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Kreisnachrichten 34/2010 - 28.08.2010

Aus dem Inhalt:
  • Eifelkreis belegt landesweit Platz 1 beim Erzeugen von Ökostrom
  • Landrat Dr. Streit und Kreisdelegation in Bitburg-Stadt
  • Entsorgungstermine
  • Tag des offenen Denkmals am 12.September 2010
  • Informationen zum Pflegekinderdienst
  • Typisierungsaktion der DKMS für an Leukämie erkrankten Jungen aus der VG Bitburg-Land
  • Sprechstunde des Bürgerbeauftragten
  • Grundstücksverkehr


Schulbuchausleihe im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Gelungene Premiere für neues Ausleihverfahren für Schulbücher

schultaschen_1.jpg Zum Schuljahr 2010/11 wurde in Rheinland-Pfalz das derzeit geltende System der Lernmittelfreiheit in Form von Schulbuchgutscheinen für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 an allgemeinbildenden Schulen durch ein Ausleihsystem ersetzt. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm nahmen acht Schulen an der zukünftigen Schulbuchausleihe teil. Von den 4.358 Schülerinnen und Schülern, die diese Schulen besuchen, hatten sich 2.192 an der Schulbuchausleihe beteiligt. Dies entsprach einer Beteiligungsquote von gut 50 Prozent. Im rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt lag die Beteiligung bei etwa 54 Prozent. Insgesamt mussten im Eifelkreis Bitburg-Prüm für die Ausleihe rund 19.000 Bücher und Arbeitshefte im Wert von etwa 318.000 Euro angeschafft werden. Die Kosten dabei hatte das Land Rheinland-Pfalz getragen.

Die Schulen hatten die Bücher für alle eigenen Schülerinnen und Schüler bei den Schulbuchhändlern im Kreis bestellt. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit der Kreisverwaltung. Im Rahmen des Buchpreisbindungsgesetzes gewährten die Buchhändler auf die Sammelbestellung der Schulen einen Rabatt von 12 Prozent. Danach lieferten die Buchhändler die Schulbücher und Arbeitshefte dann an die Schulen.

schulbuchausleihe_1.jpgschulbuchausleihe_2.jpg Kreiseigenes Personal sowie Hilfskräfte etikettierten die Bücher zunächst. Jede Schule hatte außerdem vom Land Rheinland-Pfalz die notwendige Hardware zur Verfügung gestellt bekommen, mit dem die einzelnen Bücher in einem digitalen Katalog inventarisiert wurden. Dies geschah über ein Inventarisierungsprogramm, das das Land Rheinland-Pfalz über ein Internetportal bereitgestellt hatte.

Anschließend wurde für jeden Schüler sein individuelles Buchpaket in eine Tragetasche gepackt, die die Kreissparkasse Bitburg-Prüm zur Verfügung gestellt hatte. "Dies ist unser Finanzierungsbeitrag für Familien", so Sparkassendirektor Ingolf Bermes. Die Ausgabe der Bücher an die Schülerinnen und Schüler erfolgte schließlich in der ersten Schulwoche an der eigenen Schule vor Ort.

"Meines Erachtens wäre eine Schulbuchfreiheit, wie sie in vielen Bundesländern üblich ist, sinnvoller als dieser mit viel Bürokratisierung verbundene Verwaltungsaufwand. Aber wir halten uns natürlich an die Vorgaben des Landes. Und in einem sehr engen Zeitrahmen hat die Fachabteilung der Kreisverwaltung unter Leitung von Alfred Marder ein herausragendes Engagement gezeigt, um die Organisation der Schulbuchausleihe zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen", lobte Landrat Dr. Joachim Streit.


Eifelkreis Bitburg-Prüm liegt beim Ökostrom vorne

Das Gesetz zur Förderung der Erneuerbaren Energien hat eine der wichtigsten gesellschaftlichen Veränderungen dieses Jahrtausends mit initiiert: den Wechsel in das Solarzeitalter hin zu 100 % erneuerbaren Energien.

biogasanlage.jpg Das stolze Ergebnis beim Stromverbrauch: Der Eifelkreis Bitburg-Prüm belegt mit 63 % (449.562 MWh/Jahr) erneuerbarer Energien den 1. Platz in Rheinland-Pfalz. Auf den beiden nächsten Plätzen folgen der Vulkaneifelkreis mit 38 % und der Landkreis Trier-Saarburg mit 26 % EE.

Mit der Bioenergieregion Eifel (www.bioenergie-eifel.de), dem Netzwerk "Nahwärme und Energiemix" beim DLR Eifel in Bitburg (Ansprechpartner: Dr. von Francken-Welz, Tel. 06561/9480-420) sowie der Energieagentur Region Trier (Ansprechpartner: Achim Hill, Tel. 0651/14595811), unter aktiver Beteiligung der Akteure des Eifelkreises wird ein weiterer Ausbau mit erneuerbaren Energien forciert.

Ansprechpartner beim Eifelkreis sind Rainer Wirtz, Tel. 06561/16-3510, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  und Otmar Banz, Tel. 06561-15-4060, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Landrat Dr. Streit vor Ort in der Stadt Bitburg

stadt_bitburg_1.jpgstadt_bitburg_2.jpgstadt_bitburg_4.jpg Im Rahmen seiner Kreisbereisung hat Landrat Dr. Joachim Streit die Stadt Bitburg besucht. Neben dem Informationsaustausch mit Bürgermeister Kandels, Beigeordneten, Fraktionsvorsitzenden, Ortsvorstehern und dem Vorsitzenden des Gewerbevereins Bitburg stand eingangs ein Besuch auf der Housing Bitburg auf dem Programm, wo Flugplatzkommandant Weggemann vom Flugplatz Spangdahlem die Delegation bei ihrem Rundgang persönlich begleitete.

Über die Einrichtung des Solarparks in Bitburg-Irsch informierten anschließend Ortsbürgermeisterin Berger und ihr Stellvertreter Lichter. In Irsch ist zwischenzeitlich eine stadt_bitburg_3.jpgPhotovoltaik-Freiflächenanlage am Netz, bei der es sich um eine ehemalige Ackerfläche von ca. zwölf Hektar handelt. Hier wird mit den Modulen eine Leistung zwischen vier und fünf Megawatt, also jährlich ca. 4,5 Mio. khW Strom erzeugt.

Auch die Entwicklung des Stadtteils Erdorf und dessen beabsichtigtes Baugebiet wurde mit Ortsvorsteher Werner Becker erörtert.

Der Ortsvorsteher des Stadtteils Matzen, Hermann-Josef Fuchs, präsentierte der Delegation anschließend das vom Trierer Projektteam Subeck & Strunck gemeinsam mit der Bürgerschaft erstellte örtliche Dorferneuerungskonzept. Landrat Dr. Streit konnte diesbezüglich vor Ort einen Bewilligungsbescheid Matzens als Dorferneuerungsgemeinde überreichen.

Bei der weiteren Bereisung besichtigte die Kreisdelegation in Bitburg das Unternehmen Glas Fandel, das kürzlich sein 75-jähriges Firmenjubiläum feiern konnte. Das Vorzeigeunternehmen mit ca. 260 Mitarbeitern produziert täglich auf sieben hochmodernen Isolierglaslinien ca. 6.000 Einheiten, was einer Ausstattung von ungefähr 270 Einfamilienhäusern pro Tag entspricht. Der Vertrieb erfolgt mit eigenem Fuhrpark in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden.

Fotos (von oben nach unten):

Flugplatzkommandant Oberst Christopher Weggeman begrüßte Landrat Dr. Streit und Bitburgs Bürgermeister Kandels auf dem Gelände der Housing Spangdahlem.

Firmenbesichtigung des Unternehmens Glas Fandel GmbH & Co. KG unter Leitung des vorsitzenden Geschäftsführers Pierre Fandel (Bildmitte), des kaufmännischen Geschäftsführers Peter Fandel (4.v.l.) und des technischen Geschäftsführers Manuel Jarantowski (5.v.r.)

Matzens Ortsvorsteher Hermann-Josef Fuchs (Bildmitte) stellte in einer Präsentation den Ablauf und die Ergebnisse der Dorfentwicklungsplanung vor. Seit November 2009 waren hier vom Projektteam Suberg/Strunck (vorn im Bild) von der Universität Trier umfangreiche Potentialanalysen getätigt worden. Während seines Besuchs konnte der Landrat Bitburgs Bürgermeister Kandels (re.) und Ortsvorsteher Fuchs die offizielle Anerkennung des Stadtteils Matzen als Dorferneuerungsgemeinde überreichen.

Besichtigung der Photovoltaik-Anlage in Bitburg-Irsch mit Landrat Dr. Streit, der Ortsvorsteherin von Bitburg-Irsch, Margret Berger, Bereichs- und Projektleiter Rudolf Schöller von den Stadtwerken Trier, Irschs stv. Ortsvorsteher Baptist Lichter und Bürgermeister Kandels (v.l.n.r.).


Tag des offenen Denkmals, Teil 1
Bahnhöfe der Eifelbahn in Bitburg-Erdorf und Kyllburg

Am Sonntag, dem 12. September 2010 findet der "Tag des offenen Denkmals" statt. "Denkmalpflege live" ist damit auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm zum 18. Mal zu erleben. Das diesjährige Motto "Kultur in Bewegung - Denkmäler des Reisens und des Verkehrs" wird an einigen Beispielen konkret. In dieser und der folgenden Ausgabe der Kreisnachrichten stellen wir einige Denkmäler vor, die sich an diesem Tag präsentieren.

1871 wurde die Köln mit Trier verbindende Eifelbahn eröffnet. 1868 bis 1870 wurden die Trasse mit Brücken und Tunneln und die Hochbauten errichtet. Die Trassierung stellt eine technische Leistung dar, künstlerische Gesichtspunkte kamen bei den Tunnelportalen und den Hochbauten zum Tragen. Die Tunnel häufen sich im unteren, tief eingeschnittenen Abschnitt des Kylltals; ihre Mündungen sind wie Burg- oder Festungsportale gestaltet. Die Hochbauten lassen in Material, Stil und Gestaltung klar die einheitliche Planung und Ausführung erkennen; sie bieten ein weites Spektrum unterschiedlichster Baukörper und Detailformen. Gemeinsam ist allen die Verblendung mit Rotsandsteinquadern und die Dominanz neugotischer Architekturelemente. Malerisch asymmetrisch gruppierte Anbauten und einzelne Fachwerkpartien charakterisieren die Gebäude, regiontypisch ist die Wahl des Baumaterials, des roten Kyllsandsteins. Julius Raschdorf (1823-1914), Köln, lieferte einige Musterentwürfe für Empfangsgebäude, deren Motive von den ausführenden Baumeistern jeweils neu kombiniert und den speziellen Gegebenheiten angepasst wurden. Raschdorf war einer der namhaften deutschen Architekten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; sein bedeutendstes Werk ist der Berliner Dom. Die wichtige Rolle der Bahnlinie für die wirtschaftliche Erschließung der im 19. Jahrhundert sehr strukturschwachen Eifel kann nicht überschätzt werden. Nach starken Kriegszerstörungen wurden Empfangsgebäude und Tunnelportale weitgehend original wiederhergestellt.

Das Innere der Bahnhöfe ist wegen ständiger Um- und Erneuerungsbauten weit vom ursprünglichen Zustand entfernt, wegen der hohen Qualität der Architektur ist eine bewusste Betrachtung des gut erhaltenen Äußeren der Bahnhöfe dennoch lohnend.

denkmal_1.jpgIn Bitburg-Erdorf stellt das pittoreske Gebäude mit der Verwendung von rotem Sandstein und gotischen Stilformen einen Bezug zur Landschaft und zur Heimatgeschichte her.
Die Schalterhalle springt an beiden Längsseiten rechtwinklig aus dem Baukörper vor und schließt mit Giebeln ab, die Spitzbogenblenden und Fialen zeigen. Ankereisen geben die Datierung 1871. Die Südseite wird von einem schmalen Turm und einem erkerartig vorspringenden Zwerchhaus akzentuiert. Die Giebel der Nordseite sind in Fachwerk ausgeführt. Der Vorplatz und ein Teil der Bahnsteige wurden jüngst saniert.
Bahnhofsgaststätte ab 10 Uhr geöffnet

denkmal_2.jpgIn Kyllburg zeigt der wegen seiner eingezwängten Lage zwischen Gleisen und Hang langgestreckte zweigeschossige Baukörper unterschiedliche Fensterformen und -größen. Der westliche Zierfachwerkgiebel, der asymmetrisch angeordnete, steil übergiebelte Risalit auf der Südseite und die turmartig überhöhten Anbauten auf der Nordseite bewirken den sehr malerischen Eindruck. Das Gebäude ist mit vielen Details (Schornsteinköpfe, Ankereisen) gut erhalten.
Bahnhofsgaststätte ab 10.00 Uhr geöffnet

Außerdem haben geöffnet:

Auw an der Kyll, Wallfahrtskirche und ehemaliges Pfarrhaus
Kirche ab 10 Uhr.
Gasthaus, 11-18 Uhr, Dokumentation zur Umnutzung.

Bollendorf, Römische Villa
10-14 und 16.30-18 Uhr, Führung 11 Uhr;
Bezirkswandertag des Eifelvereins Bitburg-Prüm,
Abschluss der Wanderwoche des Naturparks Südeifel.

Malberg, Schloss Malberg
10-18 Uhr, Führungen 11, 13 und 15 Uhr, Konzert, Kaffee und Kuchen, kleine Speisen und Getränke.
Ausstellungen zeitgenössischer Malerei, Bildhauerei, Objektkunst.

Niederweis, Schloss Niederweis, Hauptstraße 9
10-18 Uhr, Führungen nach Bedarf.
Musikveranstaltungen, Ausstellungen, Darstellung alter Berufe.


Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm

Der Pflegekinderdienst des Eifelkreises gehört organisatorisch zum Jugendamt der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm. Er ist ein Spezialdienst im Rahmen der Hilfen zur Erziehung und gibt Eltern oder Alleinerziehenden Hilfestellung, die in ihrer gegenwärtigen Situation die Erziehung, Betreuung und Versorgung ihrer Kinder nicht wahrnehmen können. Die Gründe, warum Kinder fremd untergebracht werden, können dabei vielfältig sein: labile Familiensituationen, Krankheit von Elternteilen, fehlende elterliche Kompetenzen, Gefährdungen, Vernachlässigungen, eine insgesamt schlechte soziale Lage oder kritische Lebensereignisse.

Bei Fremdunterbringungen existieren gleichberechtigt nebeneinander die Heimerziehung und die Vollzeitpflege. Unter beiden versteht man konkret die Unterbringung, Versorgung und Betreuung eines Kindes oder Jugendlichen Tag und Nacht außerhalb seines Elternhauses. Besonders für jüngere Kinder wird die Unterbringung in einer Familie, also die Vollzeitpflege, favorisiert. Der Vorteil der Vollzeitpflege ist der überschaubare Rahmen einer Familie und somit konstante Bezugspersonen, die dem Kind individuelle und einfühlsame Zuwendung entgegen bringen können. Sie können ihm helfen, Ängste und Misstrauen abzubauen und Vertrauen zu entwickeln. Der familiäre Rahmen bietet den Kindern eine positive Entwicklungsgrundlage.

Bei der Vollzeitpflege lassen sich unterscheiden:

- Bereitschafts-/Übergangspflege (Überbrücken von Notsituationen und Klärung von Perspektiven),
- Dauerpflege (als langfristig angelegte Hilfe zur Erziehung, oft bis zur Volljährigkeit oder darüber hinaus).

Fremdunterbringungen müssen nicht immer auf Dauer angelegt sein, sondern können, sofern sich die familiäre Situation wieder stabilisiert hat, auch übergangsweise genutzt werden. Man spricht von Bereitschafts- oder Übergangspflege. Bei Eltern oder Alleinerziehenden, die mit der Erziehung, Betreuung und Versorgung ihrer Kinder überfordert sind und ihre Erziehungsverantwortung in absehbarer Zeit nicht wieder übernehmen und ausüben können, besteht die Möglichkeit einer dauerhaften Unterbringung der Kinder in Pflegefamilien. Hier ist von Dauerpflege die Rede.

Zu den zentralen Aufgaben des Pflegekinderdienstes gehören die Suche, Auswahl, Vorbereitung, Schulung und Begleitung von Pflegeelternbewerbern, die Vermittlung von Pflegeeltern und Pflegekindern sowie die weitere oft jahrelange Betreuung der Pflegeverhältnisse. Wichtig bei einer Vermittlung ist es, über eine möglichst genaue Kenntnis der Herkunft, der Besonderheiten und der individuellen Bedürfnisse der zu vermittelnden Kinder zu verfügen. Entsprechend dieser Vorgaben kann sodann eine geeignete Pflegefamilie ausgewählt und vorbereitet werden.
Die größtmögliche Präzisierung der Erwartungen und Wünsche aller Beteiligten muss ebenso erfolgen, wie auch die Schaffung der Beachtung und Kenntnis dafür, den Möglichkeiten und Grenzen der aufnehmenden Familie Rechnung zu tragen.

Neben der Begleitung des Pflegeverhältnisses bietet der Pflegekinderdienst zudem Erfahrungsaustausch mit anderen Pflegeeltern in Form von Gesprächskreisen sowie regelmäßige Fortbildungen an.

Der Erfolg eines Pflegeverhältnisses hängt im Wesentlichen von der Bereitschaft zur Zusammenarbeit zwischen Herkunftseltern und Pflegeeltern ab. Pflegekinder haben stets zwei Familien und brauchen beide! Hier steht der Pflegekinderdienst Pflegeeltern bei der Gestaltung der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie unterstützend und beratend zur Seite.

Pflegeeltern entscheiden sich für keinen einfachen "Job". Das Zusammenleben mit Kindern, die nicht aus der eigenen Familie stammen, kann anstrengend sein. Alte Verhaltens- und Familienregeln werden von Kindern in die neue Familie mit hinein getragen. Kinder inszenieren Konflikte, um zu sehen, ob sie auch bleiben dürfen, wenn sie sich nicht regelkonform verhalten. Dies kann das Familienleben durcheinander bringen und auch zu familieninternen Konflikten führen.

Der Staat hat es sich zum Grundsatz gemacht, Kinder besonders zu schützen. Dies kann er sicher oft nur bedingt. Die materielle Versorgung wird er sicher gewährleisten können. Was er nicht kann, ist Kindern direkte Zuwendung zu geben. Dies kann nur in einem kleineren Rahmen stattfinden - einem familiären Rahmen. Dort bekommt ein Kind, was es eigentlich zum Leben braucht: Liebe, Nähe, Verständnis, Geborgenheit, Sicherheit und Orientierung.

Daher sucht der Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm ständig interessierte und aufgeschlossene Pflegeelternbewerber, die bereit sind, in einer Krisensituation oder auch dauerhaft die Versorgung von Kindern zu übernehmen. Was Interessenten mitbringen sollten, ist genügend Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse eines Kindes, Gelassenheit im Umgang mit ungewohnten Verhaltensweisen, Toleranz und Verständnis für andere Lebensumstände, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Herkunftseltern und Jugendamt, gesicherte familiäre und finanzielle Verhältnisse und ausreichenden Wohnraum sowie Gesundheit und Belastbarkeit. Die Unterhaltskosten für ein solches Pflegeverhältnis sowie einen Vergütungsbeitrag zur Erziehungsleistung der Pflegeeltern wird vom Pfelegekinderdienst als Träger der Jugendhilfe übernommen. Eine Beratung und Informationen hierzu kann unverbindlich beim Pflegekinderdienst des Eifelkreises in Anspruch genommen werden.

Bei Interesse stehen beim Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung die Mitarbeiterinnen Birgit Bales unter Tel. 06561/15-3240 und Valerie Scholtes unter Tel. 06561/15-3070 gern Rede und Antwort.


"Hand in Hand für Bernd und andere!"
DKMS-Typisierungsaktion in Wißmannsdorf-Hermesdorf für 17-jährigen Jungen

Der 17-jährige Bernd aus der Verbandsgemeinde Bitburg-Land ist an Leukämie erkrankt. Um ihm und anderen Patienten zu helfen, veranstaltet die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH) am 11. September eine Typisierungsaktion. Jeder kann helfen und sich als potenzieller Stammzellspender aufnehmen lassen oder Geld spenden, damit die Typisierungen finanziert werden können. Landrat Dr. Joachim Streit hat die Schirmherrschaft übernommen.

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie. Darunter sind auch zahlreiche Kinder und Jugendliche. Für viele von ihnen ist - wie für Bernd - die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance. Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Gewebemerkmale des Stammzellspenders nahezu vollständig mit denen des Patienten übereinstimmen. Obwohl in der DKMS als weltweit größter Datei über zwei Millionen Menschen als potenzielle Stammzellspender registriert sind, konnte für Bernd bislang kein "genetischer Zwilling" gefunden werden. Deshalb wendet er sich gemeinsam mit der DKMS an die Bevölkerung des Eifelkreises Bitburg-Prüm und darüber hinaus in der Region Trier mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung. Jeder, der sich typisieren lässt, ist eine Chance für die Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Jeder Einzelne zählt.

Die Typisierungsaktion findet statt am Samstag, dem 11. September 2010 von 10 bis 16 Uhr in den Westeifel Werken, Unter den Birken 1 in Wißmannsdorf-Hermesdorf.
Mitmachen kann jeder zwischen 18 und 55 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist.

Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, welches dann auf seine Gewebemerkmale untersucht wird. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion typisieren ließen, brauchen nicht erneut an der Registrierung teilnehmen. Ihre Daten stehen weiter für alle Patienten zur Verfügung.

Da die Registrierung und Typisierung eines Spenders die DKMS  als gemeinnützige Gesellschaft 50 Euro kostet, ist sie bei der Spenderneugewinnung auch auf Geldspenden angewiesen.

Um die geplante Aktion für Bernd durchführen zu können, wurden folgende DKMS-Spendenkonten eingerichtet: Volksbank Bitburg, BLZ 586 601 01, Konto: 20 33 906  und Kreissparkasse Bitburg-Prüm, BLZ 586 500 30, Konto: 80 32 328.


Neueröffnung des Hofmuseums Heilbach-Windhausen

hoffest.jpg Der Verein für Heimatkunde in der Verbandsgemeinde Neuerburg hat das Hofmuseum in Heilbach-Windhausen wieder aus dem Dornröschenschlaf erweckt. In vielen Arbeitsstunden wurde die Hauswirtschaftsabteilung entrümpelt und neu gestaltet, die ganzen Exponate - Maschinen und Geräte - gesäubert, Böden und Wände gekehrt und gesaugt, kurz und gut: im kompletten Gebäude wurde Hausputz gehalten. Im August wurden dann die Pforten für das interessierte Publikum geöffnet.

Vor den Toren des Museums führte Andreas Weber vom Handwerkerverein Utscheid seine Schmiedekunst vor, und Alwin Mayers aus Niedersgegen zeigte und erläuterte Funde von Fossilien, aus der Steinzeit, der Kelten- und der Römerzeit. Ein besonderer Höhepunkt am Nachmittag war der Auftritt der Tanzgruppe des Vereins für Heimatkunde. Die Pavé-Tänzerinnen zeigten sowohl in ihrer Arbeitstracht als auch in ihrem Festtagsgewand muntere Tänze, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden. Trotz des schlechten Wetters zeigten viele Besucher ihr Interesse und bestätigten dadurch den Verein in seinen Initiativen und Aktivitäten. Auch Landrat Dr. Joachim Streit, Bürgermeister Andreas Kruppert von der VG Arzfeld und Günter Colling, der 1. Beigeordnete der VG Neuerburg, waren voll des Lobes über die gelungene Veranstaltung. In vielen interessanten Gesprächen kamen Anregungen und Vorschläge für weitere Aktivitäten im Museum.

Rheinland-pfälzischer Bürgerbeauftragte:
Sprechtag in Bitburg

Der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Dieter Burgard, hält am Donnerstag, den 16. September 2010, in der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm in Bitburg einen Sprechtag ab. Für Bürgerinnen und Bürger aus dem Eifelkreis besteht die Möglichkeit, an diesem Tag ihre Anliegen und Probleme mit Herrn Dieter Burgard persönlich zu besprechen. Anmeldungen nimmt das Büro des Bürgerbeauftragten unter Tel. 06131/2899999 oder per Fax 06131/2899989 bis zum 7. September 2010 entgegen.

Aufgabe des Bürgerbeauftragten ist es unter anderem, bei Problemen mit Verwaltungen - kostenlos - nach Lösungen zu suchen. Selbstverständlich können sich Bürgerinnen und Bürger jederzeit auch außerhalb der Sprechtage schriftlich, telefonisch oder per E-Mail an den Bürgerbeauftragten in 55116 Mainz, Kaiserstr. 32 wenden; mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Diamantene Hochzeit

diam_hochzeit_marx_preist.jpg Die Eheleute Aloysius Marx und Maria Marx geb. Binz aus Preist feierten am 16. August 2010 Diamantene Hochzeit. Zu diesem besonderen Ehrentag gratulierten dem Jubelpaar Tochter Luzia und Sohn Hermann, Schwiegersohn Herbert und Schwiegertochter Margit und vier Enkelkinder, die gesamte Familie sowie Freunde und Bekannte und die ganze Dorfgemeinschaft von Preist.

Glückwünsche übermittelten auch die 3. Kreisbeigeordnete Roswitha Biewer im Auftrag von Ministerpräsident Kurt Beck für das Land Rheinland-Pfalz und im Auftrag von Landrat Dr. Joachim Streit für den Eifelkreis Bitburg-Prüm, Bürgermeister Rudolf Becker für die Verbandsgemeinde Speicher und Ortsbürgermeister Peter Schilling und Erster Ortsbeigeordneter Stefan Krein für die Gemeinde Preist.


Ausstellung in Prüm zum Ruanda-Tag 2010

Anlässlich des Ruandatags 2010 hat die überregional bekannte Künstlerin Elfi Sklepik  über 50 Bilder zum Verkauf unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Es sind Acryl- und Aquarellmalereien von hohem künstlerischem Niveau, die inhaltlich sehr vielseitig sind, von Landschaftsbildern, Stillleben, figürlichen Darstellungen bis hin zu abstrakten Motiven.

Die Volksbank Eifel Mitte hat ihre Schalterhalle in Prüm für die Ausstellung dieser Bilder zur Verfügung gestellt. Damit durch den Verkauf vieler Bilder für die Ruanda-Partnerschaft ein möglichst hoher Erlös erzielt wird, werden die Kunstwerke zu sehr geringen Preisen und zum Teil schon gerahmt in der Schalterhalle zum Direktverkauf angeboten.

Die Ausstellungseröffnung findet am 30. August um 18 Uhr in der Schalterhalle der Volksbank Eifel Mitte in Prüm statt. Die Künstlerin wird anwesend sein.


Kommunal- und Verwaltungsreform:
Landkreistag fordert Rückübertragung der Bauaufsicht auf die Kreisstufe

Bürgernähe und Effizienz - das sind die Ziele der im Landtag vertretenen Fraktionen bei der Kommunal- und Verwaltungsreform. Exakt aus diesen Gründen hat der Präsident des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz, Klaus P. Behnke, in der Anhörung des Innenausschusses des Landtags zur Kommunal- und Verwaltungsreform angeregt, die untere Bauaufsicht möglichst wieder bei den Verwaltungen der Kreisstufe (Landkreise, kreisfreie Städte) zu konzentrieren.

Begründung: Eine Aufgabenwahrnehmung auf gemeindlicher Ebene sei unwirtschaftlich. In der Tat sind die Baugenehmigungen im Wohnbau im ersten Quartal 2010 wieder um mehr als 7 % eingebrochen. Hochgerechnet auf das Jahr 2010 würde nach Berechnungen des Landkreistages diese Aufgabe in einer Verbandsgemeinde durch einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin mit einem Stellenanteil von ca. 10 % abgewickelt.

Fazit: Bei solch geringer Auslastung kann die Aufgabe nicht effizient wahrgenommen werden. Auch ist zu sehen, dass sich bei solch geringen Fallzahlen die erforderliche Routine und Fachkompetenz gerade in der Materie des Baurechts nicht herstellen lässt.

Der Landkreistag schließt sich daher der Forderung des Rechnungshofes an und fordert die Landesregierung auf, die untere Bauaufsicht im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform wieder auf der Kreisstufe zu konzentrieren.
Im kreisangehörigen Raum seien allein die Kreisverwaltungen auf Dauer leistungsstark genug, die Bauaufsicht effizient und kompetent zu betreiben. Man dürfe nicht nur über Wirtschaftlichkeitsfragen reden, sondern müsse auch die Rahmenbedingungen entsprechend ausrichten. Nicht zuletzt sei darauf hinzuweisen, dass auch die Architektenkammer Rheinland-Pfalz sich dafür ausspricht, ausschließlich die Landkreise und größeren Städte mit dieser Aufgabe zu betrauen.


Grundstücksverkehr

Über die Genehmigung zur Veräußerung nachstehender Grundstücke ist nach dem Grundstücksverkehrsgesetz zu entscheiden:

- Gemarkung Brandscheid (Grdst.L.Nr.: 373/2010):
   Flur 63 Nr. 45, Wald, Bei Veltersheck,                               1,1799 ha

- Gemarkung Nattenheim (Grdst.L.Nr.: 374/2010):
   Flur 2 Nr. 89, Wald, hinter der Lieh,                                    1,9260 ha

- Gemarkung Hüttingen a. d. Kyll (Grdst.L.Nr.: 376/2010):
   Flur 14 Nr. 24, LWFl., In Breitenfelder,                                0,4508 ha
   Flur 15 Nr. 96, LWFl., Wald, Im Eiberg,                               0,7620 ha
- Gemarkung Manderscheid (Grdst.L.Nr.: 378/2010):
   Flur 1 Nr. 6, Wald, Auf Kopbüsch,                                        0,0486 ha
   Flur 1 Nr. 47/23, Wald, Auf Kopbüsch,                                0,6755 ha

- Gemarkung Laudesfeld (Grdst.L.Nr.: 381/2010):
   Flur 4 Nr. 43, Wald, Aufm Fenn,                                            1,2138 ha
   Flur 4 Nr. 44, Wald, daselbst,                                                0,1255 ha
   Gemarkung Mützenich (Grdst.L.Nr.: 381/2010):
   Flur 1 Nr. 24, Wald, Groß Bollscheid,                                  0,6625 ha
   Flur 1 Nr. 28, Wald, daselbst,                                                0,4768 ha
- Gemarkung Obermehlen (Grdst.L.Nr.: 382/2010):
   Flur 3 Nr. 852/40, Wald, auf dem Scheid,                           0,5216 ha

- Gemarkung Wallersheim (Grdst.L.Nr.: 383/2010):
   Flur 13 Nr. 12, LWFl., Auf der Rinderheck,                          0,7854 ha

- Gemarkung Rodershausen (Grdst.L.Nr.: 395/2010):
   Flur 18 Nr. 14, Hinter dem Sauerbüsch, Wald,                  1,3009 ha

- Gemarkung Eilscheid (Grdst.L.Nr.: 398/2010):
   Flur 1 Nr. 289/144, Wald, Im alten Büsch,                           1,0999 ha

- Gemarkung Pronsfeld (Grdst.L.Nr.: 399/2010):
   Flur 65 Nr. 5, Wald, In Hundsbüsch,                                    0,2810 ha
   Flur 65 Nr. 8, Wald, Im Hundsbüsch,                                  0,2880 ha
   Flur 65 Nr. 32, Wald, Im Hundsbüsch,                                0,7331 ha
   Flur 52 Nr. 20, Wald, Im Hunert,                                           0,2147 ha

- Gemarkung Oberpierscheid (Grdst.L.Nr.: 408/2010):
   Flur 2 Nr. 7, Herkesbach, Wasserfl.,                                   0,2080 ha
   Flur 2 Nr. 37/1, Mehlbusch, LWFl., Wald,                           0,7993 ha
   Flur 2 Nr. 778/8, Herkesbach, Wald,                                   0,2677 ha

- Gemarkung Wetteldorf (Grdst.L.Nr.: 409/2010):
   Flur 52 Nr. 77, Wald, der Weitenkopf,                                 0,9502 ha

- Gemarkung Prüm (Grdst.L.Nr.: 412/2010):
   Flur 7 Nr. 66/3, GFFl., LWFl.,
                             Wald, Wirbelscheid 4,                                  1,3119 ha
- Gemarkung Burbach (Grdst.L.Nr.: 413/2010):
   Flur 2 Nr. 127, Im Pintenberg, Wald,                                   0,5120 ha
   Flur 2 Nr. 142, Im alten Rodt, Wald,                                    0,1879 ha
   Flur 2 Nr. 137, Im alten Rodt, Wald,                                    0,6192 ha

Landwirte/Forstwirte, die zur Aufstockung ihres Betriebes am Erwerb des Grundstückes interessiert sind, müssen ihr Erwerbsinteresse bis spätestens 10 Tage ab Erscheinen der Kreis-Nachrichten der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, Untere Landwirtschaftsbehörde, Trierer Straße 1, 54634 Bitburg, schriftlich mitteilen.


Milchquotenbörse
Nächster Termin am 02.11.2010

Ein weiterer Börsentermin findet am 02.11.2010 statt. Alle Gebote für diesen Termin müssen am 01.10.2010 der Landwirtschaftskammer in Bad Kreuznach vorliegen. Die Formulare für die Gebote an die Börse sind bei der Landwirtschaftskammer, dem Bauernverband, den Molkereien und der Kreisverwaltung erhältlich.

Bei dem Verkauf von Quoten hat der Anbieter vor Abgabe des Angebotes einen Nachweis der zuständigen Kreisverwaltung einzuholen, dass

- insbesondere keine Ansprüche eines Verpächters auf Rückgewähr von Milchquoten bestehen,
- der bisherige Pächter die Milchquote nicht selbst übernehmen will,
- die angebotene Quote keinem Einziehungsverfahren unterliegt und
- der Anbieter im laufenden und den beiden vorange-gangenen Zwölfmonatszeiträumen den Betriebssitz nicht verlagert hat.

Falls ein Quotenverkauf beabsichtigt ist, sollte das Angebot somit umgehend der Kreisverwaltung zur Prüfung und Erteilung des erforderlichen Nachweises vorgelegt werden. Weiter ist zu beachten, dass eine Bescheinigung von der Kreisverwaltung zu erteilen ist, sofern die Quote noch verpachtet ist und das Pachtverhältnis beendet wurde. Die Rückgabe der Quote an den Verpächter muss vollzogen werden, bevor der Verpächter den Verkauf veranlassen und ein Angebot zum Börsentermin abgeben kann. Dabei sind die erforderlichen Bearbeitungszeiten sowohl bei der Kreisverwaltung wie auch bei der Molkerei zu berücksichtigen.

Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises sind Günter Maiers, Tel. 06561/15-2130 und Rita Rodermann, Tel. 06561/15-2120.


Kreisverwaltung Bitburg-Prüm geschlossen

Die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm und die Außenstelle in Prüm sind am Freitag, dem 3. September 2010 wegen des diesjährigen Betriebsausfluges geschlossen.


Entsorgungstermine

auch unter www.bitburg-pruem.de

Blaue Tonne, gelber Sack und graue Tonne

Verbandsgemeinde Bitburg-Land

Montag, 30. August:
Bildchen, Brecht, Dahlem, Hermesdorf, Idenheim, Idesheim, Oberweis, Rittersdorf, Röhl, Scharfbillig, Sülm, Trimport, Wißmannsdorf

Freitag, 3. September:
Dudeldorf, Gondorf, Hüttingen, Metterich

Bitburg-Stadt

Montag, 30. August:
Südring, Industriegebiet Merlick, Flugplatz

Freitag, 3. September: Albach

Verbandsgemeinde Speicher

Donnerstag, 2. September:
Beilingen, Herforst, Philippsheim, Speicher

Freitag, 3. September:
Auw, Hosten, Orenhofen, Preist


Ausnahmen: 
Aus technischen Gründen findet in folgenden Orten die Entleerung der grauen Tonne nicht am selben Tag statt wie die der blauen Tonne:

Entsorgungstermine graue Tonne:

Verbandsgemeinde Bitburg-Land

Dienstag, 31. August:
Eßlingen, Hungerburg, Meckel

Bitburg-Stadt:

Mittwoch, 1. September: Bitburg-Stadt, Pützhöhe

Bitburg-Stadtteile

Dienstag, 31. August: Erdorf, Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch, Stahl, Steinebrück

Verbandsgemeinde Irrel

Dienstag, 31. August:
Alsdorf, Eisenach, Gilzem, Kaschenbach, Niederweis
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Entsorgungstermine blaue Tonne, gelber Sack:

Verbandsgemeinde Bitburg-Land

Mittwoch, 1. September:
Eßlingen, Hungerburg, Meckel

Bitburg-Stadt
Dienstag, 31. August:
Bitburg-Stadt, Pützhöhe

Bitburg-Stadtteile

Mittwoch, 1. September:
Erdorf, Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch, Stahl, Steinebrück

Verbandsgemeinde Irrel

Mittwoch, 1. September:
Alsdorf, Eisenach, Gilzem, Kaschenbach, Niederweis


"Graue Tonne"

Verbandsgemeinde Arzfeld

Mittwoch, 1. September: Arzfeld, Großkampenberg, Herzfeld, Jucken, Kesfeld, Kickeshausen, Leidenborn, Lichtenborn,  Lützkampen, Neurath, Olmscheid, Üttfeld

Donnerstag, 2. September: Dahnen, Daleiden, Eschfeld, Harspelt, Irrhausen, Reiff, Reipeldingen, Roscheid, Sengerich, Sevenig

Freitag, 3. September: Dackscheid, Eilscheid, Gesotz, Hargarten, Heilhausen, Hölzchen, Kinzenburg, Krautscheid, Lambertsberg, Langenfeld, Lascheid, Lauperath, Lierfeld, Lünebach, Manderscheid, Mauel, Merlscheid, Niederpierscheid, Oberpierscheid, Pintesfeld, Plütscheid, Waxweiler

Verbandsgemeinde Neuerburg

Mittwoch, 1. September: Emmelbaum

Donnerstag, 2. September: Ammeldingen b. Neuerburg, Berkoth, Daudistel, Heilbach, Neuerburg, Plascheid, Scheuern, Uppershausen, Zweifelscheid

Freitag, 3. September: Burscheid

Verbandsgemeinde Prüm

Montag, 30. August: Auw, Brandscheid, Buchet, Großlangenfeld, Kleinlangenfeld, Knaufspesch, Mützenich, Neuendorf, Oberlascheid, Olzheim, Roth, Sellerich, Steinmehlen, Watzerath, Weinsfeld, Willwerath

Dienstag, 31. August: Dausfeld, Dausfelderhöhe, Niederprüm, Prüm, Tafel

Mittwoch, 1. September: Heckhuscheid

Freitag, 3. September: Feuerscheid, Heisdorf, Lasel, Nimsreuland


Sperrmüll

Verbandsgemeinde Bitburg-Land

Dienstag, 31. August: Idenheim, Idesheim, Meilbrück

Mittwoch, 1. September: Dahlem, Röhl, Scharfbillig, Sülm, Trimport

Freitag, 3. September: Dudeldorf, Ordorf.

Verbandsgemeinde Kyllburg

Montag, 30. August: Gindorf, Gransdorf, Oberkail

Donnerstag, 2. September: Badem

Verbandsgemeinde Speicher

Dienstag, 31. August: Auw a.d. Kyll, Preist


Was gehört zum Sperrmüll?

Unter Sperrmüll versteht man alle sperrigen Abfälle aus privaten Haushaltungen, die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit auch nach einer Zerkleinerung nicht in die zugelassenen Abfallbehältnisse eingefüllt werden können oder im Rahmen der Restmüllabfuhr den Entleerungsvorgang erschweren würden.  Zu den klassischen Sperrmüllgegenständen gehören: Betten, Sprungrahmen, Matratzen und Lattenroste, Tische, Stühle, Sofas, Gartenmöbel, Bügelbretter, Fahrräder etc. Die im Rahmen der Sammlung bereit gestellten Sperrmüllgegenstände dürfen einzeln nicht schwerer als 50 kg und nicht breiter als 1,70 Meter sein. Im Einzelfall ist daher eine Zerkleinerung der Gegenstände erforderlich. Nicht zum Sperrmüll gehören hingegen: Gegenstände, die vormals wesentlicher Bestandteil eines Hauses waren wie beispielsweise Fenster, Türen, Rolläden, Fußleisten, sanitäre Anlagen, Fußböden, Paneelen etc., Elektrogeräte, Papier und Kartonagen,·Autoteile, Stacheldraht, Öfen, Silagefolien, Baum- und Heckenschnitt.

Im Rahmen der Sperrmüllstrassensammlung, die im Eifelkreis drei Mal jährlich stattfindet, werden Mengen bis zu 2 m³ je Haushalt und Abfuhrtag abgefahren. Eine vorherige Anmeldung von Mengen bei der hiesigen Stelle ist nicht erforderlich, da jedes Grundstück im Bereich der jeweiligen Sammeltour angefahren wird.

Die für Ihre Ortsgemeinde bzw. Stadt festgelegten Entsorgungstage können Sie zum einen dem Anfang des Jahres zur Verfügung gestellten Entsorgungskalender entnehmen oder in den wöchentlich erscheinenden Kreisnachrichten nachlesen. Gerne steht Ihnen aber auch die Abfallberatung des Eifelkreises für einzelne Rückfragen zur Verfügung (Tel. 06561/15-2360).

Im Übrigen weisen wir darauf hin, dass bereitgestellte Mehrmengen (über 2 m³) sowie nicht zum Sperrmüll gehörende Abfälle von den Müllwerkern zurückgelassen werden. Der Besitzer dieser nicht entsorgten Abfälle ist für eine umgehende Entfernung von der Bereitstellungsörtlichkeit und ordnungsgemäße Entsorgung veranwortlich.


Ab sofort sind Wertmarken und Restabfallsäcke auch in dem Autofachmarkt Stephan Ternes, Hauptstrasse 38, in Büdesheim erhältlich.








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