Kreisnachrichten 06/2012 - 11.02.2012

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Aus dem Inhalt:

  • Bilanzpressekonferenz Volks- u. Raiffeisenbanken
  • Elternabend St. Willibrord Gymnasium
  • Schüler besuchen die Kreisverwaltung
  • Gewaltprävention Realschule Plus Prüm
  • Geänderte
  • Öffnungszeiten an Karneval
  • Grundstücksverkehr und öffentliche Bekanntmachungen
  • Entsorgungstermine


Führungswechsel an der Spitze des "Weissen Rings" in der Eifel
Nikolaus Wurm ist neuer Leiter der Außenstellen Bitburg-Prüm und Vulkaneifel
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Der Kreisbeigeordnete des Vulkaneifelkreises Ewald Wollwert, stellvertretender Landesvorsitzender und Leiter der Außenstelle Ahrweiler Hubertus Raubal, neuer Leiter der Aussenstellen des “Weissen Rings” in der Eifel Nikolaus Wurm, ehemaliger Leiter der Aussenstellen in der Eifel Leo Hens, Landrat Dr. Joachim Streit, Beigeordneter Josef Heuzeroth (v.l.n.r.)

Am Montag, 30.1.2012 fand in der Kreisverwaltung in Bitburg die Amtseinführung von Nikolaus Wurm statt. Der 63-jährige leitet nun die Außenstellen der Opferhilfeorganisation "Weisser Ring" in den beiden Kreisen. Er löst den bisherigen Leiter Leo Hens ab. Der 84-jährige ist seit über elf Jahren in der Opferhilfe tätig und tritt aus Altersgründen von der Leitung zurück, wird aber weiterhin im "Weissen Ring" aktiv sein. Gastgeber Landrat Dr. Joachim Streit hieß die alte und neue Führungsriege des "Weissen Rings" herzlich willkommen und lobte in seiner Begrüßungsrede die überaus wichtige Arbeit des Vereins, der Kriminalitätsopfer unterstützt und zur Verhütung von Straftaten beiträgt. Der scheidende Leiter Leo Hens rekapitulierte danach in seiner Ansprache den von vielen Schwierigkeiten begleiteten Aufbau der beiden Außenstellen in der Eifel und dankte den elf ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich für ihr Engagement. Anschließend betonte der neue Leiter in seiner Rede, dass er sich sehr auf die neue Aufgabe freut. Der Diplom-Mathematiker und -Informatiker wies  darauf hin, dass die Bekanntheit des "Weissen Rings" und das Wissen über dessen Hilfemöglichkeiten immer noch unzureichend sind. Deshalb sei es besonders wichtig, den Bekanntheitsgrad der Hilfsorganisation durch geeignete Öffentlichkeitsarbeit zukünftig zu erhöhen. Denn vielen Opfern von Straftaten könnte mehr geholfen werden, wenn Betroffene bereits bei der Anzeigenerstattung bei der Polizei sofort auf den "Weissen Ring" und seine Hilfemöglichkeiten hingewiesen würden.

(Text und Foto: Ansgar Dondelinger)


Bilanzpressekonferenz der Volks- und Raiffeisenbanken
im Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis 2011bilanzpressekonferenz_voba_raiba
Werte und Nähe garantieren Wachstum
Die Volks- u. Raiffeisenbanken blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und gehen gestärkt ins neue Jahr. Schuldenkrise, Sorge um den Euro und schwankende Großbanken bestimmten die Schlagzeilen des Jahres 2011 aus der Welt der Wirtschaft. Umso erfreulicher ist die positive Nachricht aus der genossenschaftlichen Kreditwirtschaft im Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis, dass die fünf jeweils selbständig agierenden Volks- und Raiffeisenbanken (Volksbank Bitburg eG, Volksbank Eifel Mitte eG, Raiffeisenbank Irrel eG, Volksbank RheinAhrEifel eG, Raiffeisenbank Westeifel eG) ein "sehr gutes Ergebnis in 2011" erzielten. Am 26. Januar 2012 zog Rainer Berlingen, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Marketing u. Vorstand der Volksbank Eifel-Mitte eG vor den regionalen Medienvertretern in der Dauner Niederlassung der Volksbank RheinAhrEifel im Rückblick auf das abgeschlossene Geschäftsjahr Bilanz.

Rainer Berlingen präsentierte gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Klaus Peters (Raiffeisenbank Westeifel eG), Rudolf Krein (Raiffeisenbank Irrel eG) und Direktor Dietmar Pitzen (VolksbankRheinAhrEifel eG) die Kennzahlen ihrer Institute sowie die Zahlen der Volksbank Bitburg eG des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Ergebnisse des Jahres 2010 konnten übertroffen werden. Besonders positiv zeichneten sich die Eigenkapitalentwicklungen der einzelnen Häuser ab.

Von 109 Millionen Euro im Jahr 2010 konnten die Volks- u. Raiffeisenbanken der Eifelregion ihr bilanziertes Eigenkapital um 5 Millionen auf 114 Millionen Euro steigern.
Trotz der Euro- und Staatenkrise sowie zunehmender Zweifel an der Stabilität des Finanzsystems in der Bevölkerung, die das Jahr 2011 prägten, erhöhte sich die Bilanzsumme von 1,8 Milliarden Euro in 2010 auf 1,9 Milliarden Euro.
Mit ihrer positiven Entwicklung dokumentieren die genossenschaftlichen Finanzinstitute, dass die Werte Regionalität, Vertrauen und Sicherheit, auf denen das Geschäftsmodell und die Leitlinien der Volks- und Raiffeisenbanken basieren, von ihren Kunden besonders geschätzt werden. Ihre sicherheitsorientierte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftspolitik mit einer sich positiv entwickelnden Ertragslage erweist sich erneut als krisenfest und nachhaltig. Diese Erfolgsbilanz lässt sich auf die individuelle Beratung und das persönliche Vertrauensverhältnis zwischen Bankmitarbeitern und Kunden zurückführen.

Bedeutung der Volks- und Raiffeisenbanken der Region

Die Volks- und Raiffeisenbanken im Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis wurden im Jahr 2011 von insgesamt rund 57.000 Mitgliedern getragen. Die Regionalbanken freuten sich im Jahr 2011 über einen Zuwachs von mehr als 2.600 Mitgliedern. 576 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den 61 flächendeckend im Eifel- und Vulkaneifelkreis verteilten Geschäftsstellen stehen bereit, die mehr als 143.269 Kunden und Mitglieder in allen Finanzangelegenheiten umfassend, bedarfsgerecht und kompetent zu betreuen. Rainer Berlingen erläutert: "Wir sind ein Teil des regionalen Wirtschaftslebens und bieten Mitgliedern und Kunden sichere Anlagealternativen für Ihre Ersparnisse. Und wir stellen eben diese Gelder anderen Mitgliedern und Kunden zur Finanzierung ihrer Investitionsvorhaben zur Verfügung." Die Finanzinstitute refinanzieren sich maßgeblich über Kundengelder. Die Einlagen, die die Kunden der Eifeler Volks- und Raiffeisenbanken im Jahr 2011 anvertrauten, erhöhten sich um 16 Millionen auf 1.457 Millionen Euro gegenüber 2010 mit 1.441 Millionen Euro. Aufgrund anhaltend niedriger Zinsen am Kapitalmarkt fragten die Kunden verstärkt Einlagen mit einer kurzen Laufzeit nach. Auch die Spareinlagen verzeichneten einen Zuwachs. Die Nettozuwächse im privaten und gewerblichen Kreditgeschäft trugen 2011 besonders zur positiven Geschäftsentwicklung bei. Während Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe zunehmend restriktiver verfahren, trifft dies für die Volks- und Raiffeisenbanken nicht zu. Sie konnten das Kreditgeschäft im Branchenschnitt überdurchschnittlich steigern. Dementsprechend konnte ein gesamtes Kreditvolumen von 1.262 Millionen Euro an Kunden der Region vergeben werden, während sich die Zahl in 2010 noch auf 1.214 Millionen Euro belief.

Volks- u. Raiffeisenbanken bedeutender Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeber und Steuerzahler

Als wichtiger Arbeitgeber der Region beschäftigten die Volks- und Raiffeisenbanken der beiden Eifel Landkreise im Jahr 2011 576 Mitarbeiter aus der Region, davon befinden sich 38 in der Ausbildung. Die Ausschüttung der Dividenden an die Mitglieder wird voraussichtlich insgesamt 1.577 Millionen Euro betragen. In die regionale Staatskasse zahlten die Finanzinstitute 2.051 Millionen Euro an Gewerbesteuern. Die Investitionen, die sie in 2011 tätigten, beliefen sich auf 4.902 Millionen Euro. Die regionale Verwurzelung der Genossenschaftsbanken ist spürbar und wird aktiv gelebt. Dies beweisen die sich positiv entwickelnden Kennzahlen, die dokumentieren, dass das Geld aus der Region wieder in die Region zurückfließt. Für Kunden und Mitglieder werden zahlreiche kulturelle aber auch sportliche Veranstaltungen organisiert. Mehr als 586 Tausend Euro verwendeten die Genossenschaftsbanken für Spenden gesellschaftlicher, kultureller und regionaler Interessen.

Ausblick 2012

"In den nächsten Jahren erwarten wir einen anhaltenden, harten Wettbewerb, besonders um Kundeneinlagen", bemerkte Berlingen. Die Banken leihen sich das Geld, mit dem sie arbeiten, vermehrt bei privaten Anlegern, weil das Vertrauen der Bankengruppen untereinander im Zuge der Staats- und Eurokrise gesunken ist. "Vor einem fairen Wettbewerb haben wir keine Angst", macht Berlingen deutlich. "Kein echter Wettbewerb ist allerdings, wenn wirtschaftlich solide Institute im Wettbewerb benachteiligt werden", fährt er fort. Staatlich gestützte Groß- und Direktbanken ködern Privatkunden mit marktfernen Konditionen und betriebswirtschaftlich unsinnigen Zinsen, um an Liquidität zu kommen.


St.-Willibrord-Gymnasium Bitburg
Elternabend für Interessenten am Ganztagsangebot
Ab dem Schuljahr 2012/13 können Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen am St.-Willibrord-Gymnasium ein Ganztagsangebot wählen. In einer Vorabfrage bekundeten über 100 Eltern ernsthaftes Interesse daran, ihr Kind ganztags, d. h. an 4 Nachmittagen in der Woche bis gegen 16 Uhr zur Schule zu schicken und dort auch ihr Mittagessen einnehmen zu lassen. Für die 7. Klassen wird ein rhythmisierter Stundenplan angeboten, bei dem sich Projektarbeit, Übungsphasen und herkömmlicher Unterricht abwechseln. Für die Klassen 8 bis 10 wird ein Nachmittagsangebot konzipiert, das sowohl Hausaufgabenbetreuung als auch individuelle Förderung bereitstellt, sodass die Klassen erhalten bleiben.
Die Konzepte werden am Elternabend am Dienstag, 14. Februar 2012 um 19 Uhr vorgestellt. Verbindlich anmelden können Eltern ihr Kind in der Zeit von Mittwoch, dem 22.2. (Aschermittwoch) bis Mittwoch, dem 7.3.2012. Das Sekretariat ist montags bis donnerstags für die Anmeldung geöffnet von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, freitags bis 13 Uhr.


Eifel-Literatur-Festival
Donna Leon ausverkauft
Nach Pater Anselm Grün ist nun auch die Veranstaltung mit Donna Leon beim Eifel-Literatur-Festival ausverkauft. Die weltbekannte Krimiautorin aus Venedig wird am 6. Juni in die Eifel nach Bitburg kommen. Nur noch wenige Restkarten gibt es für Jussi Adler-Olsen. Mit dem dänischen Krimi-Bestsellerautor eröffnet das Eifel-Literatur-Festival am 20. April in Bitburg. Tickets gibt es online unter www.eifel-literatur-festival.de, in mehr als 400 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional oder über das Tickettelefon 0651/9790777.


Schüler der TSS Bitburg besuchten die Kreisverwaltung
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Innerhalb kurzer Zeit besuchten 2 Politik-Kurse der Theobald-Simon-Berufsschule Bitburg die Kreisverwaltung in Bitburg. Landrat Dr. Joachim Streit erklärte den interessierten Schülerinnen und Schülern die Aufgaben eines Landrates bzw. der Kreisgremien. Themen wie Flugplatz, Entwicklung erneuerbarer Energien, Arbeitsplatzsicherung, Straßenbau u.a. kamen ebenfalls zur Sprache.
Lehrerin Barbara Hiltawski legt großen Wert darauf, dass die zukünftigen Wählerinnen und Wähler politische Funktionsträger persönlich kennenlernen. "Dadurch wird Politik verständlich und bleibt nicht anonym", so Hiltawski.
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Realschule Plus Prüm
Projekt "Gewaltprävention und Deeskalation" Gewaltprvention
Schüler der achten Klassen der Realschule Plus haben sich mit dem Thema Gewalt beschäftigt. Durch das Training soll Eskalationen vorgebeugt werden.
Schüler der achten Klassen der Realschule Plus Prüm beschäftigen sich kritisch mit der Gewaltthematik und setzen sich mit Handlungsalternativen bei auftretenden Konflikten auseinander. Durch das von Projektleiter Hubert Lenz, Beauftragter für Jugendsachen der Polizeidirektion Wittlich und Silke Halfen (Caritasverband Westeifel e.V.), Schulsozialarbeiterin der Realschule Plus, angeleitete Projekt sollen die Schüler lernen, gewaltfreie Strategien bei auftretenden Konflikten zu bevorzugen und erkennen, dass Nichtstun keine Lösung darstellt. Zunächst beschäftigen sich die Schüler mit dem Begriff "Gewalt". Was ist Gewalt? Wo begegnet uns Gewalt? Wie stehe ich selbst zu Gewalt? Wie gehe ich damit um? Und noch wichtiger: Was kann ich tun, um Konflikte nicht noch anzuheizen oder zum Eskalieren zu bringen?

Der Ablauf des Gewaltpräventionsprojektes erfolgt in ausgewogener Form zwischen Übungen, theoretischen Reflexionen und Rollenspielen. Eine Übung nennt sich "Kein Kontakt". Die Schüler sitzen in Gruppen zusammen. Patrick, Kevin und Lena sollen Kontakt aufnehmen. Sie versuchen, sich in die Gruppen zu integrieren. Die Gruppen haben zuvor die Aufgabe bekommen, die vier "voll abblitzen" zu lassen. Nach einigen Minuten ist die Übung vorbei. In einer zweiten Runde werden die vier Schüler in den Gruppen herzlich willkommen geheißen. Anschließend werden die Gefühle der "Ausgegrenzten", der "Willkommenen" und der Gruppenmitglieder diskutiert. "Das war eine voll harte Situation", sagt Lena. "Ich habe mich total ausgeschlossen gefühlt", beschreibt Patrick die Situation. Die meisten Schüler kennen das Gefühl, irgendwo neu zu sein. Viele haben bereits erfahren müssen, was es bedeutet, nicht integriert zu sein. Ob im Kindergarten, in der Schule oder im Freizeitbereich.
"Es gibt kaum eine Schulklasse, in der es keine Außenseiter gibt. Solche Rollenspielübungen dienen der Sensibilisierung und sollen dazu anregen, das eigene Verhalten zu überdenken und zu überprüfen, wie man sich selbst "Neulingen" gegenüber verhält", sagt Silke Halfen.
Eine andere Übung thematisiert, wie man mit Gewaltbedrohung umgehen kann. Die Schulklasse wird von mehreren Jugendlichen mit Baseballschlägern und Schlagringen bedroht. Wie reagiert man am besten? "Wir sind doch in der Überzahl, wir wehren uns", sagt Stefan. Schnell wird aber deutlich, dass andere Vorschläge wie "reden", "weglaufen", "Polizei anrufen", "andere Passanten ansprechen" und "Täterprofil merken für die Zeugenaussagen" die besseren, gewaltfreien Strategien sind. Vorbereitet, begleitet und nachbereitet wird das Projekt von Schulsozialarbeiterin Silke Halfen (Caritasverband Westeifel e.V.) und den jeweiligen Klassenlehrern. Bereits im achten Jahr arbeitet die Realschule Plus mit Hubert Lenz zusammen.

Die vielen positiven Rückmeldungen von Schülern und Klassenlehrern bestätigen immer wieder, wie wichtig Präventionsangebote dieser Art sind. Klassenlehrer und Schulsozialarbeiterin berichten von einem sensibleren und faireren Umgang der Schüler miteinander im Anschluss an das Projekt.
Gewaltpräventionstage bleiben in der Realschule Plus Prüm keine "eintägigen Projekte", sondern es wird im Laufe des Schuljahres gezielt mit den gewonnenen Erkenntnissen in den Klassen weitergearbeitet. Die Präventionsarbeit und vor allem die "Konfrontative Pädagogik" werden in Zukunft fester Bestandteil des Schulqualitätsprogramms sein.


Seniorenakademie Bitburg
Vortrag zum Schutz im Alter
Die Seniorenakademie Bitburg bietet am Mittwoch, 15. Februar 2012 um 15 Uhr in den Räumen der Kath. Familienbildungsstätte in Bitburg einen Vortrag zum Thema "Weisser Ring - So schützen Sie sich im Alter". Referent ist Nikolaus Wurm, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Weißen Rings der Außenstelle Eifelkreis Bitburg-Prüm und SeniorTrainer Rheinland-Pfalz.
Haben Sie nicht auch schon mal gedacht: "Man traut sich ja kaum noch auf die Straße…?" Die vielen reißerischen Berichte über Gewaltverbrechen lassen diesen Eindruck entstehen. Aus der Erfahrung ihres langen Lebens sind ältere Menschen vielfach besonders vorsichtig und sicherheitsbewusst - aber der scheinbar allgegenwärtigen Kriminalität stehen sie vielleicht ein wenig hilflos gegenüber. Opfer eines Verbrechens zu werden heißt, einen persönlichen Tsunami zu erleben, d.h. gravierend traumatisiert zu werden. Auch wenn die manchmal schwerwiegenden körperlichen Verletzungen ausgeheilt sind, bleiben doch die Narben auf der Seele einschließlich der Verletzung des Gefühls der Unversehrtheit, auch der Intimsphäre.

Im Vortrag der Seniorenakademie werden die Auswirkungen eines Verbrechens dargestellt und die verfügbaren Hilfsmöglichkeiten durch den Weissen Ring, damit leichter fertig zu werden. Dabei erhalten die Teilnehmer viele Tipps und lernen Vorbeugemaßnahmen kennen, wie sie den meisten Dieben und Betrügern ein Schnippchen schlagen und sich wieder mehr den schönen Dingen des Tages widmen können. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Seniorenakademie Bitburg, Tel. 06561/967169 oder Caritashaus der Begegnung Irrel, Tel. 06525/933950.


Wohnraumförderung 2012
Bauen, kaufen, modernisieren in Rheinland-Pfalz für 1,7 Prozent
Im Jahr 2012 führt das Land Rheinland-Pfalz seine Programme "Modernisierung" und "Wohneigentum" im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung fort. Die aus der Fusion der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH und der Landestreuhandbank Rheinland-Pfalz (LTH) hervorgegangene Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) setzt die Förderprogramme um.

Den Bau oder Kauf von selbst genutzten Häusern und Wohnungen sowie den Ersatzneubau nach Abriss fördert das Land Rheinland-Pfalz mit Zinsgarantiedarlehen. Die Konditionen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Zinssatz beträgt in den ersten fünf Jahren 1,7 Prozent jährlich. Es handelt sich um eine einkommensabhängige Förderung. Die Höhe des Zinsgarantiedarlehens richtet sich neben der Höhe des Haushaltseinkommens und der Anzahl der zum Haushalt gehörenden Personen auch nach dem Standort des Objektes.

Wer seine Wohnimmobilie modernisieren möchte, kann ein Zinsgarantiedarlehen in Höhe von 460 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche bei der Hausbank für einen Zinssatz von 1,7 Prozent jährlich beantragen. Bei der Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums sind Einkommensgrenzen zu beachten. Handelt es sich um eine vermietete Wohnung, ist nach Abschluss der Arbeiten die Anfangs-Kaltmiete von 4,65 Euro pro Quadratmeter festgelegt. Der Förderkatalog umfasst unter anderem energiesparende Maßnahmen, die Nutzung alternativer und regenerativer Energien, barrierefreie Maßnahmen sowie die nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts.

Im Modernisierungsprogramm bietet das Land auch Investitionszuschüsse in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Kosten, die zwischen 2.000 und 10.000 Euro liegen müssen, an. Den Zuschuss gibt es nur für bestimmte Maßnahmen wie Energieeinsparmaßnahmen und Maßnahmen für barrierefreies Wohnen. Der Antrag ist direkt bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm zu stellen und wird auch hier bewilligt.

Für Zinsgarantiedarlehen gilt: Im Wohneigentumsprogramm und bei der Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums wird vor Antrag über die Hausbank eine Förderbestätigung für die Inanspruchnahme der Zinsgarantie benötigt. Diese Bestätigung stellt die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Amt Bauen und Umwelt aus.

Ansprechpartner für alle Fragen der Wohnraumförderung ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon 06131 6172-1991, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , sowie die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Amt Bauen und Umwelt, Trierer Str. 1, 54634 Bitburg, Tel. 06561 15-3550, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Grundstücksverkehr

Über die Genehmigung zur Veräußerung nachstehender Grundstücke ist nach dem Grundstücksverkehrsgesetz zu entscheiden:

- Gemarkung Schankweiler (Gr.L.Nr. 32/2012)
Flur 1 Nr. 138, Wald, unterm Schob,                               0,3378 ha
Flur 5 Nr. 103, Wald, auf d. Diebachsberg,                     0,5954 ha
Flur 6 Nr. 25, Wald, unter dem Kläuschen,                     0,3525 ha
Flur 6 Nr. 159/31, Wald, u. d. Kläuschen,                       0,5069 ha
Flur 6 Nr. 188/72, Wald, in der Tiefendell,                     0,9659 ha
Flur 6 Nr. 191/28, Wald, u. d. Kläuschen,                       0,9522 ha
Flur 6 Nr. 63/1, Wald, In der Tiefendell,                          0,1234 ha
Flur 6 Nr. 63/2, Wald, In der Tiefendell,                         0,8721 ha
Flur 6 Nr. 63/3, Wald, In der Tiefendell,                         0,0021 ha
Flur 6 Nr. 63/4, Wald, In der Tiefendell,                          1,0014 ha

- Gemarkung Pronsfeld (Gr.L.Nr. 46/2012)
Flur 63 Nr. 67, Wald, Heiderbüschknopf,                        1,7338 ha
Flur 63 Nr. 77, Wald, Bei Clemensheck,                          1,6556 ha

- Gemarkung Schleid (Gr.L.Nr. 47/2012)
Flur 2 Nr. 83/1, Wald, Im Fischbachsberg,                      0,9764 ha

- Gemarkung Obergeckler (Gr.L.Nr. 48/2012)
Flur 1 Nr. 75, Holzung, Im Kohlbüsch,                           1,2926 ha
Flur 9 Nr. 1/1, Holzung,                                                 4,9880 ha
                           LWFl., Im Delbich,                             0,7480 ha
Flur 1 Nr. 315/71, Wald, A. d. Maiberg,                          0,0266 ha
Flur 1 Nr. 315/72, LWFl., Wald, Maiberg,                       1,8625 ha

- Gemarkung Schwirzheim (Gr.L.Nr. 52/2012)
Flur 1 Nr. 234/15, Wald, Am Krepsborn,                         0,4076 ha
Flur 1 Nr. 20/3, Wald, Am Krepsborn,                            0,5689 ha
 
- Gemarkung Seffern (Gr.L.Nr. 56/2012)
Flur 4 Nr. 211, Wald, beim Weiherbüsch,                       0,5766 ha

- Gemarkung Olzheim (Gr.L.Nr. 57/2012)
Flur 16 Nr. 21, LWFl., Wasserfl.,                                   0,8904 ha

Landwirte/Forstwirte, die zur Aufstockung ihres Betriebes dringend auf diese Grundstücke angewiesen sind, können ihr Erwerbsinteresse

bis spätestens 10 Tage ab Erscheinen der Kreis-Nachrichten

der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Untere Landwirtschaftsbehörde, Trierer Straße 1, 54634 Bitburg, schriftlich mitteilen.

Öffentliche Bekanntmachung

Am Montag, 13.02.2012, 14:30 Uhr, findet in Bitburg, Sitzungssaal der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, eine Sitzung des Kreistages des Eifelkreises Bitburg-Prüm statt.

Tagesordnung:

Öffentlicher Teil

1. Einwohnerfragestunde; 2. Bericht des Kommunalen Behindertenbeauftragten des Eifelkreises Bitburg-Prüm; 3. Sozialraum- und Teilhabeplanung im Eifelkreis Bitburg-Prüm; Vorstellung Abschlussbericht FOGS GmbH, Köln; 4. Pflegestrukturplanung im Eifelkreis Bitburg-Prüm; 5. Neubau der Treverer Schule - Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung; 6. Satzung zur Beteiligung der Eltern an den Kosten der Kindertagespflege (Elternbeiträge); 7. Umsetzung der Breitbandinitiative im Eifelkreis Bitburg-Prüm; 8. Überprüfung der Notwendigkeit der Beteiligung des Eifelkreises Bitburg-Prüm an Zweckverbänden; 9. Öffentliches Auftragswesen;Beschleunigung von Investitionen durch Vereinfachung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Aufträge; 10. Flugplatz Bitburg GmbH; Memorandum of Understanding (MoU) -Antrag der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen-; 11. Veräußerung der Geschäftsanteile des Eifelkreises Bitburg-Prüm an der Flugplatz Bitburg GmbH; 12. Geschäftsbericht der Kreissparkasse Bitburg-Prüm für das Geschäftsjahr 2010; 13. Mitteilungen und Anfragen

Nichtöffentlicher Teil

14. Finanzangelegenheiten; 15. Personalangelegenheit; 16. Personalangelegenheit; 17. Mitteilungen und Anfragen;

54634 Bitburg, 31.01.2012
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm

Dr. Joachim Streit
Landrat


Kommunale Netze Eifel
Geänderte Öffnungszeiten zu Karneval
Die Büros der Kommunale Netze Eifel (KNE-AöR) schließen an Weiberdonnerstag um 12 Uhr.
Rosenmontag bleiben die Büros ganztägig geschlossen. In dringenden Fällen ist der Bereitschaftsdienst unter Tel. 06551/9512-0 erreichbar. KNE-AöR Kommunale Netze Eifel, Betriebsführer der Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg-Prüm, Kalvarienbergstraße 4, 54595 Prüm.


Öffnungszeiten der Kreisverwaltung an Fastnacht
Die Büros der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm in Bitburg und in der Außenstelle Prüm sind am Weiberdonnerstag, 16. Februar 2012, nur bis 12 Uhr geöffnet. Am Rosenmontag, 20. Februar 2012, sind die Gebäude der Kreisverwaltung in Bitburg und Prüm ganztägig geschlossen.


Öffnungszeiten der Agentur für Arbeit und Jobcenter Bitburg-Prüm an Karneval
Die Büros der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Bitburg-Prüm (vormals ARGE) an den Standorten in Bitburg und Prüm bleiben am Rosenmontag, 20. Februar 2012 ganztags geschlossen. Am Weiberdonnerstag, 16. Februar 2012 schließen die Büros in Bitburg und Prüm um 12 Uhr.


Öffnungszeiten Vermessungs- und Katasteramt Prüm an Karneval
Das Vermessungs- und Katasteramt in Prüm ist an den Karnevalstagen wie folgt geschlossen: Am Donnerstag, dem 16. Februar ab 10:00 Uhr, am Montag, dem 20. Februar 2012 ganztägig und am Dienstag, dem 21. Februar 2012 ganztägig.

Entsorgungstermine
auch unter www.bitburg-pruem.de

Blaue Tonne, gelber Sack und graue Tonne

Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Montag, 13. Februar: Bildchen, Brecht, Dahlem, Hermesdorf, Idenheim, Idesheim, Oberweis, Rittersdorf, Röhl, Scharfbillig, Sülm, Trimport, Wißmannsdorf
Freitag, 17. Februar: Dudeldorf, Gondorf, Hüttingen, Metterich

Bitburg-Stadt
Montag, 13. Februar: Südring, Industriegebiet Merlick, Flugplatz
Freitag, 17. Februar: Albach

Verbandsgemeinde Speicher
Donnerstag, 16. Februar: Beilingen, Herforst, Philippsheim, Speicher
Freitag, 17. Februar: Auw, Hosten, Orenhofen, Preist

Ausnahmen
Aus technischen Gründen findet in folgenden Orten die Entleerung der grauen Tonne nicht am selben Tag statt wie die der blauen Tonne:

Entsorgungstermine graue Tonne:

Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Dienstag, 14. Februar: Eßlingen, Hungerburg, Meckel

Bitburg-Stadt
Mittwoch, 15. Februar: Bitburg-Stadt, Pützhöhe

Bitburg-Stadtteile
Dienstag, 14. Februar: Erdorf, Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch, Stahl, Steinebrück

Verbandsgemeinde Irrel
Dienstag, 14. Februar: Eisenach, Gilzem, Kaschenbach, Niederweis
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Entsorgungstermine blaue Tonne, gelber Sack:

Verbandsgemeinde Bitburg-Land:
Mittwoch, 15. Februar: Eßlingen, Hungerburg, Meckel

Bitburg-Stadt:
Dienstag, 14. Februar: Bitburg-Stadt, Pützhöhe

Bitburg-Stadtteile
Mittwoch, 15. Februar: Erdorf, Irsch, Masholder, Matzen, Mötsch, Stahl, Steinebrück

Verbandsgemeinde Irrel
Mittwoch, 15. Februar:Eisenach, Gilzem, Kaschenbach, Niederweis


"Graue Tonne"

Verbandsgemeinde Arzfeld
Mittwoch, 15. Februar: Arzfeld, Großkampenberg, Herzfeld, Jucken, Kesfeld, Kickeshausen, Leidenborn, Lichtenborn, Lützkampen, Neurath, Olmscheid, Üttfeld
Donnerstag, 16. Februar: Dahnen, Daleiden, Eschfeld, Harspelt, Irrhausen, Reiff, Reipeldingen, Roscheid, Sengerich, Sevenig
Freitag, 17. Februar: Dackscheid, Eilscheid, Gesotz, Hargarten, Heilhausen, Hölzchen, Kinzenburg, Krautscheid, Lambertsberg, Langenfeld, Lascheid, Lauperath, Lierfeld, Lünebach, Manderscheid, Mauel, Merlscheid, Niederpierscheid, Oberpierscheid, Pintesfeld, Plütscheid, Waxweiler

Verbandsgemeinde Neuerburg
Mittwoch, 15. Februar: Emmelbaum
Donnerstag, 16. Februar: Ammeldingen b. Neuerburg, Berkoth, Daudistel, Heilbach, Neuerburg, Plascheid, Scheuern, Uppershausen, Zweifelscheid
Freitag, 17. Februar: Burscheid

Verbandsgemeinde Prüm
Montag, 13. Februar: Auw, Brandscheid, Buchet, Großlangenfeld, Kleinlangenfeld, Knaufspesch, Mützenich, Neuendorf, Oberlascheid, Olzheim, Roth, Sellerich, Steinmehlen, Watzerath, Weinsfeld, Willwerath
Dienstag, 14. Februar: Dausfeld, Dausfelderhöhe, Niederprüm, Prüm, Rommersheimerheld, Tafel
Mittwoch, 15. Februar: Heckhuscheid
Freitag,17. Februar: Feuerscheid, Heisdorf, Lasel, Nimsreuland
Sperrmüll

Verbandsgemeinde Arzfeld
Montag, 13. Februar: Hölzchen, Langenfeld, Lauperath
Dienstag, 14. Februar: Jucken, Kickeshausen, Olmscheid, Preischeid
Mittwoch, 15. Februar: Arzfeld, Euscheid, Fuchswiese, Heilhausen, Kinzenburg, Kopscheid, Lichtenborn, Lierfeld, Lünebach, Manderscheid, Merlscheid, Neurath, Strickscheid
Donnerstag, 16. Februar: Dahnen, Daleiden, Dasburg, Eschfeld, Falkenauel, Harspelt, Irrhausen, Reiff, Reipeldingen, Roscheid, Sengerich, Sevenig/Our
Freitag, 17. Februar: Großkampenberg, Herzfeld, Kesfeld, Leidenborn, Lützkampen, Üttfeld

Verbandsgemeinde Neuerburg
Montag, 13. Februar: Ammeldingen/Nbg., Emmelbaum, Daudistel, Heilbach, Neuerburg, Plascheid, Zweifelscheid
Dienstag, 14. Februar:     Affler, Bauler, Berscheid, Dauwelshausen, Gemünd, Herbstmühle, Hütten, Karlshausen, Keppeshausen, Koxhausen, Leimbach, Muxerath, Nasingen, Rodershausen, Scheitenkorb, Sevenig b. Nbg., Übereisenbach, Waldhof-Falkenstein

Verbandsgemeinde Prüm
Mittwoch, 15. Februar: Hallert, Masthorn, Matzerath, Rehbüsch
Freitag, 17. Februar: Großlangenfeld, Habscheid, Heckhuscheid, Winterscheid, Winterspelt


Kostenlose Altmedikamentenrückgabe
Viele Arzneimittel sind kaum oder gar nicht biologisch abbaubar und gehören daher in keinem Fall in die Toilette bzw. das Abwasser. Auch eine Entsorgung über die Restmülltonne ist im Eifelkreis auf Grund der vorangestellten Trocknung in der mechanisch-biologischen Vorbehandlungsanlage in Mertesdorf nicht zulässig, da auf diese Weise nicht ausgeschlossen werden kann, dass Wirkstoffe des Arzneimittels in das Abwasser der Anlage gelangen. Abgelaufene und nicht mehr benötigte Arzneimittel können daher in haushaltsüblichen Mengen kostenfrei in allen kreisansässigen Apotheken zurückgegeben werden. Die Abgabe kann dabei in den entsprechenden Tablettendosen, Flaschen und Blistern erfolgen. Lediglich die Umverpackungen sollten im Vorfeld über die Blaue Tonne oder den Gelben Sack entsorgt werden.


Kostenfreie Entsorgung von Batterien
Da nahezu alle Batterien und Akkus umweltgefährdende Stoffe enthalten, wurden im Jahr 1998 alle Hersteller und Importeure von Batterien oder batteriebetriebenen Geräten vom Gesetzgeber zur ordnungsgemäßen Entsorgung verpflichtet. Im Gegenzug wurde den Verbrauchern die Verpflichtung auferlegt, anfallende Batterien und Akkus im Handel oder den kommunalen Sammelstellen abzugeben. Um ihren Verpflichtungen nachzukommen haben zahlreiche Hersteller von Batterien und Akkus die Stiftung "Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien" (GRS Batterien) gegründet. Diese Stiftung übernimmt neben der Sammlung von Batterien auch den Transport, die Sortierung sowie die anschließende Entsorgung. Finanziert wird diese dabei von den Herstellern und Importeuren die der GRS Batterien angehören.

Batterien und Akkus
Batterien und Akkus können kostenfrei in denen im Handel von der GRS aufgestellten Sammelboxen abgegeben werden. Darüber hinaus besteht eine kostenlose Entsorgungsmöglichkeit über die viermal jährlich stattfindende Problemmüllsammlung.

Fahrzeugbatterien
Vertreiber von Fahrzeugbatterien haben nach den gesetzlichen Bestimmungen im Falle eines Verkaufs von Fahrzeugbatterien ein Pfand in Höhe von 7,50 Euro / Batterie zu erheben, sofern der Endnutzer zum Zeitpunkt des Kaufs keine Fahrzeugbatterien zurückgibt. Dieses Pfand wird in der Folge erst bei Rückgabe einer Fahrzeug-Altbatterie erstattet. Ausgenommen von der Pfandpflicht sind die Altbatterien, die in Fahrzeugen eingebaut sind.

Im Falle von Rückfragen können Sie sich an die Abfallberatung im Eifelkreis Bitburg-Prüm (Tel.-Nr. 06561/15-2360) wenden.