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Elterngeld

Wer hat Anspruch auf Elterngeld?

Anspruch auf Elterngeld haben Mütter und Väter

  • die ihre Kinder nach der Geburt selbst betreuen und erziehen,
  • nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig sind,
  • mit ihren Kindern in einem Haushalt leben und
  • einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.

Wie hoch ist das Elterngeld?

Elterngeld als ausfallendes Erwerbseinkommen:

  • Es beträgt 67 Prozent des zu ermittelnden Einkommens bei einem Einkommen bis 1.200 EUR. Liegt das Einkommen über dem Betrag sind es 65 Prozent. Bei einem Einkommen unter 1.000 EUR wird ein Geringverdienerbonus gezahlt. Bei der Berechnung des Einkommens bleiben Sonderzahlungen (z.B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) und steuerfreie Einnahmen (z.B. Nacht- und Wochenendzuschläge) unberücksichtigt. Maßgeblich für die Berechnung ist grundsätzlich das Einkommen in den zwölf Monaten vor Geburt des Kindes bzw. vor Beginn der Schutzfrist.

Mindestelterngeld:

  • Erziehende ohne vorheriges Einkommen erhalten ein Mindestelterngeld von 300,00 Euro.
  • Geschwisterbonus
  • Bei einer kurzen Geburtenfolge innerhalb von 36 Monaten wird zusätzlich ein Geschwisterbonus von 75,00 Euro bzw. von 10 Prozent des errechneten Elterngeldes gezahlt.
  • Familien-Wegweiser Elterngeld

Varianten des Elterngeldes

In den ersten 14 Monaten nach der Geburt eines Kindes können sich Eltern ihrem Kind widmen und erhalten 65 bis 100 Prozent ihres Gehaltes vor der Geburt. Dabei stehen monatlich 300,00 Euro und höchstens 1.800,00 Euro zur Verfügung.

Müttern und Vätern stehen 12 Monatsbeträge zur Verfügung, die sie untereinander aufteilen können. Wenn beide Eltern das Elterngeld nutzen und ihnen Erwerbseinkommen wegfällt, wird für zwei zusätzliche Monate (Partnermonate) Elterngeld gezahlt.

Möchte nur ein Elternteil das Elterngeld in Anspruch nehmen, wird mindestens für zwei und höchstens für zwölf Monate gezahlt.

Eine Teilzeittätigkeit mit bis zu 30 Wochenstunden ist auch mit dem Elterngeld möglich, wobei in diesen Fällen das Elterngeld gemindert wird.

ElterngeldPlus

Es berechnet sich wie das Basiselterngeld, beträgt aber maximal die Hälfte des Elterngeldbetrages. Dafür wird es für den doppelten Zeitraum gezahlt:

Ein Basiselterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate

In diesen Fällen ist ein geringer Hinzuverdienst ohne Kürzung des Elterngeldes möglich.

Das ElterngeldPlus richtet sich vor allem an Eltern, die früher in den Beruf zurückkehren möchten.

Partnerschaftsbonus: Eine partnerschaftliche Aufteilung von Familie und Beruf wird mit vier zusätzlichen ElterngeldPlus-Monaten pro Elternteil unterstützt, wenn beide Eltern in vier aufeinanderfolgenden Monaten gleichzeitig 25-30 Wochenstunden arbeiten.

In gleicher Weise werden Alleinerziehende gefördert: Arbeiten sie in vier aufeinanderfolgenden Monaten in Teilzeit zwischen 25 und 30 Wochenstunden, erhalten sie ebenfalls vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate.

Wird Elterngeld auf andere Sozialleistungen angerechnet?

Das Elterngeld wird auf Arbeitslosengeld II, die Sozialhilfe und den Kinderzuschlag angerechnet. Hieraus folgt, dass der Anspruch auf Elterngeld teilweise erhalten bleibt, die anderen Leistungen aber entsprechend gekürzt werden.

Eltern, die eine Leistung beziehen und vor Geburt des Kindes Erwerbseinkommen erzielt haben, erhalten einen Elterngeldfreibetrag. Der Freibetrag entspricht dem durchschnittlichen monatlichen Einkommen der letzten zwölf Monate vor dem Monat der Geburt des Kindes.

Antragsunterlagen

Antragsunterlagen senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu. Außerdem finden Sie diese auf der Internetseite des rheinland-pfälzischen Familienministeriums: https://mifkjf.rlp.de/de/themen/familie/gute-zukunft-fuer-alle-kinder-und-eltern/finanzielle-leistungen/elterngeld/

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