mittelpunkt, wo man die Weichen stellen will für eine engere Kooperation in der internationalen Museumsarbeit.


Maximin-Schule Bitburg
Ganztagsschule in Angebotsform

Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 hat im August für die Maximin-Schule Bitburg eine neue Ära begonnen. Die Maximin-Schule hat ihren Betrieb als Ganztagsschule in Angebotsform mit einem interessanten Angebot für die Kinder und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt Lernen gestartet.

Mit fast 50 Prozent Anmeldungen im Förderschwerpunkt Lernen wurden die Erwartungen der Schule und die letzten Bedarfsermittlungen bei den Eltern sogar deutlich übertroffen. Die Kinder im Förderschwerpunkt Sprache - in diesem Jahr sind es drei Klassen - werden bereits seit vier Jahren ganztags unterrichtet. Nun können beide Schülergruppen gemeinsam ganztags spielen, arbeiten und lernen. Im Sinne der Berufsvorbereitung findet zusätzlich auch für die Halbtagsschüler der Klassenstufen 7-9 mittwochs ein verpflichtender Nachmittagsunterricht statt. Damit soll der Einstieg in das Berufsleben, mit entsprechendem ganztägigem Arbeitsrhythmus, angebahnt werden.

In 20 Arbeitsgemeinschaften werden den Schülern Angebote aus Unterrichtsergänzung, Projekten, Förderinhalten und Freizeitangeboten unterbreitet. Die Schüler können z.B. zwischen Förderangeboten wie Englisch und Leseclub, aber auch einigen kreativen und sportlichen Angeboten auswählen. Besonderes Augenmerk wurde bei der Planung auf die Umsetzung von Kooperationen mit anderen Einrichtungen, wie zum Beispiel mit dem bebiz Bitburg-Prüm, dem Kindergarten Zuckerborn und der Praxis Bit-Reha gelegt. "Auf diese Weise können wir unserem Auftrag, Teilhabe an der Gesellschaft zu unterstützen, gerecht werden", meinte dazu Schulleiter Ferdinand Heib.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm als Schulträger hat die Einrichtung der Ganztagsschule mit Mitteln in Höhe von 60.000 Euro für spezifische Ausstattung und 48.000 Euro für Umbaumaßnahmen finanziert. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützte den Schulträger mit einer Pauschalförderung von 60.000 Euro. Damit konnte insbesondere eine Mensa für die Mittagessenversorgung in den Räumlichkeiten der ehemaligen Edith-Stein Hauptschule eingerichtet werden, wo die Schüler das Mittagessen einnehmen.

Mit den Mitteln des Schulträgers wurden weiterhin ein Schülerruheraum, Sammlungsräume, Lehrerarbeitsplätze sowie durch Umwidmung des Mehrzweckraumes ein Musikraum realisiert. Ein Großspielgerät für den Pausenhof, an dem die jüngeren Schülern ihrem Bewegungstrieb nachkommen können, wird in den nächsten Wochen noch installiert werden. Das Herzstück der zukünftigen Ganztagsschule soll das Schülercafé werden. Durch Umbaumaßnahmen wurde ein Zugang zum Pausenhof geschaffen. Mit Mitteln der Nikolaus-Koch Stiftung kann das Schülercafé in den nächsten Wochen ausgestattet und in Betrieb genommen werden. Dieses Schülercafé soll von den Schülern der Maximin-Schule, als  wichtiger Baustein im pädagogischen Konzept der Selbständigkeitserziehung, Schritt für Schritt in Eigenregie verwaltet und bewirtschaftet werden.


Eifel-Literatur-Festival
Wenn Schafe Detektive sind...

Mit Leonie Swanns Krimi "Glennkill" eroberten die sympathischen wolligen Paarhufer die Krimiwelt. Allein im deutschsprachigen Raum wurde er über zwei Mio. Mal. Übersetzt wurde er in 30 Sprachen. Der Fortsetzungsroman "Garou. Ein Schaf-Thriller" ist ein Thriller, in dem die Atmosphäre noch spannender, noch bedrohlicher ist. Einen französischen Werwolf, den "Garou", jagen dieses Mal die Schafe. Mit Leonie Swann reist eine riesige Herde wolliger Schafe, chaotischer Ziegen und merkwürdiger Menschen in die Eifel - auf ein literarisches Schäferstündchen voller Spannung und Humor.

Die Festivalveranstaltung mit Leonie Swann findet statt am Freitag, 8. Oktober, 20 Uhr in der Aula der Wandalbert-Hauptschule in Prüm. Tickets zu Swann gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen oder unter im Internet unter  www.eifel-literatur-festival.de.

 
Einbürgerungsfeier im Eifelkreis

einbuergerungsfeier.jpg 40 Personen - 28 Erwachsene und zwölf Kinder -, darunter irakische, algerische, vietnamesische, türkische, ukrainische, kasachische, nigerianische, aserbaidschanische, philippinische Staatsangehörige und Personen aus den EU Staaten Frankreich, Belgien und Polen konnten von Landrat Dr. Streit die Einbürgerungsurkunden entgegennehmen. Damit wurden sie deutsche Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten. Mit diesem entscheidenden Schritt zeigten die Eingebürgerten, dass sie sich mit dem politischen und gesellschaftlichen System Deutschlands identifizierten und die deutsche Kultur durch die ihrige bereicherten, so der Landrat.

Integration sei keine einfache Aufgabe und keine schnelle Angelegenheit, sondern ein langfristiger, vielschichtiger und auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Prozess. Beide Seiten seien in diesem Prozess gefordert: die einheimische Mehrheit und die zugewanderte Minderheit. Mit der Erlangung der Staatsbürgerschaft sei der Integrationsprozess nicht vorbei, so Dr. Streit. Die offene demokratische Gesellschaft brauche zwei Dinge: zum einen die grundsätzliche Identifikation aller Bürgerinnen und Bürger mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung, zum anderen das ehrenamtliche bürgerschaftliche Engagement vieler, um das Gemeinwesen in eine gute Zukunft zu führen.

Mit der Einbürgerung werde man wahlberechtigt und könne mitbestimmen, wer in den Städten und Landkreisen, wer im rheinland-pfälzischen Landtag, im deutschen Bundestag und auch im Europaparlament die eigenen Interessen vertreten soll. Besonders wichtig sei es, dass man sich im gesellschaftlichen und politischen Leben engagiere. Es gäbe dafür vielfältige Möglichkeiten, etwa im Elternbeirat eines Kindergartens, als Vertreter im Klassen- oder Schulelternrat, in einem Sportverein und natürlich auch in den demokratischen Parteien.

"Ihre grundsätzliche Identifikation mit unserem Land bekunden Sie heute öffentlich. Zum bürgerschaftlichen Engagement möchte ich Sie darüber hinaus herzlich einladen. Bringen Sie sich ein in die Gestaltung unserer Gesellschaft vor Ort mit Ihren Fähigkeiten und Begabungen. Übernehmen auch Sie Vorbildfunktion und seien Sie Brückenbauer zu Ihren Landsmännern und Landsfrauen, die in Deutschland leben und noch nicht so gut integriert sind wie Sie", so der Appell von Landrat Dr. Streit.


Feierliche Lossprechung in Bitburg
88 Junghandwerker in Gesellenstand erhoben

lossprechung.jpg Erwartungsvolle Spannung und festliche Kleidung prägten das Bild beim Einlass zur Sommerlossprechungsfeier in Bitburg. Hier begrüßte die Kreishandwerkerschaft MEHR zusammen mit dem gastgebenden Vorstand der Kreissparkasse Bitburg-Prüm 88 Gesellinnen und Gesellen sowie deren Familien.

Die Junghandwerker konnten als Lohn der Anstrengungen in den letzten Wochen und Monaten ihre Prüfungszeugnisse in Empfang nehmen und in festlichem Rahmen gebührend den Eintritt in den Gesellenstand feiern.

Zahlreiche Gäste waren zu Ehren der Junghandwerker erschienen und freuten sich über gute Prüfungsleistungen. Vor allem die Ausbilder in den Fachbetrieben waren stolz auf ihren Handwerkernachwuchs und begrüßten den dringend benötigten Nachschub an qualifizierten Fachkräften für die Region. "Insgesamt werden im September alleine im Bereich der Kreishandwerkerschaft MEHR 260 junge Leute vom Ausbildungsstand losgesprochen. Wir sind stolz darauf, dass die Jugendlichen wieder zunehmend in das Handwerk strömen", sagte Dirk Kleis, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MEHR und ergänzte, dass eine handwerkliche Ausbildung ein wunderbares Fundament für eine berufliche Karriere sein kann.

Auch Landrat Dr. Joachim Streit gratulierte den Junggesellinnen und Junggesellen ganz herzlich zur Erreichung ihres großen Ziels - der erfolgreichen Gesellenprüfung. Aus kommunaler Sicht erklärte er: "Der Eifelkreis hat auch in Zukunft nur eine Chance, wenn alle jungen Menschen - egal welcher Herkunft und egal mit welchem finanziellen Background - die gleichen Möglichkeiten haben, deshalb wird der Eifelkreis in den nächsten Jahren auch 60 Mio. Euro in Schule und Ausbildung investieren."


Grundstücksverkehr

Über die Genehmigung zur Veräußerung nachstehenden Grundstückes ist nach dem Grundstücksverkehrsgesetz zu entscheiden:

- Gemarkung Lahr (Grdst.L.Nr.: 520/2010):
   Flur 6 Nr. 14, In der Hoor, LWFl.,                                    0,7992 ha

- Gemarkung Heisdorf (Grdst.L.Nr.: 529/2010):
   Flur 5 Nr. 13, LWFl., im kümpeligen Pesch,                 0,7630 ha
   Flur 9 Nr. 21, LWFl., auf der Kupp,                                  1,3273 ha

Landwirte/Forstwirte, die zur Aufstockung ihres Betriebes am Erwerb des Grundstückes interessiert sind, müssen ihr Erwerbsinteresse bis spätestens 10 Tage ab Erscheinen der Kreis-Nachrichten der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, Untere Landwirtschaftsbehörde, Trierer Straße 1, 54634 Bitburg, schriftlich mitteilen.



Bringen Sie Ihrem Haus Sparen bei
Energie-Erstberatungen - kostenfrei in Ihrer Nähe

Die "Energieagentur für die Region Trier" hat - als gemeinsame kommunale Querschnittsorganisation - den Auftrag, über konzeptionelle und operationelle Energiefragen zu informieren sowie Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz, Nutzung Erneuerbarer Energien, Energieproduktion zu betreiben und auch die Moderation regionaler Energieprojekte (Sensibilisierung, Akzeptanz) zu fördern.

Im Rahmen der neu gestarteten Kampagne "Zukunft Energieeffizientes Haus" lädt die Energieagentur Region Trier zu kostenfreien Energie-Erstberatungen ein. Wie dämmt man Dach, Wand und Keller? Welche Fenster sind die besten? Welche Heizung ist für das Haus die richtige? Wo gibt es Förderzuschüsse und wer hilft bei der Umsetzung?

Gebäudeenergieberater aus der Region beantworten in einem 45-minütigen Gespräch individuelle Fragen zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren. Das Angebot soll einen ersten Überblick über die energetische Situation eines Gebäudes liefern und ersetzt keine umfassende Gebäudeenergieberatung. Die ersten Beratungstermine finden am Mittwoch, dem 29. September zwischen 8 und 11 Uhr statt in der Verbandsgemeindeverwaltung Irrel, Auf Omesen 2.

Interessenten können sich telefonisch anmelden bei der Verbandsgemeindeverwaltung Irrel unter Tel. 06525/79-113 oder 79-114. Für weitere Fragen steht auch die Energieagentur Region in Trier unter Tel. 0651/145958-13 zur Verfügung.


Bekanntgabe gemäß § 3a Satz 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)

Die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm gibt als zuständige Genehmigungsbehörde bekannt, dass im Rahmen des unter dem Aktenzeichen 06U100263-10 geführten immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens

Vollzug des Bundes-Immissionsschutzgesetzes;
Verfahren zur wesentlichen Änderung des bestehenden Steinbruches, in dem Sprengstoffe verwendet werden, und zur wesentlichen Änderung der bestehenden Anlage zum Brechen und Klassieren von im Steinbruch gewonnenem natürlichen Kalksteinmaterial auf den Grundstücken in der Gemarkung Wallersheim, Flur 30, Flurstücke Nr. 2, 29, 30, 33 und 36 teilweise, und Flurstücke Nr. 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 31 ganz, und Flur 36, Flurstücke Nr. 5, 2/3 und 2/4, durch
- Verringerung der Abbaufläche im Abbauabschnitt I (Erhalt des nordexponierten Hangwaldes) und Änderung der Abbaureihenfolge
- Errichtung einer neuen Hauptbetriebszufahrt
- Verlagerung der Betriebseinrichtungen (Standort der Brech- und Klassieranlage nebst Lagerhalle und Lagerfläche der aufbereiteten Mineralstoffe sowie der Container) vom westlich gelegenen Gelände in den 2002 genehmigten Abbauabschnitt I im Osten

Antragsteller:    Reichle Dolomitsteinwerk GmbH,
                            Dudweilerstraße 80, 66386 St. Ingbert,

eine Umweltverträglichkeitsprüfung nicht durchgeführt wird. Die gemäß § 1 Abs. 2 der Neunten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes im Rahmen des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens erfolgte Vorprüfung nach § 3c UVPG hat ergeben, dass durch die Verwirklichung des Vorhabens keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Diese Feststellung ist nicht selbständig anfechtbar.

Bitburg, den 07.09.2010
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
Trierer Straße 1, 54634 Bitburg
In Vertretung:

Andrea Fabry


Eifel-Literatur-Festival:
Ausverkauft: Judith Hermann

Die Lesung mit Judith Hermann am 5.November in der Synagoge Wittlich ist ausverkauft. Damit sind von den fünfzehn Herbstveranstaltungen des Eifel-Literatur-Festivals inzwischen zehn Veranstaltungen ausverkauft.

Karten gibt es noch für Rüdiger Safranski im Kloster Steinfeld, Volker Klüpfel und Michael Kobr in Prüm, Leonie Swann in Prüm, Jan Weiler in Daun sowie für Heiner Geißler in Bitburg.


Entsorgungstermine
auch unter www.bitburg-pruem.de

Blaue Tonne, gelber Sack und graue Tonne

Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Montag, 27. September: Bildchen, Brecht, Dahlem, Hermesdorf, Idenheim, Idesheim, Oberweis, Rittersdorf, Röhl, Scharfbillig, Sülm, Trimport, Wißmannsdorf
Freitag, 1. Oktober: Dudeldorf, Gondorf, Hüttingen, Metterich

Bitburg-Stadt
Montag, 27. September: Südring, Industriegebiet Merlick, Flugplatz
Freitag, 1. Oktober: Albach

Verbandsgemeinde Speicher
Donnerstag, 30. September: Beilingen, Herforst, Philippsheim, Speicher
Freitag, 1. Oktober: Auw, Hosten, Orenhofen, Preist

Ausnahmen:  Aus technischen Gründen findet in folgenden Orten die Entleerung der grauen Tonne nicht am selben Tag statt wie die der blauen Tonne:

Entsorgungstermine graue Tonne:

Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Dienstag, 28. September: Eßlingen, Hungerburg, Meckel

Bitburg-Stadt
Mittwoch, 29. September: Bitburg-Stadt, Pützhöhe

Bitburg-Stadtteile
Dienstag, 28. September: Erdorf, Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch, Stahl, Steinebrück
Verbandsgemeinde Irrel
Dienstag, 28. September: Alsdorf, Eisenach, Gilzem, Kaschenbach, Niederweis
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Entsorgungstermine blaue Tonne, gelber Sack:

Verbandsgemeinde Bitburg-Land:
Mittwoch, 29. September: Eßlingen, Hungerburg, Meckel

Bitburg-Stadt:
Dienstag, 28. September: Bitburg-Stadt, Pützhöhe

Bitburg-Stadtteile
Mittwoch, 29. September: Erdorf, Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch, Stahl, Steinebrück

Verbandsgemeinde Irrel
Mittwoch, 29. September:
Alsdorf, Eisenach, Gilzem, Kaschenbach, Niederweis


Graue Tonne

Verbandsgemeinde Arzfeld
Mittwoch, 29. September: Arzfeld, Großkampenberg, Herzfeld, Jucken, Kesfeld, Kickeshausen, Leidenborn, Lichtenborn,  Lützkampen, Neurath, Olmscheid, Üttfeld
Donnerstag, 30. September:
Dahnen, Daleiden, Eschfeld, Harspelt, Irrhausen, Reiff, Reipeldingen, Roscheid, Sengerich, Sevenig
Freitag, 1. Oktober: Dackscheid, Eilscheid, Gesotz, Hargarten, Heilhausen, Hölzchen, Kinzenburg, Krautscheid, Lambertsberg, Langenfeld, Lascheid, Lauperath, Lierfeld, Lünebach, Manderscheid, Mauel, Merlscheid, Niederpierscheid, Oberpierscheid, Pintesfeld, Plütscheid, Waxweiler

Verbandsgemeinde Neuerburg
Mittwoch, 29. September: Emmelbaum
Donnerstag, 30. September: Ammeldingen b. Neuerburg, Berkoth, Daudistel, Heilbach, Neuerburg, Plascheid, Scheuern, Uppershausen, Zweifelscheid
Freitag, 1. Oktober: Burscheid

Verbandsgemeinde Prüm
Montag, 27. September: Auw, Brandscheid, Buchet, Großlangenfeld, Kleinlangenfeld, Knaufspesch, Mützenich, Neuendorf, Oberlascheid, Olzheim, Roth, Sellerich, Steinmehlen, Watzerath, Weinsfeld, Willwerath
Dienstag, 28. September: Dausfeld, Dausfelderhöhe, Niederprüm, Prüm, Tafel
Mittwoch, 29. September: Heckhuscheid
Freitag, 1. Oktober: Feuerscheid, Heisdorf, Lasel, Nimsreuland


Sperrmüll

Verbandsgemeinde Bitburg-Land:
Montag, 27. September: Birtlingen, Esslingen, Meckel, Messerich, Oberstedem, Niederstedem
Mittwoch, 29. September: Dockendorf, Ingendorf, Wolsfeld, Wolsfelderberg

Verbandsgemeinde Irrel:
Dienstag, 28. September: Alsdorf, Eisenach, Gilzem, Kaschenbach, Niederweis
Mittwoch, 29. September: Holsthumerberg
Donnerstag, 30. September: Ferschweiler
Freitag, 1. Oktober: Ernzen, Menningen, Minden, Weilerbach


Recycling von Flaschenkorken

Im Rahmen der Aktion "Korken für Kork" sammelt die Diakonie Kork (Baden-Württemberg) bereits seit dem Jahr 1991 gebrauchte Flaschenkorken und verarbeitet diese zu einem Dämmstoff für den ökologischen Hausbau ("RecyKORK®"). Neben der Abfallverwertung und damit einhergehenden Schonung von Ressourcen konnten durch diese Aktion gleich mehrere Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Auch der Eifelkreis Bitburg-Prüm beteiligt sich an dieser gemeinnützigen Aktion und hat im Kreisgebiet die nachstehenden Sammelstellen eingerichtet. Dort können gebrauchte Korken kostenfrei abgegeben werden.

VG Arzfeld:
- Zentraldeponie Plütscheid, Landesstrasse L 12 Geweberwald, Plütscheid

Stadt Bitburg:
- Hauptschule St. Matthias, Prümer Strasse 18, Bitburg
- Naturwaren Igel, Josef-Niederprüm Str. 4, Bitburg
- Otto-Hahn-Realschule, Talweg 7, Bitburg
- Tierfreund Graf, Industriestrasse 18, Bitburg

VG Irrel:·
- Zentrum Alter Kindergarten (ZAK), Bollendorf
- Hiltrud Kirchen, Keltenweg 7, Bollendorf

VG Kyllburg:
- Familie Graf-Borkeloh, Gartenstrasse 11, Gindorf
- Grund- und Hauptschule, Bademer Strasse, Kyllburg

VG Neuerburg.
- Hotel Altringer, Neuerburger Strasse 4, Sinspelt

VG Prüm:
- Evangelische Kirchengemeinde, Hillstrasse 17, Prüm
- Gisela Servaty, Enggasse 13, Prüm
- Grund- und Hauptschule, Schulstrasse 1, Schönecken

VG Speicher:
- Sigrid Kreutz, Kirchflur 17, Spangdahlem

Pinnwände, Tapeten, Böden und sonstige Gegenstände aus Kork eignen sich hingegen nicht zum Recycling. Diese sind daher über den Wertstoffhof auf der Zentraldeponie Plütscheid oder die Restmülltonne zu entsorgen. Weitere Informationen: Tel. 06561/15-2360 sowie im Internet unter www.diakonie-kork.de.

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